DE2339699A1 - Lamellenvorhang - Google Patents

Lamellenvorhang

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DE2339699A1
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slat
curtain according
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Geb Toelle Ros Ronkholz-Toelle
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RONKHOLZ-TOELLE GEB TOELLE ROSWITHA
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RONKHOLZ-TOELLE GEB TOELLE ROSWITHA
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Description

Patjfitanv/ält* D 73C0 Ebsür.gen Dipl.-Ing. Hartmut Kehl
Keh! Mülbergerstr. 65 Dipl.-Ing. Volkhard Kratzsch
Kratzsch
Telefon Stuttgart 0711-359992 Deutsche Bank Esslingen 210906
cable «kehlpatent» esslingenneckar Postscheckamt Stuttgart 10004
Chase Manhattan Bank New York
Roswitha Ronkholz-Tölle 4 Düsseldorf 11
2. August 1973 Anwaltsakte 1360
Latnel I en vorhang
Die Erfindung betrifft einen Lamellenvorhang mit parallel zueinander verlaufenden, winkelverstellbaren Abdeckiamelien und zwischengeordneten Transparentlamellen, die wechselweise aufeinanderfolgen und gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Abdecklamellen wesentlich weniger lichtdurchlässig sind als die Transparentlamellen und durch ihre Winkel verstellung den Lichteinfall abdunkeln.
Ein Lamellenvorhang dieser Art ist durch das deutsche Gebrauchsmuster 7 008 554 der Anmelderin bekannt. Gegenüber anderen bekannten Lamellenvorhängen, die nur Abdeckiamelien aufweisen, zwischen denen freie Abstände vorhanden sind, hat ein Lamellenvorhang der vorstehenden Art den Vorteil, daß er die Funktionen von drei bekannten Fensterbekleidungen aufweist, nämlich
- der Gardine, die tagsüber den Einblick von außen in den Raum erschwert und auch Tageslicht angenehm filtert (Position offen: die Abdeeklamellen stehen quer zur Fensterfläche),
- der Übergardine (Dekoration), die abends den Einblick in den erleuchteten Raum verhindert
(Position geschlossen: die Abdeeklamellen stehen etwa parallel -zur Fensterfläche),
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- der Jalousie, die bei starker Sonneneinstrahlung den Raum vor Hitzebildung schützt
(Position halboffen/halbgeschlossen: die Abdecklamellen stehen dem Strahlungswinkel entsprechend schräg zur Fensterfläche).
Bei dem' bekannten Lamellenvorhang bestehen die Abdeck- und die Transparentlamelien aus Gewebe, und zwar die Abdecklamellen aus möglichst undurchsichtigem Gewebe und die Transparentlamellen aus möglichst durchsichtigem Gewebe. Die Abdecklamellen sind jeweils entlang ihrer beiden Längskanten an die jeweiligen beiden benachbarten Transparentlamellen angeschlossen, und zwar bei der einen Ausfuhrungsart an jeder Längskante nach beiden Seiten hin an jeweils eine Transparentlamelle, während bei einer anderen Ausfuhrungsart die Transparentlamellen zickzackförmig zwischen den Abdecklamelien liegen und mit den einander entgegengesetzten Längskanten zweier benachbarter Abdecklamelien verbunden sind. Die erste .Ausfuhrungsart hat den Nachteil, daß in der offenen Vorhangstellung zwei Transparentlamellen übereinander liegen, was außer dem. größeren Materialaufwand deshalb ungünstig Ist, weil es ohnehin schwierig ist, in einer durchgehenden Gewebebahn die Transparentlamellen viel lichtdurchlässiger zu weben als die Abdecklamelien. Bei der anderen Ausfuhrungsart hängt die Funktionsfähigkeit von der genauen Zickzackfaltung zwischen den Abdeck- und den Transparentlamellen ab. Diese Faltung kann zwar erstmals genau eingearbeitet werden, wird aber durch mehrmaliges Waschen beeinträchtigt. Ferner läßt sich bei der Zickzackfaltung der Lamellenvorhang nur nach einer Seite hin schließen und nicht wahlweise nach beiden Seiten hin.
Trotz der guten grundsätzlichen Vorteile des bekannten Lamellenvorhangs nach dem deutschen Gebrauchsmuster 7 008 554 waren also die Ausfuhrungsarten nicht befriedigend, denn es zeigten sich im praktischen Betrieb zu viele Mangel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lamellenvorhang der eingangs genannten Art zu schaffen, der unter Beibehaltung der oben erwähnten grundsätzlichen Vorteile den praktischen Bedürfnissen besser entspricht, insbesondere einfach
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herstellbar und auch gegenüber rauher Handhabung störungsunanfällig ist und auch nach längerer Benutzungsdauer funktionstüchtig bleibt. Dabei sollen die eingangs genannten Funktionen von üblicher Gardine, Übergardine und Jalousie optimal erfüllt werden.
In Lösung dieser Aufgabe ist ein Lamellenvorhang der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Abdecklamellen und die Transparentlamellen in offener Vorhangstellung im Querschnitt H-förmig zueinander angeordnet sind, wobei jeweils zwei benachbarte Abdecklamellen die beiden Schenkel und die dazwischenliegende Transparentlamelle den Quersteg der Η-Form bilden.
Diese Anordnung der Transparentlamellen gegenüber den Abdecklamellen hat den Vorteil, daß einerseits in der offenen Stellung nur eine einzige Lage von Transparentlamellen vorhanden ist, so daß sich eine entsprechend große Lichtdurchlässigkeit ergibt, und daß andererseits die Transparentlamellen stets in einer gemeinsamen Ebene liegen, die üblicherweise parallel zur Fensterfläche liegt, so daß gegenüber der bekannten zickzackförmigen Anordnung sowohl Material gespart wird als auch die Funktionstüchtigkeit wesentlich höher ist, denn sie ist nicht mehr abhängig von genauen Faltungen. Dabei läßt sich der Vorhang wahlweise nach beiden Seiten hin öffnen. Ferner können die Abdecklamellen etwa doppelt so breit gemacht werden wie die Transparentlamellen, so daß sie in der geschlossenen Stellung die Transparentlamellen vollständig überdecken. Wenn dabei die Abdecklamellen auf ihrer z.B. zu den rechts liegenden Transparentlamellen hinweisenden Seite andersfarbig sind, z.B. rot, als auf ihrer anderen, nach links weisenden Seite (z.B. blau), so kann sich in der geschlossenen Stellung entweder eine rote oder eine blaue sichtbare Gesamtfläche ergeben, je nachdem, ob die Abdecklamellen nach links oder nach rechts hin in Schließstellung geschwenkt werden. Dadurch können sich für den Innenraum völlig unterschiedliche Dekorationsmöglichkeiten ergeben. Nach außen hin kann dieser Effekt ausgenutzt werden, um entweder eine Licht möglichst stark reflektierende oder eine Licht und damit Wärme möglichst aufnehmende Schicht nach außen weisen zu lassen.
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Die erfindungsgemäße Η-Anordnung zwischen den Abdeck- und den Transparentlamellen kann auch mit Lamellen verwirklicht werden, die z.B. aus mehr oder weniger eigensteifen Kunststoffolienstreifen bestehen, wobei die gelenkigen Verbindungen durch sogenannte Filmscharniere geschaffen werden können. Eine Weiterbildung der Erfindung befaßt sich mit einer Ausführungsart, bei der in der oben erwähnten bekannten Weise die Abdeck- und die Transparentlamellen durch unterschiedlich transparente Abschnitte einer zusammenhängenden Textilbahn geschaffen sind. Auch eine zusammenhängende Bahn aus anderem Bezugsstoff, wie z.B. Kunststoffolie, kommt hierfür in Frage. Hierbei sind die Abdecklamellen erfindungsgemäß durch doppellagige schlauchartige Abschnitte der Texfi I- bzw. Folienbahn gebildet, in denen jeweils ein Versteifungselement angeordnet ist. Dieses Versteifungselement wird dann innerhalb des schlauchartigen Abschnitts so gedreht, daß die gewünschte Η-Form zwischen den Abdeck- und den Transparentlamellen entsteht. Die ganze Textil- oder Folienbahn kann zum Waschen oder sonstigen Reinigen abgenommen werden. Bestimmte Faltenbildung ist nicht mehr notwendig, so daß man auch beim Waschen darauf keine Rücksicht mehr zu nehmen braucht. Eine geringere Lichtdurchlässigkeit der Abdecklamellen wird schon durch die Doppellage der Textil- bzw. Folienbahn an den schlauchartigen Abschnitten erreicht. Auch können die eingebrachten Versteifungselemente, z.B. in Form von eigensteifen Kunststoffolienstreifen, lichtundurchlässig sein.
Ferner ist es ohne weiteres möglich, die schlauchartigen Abschnitte aus wesentlich dichterem Gewebe herzustellen. Bei einer bevorzugten Ausführungsart sind die doppel lagigen schlauchartigen Abschnitte wechselweise mit einlagigen, die Transparen ti ame 11 en bildenden Abschnitten als durchgehendes Gewebe geschaffen. Dies ist zwar schon bei dem eingangs erläuterten bekannten Lamellenvorhang vorgesehen gewesen, es hat sich aber gezeigt, daß die dort einlagigen Abdeck I ame 11 en nicht so dicht gewebt werden können, daß die gewünschte geringe Lichtdurchfeissigkeit erhalten wird, ohne daß die Transparentlamellen zu wenig lichtdurchlässig werden. Der Grund liegt darin, daß bei einem durchgehenden Gewebe alle Lamellen gemeinsame waagrechte Schußfäden haben müssen, so daß eine andere Lichtdurchlässigkeit nur durch Variation der senkrechten Kettfäden erreicht werden kann. Nimmt man verhältnismäßig starke Schußfäden, um zusammen mit starken
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Kettfäden die Abdecklamellen möglichst lichtundurchlässig zu machen, so werden die Transparentlamellen durch die starken Schußfäden ebenfalls entsprechend gering lichtdurchlässig. Man versuchte zwar, dies dadurch aufzuheben, daß man die Transparentlamellen völlig ohne Kettfäden ließ, aber dadurch verlieren die Transparentlamellen an Festigkeit und Formhaitigkeit. Durch die erfindungsgemäße Doppellagigkeit der Abdecklamellen kann eine hohe Lichtundurchlässigkeit auch mit verhältnismäßig dünnen gemeinsamen Schußfäden erreicht werden, so dafl die Transparentlamellen ebenfalls mit Kettfäden gewebt werden können, ohne zu wenig lichtdurchlässig zu werden. Es ist also möglich, die Transparentlamellen mit feinen Schuß- und Kettfäden als feines, stark lichtdurchlässiges Gewebe zu weben und die Abdecklamellen mit denselben feinen Schußfäden und stärkeren Kettfäden als dichteres Gewebe, das infolge seiner Doppellage die gewünschte hohe Lichtundurchlässigkeit ergibt. Damit ist nach der Erfindung eine rationelle Massenherstellung der benötigten Textilbahnen und damit der ganzen Lamellenvorhänge möglich, wozu noch die erhebliche Verbilligung und Erhöhung der Funktionstüchtigkeit durch den Wegfall bestimmter Falten kommt. Durch beides zusammen bilder die Erfindung den Durchbruch zu einer Textiljalousie In Form einer allen praktischen Bedürfnissen gerecht werdenden Massenware.
Das erfindungsgemäße Versteifungselement innerhalb der die Abdecklamellen bildende/) schlauchartigen Abschnitte der Textil- bzw. Folienbahn schafft die Voraussetzung für weitere sehr vorteilhafte konstruktive Gestaltungen des Lamellenvorhangs. Denn einmal kann das Versteifungselement als quer zur Lamellenlängsrichtung wirkendes Ausspannelement ausgebildet sein, so daß die Textil- bzw. Folienbahn dort stets faltenfrei glatt liegt und nach dem Waschen nicht gebügelt zu werden braucht, und zum anderen können Aufhängevorrichtungen für die Abdecklamellen an diesen Versteifungselementen angeordnet sein, so daß die Textil- bzw. Folienbahn durch die Aufhängung und Betätigung der Lamellen nicht beansprucht wird. Bei Senkrechtlamellen weist das Versteifungselement am oberen Ende eine Aufhängevorrichtung zum Tragen der ganzen Lamelle auf,-bei Waagrechtlamellen kann dies zu Führungszwecken an beiden Enden der Fall sein.
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Wie schon oben angedeuter, können die Versteifungselemente aus eigensteifen Kunststoffolienstreifen bestehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung besteht, das Versteifungselement jedoch aus einem Drahtrahmen mit zwei in Lamellenlängsrichtung verlaufenden Schenkeln. Durch diese Schenkel des Drahtrahmens kann die gewünschte Ausspannwirkung erreicht werden. Die beiden Schenkel können durch Querstege miteinander verbunden sein, wobei diese Querstege, z.B. durch eine gebogene Form, quer zu den Schenkeln federnd ausgebildet sein können.
Bei Senkrechtlamellen ist das untere Ende des Drahtrahmens zweckmäßigerweise durch einen auf die beiden Schenkel aufsetzbaren U-Bügel gebildet. Entweder durch Kurzen der Schenkel dieses U-BUgels oder durch Kurzen der beiden Schenkel des Drahtrahmens kann die Gesamtlänge des ganzen Drahtrahmens leicht gekürzt und am Aufhängeort genau der jeweiligen Raumhöhe angepaßt werden.
Zu der jeweiligen Aufhängevorrichtung hin können die beiden Schenkel am Ende abgewinkelt sein und unmittelbar in diese Aufhängevorrichtung Übergehen. Dabei ist die Aufhängevorrichtung von den beiden Schenkelenden zweckmäßigerweise lösbar und die beiden Schenkel sind dann zusammendrückbar unter Verschmälerung des Drahtrahmens· Dadurch kann der schlauchartige Abschnitt der Textil- bzw. Folienbahn wesentlich leichter auf den Drahtrahmen angebracht werden. Sobald die Aufhängevorrichtung wieder aufgebracht wird, erhält der Drahtrahmen wieder seine erforderliche Spannung« Dasselbe lann bei Senkrechtlamellen durch Abnahme und Aufstecken des erwähnten U-Bügels am unteren Ende des Drahtrahmens erreicht werden.
Die Aufhängevorrichtung besteht zweckmäßigerweise aus einem in eine Innenläuferschiene passenden Gleiter. Dabei kann das Versteifungselement einen bis in den Läuferschlitz der Schiene greifenden Hals bilden, auf den der Gleiter aufgesetzt ist, wobei der Gleiter nur aus einem in der Schiene laufenden Gleiterkopf besteht. Abgewinkelte äußerste Enden des Drahtrahmens können ohne Schwierigkeit einen solchen dünnen Hals bilden, so daß der ganze Drahtrahmen mit seiner Aufhängevorrichtung in die bekannten üblichen Innenläufer-Vorhangschienen paßt. Als Schiene können also bauseits bereits vorhandene übliche Systeme verwendet werden.
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Die übliche Lamellenverstellschnur für die Abdecklamellen kann erfindungsgemäß an den Versteifungselementen angreifen. Bei Drahtrahmen als Versteifungselemente weist die Lamellenverstellschnur zweckmäßigerweise in Abständen Ösen auf, mit denen sie jeweils über einen Schenkel des Drahtrahmens einhängbar ist. Dies geht sehr leicht vor sich und eine besondere Halterung der Lamellenverstellschnur ist nicht notwendig. Auch ist die Schnur einfach herstellbar und es wird der gewünschte bestimmte Abstand zwischen den Abdecklamellen gewährleistet.
In weiterer Vervollkommnung können die Versteifungselemente am Ende Klammern o.dgl. aufweisen zur beidseitigen Halterung der jeweiligen Transparentlamelle, so daß zusätzlich zu der Ausspannfunktion des Versteifungselementes gewährleistet ist, daß die Η-Form zwischen den Abdeck- und Transparentlamellen genau eingehalten wird. Eine reibungserhöhende Beschichtung, z.B. Kunststoffbeschichhing, der Versteifungselemente kann ebenfalls gewährleisten, daß der Stoff auf den Versteifungselementen nicht verrutscht. Dadurch ist es möglich, daß der Stoff ohne zusätzliche Halterung auf den Versteifungselementen hält.
Eine weitere Verbesserung betrifft die Anordnung eines Endlosschnurzuges zum Auf- und Zuschieben des ganzen Vorhangs und/oder eines Endlosschnurzuges zum Verstellen der Lamellen, wobei der jeweilige Endlosschnurzug seitlich neben dem Vorhang bis in übliche Bedemngshöhe heruntergeführt ist. ,Erfindungsgemäß ist eine in das Umkehrende des jeweiligen Endlosschnurzuges lose eingesetzte Schnurspannrolle vorgesehen, die allein durch ihr Gewicht den Schnurzug spannt. Dabei können die beiden Schnurspannrollen der beiden Endlosschnurzüge auf einer gemeinsamen Achse laufen.
Eine weitere Verbesserung betrifft die Ausbildung der Vorhangschiene, und zwar insbesondere für solche Lamellenvorhänge der vorstehenden Art, da deren Aufhängung durch ihr höheres Gewicht problematischer ist als bei normalen Vorhängen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Vorhangschiene in ihrer Länge zusammengesetzt ist aus einem ortsfest anzubringenden ersten Endteil, einem ortsfest anzubringenden zweiten Endteil und einem dazwischen einsetzbaren Montageteil, dessen Länge mindestens so groß ist, daß es das zusammengeschobene Paket
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des Vorhangs aufnehmen kann und das mit eingeschobenem Vorhang zwischen die beiden bereits befestigten Endteile einsetzbar und mit diesen verbindbar ist. Die beiden Endteile können unter Zwischenordnung des Montageteils zunächst in ihrer richtigen Lage an der Decke oder Wand befestigt werden, worauf das Montugeteii wieder abgenommen und der Vorhang eingeschoben wird. Dieses Einschieben kann bequem auf einem Tisch o.dgi. erfolgen. Dann wird das Montageteil mit dem eingeschobenen Paket des Vorhangs wieder zwischen die beiden Endteile gebracht und mit diesen verbunden.
In Weiterbildung weist mindestens eines der beiden Endteile eine dem jeweiligen Raummaß anpassbare variable Länge auf. Das Montageteil weist zweckmäßigerweise eine Fixlänge auf. Bei einer bevorzugten Ausführungsart hat nur eines der beiden Endteile eine variable Länge, während das andere Endteil eine Fixlänge hat. Dadurch kann dieses Vorhangschienensystem an Ort und Stelle schnell den jeweiligen Raummaßen angepaßt werden. Die bisher übliche Vorbestellung und Vorfertigung genau angepaßter Vorhangschienen entfällt somit.
Zur Verbindung mit den Endteilen kann das Montageteil Schieber aufweisen, die in Hohlräume der beiden Endteile verbindend einschiebbar sind. Ein Endlosschnurzug zum Auf- und Zuschieben des ganzen Vorhangs kann in den beiden Endteilen gelagert sein und mit einem Anschlagstück von oben zwischen zwei Aufhängevorrichtungen des Vorhangs greifen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeisp'ielen. Dabei zeigen
Fig. 1-5 in schematischer Draufsicht einen erfindungsgemäßen
Lamellenvorhang in offener, in halboffener, in einer anderen halboffenen, in geschlossener und in zusammengeschobener Stellung,
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Fig. ό den Lamellenvorhang nach Fig. 1 - 5 im Schräg
bild in offener Stellung,
Fig. 7 u. 8 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1 und 2 eine
andere Ausführungsart in offener und fast geschlossener Stellung,
Fig. 9 u. 10 einen ganzen Lamellenvorhang mit Schiene im Schrägbild und in Ansicht von unten, und zwar in offener, in geschlossener und in zusammengeschobener Stellung,
Fig. 11 in vergrößerter Darstellung (Maßstab 1:1) eine bevor
zugte Ausführungsart der Erfindung, und zwar in Draufsicht auf die Lamellenanordnung (Pfei!richtung Xl in Fig. 12),
Fig. 12 einen Schnitt nach XII-XIl in Fig. 11, der eine
einzelne Abdecklamelle zeigt,
Fig, 13 im schematischen Querschnitt einen Teil einer zusam
menhängenden Gewebebahn für die Lamellen,
Fig. 13a die Gewebebahn nach Einführung eines jeweiligen Ver
steifungselementes und Anordnung zu einer Η-Form der Abdeck- und Transparentlamellen,
Fig. 14 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 12 eine andere Aus
führungsart des Versteifungselementes,
Fig. 15 die Draufsicht in Pfeilrichtung XV in Fig. 14,
Fig. 16 in Vorderansicht den Lamellenvorhang mit erfindungs
gemäßer Vorhangschiene,
Fig. 17 vergrößert den linken Teil der Vorhangschiene nach Fig. 16,
Fig. 18 einen senkrechten Querschnitt nach Linie XVIH-XVMI
in Fig. 17,
Fig. 19 einen waagrechten Schnitt nach Linie XlX-XIX in Fig.
mit Unteransicht der Vorhangschiene,
Fig. 20 einen senkrechten Querschnitt nach Linie XX-XX in Fig. 17,
Fig. 21 einen senkrechten Schnitt nach Linie XXl-XXI in Fig. 18,
Fig. 22 eine erfindungsgemäße Schnurspannrolle und
Fig. 23 eine erfindungsgemäße Lamellenverstellschnur.
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Der Lamellenvorhang nach Fig. 1 - 6 besteht aus parallel zueinander verlaufenden, winkelversrellbaren Abdecklamellen I und zwischengeordneten Transparentlamell«;n 2, die in offener Vorhangstellung nach Fig. 1 im Querschnitt H-förmig zueinander angeordnet sind, wobei [eweils zwei benachbarte Abdecklamellen 1 die beiden Schenkel und die dazwischen liegende Transparentlamelle 2 den Querschnitt der Η-Form bilden. Die Abdecklamellen 1 haben eine Breite Bl, die jeweils größer ist als die Breite B2 der Transparentlamellen 2, wobei diese Breite B2 der Abstund zwischen zwei Abdecklamellen I ist,'d.h. die Transparentlamellen 2 liegen in einer gemeinsamen Ebene parallel zur Reihe der Abdecklamellen, üblicherweise also parallel zur Fensterfläche. Die Abdecklamellen 1 sind möglichst lichtundurchlässig, während die Transparentlamellen 2 möglichst lichtdurchlässig sind. In der offenen Vorhangstellung nach Fig. 1 sind die Transparentlamellen 2 voll sichtbar. Sie bilden eine glatte ebene Gesamtfläche. Zum Schließen des Vorhangs können die AbdecklameUen aus der in Fig. 2-4 strichpunktiert eingezeichneten Üffnungsstellung entweder nach rechts (Fig. 2) oder nach links (Fig. Ί) in eine halboffene bzw. halbgeschlossene Vorhangstellung gebracht werden. Die nahezu geschlossene Stellung ist in Fig. 4 dargestellt. Bei dieser Ausführungsart nach Fig. 1 - 6 ist die Breite Bl nur etwas größer als die Breite B2, so daß in der geschlossenen Stellung die Breite B2 der Transparentlamellen zur Hälfte von der einen und zur anderen Hälfte von der anderen benachbarten Abdecklamelle überdeckt wird, wobei die eine Hälfte vor und die andere Hälfte hinter der jeweiligen Transparentlamelle 2 liegt und in der Mitte eine gewisse Überlappung vorhanden ist. Im geschlossenen Zustand ist dann auf jeder Vorhangseite knapp die Hälfte der Transparentlamellen sichtbar. Der ganze Vorhang kann in der Lamellenstellung nach Fig. 1 in bekannter Weise zu einem Paket zusammengeschoben werden (Fig. 5). In diesem Zustand werden die Transparentlamellen 2 von den AbdecklameUen vollständig verdeckt.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 7 und 8 sind die Abdeckiarnellen 1 in engerem Abstand zueinander angeordnet, so daß ihre Breite JiI doppelt so groß ,vircl wie die Breite ji2' der Transparentlamellen. Dies hat zur Folge, daß im geschlossenen Zustand nach Fig. 8 die Transparent!ame!Un 2 vollkommen oder nahezu vollkommen von den AbdecklameUen 1 überdeckt sind. Wenn die AbdecklameUen I auf
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ihrer einen Seile Ια andersfarbig sind als auf ihrer anderen Seite ]b, so erscheint in der geschlossenen Vurhangstellung je nachdem, ob die Abdecklamellen nach re< his oder nach links geschwenkt sind, nur immer entweder die Seite Ib oder die bette la. Dadurcli lassen sich reizvolle dekorative Effekte schaffen. Zur Fenslerfläche hin läßt sich diese Wirkung ausnutzen, um entweder eine Licht und Wärme stark reflektierende oder nur wenig oder nicht reflektierende Schicht nnrh außen weisen zu lassen,
I ig, ',' und 10 zeigt den Lamellenvorhang eingehängt in eine Vorhangschiene 3, und -war links in offener, in der Mifte in geschlossener und rechts in zusammengerchobnnei Vorhangstellung, An den oberen äußeren Ecken der Abdecklamellon 1 greift auf jeder Vorhangseite eine Lamellenverste!!schnur 4 an, die als I ndlossclinurzug ausgebildet ist und seitlich neben dem Vorhang bis in übliche Bfidienunyshöhe heruntergeführt ist. In das Umkehrende des Endlosschnurzuges hi eine Schnurspanniolle 5 lose eingesetzt, die durch ihr Gewicht den Schnurzug spannt. Einzelheiten sind weiter unten näher beschrieben.
Während die Figuren 1-10 den Lamellenvorhang in schemarischer Prinzipdarstellung zeigen, sind in Fig. 11 - 13 konstruktive Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsart dargestellt. Hier bestehen die Abdecklamellen 1 und Transparentlamellen aus unterschiedlich transparenten Abschnitten einer zusammenhängenden Textilbahn, und zwar sind die Abdecklamellen 1 durch doppellagige schlauchartige Abschnitte V1 1" der Textilbahn gebildet, in denen jeweils ein Versteifungselement 6 angeordnet ist. Dieses Prinzip ist In Fig. 13, 13 a dargestellt. Bei der bevorzugten Ausführungsart sind die doppeiiaglgen schlauchartigen Abschnitte V t 1" wechselweise mit einlagigen, die Transparentlamellen 2 bildenden Abschnitten als durchgehendes Gewebe geschaffen, und zwar in der Lage nach Fig. 13. In die jeweiligen schlauchartigen Abschnitte 1', 1" wird dann das Versteifungselement eingeschoben und in eine Lage nach Fig. 13a gebracht, in der es quer zu den einlagigen, die Transparentlamellen 2 bildenden Abschnitten absteht und die gewünschte Η-Form gebildet ist.
Das Versteifung· lement 6 besteht im Ausfühn'nrjsbeispiel aus einem Drahtrahmen
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mit zwei in I nmrllenläncjsrichtung verlaufenden Schenkeln 7 und 8, die den ioxlilt κ I -uj qirnr zur Lamellenlängsrichhjng ausspannen. Die Schenkel 7, 8 können, wie in Fig. 12 strichpunktiert angedeutet, durch Querstege 9 miteinander verbunden sein. Diese Querstege können auch eine gebogene Form 9' aufweisen, so daß sie quer zu den Schenkeln 7, 8 federnd sind.
Das untere Ende des Drahtrahmens ist durch einen U-Bügel 10 gebildet, der auf die beiden Schenkel 7, 8 klemmend aufsetzbar ist. Zu diesem Zweck können die Schenkel 7, 8 aus einem massiven Rundstab von z.B. 3 mm Durchmesser bestehen und der U-Bügel 10 aus einem Rundrohr mit 3 mm Innendurchmesser. Die Schenkel 11, 12 des U-Bügels 10 können eine Fixlänge H von z.B. 600 mm aufweisen und die Schenkel 7, 8 des Drahtrahmens eine variable Länge W von z.B. 2500 mm. Am Einbauort kann dann jeder Drahtrahmen durch Kürzung der variablen Länge H' dem jeweiligen Raummaß genau angepaßt werden. Zum besseren Halt des textilen Bezugs kann der Drahtrahmen mit einer reibungserhöhenden Kunststoffbeschichtung versehen sein.
Am oberen Ende sind die beiden Schenkel 7, 8 des Drahtrahmens zu einem jeweiligen waagrechten Abschnitt 13 abgewinkelt. Die Enden dieser beiden Abschnitte 13 laufen aufeinander zu und sind wiederum nach oben zu einem Abschnitt 14 abgewinkelt. Diese Abschnitte 14 sind in einen Gleiterkopf 15 gesteckt, der in einer Innenläufer-Vorhangschiene laufen kann. Die Abschnitte 14 bilden dabei einen Hals, der sich durch den Läuferschlitz der Vorhangschiene erstreckt. Um dies zu erleichtern, können die beiden Abschnitte 14 in Schlitzrichtung nebeneinanderliegend angeordnet werden. Der Gleiterkopf 15 und die den Hals bildenden Abschnitte 14 des Drahtrahmens bilden die Aufhängevorrichtung der ganzen Lamelle.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 14 und 15 sind die Abschnitte 13 des Drahtrahmens am Ende nach unten zu Abschnitten 14' abgewinkelt, die von unten her in Taschen eines strichpunktiert angedeuteten Gleiters 16 aufgenommen werden. Dieser hat
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einen Hals 17 und einen Gleiterkopf 157. Aus den Aufnahme taschen des Gleiters lassen sich die Abschnitte 14' des Drahtrahmens aushängen, worauf der Drahtrahmen mit seinen Abschnitten 13 in Pfeil richtung X^ in Fig. 15 zusammendrückbar ist unter Verschmälerung seiner Breite. In einer solchen Luge kann der Drahtrahmen leicht in den schlauchartigen Abschnitt der Abdecklamellen 1 eingeschoben werden. Er federt dann aus und wird durch Einsetzen des Gleiters 16 wieder ausgespannt.
Bei der Ausführungsart nach Fig. 12 ist dasselbe möglich, wenn für eine genügend feste Steckverbindung zwischen den Abschnitten 14 und dem Gleiterkopf 15 gesorgt ist.
Die Abschnitte 14' des Drahtrahmens nach Fig. 14 können, evtl. mit einer entsprechenden Gestaltung des Gleiters 16, auch dazu dienen, den textlien Überzug derart zu halten, daß die Transparentlamelle 2 stets genau in der Mitte des Drahtrahmens absteht. Zu diesem Zweck kann der eine Abschnitt 14' bzw. der entsprechende Abschnitt des Gleiters 16 auf der einen Seite vor die eine Transparentlamelle 2 greifen und der andere Abschnitt 14' bzw. der entsprechende Gleiterabschnitt auf der anderen Seite hinter die andere Transparentlamelle 2, wie Fig. zeigt. Zu demselben Zweck sind bei der Ausführungsart nach Fig. 12 in die Abschnitte 13 des Drahtrahmens in der Nähe der Abschnitte 14 Klammern 18 eingesetzt, die zur beidseitigen Halterung der jeweiligen Transparentlamelle 2 dienen.
Der Gleiterkopf 15, 15' ist in Draufsicht rund und kann sich in der Schiene bei der Schrägverstellung der Abdecklamelle 1 verdrehen.
Fig. 11 zeigt in Draufsicht ein Stück des ganzen Lamellenvorhangs in offener Vorhangstellung, gestrichelt in halboffener Stellung. Die einzelnen Versteifungselemente 6 mit ihrem textlien, die Abdecklamellen 1 bildenden Überzug sind über ihre Gleiterköpfe 15 in einer in Fig. 11 nicht dargestellten Innenläufer-Vorhangschiene eingehängt, wobei die Abschnitte 14 sich durch den strichpunktiert angedeuteten Läuferschlitz 19 erstrecken. Am linken Ende ist die letzte Transparentlamelle 2 durch einen Rundstab 20 gehalten, der ebenfalls über elr ''*-! 1erkopf 15 aufgehängt ist. Daneben befindet sich eine Rolle 21 für dit; Lum&jien-
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verstell schnur 4, die als Endlosschnurzug ausgebildet ist und am oberen Ends an beiden Seiten des Drahtrahmens angreift. Zu diesem Zweck hat die Lame!I ?nverstellschnur 4 in Abständen Ösen 22 (Fig. 23), mit denen sie jeweils-über die Abschnitte 14, 13 des Drahtrahmens einhängbar ist und auf der Oberkante des textlien Bezugs der Abdecklamellen 1 aufliegt. Beim Abnehmen des textlien Überzugs zwecks Reinigung braucht die Lamellenverste!!schnur 4 nicht mit abcjencmmeii zu werden.
Die Figuren 16-21 zeigen eine Vorhangschiene, die für den erfindungsgemäßen Lamellenvorhang besonders geeignet ist. Sie ist in ihrer Länge zusammengesetzt aus einem ortsfest an der Wand oder an der Decke 23 anzubringenden ersten Endteil 24 mit einer Fixlänge L24 , einem ortsfest an der Wand oder an der Decke anzubringenden zweiten Endteil 25 mit einer variablen Länge V25 und einem dazwischen einsetzbaren Montageteil 26, dessen Länge L26 so groß ist, daß es das zusammengeschobene Paket des Vorhangs aufnehmen kann, und das mit eingeschobenem Vorhang zwischen die beiden bereits befestigten Endteile 24, 25 einsetzbar jnd mit diesen verbindbar ist. Die Länge L26 des Montageteils ist ebenfalls als Fixlänge vorgesehen. Die Verbindung des Montageteils 26 mit den beiderseitigen Endteilen 24, 25 erfolgt jeweils über einen Schieber 27, der in einem Hohlraum 28 des Montageteils 26 läuft (Fig. 18) und in einen entsprechenden liohlrci'jm 29 dor beiden Endteile 24, 25 geschoben werden kann (Fig. 20, 21). Zur Verschiebung des Schiebers 27 kann entweder ein Handknopf 30 dienen, der einen Schlitz 31 in der Vorderwand des Montageteils 26 durchsetzt, oder es ist möglich, dein Schieber 27 mit nach unten weisenden Ausnehmungen zu versehen, in die von unten durch den Läuferschlitz der Vorhungschiene hindurch mit einem Werkzeug, z.B. einem Schruu bendreher, gegriffen wird.
In dem Endteil 24 sind die Rolle 21 und in dem anderen Endteil 25 zwei "weil.«ro Rollen 32 für die Lamei 11 en verstell schnur 4 gelagert. Ferner lciufr ein Fndlosschrun ■■ zug 33 -ium Auf- und Zuschieben des ganzen Vorhangs über eine in dem ersten Endteil 24 gelagerte Rolle 34 und eine in dem zweiten Endteil 25 v -lagerte Rolls: 35. Dieser Endlosschnurzug ist mit einem Mitnehmer 36 versehen, der von oben
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ORiCINAL INSPECTED
her Γ·νί.( Irnn ::woi Gleiterköpfe 15 d:s Vorlinngs greift. Beide Endlosschnur- 7ü ι·: 4 und 33 sin J seitlich neben dem Vorhang bis in übliche Bedienungshohe heninterueführt und laufen über zwei Schnurspannrollen 5, 5r (Fig. 21 en! " M, du· lose in das Umkehrende cbs jeweiligen Scfinurzuges gesetzt 'ind und uliein durch ihr Gewicht die Schnurzüge spannen. Dabei laufen beide Schuu^ unnrollen auf einer gemeinsamen Achse 37.
Das .-weite Endteil 25 kann an seinem in Fig. 16 und 21 linken Ende auf die jeweilige Fenster- bzw. Raumbreite gekürzt werden. Zunächst wird das erste Endteil 24 befestigt und nach dan Ansetzen des Montageteils 26 die gewünschte verbleibende Länge des zweiten Fndteiles 25 abgemessen. Nach entsprechender Kürzung wird das zweite Endteil 25 ebenfalls befestigt. Dann v/erden unten in das Montage teil 26 der Endlosschnurzug 33 eingelegt und der I rmellenvoihang mit seinen Gleitern eingeführt. Das Montageteil 26 wird !i.iti zusammen mit dem eingeschobenen Vorhangpaket von unten nach oben zwischen die beiden Endteile 24, 25 eingesetzt und mit diesen verbunden. Der Lncilosschnurzug 33 wird durch die Läuferschlitze der beiden Endteile 24, 25 gebracht und in seine Rollen 34, 35 eingehängt. Mit dem Schnurzug 33 kann durin der Vorhang in das zweite Endteil 25 gezogen werden. Das andere Fnde (!es Vorhangs wird in das erste, sehr kurze Endteil 24 von Hand eingeschoben und kann dort durch bekannte Mittel arretiert werden. Dann wird der Endlosschnurzug der Lamellenverstellschnüre 4 über seine Rollen 21 und 32 gebracht und die Schnurspannrolle 5 eingesetzt.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffen einen senkrechten Lamellenvorhang. Dasselbe Bauprinzip kann jedoch angewendet werden zur Schaffung eine·; waagrechten Lamellenvorhangs. Die Versteifungselemente 6 können dann an beiden Enden eine Aufhängevorrichtung haben, die in einer Schiene oder entlang einer sonstigen Führung (z.B. auf einem Spanndraht) laufen können.
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ORIGINAL

Claims (29)

  1. Kratzseh Müloergerstr. 65 Dipl.-lng. Volkhard Kratzsch
    Telefon Stuttgart 0711-35 9992 Deutsche Bank Esslingen 2109C cable «kehlpatent» esslingennsckar Postscheckamt Stuttgart 10004
    Chase Manhattan Bank New Yo __
    Roswitha Ronkholz-Tölle 2. August
    Düsseldorf 11 Anwaltsakte 1360
    ^339699
    Patentansprüche
    Lamellenvorhang mit parallel zueinander verlaufenden, winkeIverstellbaren Abdeck lamellen und zwischengeordneten Transparentlamellen, die wechselweise aufeinanderfolgen und gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Abdecklamellen wesentlich weniger lichtdurchlässig sind als die Transparentlamellen und durch ihre Winkelverstellung den Lichteinfall abdunkeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdecklamellen (1) und die Transparentlamellen ( 2 ) in offener Vorhangstellung im Querschnitt H-förmig zueinander angeordnet sind, wobei jeweils zwei benachbarte Abdecklamellen ( 1 ) die beiden Schenkel und die dazwischenliegende Transparentlamelle ( 2 ) den Quersteg der H-Form bilden.
  2. 2. Lamellenvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck lamellen ( 1 ) etwa doppelt so breit sind wie die Transparentlamellen (2 ) (Fig. 7,8).
  3. 3. Lamellenvorhang nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Abdeck- und die
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    Transparentlamellen durch unterschiedlich transparente Abschnitte einer zusammenhängenden Textil-oder Folienbahn geschaffen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdecklamellen ( 1 ) durch doppellagige, schlauchartige Abschnitte (Γ, 1") der Textil- bzw. Folienbahn gebildet sind, in denen jeweils ein Versteifungselement ( 6 ) angeordnet ist (Fig. 13, 13a).
  4. 4. Lamellenvorhang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die doppellagigen, schlauchartigen Abschnitte ( 1', 1" ) wechselweise mit einlagigen, die Transparentlamellen (2 ) bildenden Abschnitten als durchgehendes Gewebe geschaffen sind.
  5. 5. Lamellenvorhang nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement ( 6 ) als quer zur Lamellenlängsrichtung wirkendes Ausspannelement ausgebildet ist.
  6. 6. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement ( 6 ) aus einem Drahtrahmen mit zwei in Lamellen längsrichrung verlaufenden Schenkeln (7, 8) besteht.
  7. 7. Lamellenvorhang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel ( 7, 8 ) durch Querstege ( 9; Ψ ) miteinander verbunden sind.
  8. 8. Lamellenvorhang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (9') quer zu den Schenkeln ( 7, 8 ) federnd ausgebildet sind (Fig. 12).
  9. 9. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3-8, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement bei Senkrechtlamel len am oberen Ende - bei Waagrechtlamellen eventuell an beiden Enden - eine Aufhängevorrichtung aufweist zum Tragen bzw. Führen der ganzen Lamelle.
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  10. 10. Lamel lenvorhang nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Senkrechtlamellen das untere Ende des Drahtrahmens durch einen auf die beiden Schenkel ( 7, 8 ) aufsetzbaren U-Bügel (10 ) gebildet ist.
  11. 11. Lamel lenvorhang nach einem der Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (7, 8 ) am Ende abgewinkelt sind und unmittelbar in die Aufhängevorrichtung übergehen.
  12. 12. Lamellenvorhang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung von den Schenkelenden ( 14; 14' ) lösbar ist und die beiden Schenkel ( 7, 8 ) dann zusammendrückbar sind unter Verschmälerung des Drahtrahmens.
  13. •13. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 9 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung aus einem in eine Innenläufer-Schiene passenden Gleiter (14, 15; 14', 15) besteht.
  14. 14. Lamellenvorhang nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungselement ( 6 ) einen bis in den Läuferschlitz der Schiene greifenden Hals bildet, auf den der Gleiter aufgesetzt ist, wobei der Gleiter nur aus einem in der Schiene laufenden Gleiterkopf ( 15 ) besteht.
  15. 15. Lamel lenvorhang nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleiter die Enden ( 14' ) der Schenkel ( 7, 8 ) des Drahtrahmens untergreift und selbst den durch den Läuferschlitz der Schiene greifenden Hals ( 17 ) der Aufhängevorrichtung bildet.
  16. 16. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 13-15, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleiter einen runden, in der Schiene verdrehbaren Kopf ( 15 ) aufweist.
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  17. 17. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3-16 mit einer an den Abdeckt ame 11 en angreifenden Lamellenverstellschnur, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenverstel!schnur ( 4 ) an den Versteifungselementen ( 6 ) angreift.
  18. 18. Lamellenvorhang nach Anspruch 6 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenverstel !schnur ( 4 ) in Abständen Ösen (22 ) aufweist, mit denen sie jeweils über einen Schenkel ( 7, 8 ) des Drahtrahmens einhängbar ist.
  19. 19. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3- 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente ( 6 ) am Ende KIa mmern ( 18 ) oder dgl. aufweisen zur beidseitigen Halterung der Jeweiligen Transparentlamelle ( 2 ) .
  20. 20. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungselemente ( 6 ) am Ende nach beiden Seiten zur jeweiligen Transparentlamelle (2 ) hin einwärts abgewinkelte Abschnitte ( 14'; 18) aufweisen, die auf der einen Seite vor die eine Transparentlamelle ( 2 ) und auf der anderen Seite hinter die andere Transparentlamelle ( 2 ) greifen.
  21. 21. Vorhang, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 - 20, mit einem Endlosschnurzug zum Auf- und Zuschieben des ganzen Vorhangs und/oder mit einem Endlosschnurzug zum Verstellen der Lamellen, wobei der jeweilige Endlosschnurzug seitlich neben dem Vorhang bis in übliche Bedienungshöhe heruntergeführt ist, gekennzeichnet durch eine in das Umkehrende des jeweiligen Endlosschnurzuges (4; 33 ) lose eingesetzte Schnurspannrolle ( 5; 5' ), die allein durch ihr Gewicht den Schnurzug ( 4; 33 ) spannt.
  22. 22. Vorhang nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schnurspannroilen ( 5; 5' ) der beiden Endlosschnurzüge ( 4} 33 ) nuf einer gemeinsamen Achse ( 37 ) laufen.
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  23. 23. Vorhangschiene, insbesondere für einen Vorhang nach einem der Ansprüche 1 - 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrer Länge zusammengesetzt ist aus einem ortsfest anzubringenden ersten Endteil (24 ), einem ortsfest anzubringenden zweiten Endteil (25) und einem dazwischen einsetzbaren Montageteil ( 26 )7 dessen Länge ( L26) mindestens so groß ist, daß es das zusammengeschobene Paket des Vorhangs aufnehmen kann und das mit eingeschobenem Vorhang zwischen die beiden bereits befestigten Endteile (24, 25 ) einsetzbar und mit diesen verbindbar ist.
  24. 24. Vorhangschiene nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der beiden Endteile (24, 25 ) eine dem jeweiligen Raummaß anpaßbare variable Länge (V ) aufweist.
  25. 25. Vorhangschiene nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil (26) eine Fixlänge ( L26) aufweist.
  26. 26. Vorhangschiene nach einem der Ansprüche 23 - 25, dadurch gekennzeichnet, daß nur eines ( 25 ) der beiden Endteile (24, 25 ) eine variable Länge (V25 ) aufweist, während das andere Endteil ( 24 ) eine Fixlänge ( L24 ) hat.
  27. 27. Vorhangschiene nach einem der Ansprüche 23 - 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Montageteil ( 26 ) Schieber ( 27 ) aufweist, die in Hohlräume (29 ) der beiden Endteile ( 24, 25 ) verbindend einschiebbar sind.
  28. 28. Vorhangschiene nach einem der Ansprüche 23 - 27, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endlosschnurzug ( 33 ) zum Auf- und Zuschieben des ganzen Vorhangs in den beiden Endteilen ( 24, 25 ) gelagert ist und mit einem Mitnehmer ( 36 ) von oben zwischen zwei Aufhänge vorrichtungen des Vorhangs greift.
    509809/0936
    Patentanwälte Kehl
    D-V30U Esslirgen
    Dipl.-Ing. Hartmut Kehl
    Kratrsch
    Mülbergerstr. 65
    Dipl.-Ing. Volkhard Kratzsch
    Telefon Stuttgart 0711-359992 Deutsche Bank Esslingen 210906
    cable «kehlpatent» esslingenneckar Postscheckamt Stuttgart 10004
    Chase Manhattan Bank New York
    Roswitha Ronkholz-Tölle
    13. Dezember 1973
    4 Düsseldorf 11
    Aniualtsakte 1360
    Neuer Unteranspruch 29
  29. 29. Lamellenvorhang nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet , daß das Versteifungselement (6) aus einem eigensteifen Kunststoffolienstreifen besteht.
    509809/0936
    Leerseite
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