DE181797C - - Google Patents

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DE181797C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/06Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain multicolour or other optical effects
    • B05D5/067Metallic effect
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D2201/00Polymeric substrate or laminate

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  • Printing Methods (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1906 ab.
Um Gegenstände aus Celluloid, wie Kämme,
Knöpfe, Haarnadeln, Stock- und Schirmgriffe
u. dgl., mit edlen oder unedlen Metallen oder solchen Legierungen zu dekorieren, hat man, abgesehen von den Metallintarsien, bereits verschiedene Wege eingeschlagen. Man preßt . in den warm gemachten Gegenstand die Muster ein, überzieht das dadurch entstehende Dekor mit Lack oder anderen Klebstoffen
ίο und stäubt darauf Metallstaub. Diese Metallverzierungen lassen sich . nicht polieren, ohne beschädigt zu werden, und halten nur kurze Zeit vor, weil sie leicht abwischbar sind. Eine festere Verbindung wurde dadurch erreicht, daß man das Metall galvanisch auf den Celluloidgegenstand niederschlug, indem man zunächst das Dekor mit Graphit oder Bronze einstäubte oder durch Verwendung von' Silberlösungen, denen man Celluloid lösende Stoffe zusetzte, leitend machte und den Gegenstand alsdann in das galvanische Bad brachte. Dieses galvanische Verfahren ist umständlich und kostspielig, weil man immer erst den Gegenstand durch Auftragen von den Strom leitenden Stoffen vorbereiten muß.
Es ist ferner bekannt, Druckfarben Celluloid lösende Flüssigkeiten zuzusetzen, um beim Aufdrucken ein Eindringen in die Oberfläche und dadurch möglichstes Festhaften der Farbe zu erzielen, auch wurden bereits aus diesem letzteren Grunde Celluloidkörper mit in Äther aufgeschlämmtem Puder bestrichen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren, das den letztgenannten Maßnahmen in gewisser Weise nachgebildet ist und darin besteht, Metallstaub in Celluloid lösenden Mitteln aufzuschlämmen, mit Hilfe der Mischung durch Bemalen, Bedrucken oder Schablonieren Muster auf Celluloidgegenständen zu erzeugen und diese nach dem Trocknen, im Gegensatz zu den bekannten Verfahren, zu polieren, so daß Imitationen von Metallintarsien erzeugt werden.
In Ausübung des Verfahrens wird feinster Metallstaub mit den bekannten Lösungsmitteln des Celluloids, wie z. B. Äther, absolutem Alkohol usw., zu einem Brei verrieben. Dieses Gemisch wird gleich wie Farbe mittels Pinsel in beliebigen Zeichnungsformen aufgetragen und nach vollständiger Trocknung, die sehr rasch vor sich geht, mit gewöhnlichen Polierwerkzeugen poliert.
Pate ν τ-Anspruch:
55
Verfahren zur Erzeugung metallisch glänzender Musterungen auf Celluloid, dadurch gekennzeichnet, daß man die dem Muster entsprechenden Stellen mit der bekannten Aufschlämmung von Metallpulver in Lösungsmitteln für Celluloid usw. ohne jede Vorbereitung unmittelbar überzieht und nach dem Trocknen poliert.
(2. Auflage, ausgegeben am 30. November 1907.)
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI,

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    -M 181797 KLASSE 75 b. GRUPPE
    ROMAN GAUBE in GABLONZ a. N., Böhmen.
DENDAT181797D Active DE181797C (de)

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