DE719931C - Verfahren zur Herstellung antiker Oberflaechen auf Holz, Papier, Pappe, Tapete und sonstigen Werkstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung antiker Oberflaechen auf Holz, Papier, Pappe, Tapete und sonstigen Werkstoffen

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DE719931C
DE719931C DEF87112D DEF0087112D DE719931C DE 719931 C DE719931 C DE 719931C DE F87112 D DEF87112 D DE F87112D DE F0087112 D DEF0087112 D DE F0087112D DE 719931 C DE719931 C DE 719931C
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Germany
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wood
antique
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cardboard
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Expired
Application number
DEF87112D
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English (en)
Inventor
Dr Harald Freiberg
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A H Freiberg & Co
Original Assignee
A H Freiberg & Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/10Designs imitating natural patterns of metallic or oxidised metallic surfaces

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung antiker Oberflächen auf Holz, Papier, Pappe, Tapete und sonstigen Werkstoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine antike Oberflächenbehandlung, bei welcher die zur Verwendung kommenden Materialien infolge Behandlung mit .oxydierenden Säuren eine Veränderung erfahren, derart, daß dadurch überraschende neuartige Effekte erzielt werden.
  • Bei den bisher bekannten Vergoldungen oder Versilberungen auf Holz oder sonstigen. Werkstoffen konnten nur einseitige Wirkungen in Gold- oder Silbertönungen hervorgebracht werden. Eine antike Tönung wurde durch einen farbigen überzugslack oder durch farbige Einstriche erzielt. Sc hat man aus Holz gefertigte und im Holzscluiitzcharakter gehaltene Gegenstände mit Metallstaublacken gefärbt, um ihnen ein Schmiedeeis!enaussehen zu geben, ein Verfahren, welches' unter das übliche Beiz- oder Anstrichverfahren fällt (vgl. die französische Patentschrift 630961).
  • Ein anderes Verfahren besteht im Prinzip darin, daß man die vorher mit Ziermotiven versehenen Gegenstände mit Blattmetallen überzieht und die so metallisierten Motive mit gefärbten Spirituslacken verschiedener Nuancen überstreicht, wobei das Ganze oder nur Teile der metallisierten Gegenstände mit Farblack bedeckt werden (vgl. die französische Patentschrift 39q.635).
  • Weiterhin gibt man plastischen Gegenständen, wie Türgriffen usw., ein antikes Aussehen, indem man. sie mit schwarzem Lack ieestreicht und die erhöhten Stellen dann wieder abwischt, so daß die Farbe nur in den Tiefen sitzentleibt (vgl.. amerikanische Patentschrift 15o1538).
  • Ferner hat man zur Nachahmung von Tulaarbeiten auf Gegenständen mit verkupferter Oberfläche mustergemäße Abdeckungen angebracht, dann galvanisch mit Metall überzogen und gefärbt, wobei die Oberfläche und der Niederschlag blank poliert und dann schwarz gefärbt sind (vgl. die deutsche Patentschrift 229 263). Die vorliegende Erfindung geht dagegen von dem Gesichtspunkt einer natürlichen Oxydation vermeidet alle künstlichen Färbmittel. Die durch die Einwirkung der verwendeten Säuren erzielten Effekte ergeben zahlreiche Variationen je nach Verwendung der Grundstoffe, der kürzeren oder längeren Säureeinwirkung, der Temperaturen usw.
  • Das neue Verfahren ist folgendes Die zur Verwendung kommende Holzfläche wird zuerst etwas aufgerauht, damit die Struktur des Holzes sich hervorhebt, oder wenn es sich um Pappe oder Papier handelt, ist es zweckmäßig, eine etwas gemusterte oder geraubte Oberfläche zu wählen. Die Holzfläche oder das Papier wird dann mit einem silberfarbigen und darauf mit einem goldfarbigen Blattmetall belegt. Die auf diese Weise versilberte und vergoldete Fläche wird danach mit oxydierenden Säuren behandelt. Das Ganze wird nunmehr durch einen Lacküberzug fixiert und mit Stahlwolle oder einem anderen rauben Material teilweise durchgerieben, so daß das darunterliegende Silber blank zum Vorschein kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung antiker Oberflächen auf Holz, Papier, Pappe, Tapete und sonstigen Werkstoffen durch Belegen der Oberfläche mit einem silberfarbigen und darauf mit einem goldfarbigen Blattmetall, durch anschließende Fixierung mittels Lackschicht und teilweises Durchreiben der oberen Schichten bis zur Silberschicht, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Fixierung mittels Lackschicht die metallische Oberfläche mit oxydierenden Säuren behandelt wird.
DEF87112D 1939-07-12 1939-07-12 Verfahren zur Herstellung antiker Oberflaechen auf Holz, Papier, Pappe, Tapete und sonstigen Werkstoffen Expired DE719931C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004006098A1 (de) * 2004-02-06 2005-09-01 Huwil-Werke Gmbh Möbelschloss- Und Beschlagfabriken Verfahren zum Beschichten eines Bauteils und Bauteil

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DE102004006098A1 (de) * 2004-02-06 2005-09-01 Huwil-Werke Gmbh Möbelschloss- Und Beschlagfabriken Verfahren zum Beschichten eines Bauteils und Bauteil

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