DE181674C - - Google Patents
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- DE181674C DE181674C DENDAT181674D DE181674DA DE181674C DE 181674 C DE181674 C DE 181674C DE NDAT181674 D DENDAT181674 D DE NDAT181674D DE 181674D A DE181674D A DE 181674DA DE 181674 C DE181674 C DE 181674C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B97/00—Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
- A47B97/04—Easels or stands for blackboards or the like
Landscapes
- Drawing Aids And Blackboards (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 181674 KLASSE
34/. GRUPPE
WILHELM KALWEIT in STRASZBURG i. E.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schultafeleinrichtung mit mehreren
zu gleicher Zeit benutzbaren Schreibflächen und einem kasten artigen Ausbau, in
dem hinter der Haupttafel verschiedene Lehr- und Schreibgeräte Aufnahme rinden
können. ·,
Neu ist die Art der Verbindung zwischen dem Kasten und der Haupttafel, welche ein
ίο Ausziehen der Seitentafeln nach Art der
Verlängerungsplatten von Ausziehtischen gestattet. Hierdurch wird ermöglicht, daß
nach einer in an sich bekannter Weise erfolgender Drehung der ganzen Tafeleinrichtung
um 90 ° und Einstellung der in senkrechter Richtung verstellbaren Stützen
in der gewünschten Höhenlage die Schultafeleinrichtung für andere Lehrzwecke, z. B.
für den Physik- und Chemieunterricht, als Ausziehtisch verwendet werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Schultafeleinrichtung ist in der Zeichnung
dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Schaubild des ganzen Lehrgerätes, Fig. 2 eine Vorderansicht der
Haupttafel, Fig. 3 ein Schaubild des mit der Tafel verbundenen Kastens, Fig. 4 einen
wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt
nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 7, 8 und 9 veranschaulichen das Ausziehen der
Seitentafeln und Umlegen der Haupttafel, während Fig. 6, IO und Il Einzeleinrichtungen
vorführen. Fig. 12 ist eine schaubildliche Ansicht der Schultafeleinrichtung
(Tafel und Kasten) von hinten bei geöffneter hinterer Deckelwand, Fig. 13 ein
Schaubild der als Ausziehtisch verwendeten Tafel.
Die Haupttafel 1 ruht in einem Holzrahmen a, b (Fig. 2). Die Innenseite der
senkrechten Leisten α sind in bekannter Weise mit Nuten c (Fig. 5 und 8) versehen,
in welchen die seitwärts an den oberen Enden der Tafel 1 angebrachten Zapfen d
(Fig. 2) geführt werden, so daß Tafel 1 in den Nuten c auf- oder abwärts gezogen und
gleichzeitig auch, um die Rückseite zu benutzen, umgewendet werden kann.
Tafel ι läßt sich in bekannter Weise auf zwei Streben e (Fig. 2, 5 und 8), die drehbar
an der unteren wagerechten Rahmenleiste b befestigt sind, herunterklappen und
zu einem Tisch umwandeln, zum Aufstellen verschiedener Lehrmittel.
Hinter der Tafel 1 ist in bekannter Weise ein Holzkasten 2 (Fig. 3) angeordnet, der
aus den senkrechten Brettern f und den wagerechten g gebildet ist.
Dieser Kasten 2 ist mit den wagerechten Leisten b der Haupttafel 1 durch die Stege h
verbunden (Fig. 3, 4, 5 und 6), welche in den Leisten b durch Einleimen oder auf
andere Weise befestigt sind. In die Wandungen g des Kastens 2 greifen die Stege h
lose ein und sind in Führungen i (Fig. 3) verschiebbar gelagert. An den in den
Rahmenteilen b befestigten Enden der Stege sind Ansätze 6 (Fig. 3 und 4) angeordnet,
welche die Tafel 1 in einem gewissen Abstände
von dem Kasten 2 halten.
Durch die verschiebbare Lagerung der Stege h in den Wandungen g des Kastens 2
ist es möglich, den Zwischenräum zwischen
der Tafel ι und dem Kasten 2 zu vergrößern. Um ein völliges Herausziehen des
Kastens 2 zu verhindern, spannt sich über die Stege h je eine Feder j, welche bestrebt
ist, den Kasten 2 fest an die Ansätze 6 der Stege h zu pressen (Fig. 6 und 12).
In dem freien Raum zwischen der Tafel 1 und dem Kasten 2 sind zwei seitlich ausziehbare
Tafeln 3 gelagert (Fig. 4, 5, 7 und 8).
Die Tafeln 3 sind in an sich bekannter Weise in je einem besonderen Rahmen (Fig. 8)
mittels Zapfen oben und unten drehbar gelagert und können somit zwecks Verwendung
beider Tafelflächen um ihre senkrechte Achse gedreht werden.
An diesen Seitentafeln 3 ist oben und unten je eine Laufschiene k befestigt (Fig. 7
und 9). In der Mitte der Bretter g des Kastens 2 sind Leisten / angeordnet, in welchen
die Laufschienen k geführt werden (Fig. 7). Das Ende der Laufschienen bleibt
stets in dieser Führung Z, wodurch den ausgezogenen Seitentafeln 3 ein fester Halt gewährt
wird (Fig. 7). An den Ecken des Kastens 2 sind ähnliche Leisten m angebracht,
welche den Laufschienen k als zweite Führung dienen (Fig. 7 und 9). Die Vorsprünge
η an den Laufschienen k verhindern ein seitliches Herausgleiten der Tafeln 3.
Die Laufschienen k sind nach Art der Führungsleisten von Ausziehtischplatten abgeschrägt.
Beim Herausziehen der Seitentafeln wird die durch die Stege h geführte Haupttafel entgegen der Wirkung der
Federn j abgehoben. Sobald jedoch die inneren Kanten der Seitentafeln die Außenkanten
der Haupttafeln passiert haben, wird diese durch die Federn j zurückgezogen, bis
die Ansätze 6 sich gegen die Wandungen g des Kastens 2 legen, und die Seitentafeln 3
liegen nun in derselben Ebene wie die Haupttafel i.
In dem Holzkasten 2 können in bekannter Weise Schreib- und Lehrgeräte, z. B. eine
Rechenmaschine 4 (Fig. 12) untergebracht werden. Dieselbe kann mittels an ihren
Füßen befestigter Schieber 0, welche in entsprechende Nuten in den unteren Wandungen
g des Kastens 2 greifen, hinein- und herausgeschoben werden. Um die Rechenmaschine
in Gebrauch nehmen zu können, wird die Mitteltafel 1 heruntergeklappt
(Fig. 8), worauf nach Herausziehen der Seitentafeln 3 die Rechenmaschine 4 freiliegt.
Der Kasten 2 wird durch die Rückwand ρ verschlossen, ebenso kann man auch die
Mitteltafel 1 verschließbar machen, so daß die Tafel alsdann einen allseitig geschlossenen
Schrank darstellt.
Der an der Innenseite der Rückwand ρ des Kastens 2 befestigte Bilderhalter (Fig. 10,
11 und 12) besteht aus einer schmalen Leiste #, an deren oberen und unteren Längskanten
. zwei Leisten r und s im rechten Winkel zur Leiste q angeordnet sind. Die
obere Leiste r ist mit Scharnieren t an der Rückwand ρ befestigt, so daß der Bilderhalter
aufgeklappt werden kann. Eine Feder u ist zwischen dem Deckel ρ und der
Leiste q vorgesehen und preßt den Bilderhalter q, r, s fest an die Rückwand p. Da
die Leiste s schmäler ist als Leiste r, kann eine größere Anzahl von Bildern in den
Bilderhalter eingespannt werden, und jedes einzelne Bild ist leicht zu finden und herauszunehmen.
Auf der oberen Seite g des Kastens 2 befinden sich zwei Kartenständer 5 (Fig. 12),
bestehend aus den Teilen ν und w. Die Teile ν liegen außer Gebrauch auf dem
Brett g des Kastens 2, und die Arme w sind nach hinten zurückgelegt. Beim Gebrauch
werden die Teile ν senkrecht gestellt und die Arme w nach vorn übergelegt. Sie bilden
dann mit den Armen ν einen rechten Winkel und tragen die im Unterricht benutzten
Karten· oder Bilder. I
Das ganze Tafelgestell läßt sich in j einen großen Ausziehtisch umwandeln (Fig. 13),
wie er zu anderen Lehrzwecken, z. B. im Chemie- und Physikunterricht, benötigt wird.
Zu diesem Zwecke sind die Stützen j' der Tafel in an sich bekannter Weise in Führungen
^ des Untergestells verschiebbar angeordnet und können .durch die Flügelschrauben
χ in jeder beliebigen Höhe festgestellt werden. Zwischen den Enden der
Stützen y ist der Kasten 2 mittels zweier Flügelschrauben 7 eingespannt. In diesen
Schrauben 7 läßt sich die ganze Tafeleinrichtung zugleich in jede beliebige, für
die verschiedenen Zwecke erwünschte Lage drehen.
Braucht man einen Tisch, so dreht man die Tafeleinrichtung in den Schrauben 7 in
die wagerechte Lage, läßt die Führungsstangen y in die erforderliche Höhe herab
und zieht die Schrauben χ und 7 fest an. Zwei Streben 8, die nach oben aufgeklappt
werden können, legen sich mit ihren Enden gegen an der Rückwand ρ des Kastens 2
befestigte Ansätze 9 und geben dem so gebildeten Tisch einen festen Halt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schultafeleinrichtung mit mehreren Schreibflächen und einem kastenartigen Ausbau zur Aufnahme von verschiedenen Lehr- und Schreibgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Kasten (2) und der Haupt-tafel (ι) durch an der Tafel (i) befestigte und am Kasten (2) in Führungen (i) verschiebbare Verbindungsstege (h) erfolgt, die an ihrem an der Tafel (1) befestigten Ende Ansätze (6) tragen, welche die Haupttafel (1) in einem gewissen Abstande von dem Kasten (2) halten, zum' Zwecke, einen freien Raum zum Verschieben der nach Art der Verlängerungsplatten von Ausziehtischen herauszieh baren und in an sich bekannter Weise in ihren Rahmen drehbaren Seitentafeln (3) zu schaffen, welche nach dem Herausziehen eine Ebene mit der Haupttafel (1) bilden, so daß nach Drehung der Tafeleinrichtung um 900 und Einstellung der verstellbaren Stützen (y) in die gewünschte Höhenlage die Tafeleinrichtung für andere Lehrzwecke als Ausziehtisch benutzt werden kann (Fig. 13).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181674C true DE181674C (de) |
Family
ID=445837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181674D Active DE181674C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181674C (de) |
-
0
- DE DENDAT181674D patent/DE181674C/de active Active
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