DE181674C - - Google Patents

Info

Publication number
DE181674C
DE181674C DENDAT181674D DE181674DA DE181674C DE 181674 C DE181674 C DE 181674C DE NDAT181674 D DENDAT181674 D DE NDAT181674D DE 181674D A DE181674D A DE 181674DA DE 181674 C DE181674 C DE 181674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
panel
attached
main panel
side panels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT181674D
Other languages
English (en)
Publication of DE181674C publication Critical patent/DE181674C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B97/00Furniture or accessories for furniture, not provided for in other groups of this subclass
    • A47B97/04Easels or stands for blackboards or the like

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 181674 KLASSE 34/. GRUPPE
WILHELM KALWEIT in STRASZBURG i. E.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1905 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schultafeleinrichtung mit mehreren zu gleicher Zeit benutzbaren Schreibflächen und einem kasten artigen Ausbau, in dem hinter der Haupttafel verschiedene Lehr- und Schreibgeräte Aufnahme rinden können. ·,
Neu ist die Art der Verbindung zwischen dem Kasten und der Haupttafel, welche ein
ίο Ausziehen der Seitentafeln nach Art der Verlängerungsplatten von Ausziehtischen gestattet. Hierdurch wird ermöglicht, daß nach einer in an sich bekannter Weise erfolgender Drehung der ganzen Tafeleinrichtung um 90 ° und Einstellung der in senkrechter Richtung verstellbaren Stützen in der gewünschten Höhenlage die Schultafeleinrichtung für andere Lehrzwecke, z. B. für den Physik- und Chemieunterricht, als Ausziehtisch verwendet werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Schultafeleinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Schaubild des ganzen Lehrgerätes, Fig. 2 eine Vorderansicht der Haupttafel, Fig. 3 ein Schaubild des mit der Tafel verbundenen Kastens, Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1. Fig. 7, 8 und 9 veranschaulichen das Ausziehen der Seitentafeln und Umlegen der Haupttafel, während Fig. 6, IO und Il Einzeleinrichtungen vorführen. Fig. 12 ist eine schaubildliche Ansicht der Schultafeleinrichtung (Tafel und Kasten) von hinten bei geöffneter hinterer Deckelwand, Fig. 13 ein Schaubild der als Ausziehtisch verwendeten Tafel.
Die Haupttafel 1 ruht in einem Holzrahmen a, b (Fig. 2). Die Innenseite der senkrechten Leisten α sind in bekannter Weise mit Nuten c (Fig. 5 und 8) versehen, in welchen die seitwärts an den oberen Enden der Tafel 1 angebrachten Zapfen d (Fig. 2) geführt werden, so daß Tafel 1 in den Nuten c auf- oder abwärts gezogen und gleichzeitig auch, um die Rückseite zu benutzen, umgewendet werden kann.
Tafel ι läßt sich in bekannter Weise auf zwei Streben e (Fig. 2, 5 und 8), die drehbar an der unteren wagerechten Rahmenleiste b befestigt sind, herunterklappen und zu einem Tisch umwandeln, zum Aufstellen verschiedener Lehrmittel.
Hinter der Tafel 1 ist in bekannter Weise ein Holzkasten 2 (Fig. 3) angeordnet, der aus den senkrechten Brettern f und den wagerechten g gebildet ist.
Dieser Kasten 2 ist mit den wagerechten Leisten b der Haupttafel 1 durch die Stege h verbunden (Fig. 3, 4, 5 und 6), welche in den Leisten b durch Einleimen oder auf andere Weise befestigt sind. In die Wandungen g des Kastens 2 greifen die Stege h lose ein und sind in Führungen i (Fig. 3) verschiebbar gelagert. An den in den Rahmenteilen b befestigten Enden der Stege sind Ansätze 6 (Fig. 3 und 4) angeordnet, welche die Tafel 1 in einem gewissen Abstände von dem Kasten 2 halten.
Durch die verschiebbare Lagerung der Stege h in den Wandungen g des Kastens 2 ist es möglich, den Zwischenräum zwischen
der Tafel ι und dem Kasten 2 zu vergrößern. Um ein völliges Herausziehen des Kastens 2 zu verhindern, spannt sich über die Stege h je eine Feder j, welche bestrebt ist, den Kasten 2 fest an die Ansätze 6 der Stege h zu pressen (Fig. 6 und 12).
In dem freien Raum zwischen der Tafel 1 und dem Kasten 2 sind zwei seitlich ausziehbare Tafeln 3 gelagert (Fig. 4, 5, 7 und 8).
Die Tafeln 3 sind in an sich bekannter Weise in je einem besonderen Rahmen (Fig. 8) mittels Zapfen oben und unten drehbar gelagert und können somit zwecks Verwendung beider Tafelflächen um ihre senkrechte Achse gedreht werden.
An diesen Seitentafeln 3 ist oben und unten je eine Laufschiene k befestigt (Fig. 7 und 9). In der Mitte der Bretter g des Kastens 2 sind Leisten / angeordnet, in welchen die Laufschienen k geführt werden (Fig. 7). Das Ende der Laufschienen bleibt stets in dieser Führung Z, wodurch den ausgezogenen Seitentafeln 3 ein fester Halt gewährt wird (Fig. 7). An den Ecken des Kastens 2 sind ähnliche Leisten m angebracht, welche den Laufschienen k als zweite Führung dienen (Fig. 7 und 9). Die Vorsprünge η an den Laufschienen k verhindern ein seitliches Herausgleiten der Tafeln 3.
Die Laufschienen k sind nach Art der Führungsleisten von Ausziehtischplatten abgeschrägt. Beim Herausziehen der Seitentafeln wird die durch die Stege h geführte Haupttafel entgegen der Wirkung der Federn j abgehoben. Sobald jedoch die inneren Kanten der Seitentafeln die Außenkanten der Haupttafeln passiert haben, wird diese durch die Federn j zurückgezogen, bis die Ansätze 6 sich gegen die Wandungen g des Kastens 2 legen, und die Seitentafeln 3 liegen nun in derselben Ebene wie die Haupttafel i.
In dem Holzkasten 2 können in bekannter Weise Schreib- und Lehrgeräte, z. B. eine Rechenmaschine 4 (Fig. 12) untergebracht werden. Dieselbe kann mittels an ihren Füßen befestigter Schieber 0, welche in entsprechende Nuten in den unteren Wandungen g des Kastens 2 greifen, hinein- und herausgeschoben werden. Um die Rechenmaschine in Gebrauch nehmen zu können, wird die Mitteltafel 1 heruntergeklappt (Fig. 8), worauf nach Herausziehen der Seitentafeln 3 die Rechenmaschine 4 freiliegt.
Der Kasten 2 wird durch die Rückwand ρ verschlossen, ebenso kann man auch die Mitteltafel 1 verschließbar machen, so daß die Tafel alsdann einen allseitig geschlossenen Schrank darstellt.
Der an der Innenseite der Rückwand ρ des Kastens 2 befestigte Bilderhalter (Fig. 10, 11 und 12) besteht aus einer schmalen Leiste #, an deren oberen und unteren Längskanten . zwei Leisten r und s im rechten Winkel zur Leiste q angeordnet sind. Die obere Leiste r ist mit Scharnieren t an der Rückwand ρ befestigt, so daß der Bilderhalter aufgeklappt werden kann. Eine Feder u ist zwischen dem Deckel ρ und der Leiste q vorgesehen und preßt den Bilderhalter q, r, s fest an die Rückwand p. Da die Leiste s schmäler ist als Leiste r, kann eine größere Anzahl von Bildern in den Bilderhalter eingespannt werden, und jedes einzelne Bild ist leicht zu finden und herauszunehmen.
Auf der oberen Seite g des Kastens 2 befinden sich zwei Kartenständer 5 (Fig. 12), bestehend aus den Teilen ν und w. Die Teile ν liegen außer Gebrauch auf dem Brett g des Kastens 2, und die Arme w sind nach hinten zurückgelegt. Beim Gebrauch werden die Teile ν senkrecht gestellt und die Arme w nach vorn übergelegt. Sie bilden dann mit den Armen ν einen rechten Winkel und tragen die im Unterricht benutzten Karten· oder Bilder. I
Das ganze Tafelgestell läßt sich in j einen großen Ausziehtisch umwandeln (Fig. 13), wie er zu anderen Lehrzwecken, z. B. im Chemie- und Physikunterricht, benötigt wird. Zu diesem Zwecke sind die Stützen j' der Tafel in an sich bekannter Weise in Führungen ^ des Untergestells verschiebbar angeordnet und können .durch die Flügelschrauben χ in jeder beliebigen Höhe festgestellt werden. Zwischen den Enden der Stützen y ist der Kasten 2 mittels zweier Flügelschrauben 7 eingespannt. In diesen Schrauben 7 läßt sich die ganze Tafeleinrichtung zugleich in jede beliebige, für die verschiedenen Zwecke erwünschte Lage drehen.
Braucht man einen Tisch, so dreht man die Tafeleinrichtung in den Schrauben 7 in die wagerechte Lage, läßt die Führungsstangen y in die erforderliche Höhe herab und zieht die Schrauben χ und 7 fest an. Zwei Streben 8, die nach oben aufgeklappt werden können, legen sich mit ihren Enden gegen an der Rückwand ρ des Kastens 2 befestigte Ansätze 9 und geben dem so gebildeten Tisch einen festen Halt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schultafeleinrichtung mit mehreren Schreibflächen und einem kastenartigen Ausbau zur Aufnahme von verschiedenen Lehr- und Schreibgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Kasten (2) und der Haupt-
    tafel (ι) durch an der Tafel (i) befestigte und am Kasten (2) in Führungen (i) verschiebbare Verbindungsstege (h) erfolgt, die an ihrem an der Tafel (1) befestigten Ende Ansätze (6) tragen, welche die Haupttafel (1) in einem gewissen Abstande von dem Kasten (2) halten, zum' Zwecke, einen freien Raum zum Verschieben der nach Art der Verlängerungsplatten von Ausziehtischen herauszieh baren und in an sich bekannter Weise in ihren Rahmen drehbaren Seitentafeln (3) zu schaffen, welche nach dem Herausziehen eine Ebene mit der Haupttafel (1) bilden, so daß nach Drehung der Tafeleinrichtung um 900 und Einstellung der verstellbaren Stützen (y) in die gewünschte Höhenlage die Tafeleinrichtung für andere Lehrzwecke als Ausziehtisch benutzt werden kann (Fig. 13).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT181674D Active DE181674C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE181674C true DE181674C (de)

Family

ID=445837

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT181674D Active DE181674C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE181674C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE181674C (de)
DE1243842B (de) Tisch mit wahlweise in der Laenge oder in der Breite vergroesserbarer Tischplatte
AT384353B (de) Sockelbeschlag fuer moebel
DE726478C (de) Verstellbare Gardinenstange
DE565015C (de) Vorrichtung zum Abdecken der Raender des Papiers bei Vergroesserungsapparaten in verschiedener Breite
DE1918236A1 (de) Transportable Demonstrationstafel
DE358724C (de) Tragbares Schulmoebelstueck, bestehend aus einem zusammenlegbaren Schreibtisch mit Sitz
DE549050C (de) Aus mehreren Platten bestehende Stuetzvorrichtung, beispielsweise fuer Karteizwecke
DE202019105069U1 (de) Tisch mit einer Tischplatte und einem Tischplattenergänzungsteil
DE284569C (de)
DE926568C (de) Tisch mit vergroesserbarer Platte
DE273475C (de)
AT113282B (de) Kartothek.
DE584091C (de) Blatthalter
AT237837B (de) Nachtkästchen, insbesondere für Spitäler
DE283913C (de)
DE507285C (de) Schieferschreibtafel mit zum Aufstellen von Buechern dienendem Buegel
DE1092885B (de) Karteikasten mit einem verschliessbaren Deckel
DE859059C (de) Mehrzwecketisch, insbesondere fuer Wohnungen
DE690778C (de) Sammelmappe
DE367163C (de) Als Aufwaschtisch ausgebildeter Kuechentisch mit aufklappbarer Tischplatte
DE472011C (de) Druckvorrichtung mit Schlitzeinstellung zum Drucken des Tara- und Bruttogewichtes an Waagen
AT132131B (de) Mappe, Tasche od. dgl. zum Ordnen und Aufbewahren von Schriftstücken u. dgl.
DE116365C (de)
DE164246C (de)