DE1815985B2 - Steuereinrichtung fur Nahmaschinen - Google Patents

Steuereinrichtung fur Nahmaschinen

Info

Publication number
DE1815985B2
DE1815985B2 DE19681815985 DE1815985A DE1815985B2 DE 1815985 B2 DE1815985 B2 DE 1815985B2 DE 19681815985 DE19681815985 DE 19681815985 DE 1815985 A DE1815985 A DE 1815985A DE 1815985 B2 DE1815985 B2 DE 1815985B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread cutter
pedal
clutch
control device
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681815985
Other languages
English (en)
Other versions
DE1815985A1 (de
Inventor
Dieter 7016 Gerlingen Schopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Special GmbH
Original Assignee
Union Special GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Special GmbH filed Critical Union Special GmbH
Priority to DE19681815985 priority Critical patent/DE1815985B2/de
Publication of DE1815985A1 publication Critical patent/DE1815985A1/de
Publication of DE1815985B2 publication Critical patent/DE1815985B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
    • D05B69/16Devices for changing speed or for reversing direction of rotation mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Nähmaschinen mit einem zur Vermeidung der gleichzeitigen Einschaltung unterschiedlicher Funktionen mindestens zwei unabhängige Schaltstellungen aufweisenden Steuerglied, das über ein Betätigungsgestänge die Kupplung des Antriebsmotors einrückt und bei einer Bewegung in entgegengesetzter Richtung einen Fadenschneider einschaltet.
Pedalsteuerungen sind bei Nähmaschinen allgemein üblich. Aus dem DT-Gbm i 7 17 087 ist eine Steuereinrichtung bekannt, bei der im Betätigungsgestänge zwischen Kupplung und Pedal eine mittels Elektromagneten lösbare Verbindung angeordnet ist. Die Verbindung wird durch einen Pedalkontakt jedesmal gelöst, wenn das Pedal in Ruhestellung gebracht wird, um die Bremse zum Stillsetzen der Nähmaschine anzuziehen. Bei dieser Steuereinrichtung erfolg» die zeitraubende Gestängeunterbrechung bei jedem Anhalten der Maschine. Sie ist damit als Steuerung für einen Fadenschneider nicht geeignet.
Bei Nähmaschinen mit Fadenschneider finden Steuereinrichtungen Verwendung, bei denen das Steuerglied, in der Regel ein Pedal, wenn es in die eine Richtung bewegt wird, die Kupplung des Antriebsmotors einrückt und bei einer Bewegung in entgegengesetzter Richtung die Zusatzeinrichtung einschaltet. Durch diese erforderliche gegenläufige Bewegung des Pedals zum Einschalten der unterschiedlichen Funktionen wird ein gleichzeitiges Einrücken der Kupplung und Einschalten des Fadenschneiders verhindert. Trotz dieser Sicherheitsvorkehrung läßt es sich aber auf Grund der Trägheit elektrischer Schaltelemente nicht vermeiden, daß nach Einschalten des Fadenschneiders und plötzlichem Umschalten zum Einrücken der Kupplung die Nähmaschine anläuft, bevor der Arbeitszyklus des Fadenschneiders abgelaufen ist. Dadurch können die Nähwerkzeuge auf Teile des Fadenschneiders schlagen und diesen beschädigen.
Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nähmaschine so zu steuern, daß nach Auslösen des Fadenschneidvorganges ein erneutes Anlaufen der Maschine erst dann möglich ist, wenn der Fadenschneider seine Ausgangslage wieder eingenommen hat.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im Betätigungsgestänge eine an sich bekannte mittels Elektromagneten ausgerüstete lösbare Verbindung angeordnet ist und daß der Elektromagnet über einen Schalter mit dem Einschaltvorgang für den Fadenschneider betätig
bar ist
Durch die Anordnung einer an sich bekannten lösbaren Verbindung im Betätigungsgestänge nach vorliegender Erfindung wird ein Einrücken der Kupplung des Antriebsmotors für die Nähmaschine solange verhindert wie der Arbeitszyklus des Fadenschneiders abläuft
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Es zeigt
ίο F i g. 1 einen Nähtisch mit Nähmaschine und Antriebsmotor, von vorne gesehen,
F i g. 2 einen Ausschnitt des Schaltgestänges in F i g. 1. zum Teil aufgeschnitten,
F i g. 3 den Ausschnitt des Schaltgestänges nach F i g. 2, von der Seite gesehen.
F i g. 4 einen Ausschnitt aus einem Schaltgestänge mit einer anderen Ausführungsform eines Sicherheitsgliedes und
F i g. 5 ein Schaltbild
Die Nähmaschine 1 nach F i g. I wird von einem Motor 2 über einen Riemen 3 angetrieben. Der Motor 2 hat eine Kupplung, die von einem Schalthebel 4 ein- und ausgerückt wird. Der Schalthebel 4 ist über ein Gestänge S mit einem Pedal 6 verbunden. Das Pedal 6 liegt schwenkbar auf einer Querstrebe 1 des Gestelles 8 des Nähtisches, der mit einer Tischplatte 9 versehen ist. Die Tischplatte 9 trägt sowohl die Nähmaschine 1 als auch den Antriebsmotor 2.
Der Motor 2 bzw. dessen Kupplung ist in üblicher Weise über einen Synchronisator 11 derart gesteuert, daß er die Maschine mit der Nadel 12 in oberster oder unterster Endstellung anhält. Außerdem wird vom Synchronisator H der bei 13 angedeutete Fadenschneider gesteuert. Um diesen Fadenschneider 13 einzuschalten, wird das Pedal 6 über die Normal- oder Ruhelage hinaus rückwärts getreten. Dies kann aus dem vollen Lauf der Maschine heraus geschehen. Der Motor wird dann bis auf eine bestimmte Drehzahl abgebremst und bei der letzten halben Umdrehung läuft der Arbeitszyklus des Fadenschneiders 13 ab.
Um zu verhindern, daß die Kupplung durch Niederdrücken des Pedals 6 nach vorn wieder eingerückt wird, bevor der Arbeitszyklus des Fadenschneiders beendet ist, ist ein Sicherheitsglied vorgesehen. Nach F i g. 1 befindet sich in dem Gestänge 5 eine Klinke 14, die an einen Mitnehmer 15 angreift. Die Klinke 14 wird durch einen Elektromagnet 16 gesteuert. Wie im einzelnen aus den F i g. 2 und 3 hervorgeht, ist die Klinke 14 mit einem Bolzen 17 schwenkbar in einem Führungsstück 18 gelagert und wird durch eine Feder 19 in Richtung auf den Mitnehmer 15 gezogen Der Mitnehmer 15 ist an der im Führungsstück 18 verschiebbar gelagerten Stange 5a befestigt und legt sich beim Niederdrücken des Pedals 6 nach hinten gegen das Führungsstück 18 und nimmt dieses mit. Das Führungsstück 18 nimmt seinerseits die in diesem befestigte Stange 5b mit, die den Schalthebel 4 verschwenkt. Beim Niedertreten des Pedals 6 nach vorn zum Einrücken der Motorkupplung legt sich der Mitnehmer 15 an die Klinke 14 an, die über das Führungsstück 18 und die Stange 56 ein Verschwenken des Schalthebels 4 in entgegengesetzter Richtung bewirkt.
Wird nun durch Niederdrücken des Pedals 6 nach rückwärts der Arbeitszyklus des Fadenschneiders 13 ausgelöst, so wird gleichzeitig der Elektromagnet 16 erregt und sein Anker 21 zieht an. Der Anker 21 drückt mit der in diesen eingeschraubten Schraube 22 gegen die Klinke 14 und rückt diese aus. Wird nun, solange
der Arbeitszyklus des Fadenschneiders 13 abläuft, das Pedal 6 nach vorn niedergetreten, um die Motorkupplung einzurücken, so läuft der Mitnehmer 15 an der Klinke 14 vorbei und das Gestänge 5 zieht sich auseinander, ohne daß eine Schaltbewegung air Schalthebel 4 erfolgt Um die beiden Stangen 5a und 5b wieder miteinander zu koppeln, bedarf es lediglich eines kurzen Zurückschwenken des Pedals in die Ruhestellung nach Ablauf des Arbeitszyklus des Fadenschneiders 13.
Nach F i g. 4 ist in einem Gestänge 5c 5ct das das Pedal 6 nvl dem Schalthebel 4 verbindet, ein Permanent-Magnet 27 mit einer elektrischen Erregerwicklung an der Stange 5i/und eine Eiesenplatte 28 an der Stange 5c befestigt. Die Stange 5c ist außerdem mit einem ''»ügel 29 verbunden, der ein Führungsstück 30 trägt, in dem die Stange 5t/verschiebbar geführt ist Der Permanent-Magnet zieht bei ausgeschalteter elektrischer Erregerwicklung die Eisenplatte 28 an, wodurch eine Verbindung der beiden Stangen 5c und 5d hergestellt wird, die ein Schalten des Schalthebels 4 durch das Pedal 6 in beide Richtungen gestattet. Durch Einschalten der elektrischen Erregerwicklung wird in an sich bekannter Weise das Magnetfeld des Permanent-Magnet neutralisiert, wodurch die Verbindung zwischen den beiden Stangen 5c und 5d aufgehoben wird. Diese elektrische Erregerwicklung ist in gleicher Weise wie der Elektromagnet 16 geschaltet
Die Schaltung ist in Fig.5 dargestellt In einem Stromkreis mit dem Elektromagnet 16 bzw. der Erreserwicklung 27 liegt ein Schalter 31, der vom Schaltrelais zum Einschalten des Fadenschneiders gesteuert ist Der Schalter schließt mit Einschalten des Fadenschneiders und erregt die Spule des Magnet 16 bzw. die Erregerwicklung 27. Um zu verhindern, daB nach Ablauf des Arbeitszyklus des Fadenschneiders und damit Öffnen des Schalters 31 bei irgendeiner Störung, bei der der Fadenschneider in ausgefahrener Stellung stehenbleibt, die Motorkupplung wieder eingerückt wird, ist ein weiterer Schalter 32 in einem parallelen Stromkreis vorgesehen. Dieser Schalter 32 wird von einem Teil des Fadenschneiders gesteuert und schließt, sobald sich der Fadenschneider aus seiner Ruhestellung bewegt und öffnet erst wieder, wenn der Fadenschneider die Ruhelage wieder einnimmt Sofern also durch irgendeine Störung der Fadenschneider nicht wieder in die Ruhelage zurückkehrt, bleibt die Spule des Magneten 16 bzw. die Erregerwicklung 27 erregt, wodurch ein Einrücken der Motorkupplung verhindert wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

18 15 986
Patentanspruch:
Steuereinrichtung für Nähmaschinen mit einem znr Vermeidung der gleichzeitigen Einschaltung unterschiedlicher Punktionen mindestens zwei unabhängige Schaltstellungen aufweisenden Steuerglied, das fiber ein Betätigungsgestänge die Kupplung des Antriebsmotors einrückt und bei einer Bewegung in entgegengesetzter Richtung einen Fadenschneider einschaltet dadurch gekennzeichnet, daß im Betätigungsgestänge eine an sich bekannte mittels Elektromagneten ausgerüstete lösbare Verbindung (14, 15) angeordnet ist und daß der Elektromagnet über einen Schalter (31) mit dem Einschaltvorgang für den Fadenschneider betätigb?r ist.
DE19681815985 1968-12-20 1968-12-20 Steuereinrichtung fur Nahmaschinen Granted DE1815985B2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681815985 DE1815985B2 (de) 1968-12-20 1968-12-20 Steuereinrichtung fur Nahmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681815985 DE1815985B2 (de) 1968-12-20 1968-12-20 Steuereinrichtung fur Nahmaschinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1815985A1 DE1815985A1 (de) 1970-07-02
DE1815985B2 true DE1815985B2 (de) 1975-08-21

Family

ID=5716890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681815985 Granted DE1815985B2 (de) 1968-12-20 1968-12-20 Steuereinrichtung fur Nahmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1815985B2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1815985A1 (de) 1970-07-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1760285A1 (de) Steuervorrichtung fuer Naeheinheiten
DE4027060C2 (de) Nadelfaden-Halteeinrichtung für eine Nähmaschine
DE1760703B2 (de) Fadenschneidvorrichtung fuer naehmaschinen
DE1815985B2 (de) Steuereinrichtung fur Nahmaschinen
DE949157C (de) Anordnung zum spaltenweisen Lochen mit automatischer Nullenlochung
DE2535316A1 (de) Vorrichtung zum durchschneiden eines deckfadens bei naehmaschinen
DE2202467C3 (de) Einrichtung zur Begrenzung der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen
DE686427C (de) Von Hand ein- und ausschaltbarer Schalter fuer den Anlassmotor von Brennkraftmaschinen
DE556091C (de) Steuervorrichtung fuer die Fadenfuehrerschienenriegel von flachen Kulierwirkmaschinen
EP0291560B1 (de) Nähmaschine mit einer Fadenschneidvorrichtung für den Oberfaden
DE599269C (de) Vorrichtung zum Regeln der Betriebsstoffzufuhr fuer den Antriebsmotor, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE2908730C2 (de) Elektromotorbetriebener Zeitschalter
DE2523958A1 (de) Fadenabschneider fuer eine blindstichnaehmaschine
DE721654C (de) Zeitstempelvorrichtung, vorzugsweise fuer Arbeitszeitkontrollkarten
AT203346B (de) Einrichtung zum Ein- und Ausrücken des Schneidmessers an Nähmaschinen
DE647718C (de) Steuerung fuer elektrische Antriebe von Webstuehlen
DE293443C (de)
DE469039C (de) Drahtwebstuhl zum Verweben starker gekroepfter Draehte
AT157043B (de) Einrichtung zum Bewirken gewählter Schaltbewegungen.
DE637468C (de) Walzensprechmaschine, insbesondere Diktiermaschine
DE1685048C3 (de) Unterfadenschneidvorrichtung für eine Nähmaschine
DE1485396C (de) Maschine zum Anbringen von Fadenschlaufen an einem Textilmaterial
DE1760993C3 (de) Vorrichtung an Rundkettelmaschinen zum Stillsetzen der Nähnadel
DE2317418C3 (de) Einrichtung zum lösbaren Verriegeln von Schalterantrieben od. dgl
DE1816353C3 (de) Nähmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)