DE181583C - - Google Patents
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- DE181583C DE181583C DENDAT181583D DE181583DA DE181583C DE 181583 C DE181583 C DE 181583C DE NDAT181583 D DENDAT181583 D DE NDAT181583D DE 181583D A DE181583D A DE 181583DA DE 181583 C DE181583 C DE 181583C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D15/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01D15/02—Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14 c. GRUPPE
kommenden Schaufelkränzen.
Die Erfindung· bezieht sich auf mehrstufige Schiffsturbinen, welche mittels eines
elastischen Triebmittels betrieben werden, die umsteuerbar und für zwei verschiedene Gesch
windigkeiten beim Vorwärtsgang eingerichtet sind. Zweck der Erfindung ist, eine Turbine der obengenannten Art zu schaffen,
bei welcher die Änderung der Drehrichtung und der Geschwindigkeit in einfacher Weise
bewirkt und bei allen Betriebsverhältnissen ein hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Die
Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Turbine mit drei konzentrischen Arbeitskanälen (Leit- und Laufkanälen) von gleicher
Länge versehen ist, deren Ventile von einem gemeinsamen, auf verschiedene Geschwindigkeit
einstellbaren Regler beeinflußt werden und von denen der eine ausschließlich für
volle Vorwärtsgeschwindigkeit, der zweite ausschließlich für eine geringere Vorwärtsgeschwindigkeit
und der dritte nur für Rückwärtsfahrt dient.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht der verbesserten Schiffsturbine
samt Regelungsvorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Regelungsvorrichtung, teilweise
im Schnitt, Fig. 3 eine Einzeldarstellung des Reglers und des Steuerzylinders und Fig. 4
ein Schnitt nach Linie x-x der Fig. 2.
Fig. 5 und 6 zeigen das Einstellventil, welches zwischen die eigentliche Regelungsvorrichtung
und die Antriebsvorrichtungen der Einströmventile eingeschaltet ist, in zwei
Stellungen. Fig. 7 ist eine Ansicht des Einstellventils. Fig. 8 zeigt im Schnitt einen
Satz von Einströmventilen samt zugehörigen Antriebsvorrichtungen. Fig. 9 ist ein Schnitt
nach Linie x-x in Fig. 8. Fig. 10 zeigt im Schnitt einen Satz von Ventilen, die zu einer
der weiteren Turbinenkammern gehören, sowie das zugehörige Laufrad. Fig. 11, 12
und 13 sind Schnitte nach x'-x', x"-x", x'"-x"' in Fig. 10.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform ist eine mehrstufige Aktionsturbine zu-
gründe gelegt. Das Triebmittel gelangt durch Leitung 1 (Fig. 4) in einen ringförmigen
Kanal 2 des Turbinendeckels 3 und dann in einen der drei Einströmleitkränze, in
deren Kanäle 4, 5, 6 in Form von Dreh-Schiebern ausgeführte Einströmventile 7, 8, 9
(Fig. 8) eingebaut sind. Wie aus Fig. 8 und 9 zu ersehen ist, sind je drei Ventile 7,
8, 9 in einer gemeinsamen radialen Bohrung des Turbinendeckels untergebracht. Das
Innere der Turbine ist durch Scheidewände 10 (Fig. 4) in Kammern oder Stufen geteilt.
Diese Scheidewände sind am Umfang entsprechend verbreitert und nehmen die Leitkanäle
4a, 5a, 6a, deren Ventile γα, 8a, ga
und die Antriebsvorrichtungen der Ventile (s. Fig. ii, 12 und 13) auf. Jedes Laufrad
ist mit drei Schaufelkränzen 22, 23, 24 versehen, welche mit den Leitkanälen 4, 5, 6 zusammen
arbeiten. Im nachstehenden sollen der Kürze halber die drei getrennten ringförmigen
und konzentrischen Durchflußkanäle, welche durch die aufeinander folgenden Leitkanäle
und Laufkanäle zusammengenommen gebildet werden, mit 4, 5 und 6 bezeichnetwerden.
Wie bereits oben erwähnt wurde, sind zwecks Vereinfachung der Herstellung je
drei Ventile 7, 8, 9 bezw. Ja, 8a, ga in einer
Bohrung untergebracht. Je drei zugehörige Einströmleitkanäle 4, 5, 6 stehen durch eine
radiale Zweigleitung 25 mit dem ringförmigen Kanal 2 des Turbinendeckels in Verbindung.
Die Arbeitskanäle 6 sind derart gestellt und bemessen, daß sie der Turbine eine
Rückwärtsdrehung erteilen und eine geringere Arbeitsleistung entwickeln als die für Vorwärtsgang
mit voller Geschwindigkeit bestimmten Kanäle 5. Die äußersten Kanäle 4 werden für Vorwärtsgang mit halber Geschwindigkeit
benutzt. Es wird stets nur einer der drei Kränze zur Wirkung gebracht,
während die beiden anderen ausgeschaltet sind. Dies geschieht hier,, wie später ausführlicher beschrieben werden soll, dadurch,
daß sämtliche Ventile der auszuschaltenden Kränze geschlossen werden, wogegen die Ventile des arbeitenden Kranzes unter
dem Einflüsse der Regelungs vorrichtung stehen und eine der Belastung entsprechende Treibmittelmenge
durchlassen.
Die Antriebsvorrichtungen 30, 31, 32 (Fig. 4) der Ventile 7, 8, 9 bestehen aus Differentialzylindern
33, 34, in welchen sich Differentialkolben 36 bewegen, die aus Hochdruckkolben 38 und Niederdruckkolben 37 bestehen
und durch Lenker 39 mit Kurbelarmen 40 der Ventile 8 oder mit Armen 41 der inneren
und äußeren Ventile 7 und 9 verbunden sind.
Die Arme 40 der mittleren Ventile 8 sind der verhältnismäßig großen Länge dieser Ventile
wegen, um ein Ecken infolge einseitigen Antriebes zu vermeiden, ungefähr in der Ventilmitte
angeordnet.
Von den Kanälen 4, 5 und 6 führen Leitungen 53 zu den Zylindern 34, durch welche
das Treibmittel unter die Hochdruckkolben 38 der Differentialkolben 36 eintritt. Die Räume
zwischen den beiden Kolben 38 und 37 bezw.
die Räume unter den Kolben 37 stehen durch innerhalb des Deckels 3 ausgebildete Leitungen
54 (Fig. 9) mit der ersten Turbinenkammer in Verbindung. Durch die.Leitungen
55, 56 und 57 (Fig. 8) wird ein Druckmittel von veränderlicher Spannung über die Niederdruckkolben
37 eingelassen. Wenn der Einfluß dieses Druckmittels denjenigen des durch Kanal 53 zuströmenden Treibmittels und des
durch Kanal 54 zuströmenden Kammerdruckes übersteigt, wird der Differentialkolben nach
abwärts bewegt und schließt das zugehörige Einströmventil. Überwiegen Kammer- und
Treibmitteldruck zusammengenommen die Wirkung des Druckmittels auf den Niederdruckkolben,
so hebt sich der Differentialkolben in die in Fig. 9 gezeigte Stellung und das Ventil wird geöffnet. Ist die Turbine
eine mehrstufige, so führen von den Leitungen 55, 56 und 57 Zweigleitungen 55« 56«
57a zu je einer Reihe von Antriebsvorrichtungen der Stufen- oder Zwischenventile Ja,
8a, ga, so daß gleichzeitig mit einem Ein- "
strömventil je ein Stufenventil der aufeinander folgenden Leiträder geöffnet oder geschlossen
wird. Die Antriebsvorrichtungen der Stufenventile bestehen, wie in Fig. 4
und 12 dargestellt, aus einfachen Zylindern 58, welche in den Scheidewänden ausgebildet und
durch Schraubenkappe 59 nach außen abgeschlossen sind. In diesen Zylindern bewegen
sich Kolben 60, die in ähnlicher Weise wie die Differentialkolben durch Lenker 39 mit
Armen 41 der Stufenventile verbunden sind. Das Druckmittel tritt durch Leitungen 55^,
56a, S7a oberhalb der Kolben 60 ein, während
die Unterseiten der Kolben durch Leitungen 53 dem Einflüsse des im zugehörigen Leitkanal
herrschenden Treibmitteldruckes ausgesetzt sind. Die Einrichtung ist derart getroffen
, daß, wenn der Druck in einer der Leitungen 55 bezw. 56, 57 die an diese Leitung
angeschlossenen Einströmventile 7 bezw. 8, 9 schließt, der Druck in der zugehörigen
Zweigleitung 55" bezw. ζ6α, $ja auch die
zugehörigen Ventile Ja bezw. 8a, ga schließt.
Sind somit sämtliche Einströmventile eines Kranzes geschlossen, so sind es auch die
sämtlichen zugehörigen Stufenventile.
Die Regelungsvorrichtung bildet an sich keinen Gegenstand der Erfindung. Sie ist,
wie in Fig. 4 dargestellt, in einem Gehäuse 61 untergebracht, an welches der Zylinder 62
des Spannungsreglers des Druckmittels angegossen ist. Der Zylinder steht durch Kanal 63 und durch eine entsprechende Leitung
mit dem Auspuff 11 oder mit der Atmosphäre in Verbindung. Eine zweite
Leitung 64 führt von dem Zylinder zu dem Kessel oder einem anderen Hochdruckbehälter.
Zwischen den Mündungen der Leitungen 63 und 64 bewegt sich unter dem Einflüsse
eines Fliehkraftreglers ein Drosselkolben 65, welcher nahe den Enden mit ringförmigen
Nuten 67 und 69 und zwei entgegengesetzt angeordneten, keilförmigen Ausnehmungen 66
(Fig. 4) und 68 (Fig. 3) ausgebildet ist, von denen die eine 66 mit der Nut 67, die an-
dere 68 mit der Nut 69 in Verbindung steht. Der Kolben sitzt dampfdicht in dem Zylinder,
so daß also die beiden Ausnehmungen voneinander und dem Zylinderinnern ganz abgeschlossen
sind. Er ist mit Kolbenstangen 70, 71 versehen, die durch entsprechende
Packungen in den Zylinderdeckeln 72 nach außen reichen. Durch die Kolbenstangen und
den Kolben hindurch erstreckt sich eine Welle 73 von rechteckigem Querschnitt, welche an ihrem unteren Ende ein Kegelrad
74 trägt, das mit einem von der Turbinenwelle 18 getriebenen Kegelrad 75 in
Eingriff steht. Das zwischen Turbinenwelle und Rad 75 eingeschaltete Vorgelege kann
von dem rechtsseitigen Lager 76 der Turbine aufgenommen werden (Fig. 1). An ihrem
oberen Ende trägt die Welle 73 einen Fliehkraftregler T], in dessen Gehäuse zwei
Winkelhebel 78 gelagert sind, deren obere Enden entsprechende Gewichte tragen, während
die unteren Arme einen Bund 79 der Kolbenstange untergreifen. Bei wechselnder Umlaufgeschwindigkeit der Welle 73 wird
somit der sich mitdrehende Kolben 65 durch den Fliehkraftregler achsial verschoben. Der
Kolben ist derart ausgebildet, daß er bei seiner Abwärtsbewegung die Mündung der
Hochdruckleitung 64 freilegt und gleichzeitig die der Auspuffleitung 63 schließt und
umgekehrt, somit- fortwährend drosselnd wirkt. Infolge dieser Wirkung des Kolbens
ist die Spannung des (durch Leitung 64 und Ringnut 69 eintretenden) Druckmittels in der
Ausnehmung 68 eine veränderliche, und zwar nähert sich dieselbe der Hochdruckspannung
in 64 mehr oder weniger, je nachdem der Kolben die Mündung dieser Leitung mehr oder weniger freilegt. Zwischen den Leitungen
63 und 64 führt eine dritte Leitung 80 von dem Zylinder 62 zur Mitte des oberen Teiles des Gehäuses 61. In diesem
Gehäuse sind zwei Reihen von hintereinander geschalteten Steuerventilen A bis F und A'
bis F' (s. Fig. 2) angeordnet, welche durch das durch Leitung 80 zuströmende Druck-■
mittel von veränderlicher Spannung geregelt werden, und zwar derart, daß bei einem bestimmten
Steuermitteldruck eine bestimmte Anzahl von Differentialkolben in der unteren Grenzstellung gehalten werden. Wird die
Spannung des Steuermittels im entgegengesetzten Sinne aufeinander folgenden Schwankungen
unterworfen, so wird eines der Ventile abwechselnd geöffnet und geschlossen.
Diese Schwankungen werden dadurch hervorgerufen, daß die Leitung 80 abwechselnd mit den beiden Ausnehmungen 68 und 66
des Steuerkolbens 65 in Verbindung tritt, in denen der Druck verschieden ist. Um nun
die oben beschriebenen Steuerventile zur Regelung der Einström- und Stufenventile
der Turbine auszunutzen, sind von den Verbindungsleitungen 88 (Fig. 2) und von den
ersten Zylindern 82 der Ventile A und A' Leitungen 91 zu einem Einstellventil 92 geführt,
welches in Form eines durch die ganze Länge des Gehäuses 6i sich erstreckenden
Drehschiebers ausgeführt ist und mittels Kurbel 93 (Fig. 2) von Hand in eine der drei in Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Stellungen
gebracht werden kann. In derselben Querschnittsebene wie die Mündung einer jeden Leitung 91 sind in dem Ventilgehäuse
drei Kanäle angeordnet, welche zu den Leitungen 55, 56 und 57 führen, die an den
anderen Enden mit den Zylindern 33 einer radialen Reihe von Ventilen 7, 8, 9 in Verbindung
stehen. Das Ventil 92 ist in den Ebenen der Mündungen der Leitungen 91
mit Querkanälen 94 und mit Ausnehmungen 95 (Fig. 7) versehen, welche am Umfang
eine solche Weite besitzen, daß die Kanäle 94 in jeder der drei Ventilstellungen durch die
Ausnehmungen 95 mit den zugehörigen Leitungen 91 in Verbindung stehen. Von der
Hochdruckleitung 87 führen kurze Kanäle 97 zu Ausnehmungen 98 des Ventils, welche
durch Kanäle 100 mit Ausnehmungen 99 dauernd verbunden sind, die auf der entgegengesetzten
Seite der Querkanäle 94 angeordnet sind und die, wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, um die Querkanäle 94 herumgeführt
sind. Es ist aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, daß bei jeder der drei Stellungen des Ventils eine der Leitungen 55, 56, 57
mit Leitung 91 und die beiden anderen Leitungen mit der Hochdruckleitung in Verbindung stehen. Es werden somit stets in zwei
Radkränzen sämtliche Einström- und Stufenventile durch den Hochdruck geschlossen
sein, während die Ventile des dritten Kranzes unter dem Einflüsse des Steuermittels stehen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Lage stehen
die Kanäle 94 mit den Leitungen 55 in Verbindung, welche zu den Antriebsvorrichtungen
30 der Ventile 7 und 7a der äußersten Kränze
führen. Bei stillstehender Turbine drückt eine Feder 101, welche zwischen einem Bund
102 der Welle 73 und einem Einsatz 103 der Kolbenstange 70 eingespannt ist, den
Drosselkolben 65 der Wirkung der Hebel 78 auf Bund 79 entgegen nach abwärts, so daß
Kanal 64 ganz freigelegt und der Auspuffkanal 63 vollkommen geschlossen ist. Wird
nun die Leitung 80 mit der Ausnehmung 68 in Verbindung gebracht, so werden sämtliche
Steuerventile durch den Hochdruck des Steuermittels nach abwärts bewegt, so daß das hochgespannte Druckmittel von allen
Leitungen 91 und 55 abgesperrt ist. Infolge-
dessen werden die mit den Turbinenventilen der Kränze 4 und 4" verbundenen Kolben
durch den auf die Unterseiten derselben wirkenden Triebmittel- bezw. Kammerdruck gehoben
und sämtliche Einström- und Stufenventile werden geöffnet. Dadurch kommt die Turbine in Gang, und bei einer gewissen Geschwindigkeit
derselben hebt der Regler den Drosselkolben 65 und verringert durch Drosselung der Mündung des Kanals 64 die Spannung
des Steuermittels in Leitung 80, bis die Wirkung dieser Spannung in dem äußersten
Zylinder F kleiner als die Gegenwirkung der konstanten Spannung wird, worauf der
Steuerkolben in F hochgeht und den hohen konstanten Druck einerseits in den Zylinder
des benachbarten Steuerventils E, andererseits über Leitungen 91, 94 und 55 in eine
Antriebsvorrichtung 30 (bezw. in eine Gruppe von parallel geschalteten Antriebsvorrichtungen
30) eintreten läßt. Dadurch wird ein Einströmventil 7 und die zugehörigen Stufenventile
7a oder eine Gruppe von Ventilen 7
und 7a geschlossen und die Triebmittelmenge
verringert. Bei weiterem Wachsen der Turbinengeschwindigkeit werden die Kolben der
Steuerventile E, D, C usw. nacheinander gehoben und zugehörige Ventile 7 und ya geschlossen,
bis in der höchsten Stellung des Drosselkolbens 65 der Kanal 64 ganz geschlossen
ist und sämtliche Einströmventile und Stufenventile des der Regelung unterstehenden
Kranzes geschlossen sind. Der umgekehrte Vorgang findet selbstverständlich bei Abnahme der Turbinengeschwindigkeit
statt.
Da die Turbinengeschwindigkeit bei Beaufschlagung des äußeren Kranzes 4 nur ungefähr
halb so groß als die volle Geschwindigkeit ist, so ist es erforderlich, eine Einrichtung
zu treffen, durch welche der Fliehkraftregler auf verschiedene Geschwindigkeit eingestellt werden kann. Zu diesem Zwecke
ist das Gehäuse yy mit einer zylindrischen
4-5 Verlängerung ausgebildet, auf deren Gewinde 104 eine hohle Kappe 105 in verschiedener
Höhenstellung eingestellt werden kann. Zwischen dieser Kappe und dem Bund 103 ist
eine zweite Feder 106 eingespannt, welche die Wirkung der Feder ιοί auf den Drosselkolben
65 unterstützt. Bei voller Turbinengeschwindigkeit werden beide Federn angewendet,
soll jedoch die Turbine mit halber Umdrehungszahl laufen, so wird die Kappe 105 so weit ausgeschraubt, daß die Feder 106
ganz entspannt ist und somit keine Wirkung ausübt. Um die Reibung zwischen Bund 79
und Hebel 78 zu verringern, ist letzterer mit einer Rolle 107 versehen.
Wird das Ventil 92 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung gebracht und die Kappe ganz
eingeschraubt (Fig. 3), so läuft die Turbine mit voller Geschwindigkeit nach vorwärts.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Ventilstellung dreht sich die Turbine mit voller Geschwindigkeit
nach rückwärts.
Um eine Regelung der Turbine von Hand im Falle einer Beschädigung des Reglers zu
ermöglichen und das Anlassen zu erleichtern, wenn die Leitung 80 an den Auspuff ange- η0
schlossen ist und sämtliche Turbinenventile geschlossen sind, empfiehlt es sich, jedes
Steuerventil mit einem durch den Deckel des Gehäuses 61 nach außen reichenden Schaft
108 zu versehen, der durch eine Stopfbuchse
109 abgedichtet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mehrstufige Dampfturbine mit mehreren konzentrischen, abwechselnd zur Wirkung kommenden Schaufelkränzen, dadurch gekennzeichnet, daß drei konzentrische Arbeitskanäle von gleicher Länge vorhanden sind, deren Ventile von einem gemein- gg samen, auf verschiedene Geschwindigkeit einstellbaren Regler beeinflußt werden und von denen der eine ausschließlich für volle Vorwärtsgeschwindigkeit, der zweite ausschließlich für eine kleine Vorwärtsgeschwindigkeit und der dritte für Rückwärtsfahrt dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181583C true DE181583C (de) |
Family
ID=445751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181583D Active DE181583C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181583C (de) |
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- DE DENDAT181583D patent/DE181583C/de active Active
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