DE181566C - - Google Patents

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DE181566C
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spring pressure
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

ΦWl-CT(JnIiTP OC-Z Si.
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Χ'Λ WTJ-1L 1·1 ti'ICt
J;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 181566 KLASSE 57«. GRUPPE^
HEINRICH ERNEMANN,
in DRESDEN-A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1906 ab.
Der1 Erfinder hat beobachtet, daß das j Schwirren des lebenden Bildes bei der Vor- ι führung von Reihenbildern zum Teil auf | ein seitliches Schleudern oder Hin- und j
Herschwanken des Filmbandes zurückzu- j führen ist. Die auf dieser Ursache be- j ruhende Störung muß beim Vorführen der Bilder in die Erscheinung treten, gleichviel, ob die Ursache bei der Aufnahme oder beim
ίο Kopieren des Filmbandes oder bei der Vorführung wirksam war bezw. ist. In jedem Falle werden bei der Vorführung die Mittelachsen der Einzelbilder nicht in eine gerade Linie fallen. Daß die Ursache bei der Auf- j
nähme und bei der Vorführung wirksam j sein kann, versteht sich von selbst; daß sie j auch beim Kopieren obwalten kann, ergibt sich daraus, daß gerade bei der Fortbewegung das negative und das positive FiImband nicht aufeinander gepreßt werden, so daß sehr wohl eine seitliche Bewegung des j einen Bandes gegen das andere möglich ist. Meist wird aber die Ursache bei allen drei Gelegenheiten wirksam und deshalb die Wirkung bei der Vorführung um so stärker sein, da ein gegenseitiger Ausgleich wenig j wahrscheinlich und jedenfalls nur zufällig möglich ist.
Diesem Übel wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen, daß bei Aufnahmeapparat, Kopiervorrichtung und Wiedergabeapparat Führungsteile angebracht werden, welche quer zur Laufrichtung des Filmbandes unter Federdruck beweglich sind und, indem sie auf die eine Kante-^des Filmbandes drücken, das Band mit seiner zweiten Kante gegen festliegende· Führungsteile halten. Man erreicht dadurch eine sichere Führung des Filmbandes längs der festliegenden Führungsteile. Die Führungsteile können von verschiedener Art sein; einige Beispiele werden weiter unten erläutert werden.
Die Erfindung ist zunächst für diejenigen kleinen, hauptsächlich für Liebhaberzwecke gebauten Apparate bestimmt, bei denen die das Band fortschiebenden Zähne oder Klinken nicht zugleich die Aufgabe der Zentrierung des Bandes in seitlicher Richtung haben, bei denen vielmehr das Band zwischen bisher unbeweglichen Führungsteilen geführt wird. Die Erfindung wird aber auch bei denjenigen größeren Apparaten mit Vorteil zu verwenden sein, bei denen die das Band fortbewegenden Mittel zugleich zentrierend wirken sollen. Das heißt: Es wird auch hier vorteilhaft sein, sich nicht auf die Zentrierung des Bandes durch die Fortbewegungsmittel zu verlassen. sondern bewegliche Führungsteile gemäß vorliegender Erfindung anzuwenden, denn die Löcher im Band werden nicht immer genau an der richtigen Stelle liegen und überdies wirkt der Gebrauch auf eine seitliche Erweiterung der Löcher hin, wenn eben durch die eingreifenden Fort-• rückungsmittel zentriert wird.
Fig. ι und 2 zeigen in Ansicht und Längsschnitt beispielsweise eine Filmbandführung gemäß vorliegender Erfindung. Das Filmband α durchläuft von, oben kommend die Führung, in welcher sich bei b das Belichtungsfeld befindet, und wird im Bereiche der mit einem Plüschbelag c ausgekleideten Höhlung durch eine absatzweise gedrehte , Walze d mit in die Schlitze a' des FiImbandes eingreifenden Zähnen nach unten fortgezogen. Die Zähne wirken nicht zentrierend. Diesem Zweck dient vielmehr die Leitschiene e (Fig. i) im Zusammenwirken mit der festliegenden Leitschiene f. Schiene e sitzt an der Platte g, welche mit dem übrigen Rücken der Führung bündig liegt, aber mit Schlitzen h auf den Schrauben i verschiebbar ist und durch eine Feder k gegen die feste Leitschiene/gezogen wird.
Das Filmband α muß deshalb mit seiner linken Kante (Fig. 1) immer au dem festen Führungsteil / entlang laufen. Der Federzug sei so stark, daß dieser Erfolg sicher erreicht, jedoch ein Zusammendrücken der beiden Filmkanten und Ouerwölben des Filmbandes vermieden wird. Es hat sich gezeigt, daß die Anordnung der zentrierenden Führung e, / vor dem Belichtungsfeld (im Sinne des Filmbandlaufes) genügt, doch kann natürlich auch hinter dem Belichtungsfeld noch eine zentrierende Führung angebracht werden.
In anderer Ausführung erscheinen die Führungsteile in Fig. 3 und 4, welche wiederum Ansicht und Längsschnitt einer Filmbandführung darstellen. Bei b liegt wieder das Belichtungsfeld, in dessen Bereich hier, wo es sich nicht um einen Vorführungsapparat handelt, eine öffnung in der Grundplatte nicht vorhanden ist. Die Vorschubvorrichtung entspricht der in Fig. 1 und 2 dargestellten. / ist eine Leitrolle gewöhnlicher Art. Als zentrierende Führungsteile dienen im Zusammenwirken mit der festliegenden Führungsschiene/ die einseitig geflanschten Walzen m, welche samt ihren Achszapfen durch Federn η gegen den Teil/ hin gedrückt werden. Bei dieser Ausführung bewirken also die Flanschen der Walzen m das Andrücken des Filmbandes an die feste Führungsschiene /.
In geringer Abweichung von der eben beschriebenen Ausführungsform können die im ganzen unter Federdruck verschiebbaren Walzen m durch Walzen ersetzt werden, bei denen nur ein den Flansch tragender Walzenteil oder auch nur der Flansch selbst verschiebbar ist. Bei solcher Ausführung kann auch unter Ersatz der Schiene/ der festliegende Walzenteil oder Walzenkörper mit einem Gegenflansch versehen sein, so daß die Gegenflanschen die festliegenden, d.h. unverrückbaren Führungsteile im Sinne der Patent-Ansprüche bilden.
Schließlich können auch als feste oder bewegliche Führungsteile Leitrollen dienen, deren Achsen winkelrecht zur Ebene des Filmbandes stehen. Soweit solche Rollen bewegliche Führungsteile bilden, müssen natürlich ihre Achsen und deren Lager unter Federdruck quer zur Filmbandführung verschiebbar sein. Eine solche Ausführung ist in Fig. 5 skizziert, in welcher 0 festliegende Leitrollen und ρ verschiebbare Leitrollen auf einer gemeinsamen, durch die Feder q nach links gedrückten Lagerplatte r sind.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Filmbandführung für Reihenbilderaufnahme- und Wiedergabeapparate so'ivie für Filmband-Kopiervorrichtungen, gekennzeichnet durch quer zur Laufrichtung des Filmbandes unter Federdruck verschiebbare Führungsteile, yelche sich an die eine Kante des Bandes legen und es mit seiner zweiten Kante gegen jenen Führungsteilen gegenüberliegende feste Führungsteile andrücken, um ein seitliches Schwanken des Bandes beim Laufe zu go verhindern.
2. Filmbandführung nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß die unter Federdruck beweglichen Führungsteile aus quer zur Laufrichtung des Bandes verschiebbaren Führungsschienen bestehen.
3. Filmbandführung nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß die unter Federdruck beweglichen Führungsteile aus querliegenden geflanschten Walzen bestehen, welche entweder im ganzen oder hinsichtlich des den Flansch tragenden Walzenteiles oder hinsichtlich des Flansches allein auf oder mit ihren Achsen gegen die festliegenden Führungsteile verschiebbar sind.
4. Filmbandführung nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß die unter Federdruck beweglichen Führungsteile aus Leitrollen auf winkelrecht zur Filmbahn stehenden und quer zur Laufrichtung des Films verschiebbaren Achsen bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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