DE1808994A1 - Verfahren zur Fadenverzwirnung - Google Patents

Verfahren zur Fadenverzwirnung

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DE1808994A1
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    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um gleichzeitig eine Vielzahl von Kettfaden (warp yarns) zu verzwirnen. Die Vorrichtung kann direkt an den Rahmen einer ¥irkmaschine, einer Webmaschine oder ähnlichen Maschinen angebracht werden, um, bevor die Fäden in den Firkabschnitt einer Wirkmaschine eingeführt werden, den Fäden eine Anfangszwirnung zu erteilen· Nachdem die Anfangszwirnung durch Aufdrehen von Fadenpaaren auf die Fäden aufgebracht ist, werden die Fäden in Längsrichtung durch einen weiteren Abschnitt der Vorrichtung geleitet, in der die Fädea in der Zwirnzone erwärmt werden, damit die Einzelfäden ihre Zwirnung beibehalten. Darauf-folgend werden die gezwirnten Fäden von entsprechenden Einrichtungen abgekühlt und dann getrennt, indem die Fäden als verzwirntes Paar über entgegengesetzte
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Seiten eines Trennstiftes geleitet werden, um so ein mit einer Textur versehenes Gewebe zu erhalten.
Vorbekannte Vorrichtungen machen von dem Verfahren Gebrauch, wie in einer Aufdrehoperation Paare von Kettfaden zu verzwirnen und dann die Fäden zu brennen, um so mit Textur versehene Fäden scheinbar vergrößerten Volumens zu erhalten. Die bekannten Vorrichtungen, wie beispielsweise eine solche, die in der USA-Patentschrift 3 091 908 beschrieben ist, ψ haben sich zur Herstellung von Qualitätsfäden, besonders zur Herstellung solcher feinerer Titer, bewährt.
Im allgemeinen wurde es bisher immer für notwendig erachtet, die Verzwirnung wie auch alle anderen Garnhandhabungen so schnell wie möglich vorzunehmen, um die Zeit für die Garnhandhabung möglichst niedrig zti halten.
Solche Operationen erforderten im allgemeinen, daß die . Fäden von Kötzern abgezogen werden, die Fäden entweder von Hand oder unter Verwendung eina? Vordrehvorrichtung, wie sie in der USA-Patentschrift 3 237 391 beschrieben ist, zusammengedreht werden, worauf Warmaushärtung und Trennung der gezwirnten Fäden erfolgt, die Fäden auf Spulen aufgewickelt, die Spulen auf ein Lieferwerk aufgebracht und darauf-folgend die Spulen abgewickelt werden, woraufhin die mit einer Texbur versehenen Fäden parallel zueinander verlaufend auf einen Träger, und zwar einem solchn der Trikofcart, aixfzuwlckeln sind. Die Fäden
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werden dann mit verhältnismäßig niedriger Geschwindigkeit in Wirkmaschinen eingeleitet.
Keine der vorbekannten Vonichtungen weist mechaniscne Hilfsmittel auf, um gleichzeitig in eine Vielzahl von Garnpaaren eine Aufdrehung außer von Hand einzubringen, und sie zeigen auch nicht die Aufdrehung einer Vielzahl von Gruppen oder Paaren von Fäden zur direkten Einleitung der Fäden in eine Wirkmaschine oder ähnliche Vorrichtung.
Die vorliegende Erfindung sticht ein durch die vorbekannten Vorrichtungen nicht befriedigtes Bedürfnis zu erfüllen, indem eine Vorrichtung geschaffenywird, durch die parallel verlaufende Fäden gleichzeitig zusammen in Paaren verzwirnt werden können, so daß alle oder eine erhebliche Anzahl von Fadenpaaren quer über eine Wirkmaschine oder ähnliche Vorrichtung in einer einzigen Operation gezwirnt werden können, wodurch die Notwendigkeit beseitigt wird, die Fäden von Hand zu verzwirnen und weiterhin sichergestellt ist, daß im wesentlichen der gleiche Verzwirnungsgrad in jedem Fadenpaar über die Maschine hinweg vorliegt.
Zusätzlich wird durch die Erfindung eine Vorrichtung geschaffen, die die vorstehend genannten Merkmale enthält, die bei genügend niedrigen Garnvorschubgeschwindigkeiten betrieben werden kann, so daß sie direkt an eine Wirkoder Webmaschine oder ähnliche Vorrichtung anbringbar ist und die Garn feinerer oder schwererer Titer handhaben kann.
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Es ist die Hauptaufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Zwirnung von Garnen in eine Vielzahl im wesentlichen parallel verlaufender verzwirnter Gruppen zu schaffen, wobei jede Gruppe je nach Wunsch zwei oder mehr Fäden enthält.
Daba. sollen bei der Vorrichtung Einrichtungen, die von
der Vorrichtung getragen werden, vorgesehen sein, um
eine Vielzahl von Fadengruppen zu erfassen und ihnen eine Aufdrehung zu erteilen, wobei jede Gruppe aus einem Paar von Fäden besteht.
Mit der Vorrichtung nach der "Erfindung kann einer Vielzahl von gruppierten Fadenpaaren durch Erfassung der
Fäden zwischen sich in entgegengesetzter Richtung zueinander bewegenden Riemenzügen eine Aufdrehung erteilt werden.
Gemäß der Erfindung sollen die Fäden gleihzeitig in
Gruppen durch quer bewegliche Teile, die Gruppierungsstifte tragen, oder ähnliche Einrichtungen getrennt
werden.
Ferner ist es zweckmäßig, Einrichtungen zur gleichzeitigen Aufbringung einer Aufdrehung auf eine Vielzahl von im wesentlichen parallel verlaufender Fäden-
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paarer vorzusehen, und Abstandseinrichtungen zur Beibehaltung tier parallelen Aordnung der Fäden in jedem Paar in einem Abschnitt der Verzwirnzone sind vorgesehen, um die Einführung eines Trennteiles zwischen den beabsbandeten Fäden in jedem Paar zu ermöglichen, wodurch die Verzwirnung von jedem Fädenpaar beseitigt werden kann, indan die Fäden entlang der Trennteile bewegt, werdm j mit der Rige, daß eine Vielzahl von mit einer Textur versehener Fäden vorliegt.
Es ist eine weitere Aufgabe dieser Erfindung, um alle vorstehend genannten Aufgaben zu lösen, daß die Vorrichtung zur Aufbringung einer Aufdrehung auf Paare oder Gruppen von Fäden direkt an der Wirkmaschine befestigt ist.
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Aufbringung emer Auf drehung auf Fäden paare und zur Warmaushärtiing der Fädun in dem vera»vί.ruien Zustand zu schaffen, ,wobei die Vorrichtung auch Stifte zur Trennung der Fäden axis ihrem verzwirnten Zustand auf weist und die Stifte auf Grund der von den vorbeilaufenden Fäden auf sit* übertragenen Energie schwLngungsfähig sim!, so daß die Schwingungsbewegung der Stifte die Beseitigung von Garnbeschädigungen ermöglicht, während das Garn an den Stiften vorbei Lauft.
Eine ander« Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein neuar-
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tLges Verfahren zur Aufbringung einer Aufdrehung auf Fäden« paare, Trennung der Fäden und Förderung der getrennten Fäden direkt in eine Wirkmaschine zu schaffen. ·""·"■ :
Ändere Aufgaben und Vorteile dieser Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen ersichtlich. - . .·■■■■ -
In den Zeichnungen stellen dart .. ·■■;.
Fig.l eine perspektivische Draufsicht auf eine Wirkmaschine, die die Fadonzwirnvorrichtung gemäß der ßrfi nduiig,
Einrichtungen zur Warmaushärtung des verzwirnten Einzelfadens und Trennstifte für die Trennung der Fadenpaare, die entlang diesen geführt werden, aufweist}
Fig.2 eine Draufsicht auf die Fadenverzwirnriemen gemäß der Erfindung, in der auch die Gruppiere!«richtungen zur Gruppierung der Fäden in Paare dargestellt sind , bevor eine Aufdrehung auf jedes Fadenpaar aufgebracht wird}
Fig,3 eine Vorderansicht der Garnverzwirneinrichtiangen geniäß Fig. 2 entlang der Linie HI-I5Tl der Fig. 2, in der Einrichtungeh gezeigt sind » die die relative vertikale Bewegung des oberen und unteren Riemenzuges ermöglichen, die an gruppierten Fadenpaaren, die zwischen ihnen verlaufen/ anliegen und ihrieii "eine Aufdrenürig OrIMi^1 .. .
ORIGINAL INSPECTED
Pig,k eine vergrößerte Teildraufsicht auf den Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung, der die Gruppierung der Fäden in Paare ermöglicht;
Pig.5 eine Ansicht ähnlich der der Fig.h, worin die Gruppiereinrichtungen&ber'nach relativer Bewegung in ihren entsprechenden Lagen gezeigt sind, so daß die Fäden dargestellt sind, als seien sie in gruppierten Paaren angeordnet, nach leichter Querbewegung der Fäden mit Hilfe der von den Gruppierteilen getragenen Stifte· ;
Fig.6 eine vergrößerte Teildraufsicht auf einen Abschnitt der Haschine gemäß Fig.l, bei der ein unterer Verdrehrieeen, Fadengruppierst if t(ft angeordnet an den gegenüberliegenden Seiten des Riemens, ein Garηwarmaushärter, ein Klebeblock und Verdrehtrennstifte in ihrer zurückgezogenen Lage zwischen dem unteren Verzwirnungsriemen und dem Klebeblock angeordnet dargestellt sind;
Fig.7 eine Ansicht im allgemeinen ähnlich der der Fig.6, nach dem Fäden in Paare gruppiert wurden und bei der Einrichtungen klar gezeigt sind, die die Abnahmeoperation und das Bandschneiden erleichtern;
Fig.8 eine perspektivische Teildraufsicht auf einen Abschnitt der Maschine, die in Fig.l dargestellt ist, in der die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der
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Erfindung in einer Folge dargestellt ist, die auf die gemäß Fig.7 folgt, und in der die Zwirnriemen in Wirkbeziehung zueinander gezeigt sind, um eine Aufdrehung der zwischen ihnen angeordneten Fäden zu bewirken, der Abnahmeblock ist nicht gezeigt, da er in dieser in der Fig.8 gezeigten Operationsstufe zurückgezogen ist;
Fig.9 eine Ansicht ähnlich der Fig.8, bei der aber die Zwirnriemen und Gruppierstifte aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigt sind. Die Teile sind in der Operationsstufe, die auf die der Fig.8 folgt, zurückgezogen und die Zwirntrennstifte sind in ihren oberen Wirklagen gezeigt;
Fig.10 eine stark vergrößerte Ansicht entlang der Linie X-X der Flg.8, indem man während des Zwirnvorganges, der in Fig.8 gezeigt ist, in Abstromrichtung der Vorrichtung gemäß der Erfindung schaut;
Fig.11 eine vergrößerte Ansicht eines Zwirntrennstiftes gemäß der Erfindung, der relativ zu einer vertikalen Ebene geneigt angeordnet ist, die A η sieht entlang
und einer Seite des Stiftes verlauft/eine Art darstellt, in der der Stift die Trennung eines verzwirnten Fadenpaares bewerkstelligt}
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Fig.3L2 eine Ansicht ähnlich, der der Flg. 11, bei der der Trennstift vertikal angeordnet ist, der Stift ist für eine Schwingung in Richtung des Fadenverlaufes angebracht, wie es durch die schematische Lage des
Stiftes in Pig.12 gezeigt ist;
Fig.13 eine vergrößerte perspektivische Teildraufsicht auf einen Abschnitt einer Vorrichtung, ähnlich der gemäß Fig.l, bei der aber die Zwirntrennstifte nach unten geneigt angeordnet sind, nahe den Einrichtungen zur Zwirn-Warmaushärtung gemäß dieser Erfindung, in der Lage der Trennstifte, bei der die Paare beabstandefcer Fäden nach ihrer Verzwirnung zur Anlage an die Stifte in rückwärtiger Richtung bewegt werden.
In Fig.l ist eine Wirkmaschine gezeigt, die mit dem Bezugszeichen 15 versehen ist. Die Maschine 15 weist einen Rahmen 16 auf, der mit einer vorderen Wandung 17 und Seitenwandungen 18 und 20 versehen ist. Die Rahmenseitenwandungen 18 und 20 weisen entsprechende Auslegen 21 und 22 auf.
Eine Stange 23 wird von den Auslegern 21 und 22 der Seitenwandungen 18 und 19 an deren äußersten linken landen, wie in Fig.l gezeigt, getragen. Die Stange 23 weist eine Vielzahl senkrecht stehender Trennstifte 2k auf, mit deren Hilfe ein Abstand zwischen den Fäden hergestellt wird und
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die Fäden voneinander getrennt werden, wenn diese zwischen den Stiften durchlaufen. ·
üin Paar aufstromseitig angeordneter, einen Spalt bildender Rollen 25 und 2.6 werden von den Auslegern 21 und 22 getragen, die mit ihren Umfangen nahe beieinanderliegen, um so zwfrihen sich einen Einzugsspalt zu bilden, um in Längsrichtung der Maschine 15 Garn zwischen sich aufzunehmen und zu tragen. Die Rolle 26 ist mit einem Wellenfortsatz 2? ausgestattet, der sich durch den Ausleger 21 erstreckt, und auf dem Wellenfortsatz ist ein Kettenrad 28 mit Hilfe von Nut und Feder odtr andersartig angebracht, und der Wellenabschnitt 27 wird über einen entsprechenden Motor 30 angetrieben.
iä/ine Heizung 31 ist quer verlaufend zur Maschine 15 vorgesehen und wird zwischen den Auslegern 21 und 22 getragen} die Heizung 31 ist gerade unterhalb des Garnpfades angeordnet, der sich durch den Spalt der Rollen 25 und 26 erstreckt, wie aus Fig.6 ersichtlich und später noch zu beschreiben ist.
Eine Riementragstange32 ist in Querrichtung zur Maschine 15 zwischen den Auslegern 21 und 22 angeordnet und fest an den gegenüberliegenden Seiten der Ausleger 21 und 22 angebracht. Wellen 33 und 3^ werden von der Tragstange 32 getragen,und an einen ihrer Seiten, wie in Fig.2 gezeigt, trägt die Welle 33 eine Umlenkriemenscheibe 35 und die Welle 3k eine Antriebsriemenscheibe 36, Die Riemenscheibe
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36 wird mittels der Welle 34 über einen Motor 37 angetrieben. Der Motor 37 wird von einem Bügel 38 getragen, der über entsprechende Bolzen 4O an der Stange 32 angebracht 1st, die den Bügel 38, die Stange 30 und einen Bügel 4l, der sich an der gegenüberliegenden Seite der Stange 32 befindet, gegeneinander festziehen. Ein Riemen 42 verläuft über die Riemenscheibe 35 und 36 und wird von der Riemenscheibe 36 angetrieben .
Eine obere Stange 43 verläuft zwischen den Auslegern 21 und 22 direkt oberhalb der Stange 32, und die Stange 43 ist für eine Schwenkbewegung an einem Bolzen 44 angelenkt, der zwischen Schlitzen der Bügel 38 und 4l verlauf t und in diesen Schlitzen gehalten ist. Am äußersten rechten !finde der Stange 43 befindet sich ein Kugelgelenk 45ι d&s ein mit einem Gewinde versehenes Teil k6 trägt. Das Gewindeteil k6 ist in ein drehbares Teil 47 eingeschraubt, das drehbar von dem äußersten rechten Ende der Stange 32 gehalten ist, wie aus Fig.3 entnommen werden kann. Das untere Kode des mit Gewinde versehenen Teiles 46 kann mit einer entsprechenden Kurbel versehen werden, um die Drehung des Gewindeteiles 46 zu ermöglichen und um so die Stange 43 relativ zur Stange 32 anzuheben oder abzusenken.
Die Stange 43 trägt Wellen 48 und 50, die sich durch sie hindurch erstrecken und mit entsprechenden Umlenk- und Antriebsscheiben 51 und 52 versehen sind.
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Die Welle 50 ist mit einem Kettenrad 53 versehen, das über ein Drehrichtung stunkehr rad 54 von einem Antriebskettenrad 55» das von der ¥elle 3k getragen wird, angetrieben ist. Die Riemenräder 51 und 52 tragen einen Riemen 56. Aus Pig.3 ist ersichtlich, daß die Riemen 42 und 56 in der gleichen Richtung angetrieben sind, und zwar so, daß der untere Riemenzug des Riemens 56 in entgegengesetzter Richtung relativ zu dem oberen Riemenzug des unteren Riemens 42 bewegbar ist. Auch kann entnommen werden, daß das mögliche Anheben und Absenken der oberen Stange 43 durch Drehung des h Gewindeteiles 46 die Bewegung der Stangen 32 und k3 relativ zueinander gestattet, so daß der untere Zug des oberen Riemens 56, im Falle, daß es erwünscht ist, nahe an den oberen Zug des unteren Riemens 42 bewegt werden kann Oder sogaijmit ihm in Anlage bringbar ist.
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Fadengruppiereinrichtung; mit 57 bezeichnet, sind vorgesehen und weisen Platten 58 und 60 auf, die gemäß Fig.6 auf der aufstromseitigen Seite des unteren Riemens 42 angeordnet sind, ferner ein Paar Platten 61 und 62, die an der abstromseitigen Seite des unteren Riemens 42 angeordnet sind. Die Platten 58, 60, 61 und 62 tragen aufwärtsragende Gruppierstifte 63» die entlang der Platten in Querrichtung zu der Maschine 15 angeordnet sind und
und einen gleichen Abstand voneinander aufweisen,/die gemäß Fig.6 in einer Lage der Gruppiereinrichtung 57 zueinander ausgerichtet sind. Bin Betätigungsteil 64 ist vorgesehen, das an der Platte 58 befestigt ist, welehes, wenn es ent-
weder von Hand oder in einer anderen Weise betätigt wird, die Platten 58 und 61 quer zu der Maschine 15» wie in Pig.7 gezeigt, bewegt, und zwar in einer solchen Art, daß die senkrecht stehenden Stifte 63» die von der Platte und 6l 'getragen werden, gegen Fäden auflaufen, damit die Fäden leicht quer zu der Maschine 15 verlaufen, um in einer noch zu beschreibenden Art Paare zu bilden.
JSine Stange 65 erstreckt sich quer zur Maschine 15, und zwar zwischen den Auslegern 21 und 22. Die Stange 65 ist in Schlitzen 68 und 70 gehalten (Fig.l), damit sie sich bei Betätigung einer Kurbel 72 an einer oder beiden Seiten der Maschine 15» die ein Gewindeteil 7h antreibt, in vertikaler Richtung zwischen einer Betriebslage und zurückgezogenen Lage bewegen kann. Die Gewindeteile "/k sind durch die Auslager 21 und 22 an beiden Seiten der Maschine 15 durchgeschraubt und in Eingriff mit der Stange 65 gebracht. Eine Vielzahl von Zwirn-Trennstiften befindet sich auf der Stange 65 und sind mit ihr zusammen in vertikaler Richtung bewegbar»
Ein handblock 76 ist zwischen den Aus Jägern 21, 22 angeordnet, verläuft quer zur Maschine 15 und ist für eine vertikale Bewegung innerhalb eines Paares von Schlitzen 77 und 78 aufgenommen, die sich in den Auslegern 21 und 22 befinden und führt eine ähnliche Bewegung wie die Nadelstange 65 aus. üin entsprechendes Handrad 80 und eine Gewindespindel 81 sind mit einem oder beiden Enden der Stange 76 verbunden, und sie erstrecken sich durch die
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Ausleger 21 und 22. Der Bandblock 76 ist somit zwischen einer Betriebs- und zurückgezogenen Lage in vertikaler Richtung bewegbar. Eine Vielzahl von Schneidelementen 82 sind oberhalb des Schneidblockes 76 angeordnet und können sich in vertikaler Richtung auf diesen zu bewegen. Die Schneidelemente 82 sind blattförmig ausgebildet und ermöglichen das Schneiden eines Bandes zu einem Zweck, der später noch erläutert wird. Ein Paar sich in Abstromrichtung befindender Rollen 83 und 84 werden drehbar zwischen den Rahmenseiten 18 und 20 getragen und bilden zwischen sich einen Schlitz, um die Fadenenden dazwischen aufzunehmen und anzutreiben. Die untere Rolle 84 weist einen ¥ellenfortsatz 85 auf, an den ein Kettenrad 86 angebracht ist. Das Kettenrad 86 und 28 verbindet eine Antriebskette 87, wodurch die unteren Rollen 84 und 26 der aufstromseitigen und abstromseitigen Rollenpaare in gleicher Richtung durch den Motor 30 angetrieben werden.
Der restliche Aufbau der Wirkmaschine 15 von der Rolle an kann herkömmlich oder für einen besonderen Zweck, je nach Bedürfnis, ausgebildet sein.
Träger oder Spule 88 lain auf einer Welle 90 aufstromseitig von der Maschine 15 befestigt sein, um der Maschine 15 Garn zuzuführen. Wahlweise kann der Maschine Garn von einer Vielzahl von Spindeln zugeleitet werden, die sich auf einen Aufsteckgatter befinden..
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Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen.
Eine Vielzahl von Fäden Y wird von dem Träger 88 angeliefert und durch den Spalt zwischen den Rollen 25 und und über die Heizung 31 (Fig.6) über die Platten 58 und und zwischen den oberen und unteren Riemen 56 und k2, über die Platten 6l und 62 und über die Trennstiftstange 65 über den Bandblock 76 hinweg und durch den Spalt zwischen den Rollen 83 und 8h geleitet, die Bewegung der Garnenden Y wird dann ang ehalten.
Der Betätigungsabschnitt 6h der Platte 58 wird dann quer zu der Maschine bewegt, und zwar in horizontaler Richtung, wodurch die Platten 58 und 61 quer zu der Maschine bewegt werden, die Rotierstifte 63, die sich an den Platten 58 und 61 befinden, gelangen in Anlage mit den Fäden Y, und Y2 und bewegen sie gegen die Fäden Y„ und Yr, wie aus Fig.7 ersichtlich. ISs bedarf keiner Erläuterung, daß andere Fäden, die sich zwischen den iüinzugs spalt en der Rollen 25 und 26 sowie 83 und 84 quer über der Maschine 15 befinden, in der gleichen Art wie die Fäden Y, und Y2 bewegt werden.
Die Fäden Y- und Y_ ebenso wie die Fäden Y2 und Y^ werden so in Paaren in Querrichtung zu der Maschine 15 gruppiert.
Vor der Gruppierung der Fäden Y1, Y2, Y3 und Y^ wird ein Stück Band T1 oder ein anderes Klebelement mit seiner Klebeseitβ nach oben auf dem Bandblock 76 angebracht. Auf
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die Gruppierung nach vorstehend erläuterter Art wird ein weiteres Stück Klebeband T2 über die Fäden Y-, Y„, Y_, Y^ deckungsgleich zum Stück T1 aufgelegt. Die Schneiden 82 werden dann vertikal nach unten bewegt, um durch die Klebebänder T1 und T2 zu schneiden, wodurch die Bäder in Abstandsstücke S1 und S„ getrennt werden. Die aufstehenden Stifte 79» die durch den Bandblock 76 getragen werden, belassen die benachbarten GarnabsclnLtte Y-, Y2, Y_ und Y. in ihrer Ursprungslage quer zur Maschine, bevor das Band tatsächlich aufgebracht wurde.
Die Schneiden 82 werden dann nach oben zurückgezogen, und der Bandblock 76 wird in eine zurückgezogene Lage gefahren, indem das Handrad 80 betätigt und die Gewindespindel 81 gedreht wird, um den Bandblock 76 innerhalb des Schlitzes 77 abzulassen. Der obere Riemen 56 wird dann in die in Fig.8 gezeigte Lage durch Betätigung der Gewindespindel gebracht.
Somit werden die Rienrn 56 und 42 einander genähert, so daß die nahe beieinanderliegenden Riemenzüge die Fäden Y1 bis Y„ zwischen sich aufnehmen. Nachdem der Motor 37 angelassen ist und sich die Riemen 56 und 42 drehen, bewegt sich der untere Zug des oberen Riemens 56 in entgegengesetzter Richtung zu der Bewegung des oberen Zuges des unteren Riemens 42, wodurch eine Zwirnung in jeder der Gruppen G1 und G_ erfolgt. Die auf die Gruppen G, und Gp ausgeübte Zwirnung ist von der Aufdrehart, die in der
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Fachwelt als S-Z-Drehung bekannt ist. Während dieser Aufbringung der Drehung auf die Garngruppe G, und G„ können sich die Abstandsstücke S1 und S„ frei drehen, da sie vorher durch die Schneiden 82 voneinander getrennt wurden. Die Aufdrehzone erstreckt sich von dem Einzugsspalt der Rollen 25 und 26 bis zu dem Einzugsspalt der Rollen 83 und 84.
Bezugnehmend auf Pig.10 wird ersichtlich, daß die Aufdrehung, der die Fäden Y2 und Yjl unterworfen sind, durch Reibanlage der Fädenoberflächen mit den Oberflächen der sich in entgegengesetzter Richtung bewegenden Riemen züge 42 und 56 bewirkt.wird.
Nachdem die gewünschte Anzahl von Aufdrehbewegungen vorgenommen ist, wird der Motor 37 abgestellt, und die Platten 58 und 6l werden in ihre Normallage, wie in Fig.6 gezeigt, zurückbewegt, und das Gewindeteil 46 wird gedreht, wodurch die Stange 43 aufsteigt und dementsprechend den oberen Riemen $6 außer Eingriff mit den Fadengruppen G, und G„ bringt.
Der Handgriff 72 wird dann· gedreht, woraufhin die Trennstange 65 in ihren Führungsschlitzen 68 so aufsteigt, daß die Trennstifte 75 auffahren, um die Lücken V1 und V^ zwischen den entsprechenden Fäden Y1, Y und Y„, Y^ zu fahren, die durch die entsprechenden Abständsstücke S1 und S2 gebildet werden.
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Die Heizung 31 ist dann bereit, um die Garnfäden in ihrer gedrehten Lage warm auszuhärten. Daraufhin wird der Motor 30 angelassen, um die Rollen 26 und 8h anzutreiben, up die aufgedrehten Fadengruppen G1 und G_ in Abstromrichtung so zu fördern, daß die Fäden Y1 und Y2 von ,ihrer Gruppe G getrennt werden , wenn sie über einen der Trennstifte 75 gleiten, und die Fäden Y« und Y^ werden von ihrer Gruppe G2 getrennt, wenn sie über gegenüberliegende Seiten ihres Trennstiftes 75 gleiten. Alle Tadengruppen quer über die Maschine 15 werden auf die gleiche Art und Weise getrennt, und die bandförmigen Abstandsstücke S, und S2 könnerv4ntfernt..werden, oder man läßt sie durch die ¥alzen 83 und 8k hindurchlaufen, um sie dann abzunehmen.
Während der ununterbrochenen Warmaushärtung der gezwirnten Garngruppen G- und G2 verbleibt die Zone der Zwirnung konstat, und wenn eine gegebene Größe der Zwirnung an dem abstromseitigen Ende der Zwirnungszone beseitigt wird, indem die Fäden an gegenüberliegenden Seiten des Fadentrennstiftes vorbeilaufen, wird der gleiche Betrag der Verzwirnung selbsttätig an dem aufstromseitigen Ende der Zwirnungszone für jede Fadengruppe G.. oder G2 auftreten, wenn die Fäden durch den Einzugsspalt zwischen den aufstromseitigen Rollen 25 und 26 hindurchlaufen. Dies tritt auf Grund der Warmaushärtung ein, wenn die Fäden über die Heizung 31 gezogen werden, und auf Grund der in Aufstromrichtung verlaufenden Überleitung einer Drehung auf eine gezwirnte Gruppe G1 oder G2- durch eine sixh in Abstrom-
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richtung befindende Aufdrehung der Gruppen G1 oder G„. Die Aufdrehung wird dadurch bewirkt, daß sie über die Trennstifte 75 gleiten.
Gemäß Fig.Id weist der Trennstift 75 eine bestimmte Groß« und einen bestimmten Werkstoff auf, so daß die Reibung der Fäden Y1 und Y„, die an gegenüberliegenden Seiten des Stiftes vorbeilauf en , ausreichend ist, um Energie auf den Stift 75 zu übertragen, so daß der Stift 75 zwischen der in vollen Linien ausgezogenen Lage und der in gestichelten Linien eingetragenen Lage schwingt. Alle Stifte 75 quer über die Maschine 15 werden so in Schwingungen versetzt. Diese Schwingung der Stifte 75 ist dazu geeignet, Ansätze zwischen den Fäden Y1 und Y„ zu beseitigen, die die Trennung der Fäden an den Stiften 75 behindern würden oder die dazu Anlaß geben könnten, daß die Fäden Y, und Y„ brechen. Die Elastizität eines jeden Stiftes 75 ist demzufolge ausreichend, um eine geringfügige Biegung jedes Stiftes zuzulassen, um die Beseitigung von Ansätzen oder ähnlichen Unregelmäßigkeiten zu erleichtern.
Gemäß Fig.11 sind die Stifte 75 in einem Winkel angeordnet, und zwar in einem leichten, bogenförmigen Winkel mit einer vertikalen übene, so daß die Fäden Y1 und Y„ zu den Stiften 75 nach oben laufen können, so--wie ein Ansatz auf einen Stift 75 auftrifft; dies ist ein weiteres Merkmal, das dazu beiträgt, daß die Beseitung von Ansätzen leichter vor sich geht und daß Garnbruch vermieden wird.
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In der beschriebenen und dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung wurden immer benachbarte Fädenpaare in der gleichen Richtung gezwirnt» Doch kann es \\rünschenswert sein, abwechselnde Fadenpaare in entgegengesetzten Richtungen zu zwirnen, um die Kräfte in den Fäden über die Wirkmaschine hinweg auszugleichen. Es kann dadurch erreicht werden, daß die Riemen 56 und 42 über abwechselnde Fadenpaare in einer Richtung gedreht werden und daraufhin die Riemen 56 und 42 in einer anderen Richtung flber die dazwischenliegenden Fadenpaare angetrieben werden. Eine andere Vorrichtung kann auch geschaffen werden, z.B. in der Form, daß ein anderes Paar von Riemen 42 und 56, die sich in entgegengesetzter Richtung wie die nach Fig.8 bewegen, und entweder/oberhalb oder unterhalb jenen gemäß Fig.8 angeordnet sind, um abwechselnden Fadenpaaren eine Verzwirnung in entgegengesetzter Richtung zu erteilen.
Die Fäden, die in Abstromrichtung durch die Rollen 83 und 84 hindurchlaufen, sind mit einer Textur versehen und sind so in ihrem scheinbaren Volumen größer, als es dazu dient, die vorstehend erwähnten Aufgaben zu lösen. In Fig.13 1st eine andere Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt, die eine Wirkmaschine 90 mit Rahmenauslegern 91 und 92 aufweist, zwischen denen aufstromseitige Rollen 93 und 94 und abstromseitige Rollen 95 und 96 angeordnet sind. Eine Heizung 97 ist ebenso vorgesehen, wie auch obere und untere Riemen 98 und 100, Garngruppiereinrichtungen 101, ein Bandblock 102 und seine Stiftstangen
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103 und 104, die alle ähnlich sind wie die Einrichtungen gemäß Fig.l dieser Erfindung.
In der Vorrichtung gemäß Pig.13 sind Faden-Zwirnungs-Trennstifte 105 jedoch so angeordnet, daß sie sich vertikal nach unten von einer Trägerstange 106 erstrecken, die abstromseitig von der Heizung 97 angeordnet ist, aber aufstromseitig von den Verzwirnriemen 98 und 100, und zwar für solche Zwecke, gezwirnte Fadengruppen zu trennen, kurz nachdem die Fadeneinzelfäden durch die Heizung 97 ausgehärtet sind, falls es erwünscht ist.
In der Ausführungsform gemäß Fig.13 wird es deshalb notwendig, nachdem die Aufdrehung auf die Fäden aufgebracht und bevor die Fäden über die Stifte 105 getrennt werden, die Trennteile S, und S„ von Hand zu erfassen und die Fäden in Aufstromrichtung zurückzubewegen, um die Zwischenräume V- und V? der Fadengruppen G, und G„ bzw. über die Trennstifte 105 zu erfassen. Von dem Punkt an verläuft der Arbeitsablauf ununterbrochen. wie in der Vorrichtung gemäß Fig.l, mit dem einzigen Unterschied, daß nur eine verkürzte Verzwirnungszone vorliegt. Es ist offensichtlich, daß die verschiedenartigsten Abwandlungen an .der Vorrichtung gemäß der Erfindung vorgenommen werdmkönnen. So kann beispielsweise eine Kühlzone mit unter Druck stehender Luft gerade abstroraseitigvon der Heizung verwendet werden, wenn die Abkühlung der warm ausgehärteten Fäden für bestimmte Anwendungen dieser Erfindung er-
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wünscht ist, ohne daß von dem allgemeinen Erfindungsgedanken, der in den Ansprüchen niedergelegt ist, abgewichen ist.
In der Beschreibung wurden bestimmte Ausdrücke zur Erzielung größtmöglicher Klarheit verwendet, aber es ist so zu verstehen, daß diese Beschreibung auf ganz bestimmte Formen der Erfindung abgestellt ist, um die Zeichnungen zu erläutern und nicht dazu gedacht, den allgemeiien Erf indungsgedankeiveinzuschränken.

Claims (21)

Pat en tan sprüche
1.) Vorrichtung zur Zwirnung von Fäden, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Halterung oiner Vielzahl nahe beieinander angeordneter Fäden in paralleler Anordnung, Einrichtung zur Trennung der Fäden in Gruppen und querbewegliche, gleichzeitig eine Vielzahl von Fadengruppen erfassende und die Fadengruppen aufdrehende Einrichtungen .
2.) Vorrichtung nadi Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die querbeweglichen Teile wahlweise in und außer eingriff mit einer Vielzahl von Fadengruppen bringbar sind.
3·) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die querbeweglichen Einrichtungen entgegengesetzt bewegliche Planarteile aufweisen.
kt) Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Planarteile Riemenzüge aufweisen.
5·) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Trennung aufstromseitig und abstromseitig von den querbeweglichen Teilen angeordnete Führungsteile aufweisen und in Gruppen in Anlage bringbar sind
und ein Führungsteil auf jeder Seite der querbeweglichen Teile für jeden zu gruppierenden Faden vorgesehen ist.
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6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Einrichtungen zur Trennung von Fäden in Gruppen von zwei Fäden pro Gruppe betätigbar sind.
7·) Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch getennzeich.net, daß die Teile getrennte obere und untere angetriebene Riemenzüge aufweisen und einer der Riemenzüge in Richtung auf den anderen deckungsgleich bewegbar ist.
8.) Vorrichtung zur Zufuhr von mit einer Textur versehenen Fäden in eine Wirkmaschine, gekennzeichnet durch einen Pfad für eine Vielzahl von fädenfestlegendei Einrichtungen, Einrxchtungen zur Trennung der Fäden in Gruppen, Ein- · richtungen zur gleichzeitigen Aufdrehung von Fadengruppen, Einrichtungen zur Warmaushärtung der gezwirnten Fadeneinzelstränge während der Förderung der Fäden längs ihres Pfades und Einrichtungen zur Trennung der verzwirnten und ausgehärteten Fäden von ihrer Grujje.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen Einzelfäden in jeder verzwirnten Gruppe in Abstand haltende Einrichtungen aufweisen und/in die Zwischenräume zwischen den Einzelfäden einführbare Trenneinrichtungen vorgesehen sind.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandsteile übe^iiie voneinander beabstandeten Fäden vor Erteilung einer Aufdrehurg der Fädengruppe auf— bringen-
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de Einrichtungen vorgesehen sind.
11·) Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die aufbringenden Einrichtungen Abstandsteile zur Unterlegung voneinander beabstandeter Fäden und zur Abdeckung der gleichen Fäden aufweisen, die unteren und oberen Abstandsteile Paare bilden, wobei wenigstens ein Abstandsteil in jedem Paar klebend ist.
12.) Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Trennstifte einfuhrbar zwischen den Fäden an einem Ende jedes Abstandsteiles vorgesehen sind.
13«) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Trennstifte in dem Bewegungspfad der Fäden zur Trennung der Fadengruppen während der Bewegung der Fäden entlang ihres Pfades vorgesehen sind.
Xh.) Vorrichtung nach Anspruch 13t dadurch cuk_nn^seichn*s t, daß die Trennstifte zur nachgiebigen Schwingung in Bewegungsrichtung der Fäden bestimmte Abmessungen aufweisen.
15.) Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte im wesentlichen in vertikaler Richtung zur Bewegungsrichtung der Fäden angeordnet sind.
16.) Vorrichtung nach Anspruch Ik, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte in einer im wesentlichen vertikalen Ebene zu der
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Bewegungsbahn der zugehörigen Fadengruppen angeordnet sind» daß die Stifte in ihren Ebenen zur Kreuzung der Fadenpfade in spitzen Winkeln in einem Winkel verlaufen und Einrichtungen für eine schwache, vertikal gerichtete Bewegung der Fadengruppen entlang der zugehörigen Stifte vorgesehen^ind.
17·) Vorrichtung zur Fadenverarbeitung, gekennzeichnet durch einen Rahmen mit einander gegenüberliegenden Rahmenseiten, Garnzufuhr rollen, die von den Rahmenseiten getragen sind, von dem Rahmen getragene Einrichtungen zur Zwirnung der Fäden in Gruppen, Einrichtungen zur Warmaushärtung der Fadeneinzelstränge und von dem Rahmen getragene Einrichtungen zur Trennung der Fäden in jeder Gruppe.
18.) Vorrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenverarbeitungsvorrichtung als Wirkmaschine ausgebildet ist.
19.) Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Zwirneinrichtungen Einrichtungen zur Aufdrehung enthal ten.
20.) Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwirneinrichtungen positiv angetriebene Riemenzüge aufweisen und wenigstens einer der Riemenzüge in Anlage mit den sich zwischen den Riemenzügen befindenden Fäden bringbar ist.
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21.) Vorrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß von dem Rahmen getragene, dde Fäden in zu zwirnende Gruppen aufteilende Einrichtungen vorgesehen sind.
22·) Verfahren zur Herstellung mit Textur versehener Fäden, gekennzeichnet durch Ablegen der Fäden entlang eines längs gerichteten Bewegungspfades, Trennung der Fäden in Gruppen, Aufbringen von Abstandsstücken auf die Fäden in jeder Gruppe, gleichzeitige Aufdrehung der Gruppen, Warmaushärtung der gezwirnten Fadenstränge, Anlegen der gezwirnten Fäden an Trennteile, Trennung der Fäden in jeder Gruppe durch Trennteile und Einleitung der getrennten Fäden in eine Wirkmas chine ,.
23·) Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß einer Vielzahl von Gruppen eine in Uhrzeigerrichtung gerichtete Aufdrehung und einer anderen Vielzahl von Quppen eine Aufidrehung entgegen dem Uhrzeigersinn erteilt wird.
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