DE180625C - - Google Patents

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DE180625C
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piston
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g. GRUPPE
GEBR. POENSGEN in DÜSSELDORF-RATH.
Dampfdruckminderer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1903 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Dampfdruckminderer, bei denen ein seitwärts in einem Gehäuse angeordneter Steuerkolben durch ein Hebelgestänge auf das Durchlaßventil einwirkt. Die Erfindung besteht darin, daß der Kolben und das Gestänge in einer gehäuseartig erweiterten Rohranordnung eingebaut sind, die stetig mit Dampfwasser angefüllt ist, welches als Druckübertragungsmittel dient.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dar.
Das Gehäuse besteht in bekannter Weise aus zwei senkrecht angeordneten, durch einen .Querkanal η verbundenen Schenkeln / und m. Das Dampfzuführungsrohr d, das Ableitungsrohr e und das entlastete Doppelsitzventil ν sind oben an dem Schenkel / ange-
ao bracht. Daher bilden die tiefer liegenden Teile /, m und η des Gehäuses einen Behälter, in dem sich das Niederschlagwasser sammelt, das bis zur Höhe der Sohle des Abzugsrohres steigt. Der zum Regeln der Ventilstellung dienende Kolben befindet sich oben in dem Schenkel m und ist in dem hier befindlichen Zylinder c schließend, aber doch nicht so genau anschließend geführt, daß eine die Bewegung ungünstig beeinflussende Reibung entsteht, da das etwa zwischen den Kolben und Zylinder gelangende Niederschlagwasser selbst dichtend wirkt. Der Kolben k, der mit einem pendelnd aufgehängten Gewicht g belastet ist, ist durch eine Stange b in geeigneter Weise mit dem Hebel h verbunden, der in dem Querkanal η des Gehäuses angeordnet und mit der Ventilstange a verbunden ist. Das Niederschlagwasser ist bestrebt, den Schenkel m bis über den Kolben k hinaus zu füllen. Einerseits wirkt der Druck der in dem Schenkel I des Gehäuses höher stehenden Wassersäule und anderseits der auf diese drückende, im Minderdruckraume befindliche Dampf entgegen der Ge-. wichtsbelastung hebend auf den Kolben. Damit etwa in dem Niederschlagwasser befindliche unreine Teile nicht zu dem Kolben gelangen können, ist ein sich nach oben verjüngender Stutzen s, der am oberen Ende einen Abschäumestutzen t trägt, unter dem Ventil ν angebracht, wobei zwischen dem Stutzen s und der Gehäusewand ein den Schlamm usw. aufnehmender Raum verbleibt. Das etwa in geringer Menge zwischen dem Kolben k und der Wand des Zylinders c durchtretende Wasser kann durch eine Öffnung ο im Gehäuse u entweichen. Damit kein ruckweises Öffnen des Ventiles und kein Hin- und Herpendeln stattfindet, ist in bekannter Weise ein Boden χ unter dem Kolben angeordnet, der mit einer kleinen Öffnung q versehen ist, die das Wasser nur,in kleinen Mengen durchläßt und gleichzeitig die etwa im Wasser noch mitgeführten kleinen Körper ausscheidet und nach unten absetzt. Infolge dieses Bodens und besonders auch infolge der Anordnung des Stutzens s und des Abschäumestutzens t gelangt nur das nahezu von allen Beimengungen freie Niederschlagwasser zu dem Kolben, so daß dessen Bewegung durch Unreinigkeiten nicht beeinflußt wird.
Die verlängerte Kolbenstange b kann, wie
gezeichnet, in bekannter Weise mit einer Flüssigkeitsbremse f versehen sein, die die Bewegung verlangsamt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Der Hochdruckdampf tritt durch den mit einem Drahtsiebe oder dergl. n> versehenen Stutzen d ein und gelangt durch das nahezu entlastete Doppelsitzventil ν. Der in dem
ίο · Minderdruckraume entstehende Druck wirkt nun auf das sich in den Wasserschenkeln /, m und η ansammelnde Niederschlagwasser, das den Druck auf den Kolben k überträgt. Würde der Druck in dem Minderdruckraume die zulässige Grenze übersteigen, so würde dies sofort das Heben des Kolbens entgegen der Gewichtsbelastung und ein entsprechendes Schließen des Ventiles zur Folge haben, während, wenn der Druck wieder sinkt, das Ge-
ao wicht, dessen Schwere entsprechend dem zu erzielenden Minderdruck gewählt wird, den Kolben wieder zurückbewegt. Infolge der Anordnung des Kolbens in dem Nebenschenkel m, in dem das Niederschlagwasser, von allen Unreinigkeiten befreit, von unten nach oben aufsteigt, und infolge der Anordnung des Hebels unterhalb des Kolbens in dem Querkanal des Gehäuses wird erreicht, daß der Minderdruck bis auf unmerkliche Abweichungen derselbe bleibt, auch wenn sich die Spannung des Hochdruckdampfes plötzlich ändert, oder wenn die Entnahme des Minderdruckdampfes sehr verschieden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfdruckminderer mit einem durch ein Hebelgestänge auf das Durchlaßventil einwirkenden, seitwärts in einem Gehäuse angeordneten Steuerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß Kolben und Hebeigestange innerhalb einer gehäuseartig erweiterten Rohranordnung eingebaut sind, die mit der Durchgangsdampfleitung so verbunden ist, daß sie stetig mit Dampfwasser angefüllt ist, welches als Druckübertragungsmittel dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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