DE180348C - - Google Patents

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DE180348C
DE180348C DENDAT180348D DE180348DC DE180348C DE 180348 C DE180348 C DE 180348C DE NDAT180348 D DENDAT180348 D DE NDAT180348D DE 180348D C DE180348D C DE 180348DC DE 180348 C DE180348 C DE 180348C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

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  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180348 KLASSE 15 g·. GRUPPE
FRITZ KUKE in BERLIN.
Typenschiffchen für Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1906 ab.
Bei Schreibmaschinen mit Typenschiffchen, wie beispielsweise bei der Hammond-Schreibmaschine, bestehen die Typen bisher aus Kautschuk, indem die sämtliche Typen in einem Stück vereinigende Kautschukplatte auf dem ebenfalls aus Kautschuk oder Metall bestehenden Schiffchenkörper befestigt ist. Bei den Schreibmaschinen mit Typenschiffchen besteht das Bestreben, die besonders bei
ίο Verwendung der Schreibmaschine für Durchschläge wenig dauerhaften und auch unter Temperatureinwirkung (Wärme) leidenden Kautschuktypen durch Metalltypen zu ersetzen, jedoch hat dieses Bestreben bisher nicht immer zu einem brauchbaren Ergebnis geführt; denn wenn man z. B. bei der Hammond-Schreibmaschine einfach Typen aus Stahl oder anderem Metall an dem Schiffchen anbringen wollte, so wäre erstens die erforderliche leichte Beweglichkeit des Typenschiffchens beeinträchtigt, weil es dann zu schwer ist und sich zu schwerfällig bewegt, und zweitens, wäre der Anschlag des Metallhammers auf das massive Metallschiffchen zu hart, so daß nicht nur kein guter Typenabdruck erzielt würde, sondern auch der Tastenanschlag zu hart und schwer wäre. Die Schreibmaschine würde also damit nicht wie erforderlich arbeiten.
Die Erfindung bezweckt, ein Typenschiffchen mit Metalltypen zu schaffen, dem die eben erwähnten Mängel nicht anhaften und welches den gesuchten einwandfreien Ersatz für die bisherigen Schiffchen mit Käutschuktypen durch Metalltypen bietet. Die Erfindung besteht in der an sich bekannten Verbindung einer Metalltypenplatte mit einer zwischen derselben und dem Schiffchenkörper angeordneten elastischen Zwischenlage aus Gummi oder anderem elastischen Material. Vermöge dieser elastischen Zwischenlage ist der erforderliche weiche, federnde Anschlag der Typen wie bei den bisherigen Kautschuktypen mit den weit dauerhafteren, bessere Durchschläge liefernden und gegenüber Temperatureinwirkung unveränderbaren Metalltypen erreicht. Obwohl also bei Verwendung dieses Schiffchens, z. B. bei der Hammond-Schreibmaschine, Metall auf Metall schlägt, hat dies doch keine Nachteile, weil vermöge der Verbindung der Metalltypen mit der elastischen Zwischenlage den Metalltypen diejenige kleine Nachgiebigkeit gewährt ist, welche erforderlich ist, um mit den Metalltypen denselben guten Typenabdruck wie bisher mit den Kautschuktypen zu erzielen. An der nötigen leichten Beweglichkeit fehlt diesem Metalltypenschiffchen nichts, da die Metalltypen nur von einer ganz dünnen Metallplatte geträgen werden und das Schiffchen also nicht aus lauter Metall besteht, sondern vermöge des elastischen Zwischenlagematerials (Gummi oder anderes weiches Material) möglichst geringes Gewicht hat.
Die Zeichnung zeigt das neue Metalltypen-Schiffchen beispielsweise für die Hammond-Schreibmaschine in Fig. ι im Längsdurchschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt in vergrößertem Maßstabe, α ist die Metalltypenauflage, b die elastische Zwischenlage und
c der. Schiffchenkörper, der aus beliebigem Material, wie z. B. Metall oder Kautschuk, bestehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Typenschiffchen für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Metalltypenauflage in an sich bekannter Weise mit einer zwischen dieser und dem Schiffchenkörper angeordneten Zwischenlage aus elastischem Material verbunden ist, derart, daß bei möglichst geringem Gewicht des Typenschiffchens die Metalltypen die zum sauberen Abdruck erforderliche Nachgiebigkeit besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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