DE180296C - - Google Patents

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DE180296C
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roller frame
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/42Scales and indicators, e.g. for determining side margins

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180296 -■ KLASSE 15 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1904 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung für die Druckstelle an Schreibmaschinen, mittels eines beweglichen Zeigers. Die Verbindung des Zeigers mit dem Walzenrahmen ist hierbei derart getroffen, daß der Zeiger beim Umschalten der Papierwalze in die Lage für das Anschlagen der oberen Typen während des ersten Teiles der Bewegung des Walzenrahmens in seiner gewöhnlichen Lage
ίο verbleibt. Erst wenn die Walze einen gewissen Teil ihrer Bewegung in die obere Lage zurückgelegt hat, schwingt der Zeiger selbsttätig gegen die Walze. Zeiger und Walzenrahmen sind derart miteinander verbunden, daß sich die Walze zunächst allein umschalten läßt und der erstere in seiner gewöhnlichen Lage verbleiben kann, ohne daß die Verbindung beider Teile gelöst zu werden braucht.
Bei den bisher gebräuchlichen Anzeigevorrichtungen findet eine solche Verbindung zwischen Walzenrahmen und Zeiger nicht statt. Während des Schwingens der Walze in die obere Lage legt sich der Zeiger, der unter der Wirkung einer Feder steht, mit 'seinem spitzen Ende gegen das Papier. Hierbei zeigt sich der Nachteil, daß das Papier an der betreffenden Stelle durchstochen oder sonstwie beschädigt wird. Soll der Zeiger in · seiner untersten Stellung verbleiben, .während die Walze umgeschaltet wird, so muß er mittels Hand besonders verriegelt werden und später diese Verriegelung wieder besonders gelöst werden. Der Erfindungsgegenstand vermeidet sowohl die erwähnte Beschädigung des Papiers als auch eine umständliche Handhabung und beseitigt somit die den bekannten Anordnungen anhaftenden Nachteile. Das Vornehmen von Rasuren, Verbesserungen u. dgl. kann somit geschehen, ohne daß der Zeiger irgendwie im Wege ist und ohne daß eine Lösung der Verbindung zwischen Walzenrahmen und Anzeigevorrichtung mittels Hand erforderlich wird.
Die Zeichnungen dienen zur Veranschaulichung der Erfindung. ,
Die Kopfplatte 1 der Maschine trägt eine Schiene 2,. die Nuten 3 für die Führungsrollen 4 aufweist. Diese Rollen 4 werden vom Wagengestell 5 getragen, das an seinen Enden die sich nach vorn erstreckenden Arme 6 aufweist. Mit diesen Armen sind bei 8 die Führungsarme 7 mittels Zapfen, verbunden. Die oberen Enden dieser Arme tragen eine Welle 9, die durch die Seitenplatte 10 des Walzengestelles und durch eine Hohlwelle 11 hindurchgeht. Die äußeren Enden der Welle 9 gehen über die schwingbaren Arme 7 hinaus und reichen in Zwischenräume, die zwischen den Stellschrauben 12 und den Anschlägen 12° gebildet werden (Fig. 1 bis 3).- Die letzteren Teile begrenzen die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Welle 9 und der mit dieser verbundenen Teile. Hieraus ergibt sich dann ebenfalls eine Begrenzung der Walzenbewegung für das Anschlagen der oberen und unteren Type jedes Typenhebels. Die Welle 9 und ihre Lager bilden so eine Verbindung, durch die das Walzengestell, bestehend aus den Seitenteilen 10, die der Walze 14 als Lagerung dienen, der vorderen Querstange 13
,
und der hinteren Hohlwelle ii vom der in der Fig. ι gezeichneten gewöhnlichen Lage in die in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellte geschwungen werden. Hierdurch wird die Schrift sichtbar gemacht und der Zeiger 15 in die anzeigende Stellung geschwungen. Von der vorderen Stange 13 des Walzengestelles läuft ein Arm 16 aus, der ein Lager für eine Rolle 17 bildet. Eine Schiene 18 dient der Rolle 17. als Laufbahn. Mit Hilfe geeigneter Teile kann das WalzeiTgestell mit der Walze in der üblichen Weise in die Stellung für das Anschlagen der oberen oder unteren Typen der Typenhebel geschwungen werden. An der unteren Fläche der Schiene 2 ist vermittels der Schrauben 19 eine Platte20 befestigt. Diese Schrauben gehen durch gabelförmige Arme 21 der Platte (Fig. 5) und ermöglichen somit ein leichtes Anbringen und) Abnehmen sowie eine zweckmäßige Einstellung des Zeigers, der mit der Platte 20 verbunden ist. Der Zeiger 15 ist bei 22 an der Platte 20 befestigt und besteht aus einem rechtwinkligen offenen Rahmen·. Durch diesen schlagen die Typen an, wenn der Zeiger in seiner gewöhnlichen oder unteren Lage sich befindet (siehe Fig. i). In diesem Falle befindet sich, der Zeiger über der Platte 23, die von einem festen Teil der Maschine getragen wird und sich über das Farbband erstreckt. Das vordere Ende des Zeigers ist mit einer aufwärts gebogenen Spitze 15° versehen, die mit der Stelle auf dem Papier übereinstimmt, die der Druckstelle entspricht, wenn, die Walze durch ihre Fingerstücke 24 in die in Fig. 4 gezeigte Lage gedreht ist. Diese Übereinstimmung wird bewirkt, wenn die Walze aus der Druckstellung für die oberen Typen jedes Hebels in Fig. 2 oder aus der Stellung der Fig. 3 für die unteren Typen in die emporgeschwungene Lage bewegt wird.
An der Welle 9 sind die Arme 25 frei bewegbar befestigt, und zwar an jedem Ende des Walzengestelles. Die unteren Enden dieser Arme sind durch eine Querstange 26 verbunden und bilden somit einen Rahmen), der von dem Papierwagen oder vom Walzengestell getragen wird und nach vorn oder rückwärts schwingbar ist. Die Stange 26 wird in ihrer Vorwärtsbewegung durch den mit der Walze in Berührung kommenden Zeiger und in ihrer Rückwärtsbewegung durch eines der Typenhebellager α (Fig. 1) begrenzt. Die freien Enden der Arme 25 bilden plattenförmige Teile 2"j (Fig. 6 und 7), die Reibungsscheiben bilden, welche mit den Reibungsplatten 28 zusammenwirken. Die letzteren befinden sich an den Endplatten 10 des Walzengestelles und bestehen aus zwei leicht federnden Platten, zwischen denen eine dritte Platte 30 angeordnet ist (s. Fig. 7). Auf diese Weise entsteht eine Art Hebel 29. Die drei Platten werden· mittels Kopf schrauben 31 in ihrer Lage gehalten, und zwar gehen die letzteren in die Endplatten 10 des Walzengestelles. Die Querstange 26 des vorhin erwähnten Rahmens wirkt mit einem senkrecht stehenden Finger 32 zusammen), der sich an einem wagerecht angeordneten Hebel befindet, welcher bei 34 an der Platte 20 befestigt ist (s. Fig. 5). Das entgegengesetzte Ende dieses Hebels ist bei 35 mit einer Gelenkstange 36 verbunden, dessen vorderes Ende bei 37 am Zeiger 15 angreift. Eine Feder 38 umgibt den Drehzapfen des Zeigers; das. eine Ende der Feder legt sich gegen den Zeiger, während das andere gegen die Platte 20 anliegt. Die Spannung der Feder hält daher den Zeiger in der gewöhnlichen oder niedrigsten Lage, wie sie in Fig. 1 und 5 veranschaulicht ist, und ebenso den Hebel 32 in der in diesen Figuren gezeigten Lage. Es ist ersichtlich, daß für gewöhnlich die Stange 26 und der Finger 32 sich in einer derartigen Lage befinden, daß sie den Lauf des Rahmens nicht stören. Wenn beim Einschalten der Vorrichtung das Walzengestell rückwärts geschwungen, und zwar in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung der Fig. 6, so bleibt der Zeiger während dieser Bewegung zunächst in der niedrigsten. oder nicht anzeigenden Lage und wird durch die schwingende Bewegung der Walze nicht beeinflußt. Wenn jedoch das Walzengestell die in vollen Linien in Fig. 6 gezeichnete Lage erreicht, so werden die'Reibungsglieder 28 in Eingriff mit den Reibungsgliedern 27 am Rahmen gebracht. Die weitere Bewegung der Walze aus der in vollen Linien gezeichneten in die punktiert gezeichnete Lage der Fig. 6 bewirkt dagegen, daß die Querstange des Rahmens durch die Reibeglieder zwischen dem Walzengestell und dem Rahmen bewegt wird. Die Vorwärtsbewegung der Stange 26 übt einen Druck gegen den Finger 32 aus, der den Hebel 33 um seinen Zapfen schwingt; 1QS dabei wird die Gelenkstange 36 gegen die Hinterseite der Maschine und der Zeiger in die Anzeigestellung geschwungen. Die Bewegung des Walzenrahmens aus der in vollen Linien gezeichneten Lage in Fig. 6 in die in Fig. 3 veranschaulichte, wird beispielsweise eine Veränderung zwischen den Reibungsgliedern am Walzengestell und denen am Rahmen herbeiführen. Eine geringe Vorwärtsbewegung der Walze oder eine Rückwärtsbe- 11S wegung der Stange 26 genügt dabei, um dai Zeiger in die niedrigste, d. h. in die gewöhnliche Lage zu schwingen und den Arbeiter zu befähigen., die Zeigervorrichtung aus der anzeigenden Lage zu entfernen. Die Walze wird bei der Rückwärtsbewegung der Stange in ihrer zurückgeschwungenen Lage gehalten, so
daß die Schrift sichtbar bleibt und etwaige Rasuren ohne Störungen an der Druckstelle gemacht werden können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Anzeigevorrichtung mit beweglichem Druckstellenzeiger für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Zeigers derart durch die Bewegung des Walzenrahmens beeinflußt wird, daß der Zeiger während des ersten Teiles der Rückwärtsbewegung des Walzenrahmens in seiner gewöhnlichen Lage verbleibt und seine anzeigende Stellung erst einnimmt, wenn die Walze in ihrer Rückwärts,-lage sich befindet, ohne daß die Verbindung zwischen Zeiger und Walzenrahmen braucht gelöst zu werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Walzenwelle sitzenden Glieder (28) eine Gabel (29) bilden, in die ein Glied (27) eintritt, sobald die Walze einen bestimmten Teil ihrer Bewegung vollendet hat, worauf infolge der reibenden Wirkung der Glieder (27 und 28) aneinander ein aus den Teilen (25 und 26) bestehender Bügel eine Bewegung des Zeigers gegen die Walze bewirkt. ·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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