DE179653C - - Google Patents

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DE179653C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

JTSS^^
<.- 'toi; ί. (IS
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«?. GRUPPE
E. ROTH & CO. in SCHÖNEBERG.
Heißluftmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Heißluftmotor und bezweckt eine solche Ausgestaltung desselben, daß die Beheizung des Feuertopfes auch bei Anwendung von festem Brennstoff, wie z. B. Koks, Glühstoff u. dgl., dauernd eine ganz gleichförmige und intensive bleibt. '
Bei den bekannten Heißluftmotoren, deren Beheizung mit festem Brennstoff erfolgt, macht
ίο sich der Übelstand bemerkbar, daß bei jedesmaligem Neuaufschütten von Brennstoff der Feuertopf stark abgekühlt wird, so daß die Arbeitsleistung des Motors zurückgeht. Dabei kehrt die Feuerung ihre Oberflächenschicht dem Feuertopf zu, so daß die Temperatur der dem Feuertopf zugekehrten Heizfläche infolge des periodischen Aufschüttens von neuem Brennstoff großen Schwankungen unterliegt.
Gemäß vorliegender Erfindung wird der er-
wähnte Übelstand dadurch beseitigt, daß der Brennstoff auf einen Feuerherd aufgeworfen wird, welcher seitlich von der Wandung des mit dem Boden nach oben gekehrten Feuertopfes angeordnet ist. Die Außenfläche des Brennstoffes, auf welche bei jedesmaliger Beschickung neuer Brennstoff aufgeschüttet wird, ist hierbei mehr oder weniger von der Wandung des Feuertopfes abgekehrt, so daß der Feuertopf weniger durch die Temperaturschwan-
.3° kungen auf der Oberseite der Brennstoffbeschickung in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Temperaturschwankungen bei Neubeschickung des Feuerherdes werden praktisch vollständig ausgeschaltet, wenn der Feuerherd an dem Boden eines das obere Ende des Feuertopfes umschließenden Brennstoffschachtes angeordnet wird. In diesem Falle läßt sich bei entsprechender Luftzuführung die Verbrennung in einer Zone halten, welche das nach oben gekehrte Ende des Feuertopfes völlig umschließt, während die jeweilig frisch zugefühfte Brennstoffmenge gänzlich außerhalb des Bereiches des Feuertopfes sich befindet. Hierbei wird es möglich, den Feuertopf in einer gleichmäßigen Rotgluthitze zu erhalten, ohne daß es hierzu einer besonders intensiven Verbrennung des Brennstoffes bedürfte.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch einen der Erfindung gemäß eingerichteten Heißluftmotor, während
Fig. 2 den oberen Teil des Feuertopfes nebst einer abgeänderten Feuerungseinrichtung zeigt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist der Arbeitszylinder mit α bezeichnet. Auf den Arbeitszylinder ist der Feuertopf b aufgesetzt, während der Arbeitszylinder seinerseits auf einem Gestell c ruht. Der Verdrängerkolben ist mit d bezeichnet. Der Feuertopf b ist von einem Mantel e umschlossen, dessen oberer Teil f als Brennstoffschacht dient. Letzterer ist nach unten hin durch einen den Feuertopf umgebenden Rost g abgeschlossen. ■h ist eine Abdeckplatte für den Brennstoffschacht, welche. mit Füllöffnungen i versehen ist. Unterhalb des Rostes g befinden sich in dem Mantel e regelbare Luftzuführungsöffnungen k. I ist eine Aschentür, m ist ein Schutzblech für den unterhalb des Rostes g gelegenen Teil des Feuer topf es.
Zentral zum Feuertopf ist ein Abzugsrohr η vorgesehen, welches gegen den Boden des Feuer topf es hin offen ist,
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Der Mantel e wird von zwei weiteren Mänteln o, ft umschlossen, welche nach unten hin offene Ringräume q, r bilden, die durch Rohre s mit dem Abzugsrohr η in Verbindung stehen. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Angenommen, auf dem Rost g sei ein. Feuer entzündet und der Schacht / mit Koks oder Glühstoff oder einem sonstigen geeigneten Brennstoff beschickt. Der Brennstoff gerät
ίο dann bis etwa zum Boden des Feuertopfes hin in Glut, da dieser Teil des Brennstoffes mit Verbrennungsluft in Berührung kommt, welche durch die Luftöffnungen k eintritt und durch das Abzugsrohr η abzieht. Der oberhalb der unteren Mündung des Abzugsrohres η im Schacht befindliche Brennstoff bleibt dagegen unverändert, da er nicht mit Verbrennungsluft in Berührung kommt.
In dem Maße, als der Brennstoff auf dem Feuerherd g verbrennt, rückt der Brennstoff von oben aus dem Schacht allmählich nach, so daß der Feuertopf vom Rost g bis zum Boden dauernd mit glühendem Brennstoff in Berührung bleibt. Die Folge hiervon ist, daß eine sehr langsame Verbrennung in der Verbrennungszone des Schachtes hinreichend ist, um den Feuertopf dauernd in Glut zu erhalten, wodurch ein ganz gleichmäßiger Gang der Maschine erreicht wird.
Die den Schachtmantel e umschließenden Mäntel 0, ft verhüten eine übermäßig starke Wärmeausstrahlung nach außen hin. Diese Wirkung wird dadurch unterstützt, daß durch das Abzugsrohr η Luft durch die Ringräume q, r hindurchgesaugt wird. Falls etwa in der kalten Jahreszeit eine Wärmeausstrahlung nach außen hin erwünscht ist, kann einer oder auch beide Mäntel 0, ft entfernt werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Feuertopf wiederum mit b bezeichnet. Er ist auch in diesem Falle in seinem oberen Teil durch einen Mantel t eingeschlossen, der jedoch nicht als Brennstoff schacht, sondern im wesentlichen nur als Heizraum dient, und .daher zweckmäßig aus unverbrennbarem Material (Schamotte o. dgl.) hergestellt wird. Der Feuerherd u ist bei diesem Ausführungsbeispiel nur einseitig angeordnet. Selbstverständlich hindert nichts, die Beheizung des Feuertopfes von mehreren Seiten vorzunehmen.
Mit ν ist ein Abzugsstutzen für die Feuergase bezeichnet, w ist die Feuertür und χ ein Aschenkasten, der zugleich zur Zugregulierung dient, zu welchem Zweck er mit Luftlöchern y versehen ist. Mit ζ sind zu beiden Seiten des Feuertopfes angeordnete Scheidewände bezeichnet.
Der Brennstoff wird durch die geöffnete Feuertür w auf den Feuerherd u aufgeschüttet. Die Feuergase ziehen über die Oberkante der Trennungswände ζ hinweg auf die der Feuerung gegenüberliegende Seite des Feuertopfes, um durch den Abzugskanal ν zu entweichen. Diese Anordnung ist vorzugsweise für solchen Brennstoff bestimmt, welcher eine Flammenentwickelung gibt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Heißluftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des nach oben gekehrten Bodens des Feuertopfes (b) ein Feuerherd für festen Brennstoff angeordnet ist, so daß letzterer auf den Feuerherd seitlich von der Feuertopfwand aufgeschichtet werden kann.
2. Heißluftmaschine ■ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuertopf (b) ringsherum von einem Brennstoffschacht (e) eingeschlossen ist, in welchem ein Rost (g) angeordnet ist.
3. Heißluftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Feuertopfbodens ein gegen den Boden hin erweitertes Abzugsrohr (n) vorgesehen ist, welches in den Brennstoffschacht hineinragt, um die Feuergase abzuführen, bevor sie die im Schacht befindliche oberste Brennstoffschicht durchzogen haben.
4. Heißluftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffschacht (e) von einem oder mehreren Mänteln (0, ft) derart umschlossen ist, daß nach unten offene Ringräume gebildet werden, die an ihren oberen Enden mit Abzugsrohren für die durch die Ringräume streichende Luft versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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