DE179223C - - Google Patents

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DE179223C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 179223 -KLASSE 20 k. GRUPPE
LUCIEN VIE und RAOUL MILHAU in MARSEILLE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätig wirkender Stromunterbrecher für die Oberleitung elektrischer Bahnen, in dem der zwischen zwei anstoßenden, in normalem Zustände elektrisch leitend verbundenen Leitungsenden bestehende Stromschluß, infolge Aufhörens der Drahtspannung und dadurch ausgelöster Federwirkung augenblicklich unterbrochen wird.
ίο Die Erfindung besteht in der baulichen Ausführung des Stromunterbrechers, durch welche es ermöglicht wird, mit nur einer Feder für beide Drahtenden auszukommen und die Anzahl der beweglichen Teile und Verbindungsstellen auf ein geringes Maß herabzusetzen, ohne deswegen die sichere Wirkung zu beeinträchtigen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar
bedeutet: ■> ■
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung in normalem Zustande, d. h. bei ordnungsgemäßem Fahrdraht; Fig. 2 zeigt dieselbe in der gleichen Ansicht, aber nach erfolgtem Drahtbruch; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2 in größerem Maßstabe; Fig. 4 zeigt die Stirnansicht eines Einzelteiles; Fig. 5 die gleiche Ansicht der Stromunterbrechungsvorrichtung mit den seitlichen Stützarmen für die Aufhängung; Fig. 6 veranschaulicht die Abstützvorrichtung, wie sie ähnlich bei Luftweichen Verwendung findet.
Die Vorrichtung besteht aus einem bronzenen Rahmen, dessen oberer Längssteg 1 in der Mitte auf einer gewissen Länge nach oben ausgebogen ist. Der untere Längssteg 2 ist leicht gekrümmt, zum Zwecke, das Aufschleifen der Stromabnehmerrolle oder des Stromabnehmerbügels zu erleichtern. Die beiden Enden 3 und 4 nähern sich dem Fahrdraht 9, 10, um die Schläge des Stromabnehmers herabzumindern. Wie aus der Zeichnung (Fig. 1 und 2) ersichtlich, ist der Fahrdraht also an gewissen Stellen unterbrochen.
Die kurzen Rahmenseiten weisen eine Öffnung 7 auf, die mit Isolierrohr 8 ausgefüllt ist, das seinerseits dem Fahrdraht den Durchtritt gestattet. Die Drahtenden 9 und 10 werden an Gleitstücken 11 bezw. 12 befestigt, welche auf der unteren Rahmeninnenfläche ruhen, die nach der Rahmenmitte zu mit Isolierplatten 13 ausgelegt ist. 14 ist ein Anschlag zur Begrenzung des von den Gleitstücken zu durchlaufenden Weges. Auf der oberen Fläche jedes Gleitstückes 11, 12 ist eine aus einzelnen Kupferlamellen gebildete Schleifbürste 15 befestigt, die durch eine Blattfeder 17 beständig nach oben gedrückt wird. Das gerade Bürstenende wird durch ein Isolierstück 18 (Fig. 1, 2 und 4) abgedeckt, das samt der Bürste mittels versenkter Schrauben 21 auf dem Gleitstück befestigt ist und eine gute Führung der Bürstenhalter
gewährleisten soll. An den einander zugekehrten Seiten der Bürstenträger befestigt man eine aus Isoliermasse hergestellte oder isoliert .gelagerte öse 19, in welche die Enden einer genügend starken Schraubenfeder 20 eingehakt werden. Die Löcher 29 im oberen Rahmenbogen dienen zur Aufnahme der Schraubenbolzen 24, mit deren Hilfe die zur Befestigung der ganzen Vorrichtung an den Querdrähten der Oberleitung dienenden Stützarme 23 (Fig. 5 und 6) im Rahmen befestigt werden.
Die Stromunterbrechungsvorrichtung wird an passenden Stellen in die Oberleitung 9, 10 eingeschaltet, so daß die Schraubenfeder 20 unter dem Einfluß der auftretenden Zugspannung ausgedehnt wird und die Bürstenträger 11,12 die in Fig. 1 dargestellte Lage einnehmen, in welcher die Bürsten 15 gegen die obere Rahtneninnenfläche schleifen. Der z. B. vom Drahtende 9 kommende Strom geht über den Bürstenträger 11, die linke Bürste 15, den Rahmenmetallteil ι nach der rechten Bürste 15, dem Gleitstück 12 und von da nach dem angeschlossenen rechten Drahtende 10.
Bricht der Leitungsdraht an irgend einer Stelle, so läßt die Zugspannung des Drahtes natürlich sofort nach und die Bürstenträger 11,12 nähern sich einander unter dem Einfluß der Schraubenfeder 20, so daß sie auf die Isolierplatte 13 auffahren und die in Fig. 2 angedeutete Stellung einnehmen. Die Bürsten verlassen also die obere Rahmenkontaktfläche und stellen sich unterhalb der Ausbiegung des oberen Rahmensteges. Der Strom ist somit unterbrochen und das herabhängende Fahrdrahtende stromlos.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Unterbrechung des Fahrstromes in der Oberleitung elektrischer Bahnen derjenigen Art, bei welcher im Falle des Bruches der Fahrleitung Schalter durch Federwirkung in die Ausschaltstellung gebracht werden, gekennzeichnet durch einen Rahmen (1,2,5,6) aus stromleitendem Material, der an seiner gekrümmten. LInterseite dem Stromabnehmer zur Führung dient und zwischen seinem Unterteil (2) und seinem Oberteil (1) zwei an die Fahrdrahtenden (9, 10) angeschlossene, durch eine Feder (20) miteinander verbundene und Kontaktbürsten (15) tragende Gleitstücke (11, 12) in der Weise führt, daß bei gespannter Feder (20) die Kontaktbürsten (15) an dem Oberteil (1) anliegen, bei entspannter Feder aber die Kontaktbürsten in die zurückgebogene Mitte des Oberteiles und die Gleitstücke (11, 12) auf Isolierplatten (13) im Unterteil (2) zu liegen kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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