DE178953C - - Google Patents

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DE178953C
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lead
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rotatable
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/20Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

&ζ Sa/www
tt&cfte/
Hl· ό
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178953 ■-KLASSE 70«. GRUPPE
GEORG MÜLLER in NÜRNBERG.
Schreibstifthalter mit drehbarem Minenbehälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1905 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schreibstifthalter mit einem gleichachsig zur Halterachse angeordneten drehbaren Minenbehälter und einem Fallrohr zwischen Minenbehälter und Bleiminenrohr.
Von bisher bekannten Schreibstiften dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Drehung des Minenbehälters nicht mit der Hand ausgeführt
ίο werden muß, sondern daß diese Drehung sowie die Sicherung des Minenbehälters in der jeweiligen Gebrauchslage durch einfachen Druck auf den federnden Druckknopf von unten her erfolgt, so daß bei der nach abwärts gerichteten Stellung der Spitze des Stiftes die gewünschte Mine durch die seitliche öffnung aus dem Minenbehälter in das Fallrohr und von da in die Gebrauchslage treten kann.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 16 der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Über dem gleichachsig zur Halterachse angeordneten drehbaren Minenbehälter mit drei oder mehr getrennten Abteilungen befindet sich die Vorrichtung zum selbsttätigen Drehen des Minenbehälters.
Der Druckknopf d, durch eine Leiste I gegen seitliches Verdrehen gesichert, wird durch die Schraubenfeder/ in seiner Lage gehalten bezw. in dieselbe zurückgebracht; dieser Druckknopf besitzt gemäß Fig. 9 im Innern zwei Hülsen, an welchen sich sägezahnartig gestaltete Zähne b, b1 mit entgegengesetzt gerichteten schiefen Ebenen gegenüberstehen. Im Innern dieser Hülsen befindet sich ein mit dem drehbaren Minen
behälter verbundener Zylinder mit so viel Stiften a, a1, als der Minenbehälter Abteilungen enthält.
Die Wirkungsweise ergibt sich aus der Darstellung in den Fig. 4 bis 8. Durch Federdruck werden die Stifte a, al . . . und mithin auch der mit ihnen verbundene Minenbehälter durch den Zahn b1 in einer solchen Stellung unverrückbar festgehalten, daß die seitliche Austrittsöffnung e mit dem zwischen dem Minenbehälter und Bleiminenrohr g eingeschalteten, an beiden Enden kreisförmigen, in der Mitte aber ovalen Querschnitt besitzenden Fallrohre c einen ununterbrochenen Kanal bildet, so daß die über der öffnung e im Behälter befindliche Mine bei der Stellung des Stiftes gemäß Fig. 1 zum Gebrauche in das Bleiminenrohr g vorfallen und bei umgekehrter Haltung, wie in Fig. 13 und 14, wieder an seinen bestimmten Platz im Minenbehälter zurückkehren muß.
Will man eine andere Mine in die Gebrauchslage bringen, so drückt man in der Haltung des Schreibstiftes gemäß Fig. 13 und 14 auf den Druckknopf d. Dadurch kommt der Zahn b in den Bereich des ihm gegenüberliegenden Stiftes al (Fig. 5) und dreht denselben bei andauerndem Drucke auf den Knopf, indem dieser Zahn auf der schiefen Ebene seitlich hinaufgleitet, bis in der Lage nach Fig. 6 eine Weiterbewegung ausgeschlossen ist. Läßt der Druck auf den Knopf nach, so.zieht die Kraft der Feder/ den Zahn b1 in den Bereich des Stiftes a1 (Fig. 7), welcher nun durch Gleiten auf der schiefen Ebene des Zahnes bl die Drehung
im gleichen Sinne wie in Fig. 5 fortsetzt, bis bei der Stellung nach Fig. 8 wieder Ruhelage eintritt. Nun befindet sich eine neue Mine vor der seitlichen Lageröffnung e und kann bei entsprechender Haltung des Stiftes vorfallen.
So läßt sich durch einmaligen Druck immer eine neue Mine mit dem ununterbrochenen Kanal in Verbindung bringen, und es darf der Druck nur so oft wiederholt werden, bis die gewünschte Mine in der öffnung h angezeigt wird.
Diese Einrichtung läßt sich auf verschiedene Weise abändern, ohne daß dadurch die Wirkungsweise eine andere wird.
i. In Fig. 9 sind die Stifte a, a1 an dem nicht drehbaren Druckknopfe angebracht, die gegenüberliegenden Zähne hingegen mit dem Minenbehälter verbunden.
2. In Fig. 10 ist nur ein Stift α angebracht; aber die Anzahl der Zähne stimmt mit der Zahl der verschiedene Minen — hier vier — überein.
3. In Fig. 11 befinden sich die Zähne statt an zwei gegenüberliegenden Hülsen an einer Hülse auf deren Stirnflächen. Hier ist aber die doppelte Anzahl von Stiften notwendig.
4. In Fig. 14 sind zum Festhalten der Minen beim Gebrauche statt der bei den sogenannten Künstlerstiften angewendeten Spitze (Fig. 1) Klemmbacken verwendet. Hier muß die Minenbehälterachse hohl gelassen werden, um in derselben einen mit dem Druckknopfe verbundenen, unten das Rohrende mit den Klemmbacken tragenden, nicht drehbaren Stift lagern zu können.
Bei leichtem Druck treten die Klemmbacken heraus und geben die Mine frei, so daß sie in das Lager zurückfallen kann. Bei stärkerem Druck wird dann das Minenlager in derselben Weise gedreht, wie oben beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Schreibstifthalter mit einem gleichachsig zur Halterachse angeordneten drehbaren Minenlager und einem Fallrohr zwischen Minenbehälter und Bleiminenrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Minenbehälters und dessen Sicherung in der jeweiligen Gebrauchslage durch Verschiebung eines federnden Druckknopfes (d) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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