DE1785083B2 - Vorrichtung zum behandeln von textilgut - Google Patents

Vorrichtung zum behandeln von textilgut

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    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut od. dgl. mit Flüssigkeiten oder Gasen mit einer angetrieben umlaufenden, mittels eines stirnseitig zugeordneten Ventilators unter Saugzug gesetzten Siebtrommel zum Trnnsport des Textilgutes, deren Welle zweifach, und zwar einerseits in der Gehäusewandung und andererseits in einer mit einem Trommelstern versehenen Trennwandung zwischen Ventilator und Behandlungsraum gelagert ist und an der von außen das Antriebsgetriebe angreift.
Obwohl bei einer Siebtrommel aufgrund ihres relativ unkomplizierten Aufbaus und ihres relativ niedrigen F:ig;engewichtes sowie ihrer nicht allzu hohen Belastung im Betrieb lagetechnisch keine Schwierigkeiten bestehen, so treten doch Probleme auf, wenn sich die Siebtrommel im Einsatz durch erhöhte Eletriebstemperatjren in Längsrichtung auszudehnen sucht. Diese Längsausdehnung der Siebtrommel bzw. ihrer Mittelachse wirkt sich nicht nur nachteilig auf die beiden Siebtrommellager aus, sondern sie hat auch negative Folgen für den Antrieb der Siebtrommel sowie für den mit ihr zusammenarbeitenden Ventilator. Dieser rotiert im allgemeinen mit wesentlich höheren Drehzahlen als die Siebtrommel, so daß beide Aggregate individuell gelagert sein müssen. Außerdem muß der Abstand zw sehen dem Ventilator und der Siebtrommel möglichst klein sein, damit die Strömungsverhältnisse und damit die Ventilatorleistung optimal ausgenutzt werden können. Auf der anderen Stirnseite der Siebtrommel muß darauf geachtet werden, daß die Welle im Betrieb der Vorrichtung bei Temperaturerhöhung nicht in den Antrieb hineinwächst, wodurch auch Schäden im Lager
in der Gehäusewandung entstehen können.
Es ist bekannt, bei einer Siebtrommelkonstruktion das antriebsseitige Lager als Festlager auszubilden, während die Achswelle an dem anderen Ende im Lager des Trommelsterns axial verschieblich angeordnet ist Dies ist deshalb notwendig, weil ansonsten die Zahnräder des Antriebs über die Betriebsdauer nicht exakt greifen, was eine Zerstörung des Getriebes zur Folge hätte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Waschen, Trocknen oder Dämpfen bahnförmigen Gutes bezüglich der Effektivität zu optimieren.
Erreicht ist dies erfindungsgemäß dadurch, daß das ventilatorseitige Trommelachslager als ein axiales Festlager ausgebildet und die Welle antriebsseitig axial verschiebbar in der Gehäusewandung gelagert ist. Diese Ausführung hat den entscheidenden Vorteil, daß der Abstand zwischen Ventilator und Trommel konstant und optimal klein eingestellt werden kann, und daß sich die Siebtrommelwelle ungehindert ausdehnen kann, ohne sich nachteilig auf das Gehäuse der Vorrichtung auszuwirken.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, das Antriebsgehäuse fliegend auf der Achswelle zu lagern und das mit Abstand zur Gehäusewandung angeordnete Antriebsgehäuse gegen Verdrehen zu sichern. Dies hat den Vorteil, daß der gesamte Antrieb einschließlich seines Gehäuses in Axialrichtung entsprechend der Wellenausdehnung bewegbar ist, ohne Schaden zu nehmen. Es ist dabei lediglich darauf zu achten, daß das Fixierelement zwischen Antriebsgchaube und Gehäusewandung elastisch ausgebildet ist. Für diesen Zweck eignet sich besonders ein teleskopartiges Gestänge, welches in Längsrichtung innerhalb gewisser Grenzen verschiebbar ausgebildet ist. Der Betrag der Verschiebbarkeit ist abhängig und leicht feststellbar bezüglich der maximalen Verschiebung des Antriebsgehäuses im Betrieb. Die Maßnahme, zwischen der Siebtrommelwelle und der Antriebswelle eine Kupplung vorzusehen, hat den Vorteil, daß hierdurch die Montage wesentlich erleichtert wird.
In der Abbildung ist die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnerisch erläutert. Die Abbildung ist ein Querschnitt durch eine Siebtrommelvorrichtung und damit auch durch eine Siebtrommel.
Die Vorrichtung besitzt Gehäusewandungen 1 und 2 sowie eine Zwischenwand 3. In einer Gehäusewandung 2 ist ein Ventilator 4 fliegend gelagert, der zur Siebtrommel 5 zentriert ist. Das Antriebsgehäuse 6 ist an der gegenüberliegenden Gehäusewandung 1 gelagert.
Dip Welle 7 sowohl der Siebtrommel 5 wie auch des Antriebes 6 ist einstückig ausgebildet. Das Trommelachslager 8 der Welle 7 in der Zwischenwand 3 ist ein axial nicht verschiebbares Festlager, während das Lager 9 der Welle 7 in der Gehäusewandung 1 ein Lager ist, welches axiale Verschiebungen der Welle 7 im Rahmen ihrer Wärmedehnung zuläßt. Weiterhin ist der Antrieb 6 der Vorrichtung fliegend auf dem Ende 10 der Welle 7 gelagert. Durch ein Fixierelement 11, beispielsweise durch ein teleskopartiges Gestänge, ist der Antrieb 6 mit der Gehäusewandung 1 der Vorrichtung verbunden und hierdurch gegen Verdrehen gesichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Behandeln von bahnförmigem Textilgut od. dg!, mit Flüssigkeiten oder Gasen mit einer angetrieben umlaufenden, mittels eines stirnseitig zugeordneten Ventilators unter Saugzug gesetzten Siebtrommel zum Transport des Textilgutes, deren Welle zweifach, und zwar einerseits in der Gehäusewandung und andererseits in einer mit einem Trommmeistern versehenen Trennwandung zwischen Ventilator und Behandlungsraum, gelagert ist und an der von außen das Antrieosgetriebe angreift, dadurch gekennzeichnet, d?,ßdas ventil? torseitige Trommelachslager (8) als ein axiales Festlager ausgebildet und die Welle (7) antriebseitig axial verschiebbar in der Gehäusewandung (1) gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgehäuse (6) fliegend auf der Achswelle (7) gelagert und das mit Abstand zur Gehäusewand (1) angeordnete Antriebsgehäuse (6) gegen Verdrehen gesichert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gegen Verdrehen sichernde Fixierelement (t 1) zwischen Antnebsgehäuse (6) und Gehäusewandung(1) elastisch ausgebildet ist.
DE19681785083 1968-08-08 Vorrichtung zum Behandeln von Textilgut Expired DE1785083C3 (de)

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DE1785083A1 DE1785083A1 (de) 1972-02-10
DE1785083B2 true DE1785083B2 (de) 1977-06-02
DE1785083C3 DE1785083C3 (de) 1978-01-26

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DE1785083A1 (de) 1972-02-10

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