DE178374C - - Google Patents
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- DE178374C DE178374C DENDAT178374D DE178374DA DE178374C DE 178374 C DE178374 C DE 178374C DE NDAT178374 D DENDAT178374 D DE NDAT178374D DE 178374D A DE178374D A DE 178374DA DE 178374 C DE178374 C DE 178374C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D25/00—Window arrangements peculiar to rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Window Of Vehicle (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 178374 -KLASSE 20 c. GRUPPE
MANO HALASZ in BUDAPEST.
Fallfenster für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1905 ab.
26. Oktober 1904 anerkannt.
Zweck der Erfindung ist der luftdichte Abschluß von Fallfenstern bei Eisenbahnwagen
und anderen Fahrzeugen. Die zur Zeit gebräuchlichen Wagenfallfenster, welche mittels
durch Federn angedrückter Anschlußrahmen abgedichtet werden, entsprechen ihrem Zwecke
deshalb nicht, weil die Außenluft in den Zwischenraum zwischen den Flächen 1,2 eintreten
kann und alsdann nach Durchströmen des Raumes zwischen den Flächen 3, 4 zwischen
Fenster- und Anschlußrahmen gelangt. Da die Holzflächen dieser beiden Rahmen trotz Federdruckes, besonders nach längerem
Gebrauche, nicht genau aufeinanderpassen, so kann die Luft leicht in das Wageninnere gelangen.
Die Erfindung sucht diesen Übelständen durch Anordnung einer besonderen, nur geringer Abnutzung ausgesetzten Dichtung
zwischen Fensterrahmen und Fensterstock abzuhelfen.
Die Figur zeigt ein mit der Dichtungsvorrichtung ausgestattetes Eisenbahnwagenfenster
in wagerechtem Querschnitt.
An den. lotrechten Leisten des Fensterrahmens A ist eine an dem Außenrande U-förmig umgebogene Metallplatte c befestigt..
An den. lotrechten Leisten des Fensterrahmens A ist eine an dem Außenrande U-förmig umgebogene Metallplatte c befestigt..
Die Befestigung erfolgt zweckmäßig mittels Schrauben, so daß die Platte c mit einer Fläche 6
dem Fensterstock gegenüberliegt. Damit nun die Luft nach Durchströmen der Zwischenräume
ι, 2 und 3, 4 zwischen Fensterrahmen A und Fensterstock C nicht auch den" Zwischenraum
5, 6 durchströmen, kann, ist am Fensterstock eine Dichtung e aus weichem Stoffe (Peluche,
Filz, Leder usw.) angebracht, gegen die sich die Metallplatte c legt.
Da die Platte am Fensterrahmen, also an einem beweglichen Teile befestigt ist und mit
diesem zugleich auf und nieder bewegt wird, so ist das Dichtungsmaterial e einer Reibung
und infolgedessen rascher Abnutzung ausgesetzt. Um die Abnutzung möglichst zu verringern,
wird die Metallplatte während der Bewegung des Fensters nach oben oder unten von der Dichtung e abgehoben, was dadurch
erreicht wird, daß am Anschlußrahmen B ein Winkeleisen d angebracht ist, welches mit
dem einen Schenkel in den zurückgebogenen Teil der Platte c greift und dem Rahmen A
daher als Führung dient. Die Entfernung des Führungsschenkels des Winkeleisens ä
vom Fensterstock ist so gewählt, daß die Metallplatte c, wenn das Fenster auf- und abwärts
bewegt wird, durch' das Winkeleisen d
des nach dem Wageninnern zu ausgeschwenkten Anschlußrahmens B von der Dichtung e
abgezogen wird. Um aber selbst für den Fall,, daß noch Außenluft durch die infolge Abnutzung
schadhaft gewordene Dichtung e bei 5, 6 durchtritt, den Übertritt dieser Luft in das Wageninnere
zu vermeiden, wird durch entsprechende Aushöhlung des Anschlußrahmens und des
12. Auflage, ausgegeben am 24. Februar igioj
Fensterstockes der geschlossene Raum f hergestellt. , Da nun der Querschnitt dieses Raumes
gegenüber den Durchtrittsspalten i, 2, 3, 4 und 5, 6 groß ist, so verliert in ihm die
etwa eingetretene Luft ihre Geschwindigkeit, so daß die Strömung aufhört. Ein merkbares
Übertreten von Luft durch die Flächen 7, 8 wird daher nicht stattfinden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Fallfenster für Eisenbahnwagen und andere Fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine am Fensterrahmen befestigte, dessen Kante nach außen überragende Metallschiene (c), die unter Feder druck sich gegen einen Streifen Dichtungsmaterial (Peluche, Filz o. dgl.) (e) am Fensterstock legt, so daß eine Abdichtung gegen das Eindringen von Außenluft erzielt ist.
- 2. Fallfenster nach Anspruch 1, dadurch ώο gekennzeichnet, daß das äußere Ende der Metallschiene (c) U-förmig zurückgebogen ist, so daß es den einen Schenkel eines Winkeleisens (d) umfaßt, welches am Anschlußrahmen (B) in der Weise befestigt ist, daß es die Metallschiene während des Herablassens des Fensters von dem Dichtungsstreifen (β) abhebt und von letzterem fernhält, um dessen Abnutzung zu verhindern.
- 3. Fallfenster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Aussparungen im Fensterstock (C) und Fensteranschlußrahmen (B), welche zusammen einen geschlossenen Hohlraum (f) bilden, in dem die durch Undichtigkeiten einströmende Luft sich ausbreiten und dadurch ihre Geschwindigkeit verlieren kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.berlin, gedruckt in der
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178374C true DE178374C (de) |
Family
ID=442774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178374D Active DE178374C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178374C (de) |
-
0
- DE DENDAT178374D patent/DE178374C/de active Active
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