DE1782015B2 - Maehdrescher mit einem maehtisch und an diesem angeordneten bodenfuehlern - Google Patents

Maehdrescher mit einem maehtisch und an diesem angeordneten bodenfuehlern

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DE1782015B2 DE19651782015 DE1782015A DE1782015B2 DE 1782015 B2 DE1782015 B2 DE 1782015B2 DE 19651782015 DE19651782015 DE 19651782015 DE 1782015 A DE1782015 A DE 1782015A DE 1782015 B2 DE1782015 B2 DE 1782015B2
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Cornells van der Zug LeIy (Schweiz)
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    • A01DHARVESTING; MOWING
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Description

Die Erfindung betrifft einen Mähdrescher mit einem Mähtisch und an diesem angeordneten Bodenfühlern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Mähdrescher ist aus der US-PS 29 13 878 bekannt. Bei einem solchen Mähdrescher läßt sich neben der ständigen Anpassung des Mähtisches an Bodenunebenheiten mittels der Bodenfühler eine willkürliche Einstellung der Schnitthöhe des Mähtisches erzielen, die dann durch die Bodenfühler unverändert aufrechterhalten wird.
Die Verbindung des Gehäuses des Steuerventiles mit dem Bedienungshebel zur räumlichen Lageeinstellung des Gehäuses besteht im Fall dieses bekannten Mähdreschers über ein eigenes Schaltventil, einen Umschaltkolben und einen Hydraulikantrieb. Der über zwei Spannfedern in einer Neutralstellung gehaltene Bedienungshebel des bekannten Mähdreschers steuert das Schaltventil. Bei Auslenkung des Bedienungshebels in der einen oder in der anderen Richtung erfolgt ein Anheben oder Absenken des Mähtisches. Gleichzeitig erfolgt bei der Schaltbewegung des Bedienungshebels in jeder der beiden Richtungen eine Umsteuerung des Umschaltkolbens derart, daß die Steuerleitungen des Steuerventils nicht mehr mit dem Hydraulikzylinder des Mähtisches, sondern vielmehr mit dem Hydraulikantrieb für die Einstellbewegung des Gehäuses gegenüber dem Mähtisch verbunden sind. Durch die Folgebewegung der BodenfUhler beim Anheben oder Absenken des Mähtisches über das Schaltventil erfolgt eine entsprechende Steuerung des Steuerventils derart, daß entsprechende Steuerbewegungen wie im Zuge der automatischen Aufrechterhaltung der Höheneinstellung to beim Auftreten einer Bodenmulde oder einer Bodenerhöhung ausgeführt werden, die jedoch nicht auf den Hydraulikzylinder des Mähtisches, sondern vielmehr entsprechend gesteuert auf den Hydraulikantrieb des Gehäuses wirken, so daß dieses gegenüber dem Mähtisch eine neue Lage einnimmt. Wird der Bedienungshebel wieder losgelassen, so wird er durch die Rückstellfedern wieder in seine Neutralstellung zurückgeführt, wodurch die Druckmittelzufuhr oder -abfuhr zum Hydraulikzylinder unterbrochen wird und der Umschaltkolben wieder in seine Normalstellung zurückkehrt, welche den Hydraulikantrieb stillsetzt und den Hydraulikzylinder erneut an das Steuerventil anschließt. Der Mähtisch macht daraufhin noch eine kurze Folgebewegung, mit der entsprechend der jetzt eingestellten automatischen Höhenanpassung der Steuerkolben des Steuerventils wieder in seine Neutralstellung zurückgeführt wird, wonach der Mähtisch seine neue Höheneinstellung erreicht hat.
Die Anordnung einer Mehrzahl von Schaltventilen, Umsteuerkolben und eines Hydraulikantriebs für die Bewegungseinstellung des Gehäuses des Steuerventils ist apparativ außerordentlich aufwendig. Darüber hinaus ist keine schnelle und einfache Voreinstellung der aufrechtzuerhaltenden Höhenlage des Mähtisches auf einen vorbestimmten Wert möglich, da der Mähtisch steigt, solange der Bedienungshebel in der einen Richtung gedrückt wird, und fällt, solange der Bedienungshebel in der anderen Richtung gedrückt wird. Die dabei letztlich erreichte endgültige Höhenlage des Mähtisches unter zusätzlicher Berücksichtigung der Höhenkorrektur durch die Folgebewegung des Steuerkolbens des Steuerventils nach dem Loslassen des Bedienungshebels könnte nur durch Nachmessen am Mähtisch selbst ermittelt werden.
Aufgabe Her Erfindung ist es demgegenüber, einen Mähdrescher der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, bei dem auf konstruktiv möglichst einfache Weise eine Sollwerteinstellung in vorbestimmten Höhenlagen vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch die unmittelbare Befestigung des Bedienungshebels am Gehäuse des Steuerventils kann der erhebliche Aufwand für das Schaltventil, den Umsteuerkolben und den Hydraulikantrieb für das Gehäuse entfallen. Das Gehäuse des Steuerventils wird vielmehr einfach bei der Schwenkbewegung des Bedienungshebels mechanisch unmittelbar mitgenommen. Dadurch, daß der vom Fahrersitz aus betätigbare Bedienungshebel in verschiedenen Stellungen festlegbar ist, sind diesen verschiedenen vorbestimmten Stellungen definierte Höhenlagen des Mähtisches zugeordnet, was im Bedarfsfalle beispielsweise mittels einer den jeweiligen Bodenabstand in jeder Einstellage angebenden Skala der Bedienungsperson augenfällig kenntlich gemacht werden kann. Somit braucht der Fahrer den Bedienungshebel lediglich in die der gewünschten Höhe entsprechende Stellung zu schieben und dort festzulegen, wonach völlig selbsttätig der Mähtisch in die gewünschte Höhenlage angehoben oder abgesenkt wird, die anschließend in der bekannten Weise mittels der Bodenfühler aufrechterhalten wird.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 wird eine besonders einfache und sichere Voreinstellung der Höhenlage des Mähtisches durch Einführung des Bedienungshebels in vorbestimmte Rastausnehmungen eines Fühningsbleches erzielt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 schematisch in einer Seitenansicht den Vorderteil eines erfindungsgemäßen Mähdreschers, wobei zur Verbesserung der Übersichtlichkeit die Haspel weggelassen ist,
F i g. 2 in einer Draufsicht teilweise den in F i g. 1 dargestellten Teil,
g n,.niÄorlun8 einen Schnitt gemäß Lime HI-IU in F ι g. 2 und
F i g. 4 in vergrößerter Darstellung eine Seitenansicht a js Richtung des Pfeiles IV in F i g. 2.
In den Fig. 1 und 2 ist schematisch der Vorderteil eines erfindungsgemäßen Mähdreschers veranschaulicht. Dieser Vorderteil weist einen Muhtisch 1 auf der um eine quer zur Fahrtrichtung verlaufende, waagerechte Achse 2 gegenüber dem von Laufrärlern abgestützten Gestell \A des Mähdreschers in Höhenrichtung schwenkbar ist In der Zeichnung sind nur die vorderen Laufräder 3 veranschaulicht. Der Mähtisch 1 enthält ein Hochführungsteil 4 und einen Teil 5, in dem ein Schneidwerk in Form eines Mähbalkens 6 und eine hinter dem Mähbalken 6 liegende Einzugswalze 6/4 für die seitliche Abfuhr des gemähten Erntegutes angeordnet sind.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ist auf beiden Seiten des Mähbalkens 6 am Teil 5 des Mähtisches 1 eine in Fahrtrichtung verlaufende Stütze in Form eines Halmteilers 7 angebracht Der Halmteiler 7 wird durch den abgebogenen oberen Rand der in Seitenansicht dreieckigen, aufrechten, vom Mähbalken 6 her nach vorne verlaufenden Wand des Mähtisches 1 gebildet.
In der Nähe der Vorderseite ist unter dem abgebogenen Rand an jedem Halmteiler 7 ein Bodenfühler 8 befestigt, der mittels eines Armes 9 um eine waagerechte, quer zur Fahrtrichtung verlaufende Achse 10 schwenkbar ist, die in Fahrtrichtung gesehen vor dem Bodenfühler 8 liegt
Der Bodenfühler 8 wird durch zwei nebeneinander, von ihren Befestigungspunkter nach hinten verlaufende Stäbe 11 gebildet, die haarnadelförmig aus einem einzigen Stück Material (z.B. Federstahl) hergestellt und mit ihrem gekrümmten Teil an dem Arm 9 befestigt sind (siehe F ig. 2).
Nahe dem freien Ende des Bodenfühlers 8 sind die Stäbe über einen Teil 12 aufwärts abgebogen. Der den Bodenfühler 8 tragende Arm 9 ist federnd mit einer unter dem Halmteiler 7 in dessen Längsrichtung verlaufenden Stange 13 gekuppelt, die am anderen Ende mit einer Gabel 14 versehen ist, deren Zinken einen um eine Achse 15Λ schwenkbaren, senkrechten Arm 15 aufnehmen (siehe Fig.3). Der Arm 15 ist an einer horizontalen, quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Welle 18 befestigt, die in am Teil 5 befestigten Lagern 5A drehbar untergebracht ist An der Welle 18 ist ein nach unten verlaufender Arm 16 angebracht, der mittels einer Zugfeder 17 mit der Wand des Hochführungsteiles 4 des Mähtisches 1 gekuppelt ist (siehe Fig.2). In Draufsicht erstreckt sich die Welle 18 bis in die Nähe des Führersitzes 18A Lager SA halten, fluchtrecht zur Welle 18, eine Welle 19, die kürzer als die Welle 18 ist. Die Welle 19 trägt ebenfalls einen Arm 16 und eine an diesem befestigte Zugfeder 17 und ist ähnlich wie die Welle 18 an einen Bodenfühler angeschlossen (siehe F i g. 3). Die einander zugewandten Enden der Wellen 18 und 19, mit denen die Bodenfühler 8 gekuppelt sind, liegen nahe aneinander (siehe F i g. 4) und sind mit je einem vertikalen Hebel 20 versehen, der um die Wellen 18 bzw. 19, nunmehr als Schwenkachsen, drehbar ist.
Mittels eines Stiftes 21 ist ein Hebel 20 schwenkbar zwischen den Schenkels eines Bügels 22 angebracht, der an einem Steuerkolben 23 befestigt ist, der in einem Gehäuse 24 verschiebbar gelagert ist Von seinem dem Bügel abgewandten Ende aus erstreckt sich der Steuerkolben 23 außerhalb des Gehäuses 24 und ist an diesem Ende von einer Feder 25 umgeben, die zwischen einem Anschlag 26 auf dem Steuerkolben und dem Gehäuse 24 angeordnet ist. Zwischen dem Gehäuse 24 und dem Anschlag 26 ist der Steuerkolben 23 von einer Buchse 26A umgeben, die eine Verschiebung des
Steuerkolbens 23 gegenüber dem Gehäuse 24 begrenzt.
Auf der Seite des Bügels 22 ist der Steuerkolben 23
außerhalb des Gehäuses 24 mit einem Anschlag 27-4 versehen. Der Steuerkolben 23 und das Gehäuse 24 bilden für jeden Bodenfühler 8 ein Steuerventil. Der
ίο Steuerkolben 23 ist mit einer Bohrung 27 versehen, die mit einer Bohrung 28 und zwei dieser gegenüberliegenden Bohmngen 29 und 30 im Gehäuse 24 zusammenwirken kann. Die Bohrungen 29 und 30 liegen in einem Abstand voneinander, der etwas größer ist als der Durchmesser der Bohrung 27 in dem Steuerkolben 23. Die Bohrung 28 liegt gerade zwischen den Bohrungen 29 und 30. Die auf der Seite des Steuerkolbens 23 liegende Mündung der Bohrung 28 hat eine Breite, die gleich der Breite der dem Steuerkolben 23 zugewandten Mündung der Bohrungen 29 und 30 und dem Abstand zwischen diesen zwei Bohrungen ist. Die Bohrung 28 steht durch eine Leitung 31 mit einem Hubzylinder 32 in Verbindung. Ein solcher Hubzylinder ist für jedes Steuerventil auf beiden Seiten des Hochführungsteiles 4 zwischen dem Gestell des Mähdreschers und dem Mähtisch vorgesehen. Die Bohrung steht durch ein Rücklaufvenül 30A und eine Leitung 32A mit einer Ergänzungspumpe in Verbindung, während die Bohrung 29 durch eine Leitung 34 mit einem Vorratstank 35 in Verbindung steht. Zwischen dem Tank 35 und der Pumpe 33 sind Leitungen 36 vorgesehen.
Mittels Buchsen 37, die an den entsprechenden Enden der Hebel 20 auf den einander zugewandten Wellen 18 und 19 sitzen, ist ein Bügel 38 um diese Wellen schwenkbar angeordnet, dessen Steg als Anschlag für den Hebel 20 dient, was weiter unten an Hand der Wirkungsweise der Vorrichtung näher erläutert wird. Die einander abgewandten Schenkel der Bügel 38 sind mit eine«· Verlängerung 39 versehen. Jedes Gehäuse 24 eines Steuerventils ist zwischen zwei Platten 41 angeordnet, die auf beiden Seiten der Bügel 38 um die Buchsen 37 drehbar angeordnet sind. An einer der Platten 41 ist ein Bedienungshebel 42 befestigt, der gegenüber einem mit Rastausnehmungen 43 versehenen Führungsblech 44 verschiebbar angeordnet und an diesem festsetzbar ist (siehe F i g. 1 und 4). Auf den einander abgewandten Seiten der Plätten 41 ist ein Arm 45 drehbar um eine Buchse 37 angebracht. Der Arm 45 ist ferner an einem zu den Wellen 18 und 19 parallelen, unter diesen liegenden Teil 46 befestigt, der an einem Ende in einen aufwärts verlaufenden Hebel 47 übergeht, der in zwei Lagen in Ausnehmungen 48 feststellbar ist, die auf der anderen Seite des Führungsblechs 44 vorgesehen sind, jedoch ohne Rastausnehmungen 43.
Die Wirkungsweise der vorstehend geschilderter
Vorrichtung wird an Hand der Wirkungsweise eine!
Bodenfühlers 8 beschrieben. Der andere Bodenfühlei arbeitet in vollkommen gleicher Weise.
In dem Betrieb des Mähdreschers wird der Mähtisch'.
mit den daran angebrachten Halmteilern in eine bestimmten, gewählten Höhe über dem Boden fortbe wegt, wobei die unter dem Teiler 7 und de Schneidvorrichtung angeordneten Bodenfühler 8 übe den Böden schleifen. Stößt ein Bodenfühler 8 auf ein Unebenheit, so dreht sich dieser Bodenfühler i Richtung des Pfeiles A um die Achse 10 aufwärts (sieh F i g. Ij. Die sich in Längsrichtung des Halmteilers erstreckende Stange 13 bewegt sich dabei in Richtun
des Pfeiles B, wodurch der mit der Stange gekuppelte Arm 15 und die damit gekuppelte Welle 18 in Richtung des Pfeiles C gedreht werden (siehe F i g. 3). Aus F i g. 3 zeigt sich, daß bei einer bestimmten Lage des Bodenfühlers 8 gegenüber dem Mähtisch 1 der s Steuerkolben 23 sich gegenüber dem Gehäuse 24 in der in dieser Figur dargestellten Lage befindet. Keine der Bohrungen 29 und 30 steht dabei durch die Bohrung 27 im Steuerkolben 23 in Verbindung mit der Bohrung 28. Dreht sich jedoch der Bodenfühler 8, wie vorstehend io" beschrieben, so dreht sich auch der Bügel 38 in Richtung des Pfeiles C Die auf dem Steuerkolben 23 angeordnete Schraubenfeder 25 kann den Steuerkolben dann derart verschieben, daß der Anschlag 27A gegen das Gehäuse 24 stößt. Die Bohrung 28 wird dabei durch die Bohrung 27 mit der Bohrung 30 in Verbindung gesetzt, und Druckflüssigkeit aus der Leitung 32A kann durch die erwähnten Bohrungen in die Leitung 31 und in den Hubzylinder 32 fließen, so daß der Mähtisch 1 auf der Seite des gedrehten Bodenfühlers gehoben und das Schneidwerkzeug, in diesem Falle der Mähbalken, über die Unebenheit hingeführt wird. Nach dem Passieren der Unebenheit schwenkt der Bodenfühler in die ursprüngliche Lage zurück. Infolgedessen dreht sich die Welle 18 in einer dem Pfeil C entgegengesetzten Richtung. Der Bügel 38 stößt dabei mit seinem Steg gegen den Hebel 20, der sich somit ebenfalls verdreht und den Steuerkolben 23 wieder in seine ursprüngliche Lage gegenüber dem Gehäuse 24 des Steuerventils führt. Bei der Zurückbewegung bewegt sich der Steuerkolben 23 derart, daß die Bohrung 29 während eines kurzen Augenblicks mit der Bohrung 28 in Verbindung steht, so daß eine solche Menge Flüssigkeit aus dem Hubzylinder 32 fließen kann, daß die ursprüngliche Höhe des Mähtisches 1 auf der Seite des betreffenden Bodenfühlers wieder erreicht wird.
Der Mähtisch 1 kann auf eine bestimmt'.·, gewünschte Höhe oder in die Transportlage dadurch gebracht werden, daß die beiden Hubzylinder 32 mittels des Hebels 47 betätigt werden. Wird dieser Hebel in Richtung des Pfeiles D verschoben, so drehen sich die Arme 45 in Richtung des Pfeiles E, bis der Teil 46 mit der Verlängerung 39 eines der Schenkel der Bügel 38 in Berührung kommt. Infolgedessen werden diese Verlängerungen gemeinsam mit den Wellen 18 und 19 ebenfalls in Richtung des Pfeiles E gedreht, so daß die auf dem Steuerkolben 23 vorgesehene Feder 25 diesen derart verschieben kann, daß die Bohrung 30 mit der Bohrung 28 in Verbindung gebracht wird und die Hubzylinder 32 betätigt werden. Nach dem Heben kann der Hebel 47 in die andere Rastausnehmung 48 geführt werden. Wird der Hebel aus dieser Ausnehmung in der entgegengesetzten Richtung bewegt, so gelangt die Bohrung 29 mit der Bohrung 28 in Verbindung, so daß Flüssigkeit aus dem Hubzylinder 32 wegströmen kann und der Mähtisch 1 gesenkt wird.
Die Lage der Bodenfühler 8 gegenüber der Schneidvorrichtung und dem Mähtisch 1 wird mittels des Bedienungshebeis 42 eingestellt
Mittels dieses Hebels kann das Gehäuse 24 verschoben werden. In der dargestellten Lage des Bedienungshebels 42 nehmen die Bodenfühler gegenüber dem Mähtisch 1 ihre höchste Lage ein. Wird der Bedienungshebel 42 in Richtung des Pfeiles F (siehe F i g. 1) verschoben, so verschiebt sich das Gehäuse 24 in der gleichen Richtung, bis es gegen den Anschlag 27 A auf dem Steuerkolben 23 stößt. Wie vorstehend erläutert ist, wird der Mähtisch 1 dabei gehoben.
Wie bei einer Weiterdrehung des Bedienungshebels
42 wird der Hebel 20 ebenfalls in Richtung des Pfeiles F gedreht, so daß er keinen Druck mehr auf den Bügel 38 ausübt und dieser Bügel gemeinsam mit der Welle 18 oder 19 unter der Wirkung der Feder 17 und des Gewichtes des Bodenfühlers 8 ebenfalls in Richtung des Pfeiles F gedreht wird. Der Bodenfühler8 nimmt dann gegenüber dem Mähtisch 1 eine andere Lage ein. Wird der Bedienungshebel 42 in eine der Rastausnehmungen
43 des Führungsbleches 44 eingeführt, so drückt der Bügel 38 unter der Wirkung der Feder 17 und des Gewichtes des Bodenfühlers den Hebel 20 und den Steuerkolben 23 wieder in die in Fig.3 dargestellte Lage.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Mähdrescher mit einem Mähtisch und an diesem angeordneten Bodenfühlern, die zur Aufrechterhaltung eines durch Einstellung der Höhenlage der Bodenfühler gegenüber dem Mähtisch vorgegebenen Wertes für den Bodenabstand des Mähtisches je über ein Gestänge mit einem in einem Gehäuse >° verschieblichcn Steuerkolben eines Steuerventils als Teil einer hydraulisch angetriebenen Stellvorrichtung zum Heben und Senken des Mähüsches verbunden sind, wobei das Gehäuse des Steuerventils gegenüber dem Mähtisch in seiner räumli- «5 chen Lage mittels eines Bedienungshebels beweglich einstellbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24) des Steuerventils direkt an dem in verschiedenen Stellungen festlegbaren Bedienungshebel (42) befestigt ist.
2. Mähdrescher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (42) längs eines Führungsbleches (44) od. dgl. in verschiedene, einem eingestellten Bodenabstand des Mähtisches
(1) zugeordnete Rastausnehmungen (43) einführbar *5 ist.
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