DE1778490B2 - Deckel fur keramische Gefäße - Google Patents

Deckel fur keramische Gefäße

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DE1778490B2
DE1778490B2 DE19681778490 DE1778490A DE1778490B2 DE 1778490 B2 DE1778490 B2 DE 1778490B2 DE 19681778490 DE19681778490 DE 19681778490 DE 1778490 A DE1778490 A DE 1778490A DE 1778490 B2 DE1778490 B2 DE 1778490B2
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ceramic
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Hartmut 8480 Weiden Tuckermann
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Porzellanfabrik Weiden Gebr Bauscher Zweigniederlassung Der Hutschenreuther Ag 8480 Weiden
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Porzellanfabrik Weiden Gebr Bauscher Zweigniederlassung Der Hutschenreuther Ag 8480 Weiden
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use

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  • Closures For Containers (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung i°* ein Deckel für keramische Gefäße, der den Gefäßrand übergreift und durch eine elastische Klemmvorrichtung in der Schließlage an dem Gefäß anklemmbar ist, um den Deckel auf dem Gefäß festzuhalten, insbesondere ein Herabfallen des Deckels beim Verbringen des Gefäßes in Schräglage zu verhindern.
Es wurde vorgeschlagen, an einem Einfalldeckel für keramische Gefäße eine Festhalteklemme in Gestalt eines metallischen Bügels anzubringen. Ein solcher Bügel ist jedoch unhygienisch, da sich in seinen Ecken und Winkeln Flüssigkeitsreste und -Ablagerungen ansetzen, die nur schwer entfernt werden können. Beim Reinigen des Deckels muß daher der Bügel abgenommen und gesondert gesäubert werden; anschließend ist es erforderlich, den Bügel wieder auf den Deckel aufzusetzen. Durch diese ständige Handhabung wird die Elastizität des Bügels verringert und die Klemmwirkung vermindert.
Ferner ist ein Einfalldeckel für keramische Gefäße bekannt, in dessen Falz außen eine Rinne eingelassen ist, die zur Aufnahme «ines elastischen Klemmringes dient. Auch hier muß, wenn der Deckel gereinigt werden soll, das Klemmittel abgenommen, gesondert gesäubert und anschließend wieder an dem Deckel angebracht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckel der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß die Klemmvorrichtung zum Reinigen des Deckels nicht von diesem abgenommen werden muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmvorrichtung als mindestens mit einem Teil des Deckels einstückige elastische Lasche ausgebildet ist, die an der Unterseite des Deckels in einem solchen Abstand von dem Deckelrand angebracht ist, daß bei geschlossenem Deckel der Öffnungsrand des Gefäßes zwischen Deckelrand und Lasche zu liegen kommt. Dabei drückt die Lasche auf die Innenseite des Öffnungsrandes des Gefäßes und klemmt dadurch den Deckel an den Gefäßrand.
Die Erfindung bietet viele Vorteile: Die Elastizität der Lasche bewirkt eine sichere Deckelhaltung, ohne daß zusätzliche Vorrichtungen erforderlich sind. Der Deckel kann mühelos gesäubert werden, da er keine Ansatzpunkte für Getränkerückstände "ind -Ablagerungen bietet. Dabei sind keine besonderen Hand-
griffe, etwa zum Abnehmen und Wiederanbringen des Klemmittels, erforderlich, da Deckel und Klemmlasche einstückig sind. Die Handhabung des Deckels ist äußerst einfach: Der Deckel kann auf den Öffnungsrand des Gefäßes an jeder beliebigen Stelle
aufgesetzt werden, ohne daß vorher ein Angriffspunkt für die Deckelhaiterung gesucht zu werden braucht.
Durch die Elastizität der Lasche werden geringfügige Abweichungen in der Wandstärke und in der
so Umfangsform des Gefäßes, wie sie bei keramischen Gegenständen unvermeidlich sind, so weit ausgeglichen, daß die Deckelhaltung dadurch nicht beeinträchtigt wird. Das mit dem nach der Erfindung gestalteten Deckel verschlossene Gefäß kann in jede
as beliebige Lage, sogar bis in die Senkrechte, geneigt werden, ohne daß der Deckel herabfällt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Deckel für eine Porzellankanne.
F i g. 1 zeigt die Kanne mit aufgesetztem Deckel:
Fig.2 ist eine -diaubildliche Draufsicht auf den Deckel von unten,
F i g. 3 eine schematische Draufsicht auf den Dekkel von unten.
Der Deckel a ist so gestaltet, daß er mit seinem Rand b den Öffnungsrand c des Gefäßes, hier der Kanne rf, in dessen gesamtes., Umfang übergreift. Die Oberseite e des Deckels α verläuft waagrecht. An dieser Fläche e ist eine Lasche / so angebracht, z. B. angeschweißt, daß sie senkrecht nach unten ragt.
Der Abstand der Lasche / von dem Deckelrand b ist so bemessen, daß bei aufgesetztem Deckel (Fig. 1) der Öffnungsrandc der Kanne von dem Deckelrand b und der Lasche / eng umfaßt wird.
Das freie Ende der Lasche/ ist wulstförmig verstärkt. Der Wulst /' bildet die Anlagefläche der Lasche/ an der inneren Wand des Öffnungsrandes c. Unter der Wirkung der Elastizität der Lasche/ wird der Deckel α an dem Öffnungsrand c der Kanne rf festgeklemmt. Es genügt eine verhältnismäßig kurze Lasche, um einen sicheren Halt des Deckels auf dem Gefäß zu gewährleisten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Stärke der Lasche/ derjenigen der Deckelwandung. Sie kann aber auch geringer oder größer sein.
Die Klemmwirkung tritt an jeder Stelle des Kannenrandes c ein, gleichviel, wie man den Deckel α auf die Kanne rf aufsetzt. Das Aufbringen und Abnehmen des Deckels geschieht mit einer einzigen Hand-
ßo bewegung, ohne daß eine bestimmte Stelle am Kannenrand gesucht zu werden braucht, sei es durch Hinsehen oder Drehen des Deckels.
Die dem dargestellten Ausführungsbeispiel entsprechende, flache Gestaltung der Deckel-Oberseite e
6s bietet die Möglichkeit, mehrere gleichgestaltete, mit gleichem Deckel versehene Gefäße zu stapeln. Zu diesem Zweck ist in der Bodenfläche g des Gefäßes rf eine Rinne h angeordnet, in welche beim Stapeln der
obere Rand/ des Deckelsa eingreift, während die Oberseite e des Deckels an der Bodenfläche g anliegt.
Die der Erfindung entsprechende Klemmvorrichtung ist jedoch nicht an die flache Gestaltung des Deckels gebunden. Sie kann z. B. auch an gewölbten Deckeln angebracht sein. In einem solchen Fall muß die Lasche.' mindestens so lang sein, daß sie bei geschlossenem Deckel an die Innenseite des Gefäß-Öffnungsrandes zu liegen kommt.
Deckel« und Lasche/ können aus dem gleichen elastischen, thermoplastischen Werkstoff gefertigt sein Im Rahmen der Erfindung kann der Deckel ab°r a£h aus keramischem Werkstoff bestehen, der mit eimern elastischen Werkstoff ganz oder nur ra-™nseki überzoeen ist, wobei die Lasche aus dem S«T elastischen Stoff besteht, beispielsweise aus diesem herausgearbeitet oder an diesen angeschwe.Br
15tDie Erfindung ist nicht nur auf Ausgießgefäße anw-ndbar Sie kann auch bei anderen keramischen GeSen angebracht werden, be.sPielswe1Se be, Schüsseln. Näpfen. Kochgeschirren u. dgl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Deckel für keramische Gefäße, der den Gefäßrand übergreift und durch eine elastische Klemmvorrichtung in der Schließlage am Gefäß festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klermmorrichtung als mindestens mit einem Teil des Deckels einstückige elastische Lasche (/) ausgebildet ist, die an der Unterseite des Deckels (α) in einem solchen Abstand von dem Deckelrand (b) angebracht ist, daß bei geschlossenem Deckel der Öffnungsrand (c) df.s Gefäßes (d) zwischen Deckelrand (ft) und Lasche (/) zu liegen kommt.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Lasche ff) unter Bildung eines Wulstes (/') verstärkt ist.
3. Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (a) und die Lasche (/) aus dem gleichen elastischen Werkstoff, vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
4. Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (α) aus keramischem Werkstoff besteht und mit einem Überzug aus elastischem Werkstoff versehen ist, aus welchem die Lasche (/) herausgearbeitet ist.
DE19681778490 1968-05-04 1968-05-04 Deckel für keramische Gefäße Expired DE1778490C3 (de)

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DE19681778490 DE1778490C3 (de) 1968-05-04 1968-05-04 Deckel für keramische Gefäße

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1778490A1 DE1778490A1 (de) 1972-02-17
DE1778490B2 true DE1778490B2 (de) 1973-09-13
DE1778490C3 DE1778490C3 (de) 1974-04-25

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ID=5703466

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DE1778490C3 (de) 1974-04-25
DE1778490A1 (de) 1972-02-17

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