DE1778490B2 - Deckel fur keramische Gefäße - Google Patents
Deckel fur keramische GefäßeInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
- A47G19/12—Vessels or pots for table use
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Description
Gegenstand der Erfindung i°* ein Deckel für keramische
Gefäße, der den Gefäßrand übergreift und durch eine elastische Klemmvorrichtung in der
Schließlage an dem Gefäß anklemmbar ist, um den Deckel auf dem Gefäß festzuhalten, insbesondere ein
Herabfallen des Deckels beim Verbringen des Gefäßes in Schräglage zu verhindern.
Es wurde vorgeschlagen, an einem Einfalldeckel für keramische Gefäße eine Festhalteklemme in Gestalt
eines metallischen Bügels anzubringen. Ein solcher Bügel ist jedoch unhygienisch, da sich in seinen
Ecken und Winkeln Flüssigkeitsreste und -Ablagerungen ansetzen, die nur schwer entfernt werden
können. Beim Reinigen des Deckels muß daher der Bügel abgenommen und gesondert gesäubert werden;
anschließend ist es erforderlich, den Bügel wieder auf den Deckel aufzusetzen. Durch diese ständige
Handhabung wird die Elastizität des Bügels verringert und die Klemmwirkung vermindert.
Ferner ist ein Einfalldeckel für keramische Gefäße bekannt, in dessen Falz außen eine Rinne eingelassen
ist, die zur Aufnahme «ines elastischen Klemmringes dient. Auch hier muß, wenn der Deckel gereinigt
werden soll, das Klemmittel abgenommen, gesondert gesäubert und anschließend wieder an dem Deckel
angebracht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckel der eingangs geschilderten Art so auszubilden,
daß die Klemmvorrichtung zum Reinigen des Deckels nicht von diesem abgenommen werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmvorrichtung als mindestens mit einem
Teil des Deckels einstückige elastische Lasche ausgebildet ist, die an der Unterseite des Deckels in einem
solchen Abstand von dem Deckelrand angebracht ist, daß bei geschlossenem Deckel der Öffnungsrand des
Gefäßes zwischen Deckelrand und Lasche zu liegen kommt. Dabei drückt die Lasche auf die Innenseite
des Öffnungsrandes des Gefäßes und klemmt dadurch den Deckel an den Gefäßrand.
Die Erfindung bietet viele Vorteile: Die Elastizität der Lasche bewirkt eine sichere Deckelhaltung, ohne
daß zusätzliche Vorrichtungen erforderlich sind. Der Deckel kann mühelos gesäubert werden, da er keine
Ansatzpunkte für Getränkerückstände "ind -Ablagerungen
bietet. Dabei sind keine besonderen Hand-
griffe, etwa zum Abnehmen und Wiederanbringen des Klemmittels, erforderlich, da Deckel und
Klemmlasche einstückig sind. Die Handhabung des Deckels ist äußerst einfach: Der Deckel kann auf den
Öffnungsrand des Gefäßes an jeder beliebigen Stelle
aufgesetzt werden, ohne daß vorher ein Angriffspunkt für die Deckelhaiterung gesucht zu werden
braucht.
Durch die Elastizität der Lasche werden geringfügige Abweichungen in der Wandstärke und in der
so Umfangsform des Gefäßes, wie sie bei keramischen
Gegenständen unvermeidlich sind, so weit ausgeglichen, daß die Deckelhaltung dadurch nicht beeinträchtigt
wird. Das mit dem nach der Erfindung gestalteten Deckel verschlossene Gefäß kann in jede
as beliebige Lage, sogar bis in die Senkrechte, geneigt
werden, ohne daß der Deckel herabfällt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem Deckel für eine Porzellankanne.
F i g. 1 zeigt die Kanne mit aufgesetztem Deckel:
Fig.2 ist eine -diaubildliche Draufsicht auf den
Deckel von unten,
F i g. 3 eine schematische Draufsicht auf den Dekkel
von unten.
Der Deckel a ist so gestaltet, daß er mit seinem Rand b den Öffnungsrand c des Gefäßes, hier der
Kanne rf, in dessen gesamtes., Umfang übergreift. Die Oberseite e des Deckels α verläuft waagrecht. An dieser
Fläche e ist eine Lasche / so angebracht, z. B. angeschweißt, daß sie senkrecht nach unten ragt.
Der Abstand der Lasche / von dem Deckelrand b ist so bemessen, daß bei aufgesetztem Deckel
(Fig. 1) der Öffnungsrandc der Kanne von dem
Deckelrand b und der Lasche / eng umfaßt wird.
Das freie Ende der Lasche/ ist wulstförmig verstärkt.
Der Wulst /' bildet die Anlagefläche der Lasche/ an der inneren Wand des Öffnungsrandes c.
Unter der Wirkung der Elastizität der Lasche/ wird der Deckel α an dem Öffnungsrand c der Kanne rf
festgeklemmt. Es genügt eine verhältnismäßig kurze Lasche, um einen sicheren Halt des Deckels auf dem
Gefäß zu gewährleisten. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Stärke der Lasche/
derjenigen der Deckelwandung. Sie kann aber auch geringer oder größer sein.
Die Klemmwirkung tritt an jeder Stelle des Kannenrandes
c ein, gleichviel, wie man den Deckel α auf die Kanne rf aufsetzt. Das Aufbringen und Abnehmen
des Deckels geschieht mit einer einzigen Hand-
ßo bewegung, ohne daß eine bestimmte Stelle am Kannenrand
gesucht zu werden braucht, sei es durch Hinsehen oder Drehen des Deckels.
Die dem dargestellten Ausführungsbeispiel entsprechende, flache Gestaltung der Deckel-Oberseite e
6s bietet die Möglichkeit, mehrere gleichgestaltete, mit
gleichem Deckel versehene Gefäße zu stapeln. Zu diesem Zweck ist in der Bodenfläche g des Gefäßes rf
eine Rinne h angeordnet, in welche beim Stapeln der
obere Rand/ des Deckelsa eingreift, während die Oberseite e des Deckels an der Bodenfläche g anliegt.
Die der Erfindung entsprechende Klemmvorrichtung ist jedoch nicht an die flache Gestaltung des
Deckels gebunden. Sie kann z. B. auch an gewölbten Deckeln angebracht sein. In einem solchen Fall muß
die Lasche.' mindestens so lang sein, daß sie bei geschlossenem
Deckel an die Innenseite des Gefäß-Öffnungsrandes zu liegen kommt.
Deckel« und Lasche/ können aus dem gleichen elastischen, thermoplastischen Werkstoff gefertigt
sein Im Rahmen der Erfindung kann der Deckel
ab°r a£h aus keramischem Werkstoff bestehen, der
mit eimern elastischen Werkstoff ganz oder nur ra-™nseki
überzoeen ist, wobei die Lasche aus dem S«T elastischen Stoff besteht, beispielsweise aus
diesem herausgearbeitet oder an diesen angeschwe.Br
15tDie Erfindung ist nicht nur auf Ausgießgefäße anw-ndbar
Sie kann auch bei anderen keramischen GeSen angebracht werden, be.sPielswe1Se be,
Schüsseln. Näpfen. Kochgeschirren u. dgl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Deckel für keramische Gefäße, der den Gefäßrand übergreift und durch eine elastische
Klemmvorrichtung in der Schließlage am Gefäß festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klermmorrichtung als mindestens
mit einem Teil des Deckels einstückige elastische Lasche (/) ausgebildet ist, die an der Unterseite
des Deckels (α) in einem solchen Abstand von dem Deckelrand (b) angebracht ist, daß bei geschlossenem
Deckel der Öffnungsrand (c) df.s
Gefäßes (d) zwischen Deckelrand (ft) und Lasche (/) zu liegen kommt.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende der Lasche ff) unter Bildung eines Wulstes (/') verstärkt ist.
3. Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (a) und die Lasche
(/) aus dem gleichen elastischen Werkstoff, vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
4. Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (α) aus keramischem
Werkstoff besteht und mit einem Überzug aus elastischem Werkstoff versehen ist, aus welchem
die Lasche (/) herausgearbeitet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778490 DE1778490C3 (de) | 1968-05-04 | 1968-05-04 | Deckel für keramische Gefäße |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778490 DE1778490C3 (de) | 1968-05-04 | 1968-05-04 | Deckel für keramische Gefäße |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1778490A1 DE1778490A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE1778490B2 true DE1778490B2 (de) | 1973-09-13 |
| DE1778490C3 DE1778490C3 (de) | 1974-04-25 |
Family
ID=5703466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681778490 Expired DE1778490C3 (de) | 1968-05-04 | 1968-05-04 | Deckel für keramische Gefäße |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1778490C3 (de) |
-
1968
- 1968-05-04 DE DE19681778490 patent/DE1778490C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1778490C3 (de) | 1974-04-25 |
| DE1778490A1 (de) | 1972-02-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |