DE177154C - - Google Patents
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- DE177154C DE177154C DENDAT177154D DE177154DA DE177154C DE 177154 C DE177154 C DE 177154C DE NDAT177154 D DENDAT177154 D DE NDAT177154D DE 177154D A DE177154D A DE 177154DA DE 177154 C DE177154 C DE 177154C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
- A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
- Nozzles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177154 KLASSE 61«. GRUPPE
WILHELM NARR in STUTTGART.
Gasspritze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1904 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gasspritze mit durch Vermischung von Chemikalien
bewirkter Gasselbsterzeugung. Die Erfindung besteht in einer in den Wasser behälter
der Gasspritze eingesetzten Patrone, die durch Scheidewände in die zur Erzeugung
des Gasdruckes dienenden Chemikalien aufnehmende Kammern geteilt ist, und zwar derart, daß die Chemikalien beim Durch schlagen
der sie schützenden Abschlüsse getrennt in das Spritzwasser gelangen, sich in diesem miteinander vermischen und aufeinander einwirken. Die Erfindung beruht auf
dem neuen Gedanken, eine gemeinsame Patrone für die Mittel zur Gasbereitung zu benutzen
und diese Mittel getrennt in Kammern der Patrone unterzubringen, um so das Einbringen der Mittel in den Behälter gemeinsam,
also außerordentlich schnell und bequem bewirken und dieselbe Gasspritze nach Neufüllung auch mit Wasser schnell
wieder zum Feuerlöschen verwenden zu können. Ein Nachladen der Spritze, wenn die
erste Ladung zum Löschen eines Brandes nicht genügt hat, wird auf einfachste und
schnellste Weise dadurch bewirkt, daß man einfach eine weitere solche in Vorrat zu
haltende gemeinsame Chemikalienpatrone in den Wasserbehälter einsetzt und denselben
auch mit Wasser neu füllt und dies, wenn nötig, weiter wiederholt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Gasspritze in Fig. 1 im Vertikalschnitt
dargestellt. Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Chemikalienpatrone.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Patrone der Einrichtung nach Fig. 1.
Innerhalb des mit reinem Wasser gefüllten Behälters e (Fig. 1) ist in einen Halter g
eine durchbrochene Patronenhülse f eingesetzt, welche zwei nebeneinander liegende
Kammern α und δ besitzt. In der Kammer a
wird eine konzentrierte Lösung kohlensäurehaltiger Chemikalien "o. dgl. untergebracht
und in der Kammer b die zur Zersetzung derselben erforderlichen Chemikalien. Die
Kammern α und b der Patrone können durch in die durchbrochene Patronenhülse f eingesetzte
Gefäße aus beliebigem, leicht zu durchbrechendem Material, z. B. zugeschmolzene Glasgefäße, gebildet sein. Durch einfachen
Stoß auf den Schlagbolzen d werden die Kammern α b der Patrone durch Zertrümmern
geöffnet, indem beispielsweise ein auf die Kammern lose aufgesetzter Deckel h beim
Einstoßen des Schlagbolzens d durch dessen breiten Innenteil mit gegen die. Kammern
α b getrieben wird, und es vermischen sich nun die verschiedenen Chemikalien aus den
Kammern α und b mit dem Wasservorrat des
Behälters e: Durch diese Vermischung entsteht der zur Erzeugung eines Wasserstrahles
erforderliche Gasdruck. Die Kammern α und b können durch eine Scheidewand k getrennt
sein, damit bei der Zertrümmerung der Kammern die konzentrierten Chemikalien sich nur
auf dem Umweg durch das Wasser im Behälter, also in verdünnter Form, berühren
(2. Auflage, ausgegeben am ii. Dezember igogj
können und dadurch ein möglichst gleichmäßiger Gasdruck entsteht.
Nach Fig. 2 sind die beiden Kammern a1
und b1 unten etwa mit Bleifolie verschlossen gedacht, die bei dem oben auf die Patrone
zur Ausübung gelangenden Schlag durch an der Patronenhülse f vorgesehene Spitzen i i
behufs Austrittes des Inhaltes der Patronenabteile zerstört wird, oder die Freigabe des
ίο Inhaltes der Patronenkammern könnte durch
sonstiges Durchschlagen der sie schützenden Abschlüsse geschehen. Zwischen den Mündungen
ο o1 der Patronenkammern a1 b1 wird
zweckmäßig ein Zwischenraum χ vorgesehen, in dem sich also, . wenn die Patrone in den
Wasserbehälter e eingesetzt ist, Wasser befindet, damit auch hier die sich aus den Patronenkammern
ergießenden Chemikalien, bevor dieselben miteinander in Berührung gelangen
können, mit Wasser verdünnt werden.
Die Quantitäten der in die Patronenkammern eingefüllten Chemikalien werden genau
bemessen, um einen Druck von festgesetzter Höhe in der Spritze zu erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gasspritze, gekennzeichnet durch eine in den Wasserbehälter eingesetzte Patrone, die durch Scheidewände in die zur Erzeugung des Gasdruckes dienenden Chemikalien aufnehmende Kammern geteilt ist, und zwar derart, daß die Chemikalien* beim Durchschlagen der sie schützenden Abschlüsse getrennt in das Spritzwasser gelangen, sich in diesem miteinander vermischen und aufeinander einwirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177154C true DE177154C (de) |
Family
ID=441654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177154D Active DE177154C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177154C (de) |
-
0
- DE DENDAT177154D patent/DE177154C/de active Active
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