DE176331C - - Google Patents

Info

Publication number
DE176331C
DE176331C DENDAT176331D DE176331DA DE176331C DE 176331 C DE176331 C DE 176331C DE NDAT176331 D DENDAT176331 D DE NDAT176331D DE 176331D A DE176331D A DE 176331DA DE 176331 C DE176331 C DE 176331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trap
powder
handle
match
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT176331D
Other languages
English (en)
Publication of DE176331C publication Critical patent/DE176331C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb
    • F21K5/023Ignition devices in photo flash bulbs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ink Jet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an durch seitliches Einschieben eines sich entzündenden Streichhölzchens in das Blitzlichtpulver zur Explosion zu bringenden Blitzlichtlampen, welche das Pulver gegen äußere Einflüsse bis zum Moment der ■ Entzündung schützt, die Gefahr einer unbeabsichtigten Explosion ausschließt und ein äußerst bequemes Einführen des
ίο Streichhölzchens in die schießende Falle gestattet, wobei die Angriffsteile dieser Vorrichtung in dem hohlgestalteten Handgriffe untergebracht sind und vom Handgriffe aus in bequemster Weise betätigt werden können.
Fig. ι ist eine Seiten- und Fig. 3 eine Vorderansicht der Pulverbüchse mit Handgriff, Fig. 2 eine Hinteransicht der Büchse, Fig. 4 eine Unteransicht des Bodens der Büchse, Fig. 5 die Rückansicht des Schloßkastens mit aufgestelltem Büchsendeckel, Fig. 6 ein Grundriß der Auflagerplatte der Büchse und des Schloßkastens, sowie der inneren Einrichtung des letzteren in gespannter Stellung; Fig. 7 zeigt die Stellung der Schloßkastenteile nach dem Abbrennen in Oberansicht; Fig. 8 und 9 sind Ansichten dieser Teile in den Stellungen nach Fig. 6 bezw. 7. Fig. 10 ist ein Grundriß des hinteren Teiles der Auflagerplatte mit Schloßkasten. Die Fig. 11, 12 und 13 zeigen Einzelheiten der Schloß einrichtung, lüg. 14 ist das Schaubild einer abgeänderten Form der Pulverbüchse, Fig. 15 ein senkrechter Schnitt durch den Schloßkasten und den Handgriff, Fig. 16 ein Schnitt nach Linie 16-16 in Fig. 7 und Fig. 17 ein Schaubild des Schloßkastendeckels.
Die Pulverbüchse 24 (Fig. 1) von zweckmäßig rechteckiger Form hat einen auf ihren abgeschrägten Seitenwänden ruhenden, mit der Hinterwand durch Scharniere 62 (Fig. 2 bis 5) verbundenen Klappdeckel 63, der durch Federn 64 in aufgeklappter Stellung gehalten, wird. Ein unter dem Boden der Büchse 24 befindlicher Knopf 23 (Fig. 4) dient zur Befestigung der Büchse in der Bajonettnut 22 (Fig. 6) einer Auflagerplatte 21, auf der auch das oben offene und mit einem Deckel 26 (Fig. 1, 6, 15 und 16) versehene Schloßgehäuse 25, an die Hinterwand der Büchse anstoßend, angebracht ist. Die Auflagerplatte 21 hat einen hohlen Handgriff 20 (Fig. i, 3 und 15)', in dem der Abzug- und Sicherheitshebel für den Schloßmechanismus angeordnet sind.
An der Hinterwand der Büchse ist ein Schieber 36 (Fig. 1, 2 und 4) mittels durch Schlitze 37 des Schiebers gehende Schrauben 38 befestigt. Der Deckel 26 des Schloßkastens 25 hat einen Ausschnitt 41 (Fig. 16 und 17), der eine Längsyerschiebung dieses Schiebers gestattet, um eine Bohrung 39 des Schiebers in Linie mit einer Bohrung 40 (Fig. 5) in der Hinterwand der Büchse zu bringen oder diese letztere zu verschließen. In Linie mit der Bohrung 40 befinden sich in den Schloßkastenwänden Bohrungen 29 und 30 (Fig. 16), durch welche ein zur Entzündung des Pulvers in der Büchse dienen-
des Streichholz unter einer Führung 32 (Fig. 6, 7, 10 und 16), mit seinem Kopf an den Schieber 36 anstoßend, eingeführt wird. Ein über der Führung 32 auf einem Blocke 56 (Fig. 10, 12 und 13) mittels Drehzapfen befestigter und etwas nach aufwärts beweglicher oder federnder Vorstoßer 57 (Fig. 6, 7, 9, 12 und 16) ist mit einem Bügel 59 versehen, dessen Zähne 60 (Fig. 12 und 16) das Streichholz in der Führung 32 festhalten. Die Bewegung des Vorstoßers 57 wird bewirkt durch eine schießende Falle 33 (Fig. 6, 7, 8, 9 und 11), deren äußerer Anschlagzapfen 34 (Fig. 8, 9 und 11) zum Angriffe mit einer Schulter 35 (Fig. 2) des Schiebers 36 in einem Ausschnitte 28 der Schloßkastenwand gleitet, während ein innerer Anschlag 42 der Falle 33 in Angriff mit der geschweiften Innenkante des Vorstoßers 57 (Fig. 6 und 7) steht. An einem die gegenüberliegende Wand des Schloßkastens berührenden Stifte 43 der Falle 33 ist die an einem Wandbolzen 61 (Fig. 6) eingehängte Spiralfeder 44 befestigt, welqhe den Rückschlag der gcspannten Falle veranlaßt, \vobei der Vorstoßer nach einwärts schwingt, indem sein Arm 58 durch Eingriff in eine Nut 48 (Fig. 11) der Falle mitgenommen wird. Die Vorwärtsbewegung der Falle 33 wird begrenzt durch einen Anschlag 46 (Fig. 6, 7, 8 und 10), unter wf-1-cher der vordere abgesetzte, mit Schulter 45 . (Fig. 11) versehene Teil der Falle gleitet.
Das hintere ebenfalls abgesetzte Ende 47 (Fig. 11) der Falle geht durch einen Schlitz 27 (Fig. 1) im Schloßkastendeckel 26 und dient zum Auslösen des Ausrückhebels 70 (Fig. I, 2, 3 und 4) dieses Deckels gegen die Spannung einer Feder 71. Der Hebel 70 dreht sich um einen Zapfen unter dem Boden der Pulverbüchse und ist mit einem Gelenkstabe 67 (Fig. 4) verbunden, deren freies hakenförmiges Ende 66 in eine an der Deckelflansche befestigte Schließplatte 65 eingreift und dessen hin- und hergehende Bewegung durch eine im Büchsenboden befestigte und durch einen Schlitz 68 des Stabes gehende Schraube 69 begrenzt wird (Fig. 4).
Außer dem Stifte 43 dient zur Führung der Falle 33 ein durch einen Schlitz 50 (Fig. 10) im Boden des Schloßkastens hervorragender Ansatz 49 (Fig. 11), auf dem bei 52 (Fig. 8 und 9) eine Hülse 51 festgeschraubt ist, die einen Handgriff zum Spannen der Falle bildet.
Die Unterkante der schießenden Falle 33 hat nahe dem Ansätze 49 eine Kerbe 53 (Fig-. 11), von der aus ein Arm 54 etwas nach oben abgebogen ist. Ein Zahn 55 am finde dieses Armes dient zum Anstoß an den Kopf des Streichholzes.
Unter dem Vorstoßer 57 greift das umgebogene Ende einer Stange J2> (Fi§f- 3» 6 bis IO und 15) an, die durch eine Öffnung in der Platte 21 geht und mit dem kürzeren Arme 72 (Fig. 3) eines in dem oberen Teile des Handgriffes drehbar angebrachten und mit Druckknopf 75 an seinem längeren Arme 74 versehenen Winkelhebels angelenkt ist. Der Arm 74 steht im Angriffe mit dem langen Arme eines Winkelhebels 76, der zur Sieherung der gespannten Falle dient und weiter unten im Handgriffe drehbar befestigt ist. An dem kürzeren Arme JJ dieses Winkelhebels ist ein in· einem Schlitze 79 des Handgriffes gleitender Schieber 78 angebracht.
Der untere Teil 80 des Abzughebels hat einen Druckknopf 84; sein oberes Ende ist mit dem oberen. Teile 81 des Abzuges in einem Schlitze 83 mittels Schraube 82 verstellbar verbunden. Der Teil 81 ist in dem Handgriffe rechtwinklig abgebogen und durch eine Spiralfeder 85 (Fig. 3 und 15) nach oben gehalten. Das zugeschärfte Ende von 81 greift unter den Arm 54 der Falle 33, um beim Spannen in die Kerbe 53 einzufallen (Fig. 8, 9 und 11).
Das Pulver wird in die Pulverbüchse eingestreut, nachdem der Hebel 70 zurückgezogen worden ist, um den Deckel 63 zum Aufspringen zu bringen, worauf das Pulver in geeigneter Weise auf dem Boden der Büchse verteilt und Bedacht darauf genommen wird, daß sich das Loch 40 mit Pulver füllt, während selbstverständlich der Schieber 36 dieses Loch abschließt (s. punktierte Linien in Fig. 2). Der Deckel der Büchse wird nun zugeklappt, die Falle 33 gespannt und die Büchse mittels des Bajonettverschlusses auf ihrer Auflagerplatte befestigt, wobei der Ansatz 34 der Falle in Angriff mit der Schulter 35 des Schiebers 36 kommt.
Ein Druck auf den Knopf 75 bewirkt den Eingriff des Armes 76 des Sicherheitshebels in eine Schulter 86 (Fig. 3) des Abzughebels 80 und hält so das obere Glied 81 des letzteren im Eingriff mit der Kerbe 53 der Falle 33 (Fig. 11). Zugleich hebt sich der Stab 73 und drückt den Vorstoßer 57 nach oben, so daß durch die Öffnung 30 ein Streichholz in den Schloßkasten eingeführt werden kann, das beim Loslassen des Druckknopfes 75 von den Zähnen 60 des Vorstoßers festgehalten wird (s. punktierte Linien in Fig. 16).
Will man nun das Blitzlichtpulver entzünden, so löst man die Sicherung durch Niederschieben ■ des Schiebers 78 aus und drückt auf den Knopf 84, worauf die vorschnellende Falle 33 den Verschluß des Klappdeckels 63 auslöst, den Schieber 36 zurückschiebt, um die Bohrung· 40 frei zu geben und eine Schwingung des Vorstoßers bewirkt, durch welche das Streichholz durch
die Öffnungen 29 im Schloßkasten und 40 in der Pulverbüchse gedrückt, dabei entzündet wird und das Pulver zum Aufflammen bringt. Anstatt mit einer Pulverbüchse mit Klappdeckel kann auch eine einfache Pfanne 87 (Fig. 14) mit fester Rückwand 88 mit der vorbeschriebenen Vorrichtung zum Abfeuern des Pulvers verbunden werden, wobei selbstverständlich die Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen des Deckels in Wegfall kommt. Die Sicherung 76 hat sich als zweckmäßig erwiesen, kann jedoch weggelassen werden.

Claims (6)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zur Erzeugung von Blitzlicht für photographische Apparate, gekennzeichnet durch einen mit der Auflagerplatte (21) der Pulverpfanne oder Büchse verbundenen, mit Handgriff (20) versehenen Schloßkasten (25, 26), dessen gespannte schießende Falle (33) durch einen im Handgriffe angeordneten Abzug (80,81) ausgelöst wird, um ein in den Schloßkasten eingelegtes Zündholz mittels eines Vorstoßers (57) durch eine Bohrung (40) in der Rückwand der Pulverpfanne zu drücken und dabei das Zündholz und das Pulver zur Entzündung zu bringen.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch· 1, gekennzeichnet durch einen Druckknöpf (75) am Handgriffe, dessen Bewegung mittels bekannter technischer Mittel, z. B. Winkelhebel (72,74), Stange (73), auf den mit der Falle (33) in Verbindung stehenden. Vorstoßer (57) übertragen wird, so daß dieser hochgehoben wird, .zum Zwecke, unter dessen Zähne (60) ein Streichholz einführen zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen rnit einer Öffnung versehenen Schieber (36), welcher die Öffnung (40) in der Wand (88) für gewöhnlich verschließt, und von der vorschießenden Falle verschoben wird, zum Zwecke, beim Einführen des Streichholzes diesem einen. Anschlag zu geben, und das .Vordringen des Strcichholzkopfes durch die Öffnung (40) in das Pulver nur dann zu gestatten, wenn mittels der am Handgriffe befindlichen Auslösevorrichtung der Falle diese freigegeben wird.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch einen Verschluß für einen über dem Blitzlichtraume angebrachten, durch Federwirkung (64) sich selbsttätig aufrichtenden Deckel (63), welcher kurz vor der Explosion von der vorschießenden Falle bei Auslösung derselben freigegeben wird, und dazu dient das Pulver gegen schädliche Einflüsse der Witterung, Zugluft oder dergl. zu schützen.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken des Druckknopfes (75) gleichzeitig ein Sperrarm (76) vor einen Ansatz (86) an der Auslösevorrichtung (80) für die Falle gelegt wird, zum Zwecke, eine Zündung bei unbeabsichtigtem Berühren des Knopfes . (84) zu verhüten.
  6. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Schieber (78) zur Auslösung der Sperrvorrichtung für die Auslösevorrichtung (Knopf 84, Stange 80) der schießenden: Falle.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT176331D Active DE176331C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE176331C true DE176331C (de)

Family

ID=440906

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT176331D Active DE176331C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE176331C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH620987A5 (de)
DE176331C (de)
DE1951340C3 (de) Vorrichtung zum Zünden einer Blitzlampe
DE19623474C2 (de) Sicherungsmechanismus für eine Schußwaffe mit einem Schlaghebel
CH615109A5 (de)
DE429907C (de) Vorrichtung an selbsttaetigen Gasdruckladern
DE6938783U (de) Blitzlampeneinheit.
DE1944625C3 (de) An einer Handfeuerwaffe befestigbarer Granatwerfer
DE2726611A1 (de) Selektive betaetigungsvorrichtung fuer signalgeraete
DE1960843C (de) Photographische Kamera mit Blitzlichtvorrichtung für Schlagzünderlampen
DE2037378A1 (de) Nage! Pistole
DE6939660U (de) Vorrichtung zum zuenden schlagzuendbarer blitzlampen.
DE49189C (de) Hinterladegewehr mit Cylinderverschlufs, welcher durch den verschiebbaren Abzugbügel bewirkt wird
DE2021748C3 (de) Photographische Kamera mit zwangsläufig weitergeschalteter Blitzwürfelfassung
DE6947873U (de) Vorrichtung mit einer fassung fuer blitzlampen
DE1503132B1 (de) Andrueckwerkzeug zum andruecken loetfreier anschluss klemmen an elektrische leiter
DE594935C (de) Ausloesevorrichtung fuer photographische Kameraverschluesse
DE10092C (de) Drehbares Verschlufsstück an selbstspannenden Gewehrschlössern
AT166500B (de) Zigarettenbehälter mit selbsttätigem Reibfeuerzeug
DE812852C (de) Feuerzeug
DE78423C (de) Nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für Gewehre
DE1578030C3 (de) Raketenwerfer
DE1772883C3 (de) Photographische Kamera mit Blitzlampenzündeinrichtung
DE17396C (de) Lancastergewehr mit am Vorderschaft angebrachter Sicherung und auf dem Kolbenhals angeordnetem Drücker
DE259771C (de)