DE176306C - - Google Patents

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DE176306C
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DE
Germany
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film
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/32Locating plates or cut films
    • G03B17/34Changing plates or cut films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 176306 KLASSE 57a. GRUPPE
NEUE PHOTOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT AKTIENGESELLSCHAFT in BERLIN-STEGLITZ.
Filmpack, welches aus mit nach hinten umgeschlagenen Zugstreifen versehenen Blattfilms gebildet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1905 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung zum Wechseln photographischer Films in Packungen, bei welcher jeglicher Mechanismus zum Wechseln außerhalb der eigentlichen Packung angeordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß die in den Handel zu bringenden Packungen sich einfacher, kleiner im Volumen und billiger herstellen lassen.
ίο Die zu verwendenden Films sind in bekannter Weise auf lichtundurchlässigem Papier oder Stoff befestigt, dessen Verlängerungen als Zugstreifen zum Wechseln der Films dienen. Die Erfindung kennzeichnet sich im besonderen dadurch, daß die Zugstreifen mehrerer solcher Films schleifenartig umgebogen werden und die Films dann, flach und fest zusammengelegt, in eine mit lichtdicht zusammenfedernden Endstücken versehene Packung gebracht werden, aus denen auf der einen Seite die Schleife, auf der anderen Seite die freien Enden der Zugstreifen herausragen. Die Wechselung geschieht mit Hilfe einer mit herausnehmbarer und durch die von den Zugstreifen gebildete Schleife hindurchzusteckender Wendetraverse versehenen, lichtdichten Wechselkassette, indem in ebenfalls bekannter Weise die Films vermittels der Zugstreifen an der vorderen Seite aus der Packung heraus, um die Traverse herum und hinter den unbelichteten Films wieder in die Packung hineingezogen werden. Der Film füllt dabei den vorn freigemachten Raum durch seinen Eintritt hinter dem Filmpack wieder aus und bringt so diesen gegen die Belichtungsöffnung stets wieder in die richtige Lage.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt einen mit schleifenartig gelegtem Zugstreif en versehenen Film, Fig. 2 eine fertige Packung und Fig. 3 eine dazu gehörige Wechselkassette.
Der Film α ist in bekannter Weise auf dem als Zugstreifen dienenden lichtdichten Bande b befestigt, das bei c in Schleifenform gelegt ist. Derartig hergerichtete Films werden in größerer Anzahl fest zusammengelegt in eine Packung d gebracht, deren Endstücke e lichtdicht zusammenfedern und über welche die Greifenden f und die Schleife c der Zugstreifen b hinausragen. Eine solche Packung d findet in einer Wechselkassette h Platz, die an einem Ende mit einer herausnehmbaren und durch die Schleife c hindurchsteckbaren Traverse i versehen ist.
Zum Gebrauch wird die Filmpackung d in die Kassette h getan. Die Wendetraverse i wird durch die Schleife c gesteckt und vor der Aufnahme eine die Belichtungsöffnung der Packung d abschließende Lichtsicherung entfernt. Nach jeder Belichtung wird der betreffende Zugstreifen b, der aus der
Kassette h hervorragt, herausgezogen. Dadurch wird der Film α von der Belichtungsöffnung hinweg aus der Packung heraus, um die Traverse i herum wieder in den hinteren Raum der Packung hineingezogen. Der Zugstreifen b wird darauf abgerissen, worauf sich das Spiel wiederholt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Filmpack, welches aus mit nach
    hinten umgeschlagenen Zugstreifen versehenen Blattfilms gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite einer das Filmpack aufnehmenden, mit lichtdicht zusammenfedernden Endstücken (e) versehenen Packung (d) die durch Umschlagen der Zugstreifen (b) gebildete Schleife (c) und auf der anderen Seite die freien Enden (f) der Zugstreifen herausragen.
  2. 2. Kassette für das durch Anspruch 1 geschützte Filmpack, gekennzeichnet durch ein das Filmpack einschließendes, kassettenartiges Gehäuse (h), welches das Schleifenende des Filmpacks lichtdicht umschließt, so daß nach dem Einführen einer Wendetraverse (i) in die Schleife (c) das Wechseln des Films erfolgen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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