DE1762986B2 - Gabelumschalter für ein Fernsprechgerät. Ausscheidung aus: 1487437 - Google Patents

Gabelumschalter für ein Fernsprechgerät. Ausscheidung aus: 1487437

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DE1762986B2
DE1762986B2 DE19661762986 DE1762986A DE1762986B2 DE 1762986 B2 DE1762986 B2 DE 1762986B2 DE 19661762986 DE19661762986 DE 19661762986 DE 1762986 A DE1762986 A DE 1762986A DE 1762986 B2 DE1762986 B2 DE 1762986B2
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Agostino Dipl.-Ing.; Callegari Luciano; Rivetta Gianfranco Dipl.-Ing.; Mailand; Ferrari (Italien)
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Gabelumschalter für ein Fernsprechgerät, das ein Gehäuse aufweist, das aus zwei durch ein Scharnier gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen der eine (Hörerteil) eine Schallaustrittsöffnung, die zu einem im Gehäuse angeordneten Hörer führt, und der andere (Einspracheteil) eine Schalleintrittsöffnung, die zu einem im Gehäuse angeordneten Mikrophon führt, aufweist, welcher Gabelumschalter beim Auf- bzw. Zuklappen des Fernsprechgerätes betätigbar ist, nach Patent 1 228 669.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese bekannten Gabelumschalter für aufklappbare Fernsprechgeräte, die beim Auf- bzw. Zuklappen des Fernsprechgerätes automatisch betätigt werden, dahingehend zu verbessern, daß bei einfachem und platzsparendem Aufbau größte Betriebssicherheit gewährleistet ist.
Dies wird bei einem Fernsprechgerät der beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Gabelumschalter zwei Kontaktsatzgruppen umfaßt, und daß ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Ansatz an jeder der Kontaktsatzgruppen, und zwar am beweglichen Ende einer Feder der Gruppe, angeordnet ist, welcher Ansatz durch jeweils eines von zwei Betätigungsgliedern, z. B. Betätigungsfingern, die auf der Scharnierachse drehbar angeordnet sind, zwecks Umschaltung der Kontaktsatzgruppen betätigbar ist
Die Erfindung wird nun an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Ferasprechgerätes im Ruhezustand,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Vorderteiles des Gerätes nach F i g. 1 in der aufgeklappten Betriebsstellung,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht der in der Nähe des Gerätegelenkes befindlichen Teile, insbesondere des Gabelumschalters, wobei das Gehäuse zum Teil weggebrochen ist, und
Fig.4 eine Einzelheit der Vorrichtung zur Betätigung des Gabelumschalters.
Das in den Zeichnungen dargestellte Fernsprechgerät besteht aus zwei Hauptteilen, einem Hörerteil 26 und einem F.inspracheteil 22, die über ein Scharnier 24 miteinander gelenkig verbunden sind.
Die beiden Teile 20 und 22 bestehen wiederum jeweils aus zwei Grundplatten 26 und 28 (an denen das Scharnier 24 und die verschiedenen mechanischen und elektrischen Bauteile des Gerätes befestigt sind) und zwei Gehäuseteilen 30 und 32 (F i g. 2).
Wie am deutlichsten aus F i g. 2 ersichtlich ist, bildet die Grundplatte 26 des Hörerteiles eine muldenartige Vertiefung 34, die auf den Seiten durch hochstehende Ränder 36 begrenzt wird. In der Vertiefung 34 ist eine Wählscheibe 38 angeordnet, die in an anderer Stelle vorgeschlagener Weise ausgebildet sein kann (deutsche Patentschrift 1487437).
Wie in F i g. 1 gestrichelt eingezeichnet ist, liegt der Einspradieteil im Ruhezustand des Gerätes in der Mulde, so daß das Gerät dann eine geringe Höhe und eine dementsprechend gute Standfestigkeit hat.
Bei einem Gerät der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Art wird der sogenannte Gabelumschalter beim Übergang zwischen der in F i g. 1 dargestellten Ruhelage und der in F i g. 2 dargestellten Betriebslage betätigt.
Zur Benutzung braucht man einfach das beispielsweise auf einer Tischplatte 44 ruhende Gerät hochzuheben, indem man es an dem oberen die Hörerkapsel enthaltenden Teil 20 erfaßt; der untere Teil 22, in dem das Mikrophon enthalten ist, schwenkt dann unter der Einwirkung von Schwerkraft, Trägheitskräften und/ oder in die Öffnungsrichtung auf den Einspracheteil wirkenden Federkräften in die in F i g. 2 dargestellte Betriebslage.
Die den Kontaktsatz des Gabelumschalters bildenden Bauteile, die üblicherweise eine einzige Baugruppe bilden, sind hier dagegen in zwei Kontaktsatzgruppen 46 und 48 aufgeteilt, die jeweils durch einen eigenen Betätigungsfinger 50 und 52 betätigt werden. Die Kontaktsatzgruppen 46 und 48 und die jeweiligen Betätigungsfinger 50 und 52 sind symmetrisch längs des Scharnieres 24 angeordnet.
Durch diese Maßnahmen erzielt man eine symmetrische Beanspruchung der mechanischen Bauteile, eine gute Raumausnutzung und eine sehr gedrängte Bauweise.
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind die Betätigungsfinger 50, 52 an denjenigen Seiten, die an den Kontaktfedern angreifen, mit jeweils zwei Versteifungsrippen 54 versehen, die parallel im Abstand voneinander verlaufen.
Fig.4 zeigt Betätigungsfinger 52 und Kontaktfedern 48 in einer Stellung zueinander, die einem Öffnungswinkel der beiden beweglichen Teile 20 und 22 entspricht, der dem Betätigungswinkel der Kontaktfedern sehr nahe liegt.
Der mit 56 bezeichnete Bauteil (s. auch F i g. 3) ist ein Ansatz aus Kunststoff, der in der Nähe des beweglichen Endes einer der inneren Federn des Federsatzes 48 befestigt ist. Er wird durch den Betätigungsfinger 52 so betätigt, daß die Umschaltung des genannten Federsatzes hervorgerufen wird. Zu diesem Zweck ist die Oberfläche von 56, welche in Berührung mit 52 kommt, hohlzylindrisch ausgebildet; die Erzeugenden des Zylindermantels verlaufen parallel zur Drehachse 64 und ihr Krümmungsradius entspricht dem Abstand zwischen dem Ende des Betätigungsfingers 52 und der Drehachse 64.
Dies hat den Zweck, eine konstante Lage der den Ansatz 56 tragenden Feder bei jeder Berührungssteliung von 52 mit 56 zu gewährleisten. Auf diese Weise besteht bei Betriebslage des Fernsprechgerätes keine Gefahr, daß infolge kleiner Schwingungen des Teiles 22 gegenüber dem Teil 20 Kontaktunterbrechungen im Federsatz 48 (und 46) verursacht werden.
Das Aufklappen des Gerätes in die Betriebslage wird durch eine leichte Feder 60 erleichtert, deren wendeiförmiger Hauptteil 62 die Mitte einer Scharnierachse 64 umgibt, während die Enden einerseits durch eine Schraube 66 an der Grundplatte 28 des Einspracheteiles 22 bzw. in nicht dargestellter Weise in einem Loch einer nahe beim Scharnier angeordneten Nase der Grundplatte 26 des Hörerteiles befestigt sind.
An dem die Kontaktsatzgruppen 46, 48 halternden
ίο Bauteil ist außerdem eine Federzunge 67 angeordnet, deren Aufgabe darin besteht, das Kabel, welches das Fernsprechgerät mit der Leitung verbindet, festzuhalten.
Der Einspracheteil 32, in dem ein Mikrophon und gewünschtenfalls ein (oder mehrere) Drucktastenschalter 72 (Fig.2) angeordnet sind, muß elektrisch mit dem Hörerteil 20, in dem sich die meisten elektrischen Bauteile befinden und in den auch ein mehraderiges Anschlußkabel 74 (F i g. 2) mündet, verbunden
ao sein. Hierzu dient eine Kabelverbindung, die von einer Seitenwand des Einspracheteiles 22 in einem Stück Isolierschlauch 78 parallel zum Scharnier 24 zur gegenüberliegenden Wand des Hörerteiles führt, wie bei 76 in Fig. 3 dargestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gabelumschalter für ein Fernsprechgerät, das ein Gehäuse aufweist, das aus zwei durch ein Scharnier gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, von denen der eine (Hörerteil) eine Schallaustrittsöffnung, die zu einem im Gehäuse angeordneten Hörer führt, und der andere (Eiuspracheteil) eine Schalleintrittsöffnung, die zu einem im Gehäuse angeordneten Mikrophon führt, aufweist, welcher Gabelumschalter beim Auf- bzw. Zuklappen des Fernsprechgerätes betätigbar ist nach Patent 1228 669, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelumschalter zwei Kontaktsatzgruppen (46,48) umfaßt und daß am beweglichen Ende einer Feder jeder der Kontaktsatzgruppen (46, 48) ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Ansatz (56) angeordnet ist, welcher durch jeweils eines von zwei Betätigungsgliedern (50, 52), z.B. Betätigungsfingern, die auf der Scharnierachse (64) drehbar angeordnet sind, zwecks Umschaltung der Kontaktsatzgruppen (46,48) betätigbar ist.
2. Gabelumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktsatzgruppen (46, 48) symmetrisch im Abstand längs des Scharniers (24) angeordnet sind.
3. Gabelumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Ansatzes (56), die in Berührung mit dem Betätigungsglied (52) kommt, hohlzylindrisch ausgebildet ist, wobei die Erzeugenden des Zylindermantels parallel zur Scharnierachse (64) verlaufen und ihr Krümmungsradius dem Abstand zwischen den Enden der Betätigungsglieder (50,52) und der Scharnierachse (64) entspricht.
DE19661762986 1966-01-29 1966-06-28 Gabelumschalter für ein Fernsprechgerät. Ausscheidung aus: 1487437 Expired DE1762986C (de)

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IT1393266 1966-01-29
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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1762986A1 DE1762986A1 (de) 1971-12-23
DE1762986B2 true DE1762986B2 (de) 1972-10-12
DE1762986C DE1762986C (de) 1973-05-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3346492A1 (de) * 1983-12-22 1985-07-04 Siemens Ag Gabelumschalter fuer fernsprechgeraete

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DE3346492A1 (de) * 1983-12-22 1985-07-04 Siemens Ag Gabelumschalter fuer fernsprechgeraete

Also Published As

Publication number Publication date
DK128090B (da) 1974-02-25
FI45807C (fi) 1972-09-11
NL292251A (de)
DE1762986A1 (de) 1971-12-23
DK140650B (da) 1979-10-15
AT281137B (de) 1970-05-25
DK140650C (de) 1980-03-10
BR6680614D0 (pt) 1973-06-14
FR1482297A (fr) 1967-05-26
FI45807B (de) 1972-05-31
ES338390A1 (es) 1968-04-01
SE365373B (de) 1974-03-18
US3476886A (en) 1969-11-04
JPS5132043B1 (de) 1976-09-10
NO120320B (de) 1970-10-05
DE1487437B2 (de) 1971-09-23
BE680879A (de) 1966-10-17
SE365374B (de) 1974-03-18
NL157175B (nl) 1978-06-15
AT280367B (de) 1970-04-10
DE1487437A1 (de) 1969-04-30
AT293494B (de) 1971-10-11
GB1151784A (en) 1969-05-14
CH438426A (it) 1967-06-30
LU51364A1 (de) 1966-08-22
NL6608693A (de) 1967-07-31
DE1762983B1 (de) 1971-10-14

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