DE176283C - - Google Patents
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- DE176283C DE176283C DENDAT176283D DE176283DA DE176283C DE 176283 C DE176283 C DE 176283C DE NDAT176283 D DENDAT176283 D DE NDAT176283D DE 176283D A DE176283D A DE 176283DA DE 176283 C DE176283 C DE 176283C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/18—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
- G01G1/26—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ Λ* 176283 KLASSE 42/. GRUPPE
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schnellwägeeinrichtung mit einer als Auswägeapparat
dienenden Neigungswage, deren Neigungsbalken eine Drehschneide und eine Lastschneide besitzt. Bei dieser Einrichtung
ist der Erfindung gemäß in das die Lasthebel mit dem Neigungsbalken verbindende Zuggestänge
ein Hilfsbalken eingeschaltet, der innerhalb seiner Schwingungsgrenzen im indifferenten
Gleichgewicht ist und eine Anzahl Schneiden trägt, welche alle in die mittlere Schwerpunktsachse eingestellt sind und dazu
dienen, Gewichtsplatten mit gleichen Gewichtswerten, die in Führungen an einem gemein-
samen Hebel hängen, zum Zwecke der Wägung beim Drehen dieses Hebels in der Reihenfolge,
in welcher sie an letzterem hängen, in erforderlicher Anzahl aufzunehmen bezw. abzusetzen. '
Mit dem zum Anhängen und Abheben der Gewichtsplatten dienenden Hebel ist ein Zeiger
verbunden, welcher an einer passend angebrachten Skala den Gewichtswert der jeweilig
am Hilfsbalken zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten anzeigt; ferner ist mit diesem
Hebel noch eine Skala verbunden, welche mittels einer Anzeigevorrichtung den Gewichtswert
der jeweilig am Hilfsbalken zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten in der -30 Nähe der Skala der Neigungswage anzeigt,
und weiters eine an der Bewegung des genannten Hebels teilnehmende und mit Drucktypen
versehene federnde Einrichtung, durch welche der Gewichtswert der jeweilig am
Hilfsbalken zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten neben der Skala der Neigungswage mittels der gemeinsamen Druckvorrichtung
abgedruckt wird, worauf diese Einrichtung sich wieder selbsttätig von der Druckfläche
entfernt.
In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. ι bis 3 die Anwendung dieser Einrichtung zum
Abwägen der einzelnen Eisenbahnwagen, während diese, zu einem Zuge vereinigt, langsam
darüber hinweggeführt werden.
Fig. ι zeigt eine Längenansicht, teilweise von der vorliegenden Schutzwand befreit, in
der Stellung, in welcher sich die Neigungswage A in der Mittellage und der Hilfsbalken
B in der horizontalen Lage befinden.
Fig. 2 zeigt die gleiche Ansicht des oberen Teiles von Fig. 1, doch in der Stellung, die
bei der größten Belastung der Wagbrücken eintritt. Fig. 3 zeigt den Grundriß zu Fig. 1.
Fig. 4 bis 6 veranschaulichen Einzelheiten.
Die Auswägeeinrichtung besteht aus einer bekannten Neigungswage A, die mit einem
Hilfsbalken B gekuppelt ist, wobei die Lastwirkung an dem Balken B mittels der Zugstange
H angreift und von diesem mittels der Zugstange / auf die Neigungswage A
übertragen wird. . Die Zugstange H kann auch direkt an dem Neigungsbalken A angreifen
und mittels eines eingeschalteten Gehänges den Hilfsbalken B mitnehmen.
Der Balken B ist der hauptsächlichste Teil dieser Erfindung. Dieser Balken B muß so
ausgeführt sein, daß alle daran befindlichen
Claims (2)
- Schneiden/ in die Schwerpunktachse justiert werden können, damit dieser Balken entgegen allen sonstigen Wagbalken kein stabiles Gleichgewicht hat. Die Manipulation für schnelle Wägungen geschieht hier durch eine entsprechende Anzahl fortlaufend verjüngter Belastungsplatten b, welche mittels eines Hebels C und entsprechender Führungen c nacheinander auf die an dem Balken B befindliehen Schneiden/ gehängt werden, bis die Belastung des Balkens B und des Neigungsbalkens A der Belastung der Wagbrücken entspricht.Die Belastungsplatten b sind in den Führungen c derart gefcihrt, daß sie, wenn der Hebel C in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung sich befindet, beim Schwingen des Balkens B von den an dem Balken B befindlichen Schneiden / nicht erreicht werden, und daß, je nachdem der Hebel C bei dem zweiten, dritten oder vierten Einschnitt des Bogens D festgehalten wird, beim zweiten Einschnitt die erste, beim dritten Einschnitt die erste und zweite, beim vierten Einschnitt die erste, zweite und dritte Belastungsplatte b auf die betreffenden Schneiden / zu liegen kommen und die schwingenden Bewegungen des Balkens B mitmachen, ohne die Führungen c oder die weiteren Platten b zu berühren.Wird der Hebel C um einen Einschnitt weiter bewegt, gelangt auch noch eine weitere Platte zur Wirkung auf dem Balken B, und umgekehrt, wenn der Hebel C um einen Einschnitt zurück bewegt wird, gelangt auch eine Platte b weniger zur Wirkung auf dem Balken B.In den Fig. 4 und 5 sind rechtwinklig zueinander stehende Seitenansichten und in Fig. 6 ist ein Grundriß einer solchen Platte b mit der Führung c in größerem Maßstab darge-. stellt. Die Platten b sind hier hohl gezeichnet, um sie bequemer auf das betreffende Gewicht richtig stellen zu können, was jedoch auch ohne die Höhlungen möglich ist. Die Schneide ρ dient als Mitnehmer der Platte b für die Führung c.Die Aussparungen für die Schneiden / in den Plattengehängen und die Aussparungen für die Schneiden ρ in den Führungen c müssen dem Spiel des Balkens B und der dadurch bedingten Bewegungsgröße des Hebels C angepaßt werden. Die Führungen c sind mit dem Hebel C mittels der Gelenke c1 verbunden. Es können auch die einzelnen Führungen c zu einer gemeinsamen Führung vereinigt und mittels eines Gelenkes c1 mit dem Hebel C verbunden werden.Wenn man sich diese Wägeeinrichtung mit einer beliebigen Wage verbunden, vorstellt, ist der Vorgang wie folgt:Sobald die Wage mit der Wägelast belastet ist, eine eventuell vorhandene Entlastung ausgeschaltet wurde und der Zeiger α des Neigungsbalkens A über seine Skala a1 hinaus zeigt, läßt man mittels des Hebels C so viel Platten b auf den Hilfsbalken B nieder, bis der Zeiger α des Neigungsbalkens sich auf einen Punkt innerhalb seiner Skala a1 einstellt, wobei man durch Loslassen der Falle d am Hebel C bei dem betreffenden Einschnitt des Bogens D den Hebel C feststellt.Das Wägeresultat erhält man, wenn man zu der Belastung, welche der an dem Balken B hängenden Anzahl der Platten b entspricht, noch jene Belastung addiert, welche der Stellung des Zeigers α entspricht. Die erstere Belastungsgröße kann man ebenso, wie die zweite von der Skala a1, von dem Bogen D direkt ablesen, wenn man dessen Einschnitte mit den entsprechenden Zahlen bezeichnet. Zum Zwecke des bequemeren Ablesens kann man auch einen mit den betreffenden Zahlen versehenen Stab d1 gleichzeitig mit und entsprechend der Belastung des Balkens B durch die Bewegung des Hebels C mittels des Zwischenhebels d3 verschieben lassen, so daß die betreffende Zahl in der Nähe der Skala α1 erscheint. Wenn man ferner den genannten Stab dl oder einen zweiten Stab d2 mit Drucktypen ausstattet und entsprechend dem Stab dl bewegt, so kann man gleichzeitig auch das durch die Belastung des Balkens B erhaltene Wägeresultat mit dem durch den Zeiger a erhaltenen abdrucken. Das Abdrucken kann in bekannter Weise auf linierten oder unlinierten Streifen oder Bändern und auch auf eingeschobenen Karten geschehen.Die Abdruckvorrichtung JV ist nach einer bekannten Ausführung in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt.Paten τ-Ansprüche:ι . Schnellwägeeinrichtung mit einer als Auswägeapparat dienenden Neigungswage, deren Neigungsbalken eine Drehschneide und eine Lastschneide besitzt, gekennzeichnet durch einen in das die Lasthebel (G) mit dem Neigungsbalken (A) verbindende Zuggestänge (H, I) eingeschalteten Hilfshebel (B), der innerhalb seiner Schwingüngsgrenzen im indifferenten Gleichgewicht ist und eine Anzahl Schneiden (f) trägt, welche alle in die mittlere Schwerpunktsachse eingestellt sind und dazu dienen, in Führungen (c) an einem gemeinsamen Hebel (C) hängende Gewichtsplatten (b) mit gleichen Gewichtswerten zum Zwecke der Wägung beim Drehen des Hebels (C) in der Reihenfolge, in welcher sie an letzterem hängen, in erforderlicher Anzahl aufzunehmen bezw. abzusetzen.
- 2. Schnellwägeeinrichtung nach An- :mich i, gekennzeichnet:a) durch einen mit dem zum Anhängen und Abheben der Gewichtsplatten (b) dienenden Hebel (C) verbundenen Zeiger, welcher an einer passend angebrachten Skala (D) den Gewichtswert der jeweilig am Hilfsbalken (B) zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten anzeigt;b) durch eine mit dem zum Anhängen und Abheben der Gewichtsplatten (b) dienenden Hebel (C) verbundene Skala (d1), von welcher mittels einer Anzeigevorrichtung der Gewichtswert der jeweilig am Hilfsbalken (B) zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten angezeigt wird;c) durch eine mit dem zum Anhängen und Abheben der Gewichtsplatten (b) dienenden Hebel (C) verbundene, an dessen Bewegung teilnehmende und mit Drucktypen versehene federnde Einrichtung (d2), durch welche der Gewichtswert der jeweilig am Hilfshebel (B) zur Wirkung gelangenden Gewichtsplatten neben der Skala der Neigungswage mittels der gemeinsamen Druckvorrichtung (N) abgedruckt wird, worauf sie sich wieder selbsttätig von der Drugkfläche entfernt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176283C true DE176283C (de) |
Family
ID=440862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176283D Active DE176283C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176283C (de) |
-
0
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