DE1762734U - Einrichtung zur optischen winkel oder entfernungsmessung. - Google Patents

Einrichtung zur optischen winkel oder entfernungsmessung.

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DE1762734U
DE1762734U DEA10917U DEA0010917U DE1762734U DE 1762734 U DE1762734 U DE 1762734U DE A10917 U DEA10917 U DE A10917U DE A0010917 U DEA0010917 U DE A0010917U DE 1762734 U DE1762734 U DE 1762734U
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optical
distance measurement
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DEA10917U
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Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/002Active optical surveying means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/26Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Optical Distance (AREA)

Description

  • Gebrauchsmustteranmeldung Nr. 3655-A 6/7
    t.
  • Einrichtung zur optischen Winkel-oder Entfernungsmessung. Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist eine Einrichtung zur
    optischen Winkel-oder Entfernungsmessung unter Verwendung ei-
    nes mit einem optischen Zielmittel versehenen Winkel-oder Mt-
    . fernungsmeinstruments, bei der das Zielmittel mit einer lichtelektrischen Vorrichtung zur objektiven Ausrichtung seiner Ziellinie ausgestattet ist.
  • Lichtelektrische Einrichtungen zur objektiven Ausrichtung der Ziellinie solcher Instrumente sind bekannt. Sie bedienen sich durchaus unterschiedlicher technischer Hilfsmittel. So sind z. B. für Theodolite objektiv wirksame Einrichtungen bekannt geworden, bei denen ein durch das Fernrohr des Instruments erzeugtes Bild des anzuvisierenden Objektes in zwei Teilbilder zerlegt wird.
  • Die Lichtströme, die diesen Teilbildern zugehören, werden zumeist unter Verwendung eines einzigen lichtempfindlichen Elementes fotometrisch auf elektrischem Wege miteinander verglichen wobei die Gesamtanordnung so getroffen ist, daß bei Gleichheit der Lichtströme die Ziellinie der Zielvorrichtung exakt auf das selbs leuchtende-oder angestrahlte anzuvisierende Objekt ausgerichtet ist.
  • Neben diesen Einrichtungen existieren andere technische Ausführungsformen, die sich beispielsweise des Prinzips der punktweisen elektronischen Abtastung eines Objektbildes oder auch einer rotierenden Blende bedienen, die das Objektbild partiell abdeckt wobei eine Begrenzugslinie der Abdeckblende die optische Achse der Zielvorrichtung schneidet. Der durch die freie Öffnung der rotierenden Blende hindurchtretende Lichtstrom wird kontinuierlich gemessen. Ist er konstant so liegt das anzuvisierende Objeki wieder genau in Richtung der optischen Achse der Zielvorrichtung. Bei geodätischen Winkelmeßinstrumenten oder Instrumenten zur optischen Entfernungsmessung wird durch eine solche Vorrichtung eine erhöhte Pointierungsgenauigkeit erzielt und damit
    dieMeßgenauigkeit erhtlht. Unabhángig davon wird jedoch
    gleichzeitig eine erhöhte Bequemlichkeit bei der Ausrichtung der Ziellinie des am Instrument vorgesehenen optischen Zielmittels erzielt. Unabhängig von der besonderen Ausbildung der objektiven Vorrichtung im einzelnen enthalten derartige lichtelektrische Einrichtungen lichtempfindlich ? Elemente, beispielsweise Fotosekundärelektronenvervielfacher, die die von dem anzuvisierenden Objekt also der leuchtenden Zielmarke ausgehenden Lichtströme, in objektiv meßbare elektrische Spannungen oder auch Ströme umwandeln. Die lichtempfindlichen Elemente fotometriacher oder in anderer Weise wirksamer Vorrichtungen sprechen nicht nur auf jene Liohtströme an, die von der leuchtenden Zielmarke ausgehen, sondern nehmen auch das aus der Umgebung dieser Marke herrührende Licht auf, sodaß also ungünstige Verhältnisse zwischen den Lichtströmen, die von der Zielmarke herrühren und jenen Lichtströme, die aus dem Hintergrund-licht resultieren, auftreten. Be$ Messungen, die nicht bei vollkommener Dunkelheit erfolgen, wird die objektive Pointierung durch ein ungünstiges Rausch-Signal-Verhältnis an den liohmpfindlichen Elementen der objektiv wirksamen Vorrichtung erschwert. Derartige Verhältnisse treten insbesondere am Tage bei der optischen Entfernungsmessung unter Verwendung einer mit leuchtenden Zielmarken versehenen Meßbasis auf. Aber auch bei der reinen Winkelmessung können sie stärend in Erscheinung treten.
  • Gemäß der vorliegenden Neuerung wird zur Reduktion des störenden Hintergrundlichtanteils eine Einrichtung zur optischen Winkel-bzw. Entfernungsmessung unter Verwendung eines mit einem optischen Zielmittel versehenen Meßinstrumentes, bei der das Meßinstrument mit einer lichtelektrischen Vorrichtung zur objektiven Ausrichtung der Ziellinie des Zielmittels auf eine mit einer künstlichen Beleuchtung ausgerüsteten Zielmarke versehen ist, vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine farbig oder farbneutral selektiv strahlende Zielmarke und durch äquivalente farbig oder farbneutral wirkende Pilterungsmittel im Abbildungestrahlengang des der objektiven Vorrichtung zugeführten Zielmarkenbildes.
  • Farbig oder farbneutralwirkende Filterungsmittel im Abbildungstrahlengang geodätischer Entfernungsmeßinstrumente und farbig strahlende Zielmarken sind an sich nicht unbekannt ; bei den bekannten Einrichtungen dieser Art dienten derartige Mittel jedoch dem nicht erfolgreichen Versuch, den mit dem Auge des menschlichen Beobachters wahrnehmbaren Bildkontrast des durch das optische Zielmittel entworfenen Zielmarkenbildes zu steigern.
  • Bei Einrichtungen, die mit einer lichtelektrischen Vorrichtung zur objektiven Ausrichtung der Ziellinie des Zielmittels ausgerüstet sind, wird die Wirkung der farbneutral bzw. farbig selektiv wirkenden Mittel neuerungsgemäß zur Ausschaltung des störenden Hintergrundlichtes herangezogen, d. h. also um Winkel bzw. optische Entfernungsmessungen auch unter dem Einfluß störender Lichtanteile zu ermöglichen.
  • In der Figur ist als Ausführungsbeispiel beispielsweise eine dem Neuerungsvorsohlag entsprechende Einrichtung dargestellt. Es bezeichnet 1 einen Theodoliten, dessen Zielfernrohr 2 mit einer lichtelektrischen Vorrichtung 3, die am Okularstutzen 4 des Fernrohres 2 befestigt ist und der über die okularseitige Öffnung des Fernrohres 2 ein Bild des anzuvisierenden Objektes zugeführt wird. Die mit einer künstlichen Beleuchtung versehene Zielmarke kann gleidazeitig subjektiv durch das Okular 5 der Vorrichtung 3 beobachtet werden. Das der Vorrichtung 3 über den Okularstutzen 4 zugeführte Bild wird in der Vorrichtung 3 in Teilbilder zerlegt, deren zugehörige Lichtströme über besondere Schalteinrichtungen einem Fotosekundärelektronenvervielfacher zugeführt werden. Die am lichtempfindlichen Element der Vorrichtung 3 anfallenden elektrischen Signale werden über das Kabel 6 der eigentlichen Vergleichsvorrichtung 7 zugeführt, an der an einem Anzeigeinstrument 7'die Gleichheit der Lichtströme kontrolliert wird.
  • Das kernrohr 2 des Theodolits ist mit einem Polarisationsfilter 8 versehen. 9 bezeichnet eine Basislatte konstanter Länge, die'an ihren Enden mit künstlich beleuchteten Zielmarken 10 und 11 ausgerüstet ist. Diese Zielmarken sind ebenfalls mit einem Polarisationsfilter ausgestattet, sodaß sie polarisiertes Licht abstrahlen. Das Polarisationsfilter auf dem Kernrohr des Theodolits und die Filter auf den leuchtenden Zielmarken der Basielatte können um ihre Achsen gedreht werdeh. Es ist auf diese Weise möglich, die Polarisationsfilter so räumlich gegeneinander zu orientieren, daß durch das Filter des Kernrohres lediglich Licht hindurchtritt, dessen Polarisationszustand von dem Polarisationszustand des störenden Hintergrundlichtes verschieden ist. Auf diese Weise kann der mit dem Aufstellungsort wechselnde Polarisationszustand des störenden Hintergrundlichtateiles Berücksichtigung finden.
  • Es ist so möglich, den Anteil des störenden Hintergrundliohtes so weit zu reduzieren, daß ein erträgliches Rauachsignalverhältnis am lichtempfindlichen Element der objektiven Vergleichsvorrichtung vorhanden ist.
  • Dieses Rauschsicgnalverhältnis läßt sich selbstverständlich auch durch farbige Filter bzw. farbig strahlende Zielmarken gUnstieg beeinflussen wobei die Beleuchtung der Zielmarken bzw. das dort vorgeaehene Farbfilter und entsprechend das am Meßinstrument vorgesehene Filterungsmittel in Abhängigkeit von der Farbe der maximalen Störstrahlung zusätzlich auswechselbar sein können.
  • Es ist einzusehen, daß der Neuerungsvorschlag selbstverständlich nicht an die besonderer Ausbildung der lichtelektrischen Zielvorriohtung gebunden, sondern immer dort anwendbar ist, wo ein mit einem optischen Zielmittel ausgerüstetes Winkel-bzw.
    Entfernunssiaeßinstrument infolge größerer Storlichtströme an
    sich nicht benutzbar wäre, Sputzansprüche :

Claims (4)

  1. Sohutzansprüche 1) Einrichtung zur optischen Winkel-bzw. Entfernungsmessung unter Verwendung eines mit einem optischen Zielmittel versehenen Meßinstrumentes, bei der das Meßinstrument mit einer lichtelektrischen Vorrichtung zur objektiven Ausrichtung der Ziellinie des Zielmittels auf eine mit einer künstlichen Beleuchtung ausgerüsteten Zielmarke versehen ist, gekennzeichnet durch eine farbig oder farbneutral selektiv strahlende Zielmarke und durch äquivalente farbig oder farbneutral wirkende Filterungsmittel im Abbildungsstrahlengang des der objektiven Vorrichtung zugeführten Zielmarkenbildes.
  2. 2) Einrichtung zur optischen Entfernungsmessung nach Anspruch 1 mittels einer am Ziel-oder im Stand aufgestellten Basis insbesondere konstanter Länge und eines geodätischen Winkelmeßinstrumentes, vorzugsweise eines Theodolits, dadurch gekennzeichnet, daß die leuchtenden an der Basis angeordneten Zielmarken und das Fernrohr des Winkelmeßinstruments mit einem Polarisationsfilter ausgestattet sind.
  3. 3) Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnetp daß die Polarisationsfilter drehbar an den Zielmarken und am Zielfernrohr angeordnet sind.
  4. 4) Einrichtung nach Anspruch 1, bei der farbig wirkende Filterungsmittel und farbig strahlende Zielmarken vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Farben der Filterungsmittel bzw. die Farbe der Zielmarken austauschbar sind.
DEA10917U 1957-11-27 1957-11-27 Einrichtung zur optischen winkel oder entfernungsmessung. Expired DE1762734U (de)

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