DE176183C - - Google Patents

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DE176183C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
Vergaser, besonders für schwere Öle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vergaser, der sich besonders zum Vergasen schwerer öle, z. B. der Kohlenwasserstoffe des Steinkohlenteers, der Erdöle, Schieferöle und anderer eignet und daher deren Nutzbarmachung in Brennern für Beleuchtungs- und Heizzwecke ermöglicht. Der Vergaser besteht aus einer oder mehreren Vergasungskammern, die von der Nutzflamme beheizt werden, wobei dem oder den Brennern das brennbare Gas durch geeignete, mit der oder den Vergasungskammern verbundene und an diesen befestigte Kanäle zugeführt wird. Zerlegbare Vergaser dieser Art sind bekannt.
Der Vergaser nach vorliegender Erfindung zeichnet sich durch seine äußerst einfache Bauart aus und läßt sich sehr leicht in solche Teile zerlegen, welche eine bequeme Reinigung gestatten, was insofern einen besonderen Vorteil bedeutet, als Vergaser einer öfteren Reinigung unterworfen werden müssen.
Auf den Zeichnungen ist der Vergaser gemäß vorliegender Erfindung beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι z. T. eine Ansicht, z. T. einen Längsschnitt durch den Vergaser,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. ι und
Fig. 3 und 4 je einen Schnitt nach Linie C-C bezw. D-D der Fig. 1.
Die Vergasungskammer ist bei der dargestellten Ausführungsform in zwei Kammern unterteilt, von denen die eine die eigentliche Vergasungskammer η ist, während in der Kammer 0 eine Überhitzung des erzeugten Gases erfolgt. Die zu vergasenden Öle treten durch den Stutzen ρ in die Vergasungskammer η ein, durchlaufen diese infolge der in ihr angeordneten Trennungswand zweimal in ihrer Längsrichtung, treten alsdann durch das Rohr q nach der Uberhitzungskammer 0 über, in der die Gase überhitzt werden, bevor sie nach dem Sammelkanal r gelangen.
Von diesen aus treten die Gase durch den Brenner s. Dieser ist so angeordnet, daß die von ihm ausgehende Flamme zwischen den ■ beiden Kammern η und 0 hindurchschlägt, so daß sie deren Wandungen erhitzt. Die Kammern η und 0 sind seitlich, und zwar auf den der Flamme abgekehrten Seiten durch Platten t und u abgeschlossen, die mittels Schrauben an den Kammern η und 0 befestigt werden. Die Schrauben sind wie üblich so angeordnet, daß sie vor zu starker Erhitzung geschützt sind und infolgedessen jederzeit leicht zwecks Abnahme der Deckel t und u gelöst werden können.
Jede der beiden Kammern η und ο besteht aus einer flachen Rinne, die, wie schon bemerkt, durch eine Zwischenwand oder auch mehrere in zwei oder mehrere schlangenförmige Kanäle unterteilt wird. Dadurch, daß die beiden Kammern η, ο in Form einer flachen Rinne ausgebildet sind, lassen sich diese nach Lösen der Befestigungsschrauben und Abnahme der Deckel t, u, da sie auf ihrer
ίο ganzen Länge frei liegen, leicht und bequem reinigen. Vergaser für-'Dampfbrenner in Gestalt einer flachen, durch innere Wände in einen schlangenförmigen Kanal verwandelten und auf einer Seite beheizten Kammer sind bekannt. Auch hat man Vergaser aus stumpf gegeneinander stoßenden und abseits der Flamme durch Schrauben o. dgl. leicht lösbar verbundenen Teilen zusammengesetzt. Beide Einrichtungen sind hier· vereinigt worden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vergaser, besonders für schwere Öle, bestehend aus einer oder mehreren flachen Vergasungskammern, die durch innere Wände in einen schlangenförmigen Kanal zerlegte und auf der einen Seite von der Nutzflamme beheizt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der der direkten Einwirkung der Flamme ausgesetzte Kammerteil (0, n) aus einer verhältnismäßig flachen Rinne besteht, in welcher ein schlangenförmiger Kanal durch eine Wand gebildet ist, die in gleicher Weise wie die Seiten der Rinne stumpf gegen den die Rinne oben abschließenden, der unmittelbaren Erhitzung entzogenen, durch Schrauben o. dgl. festgehaltenen Deckel (t, u) anstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE176183C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195684B (de) * 1956-09-25 1965-06-24 Georg Neidl Dipl Ing Becken zum Reinigen von Abwasser oder zum Behandeln von Klaerschlamm

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195684B (de) * 1956-09-25 1965-06-24 Georg Neidl Dipl Ing Becken zum Reinigen von Abwasser oder zum Behandeln von Klaerschlamm

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