DE17603C - Neuerungen an Bier-Kontrol-Apparaten - Google Patents

Neuerungen an Bier-Kontrol-Apparaten

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Publication number
DE17603C
DE17603C DE188117603D DE17603DD DE17603C DE 17603 C DE17603 C DE 17603C DE 188117603 D DE188117603 D DE 188117603D DE 17603D D DE17603D D DE 17603DD DE 17603 C DE17603 C DE 17603C
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DE
Germany
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air
liquid
cock
piston
valve
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Expired
Application number
DE188117603D
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English (en)
Original Assignee
A. polster in Dresden, Seidnitzstrafse 19 und O. jummel in Leipzig, Petcrsstr. 27
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1881 ab.
    Durch das Rohr α, Fig. 1, strömt die Flüssigkeit in den Schwimmerraum, treibt die Luft durch das Ventil O1 und hebt den Schwimmer s] dadurch schliefst sich Ventil O1 und Ventil ο wird geöffnet; jetzt kann die Flüssigkeit nach dem Vierwegehahn e fliefsen und wird je nach der Stellung desselben durch die Rohre rrt rechts oder links in den Mefscylinder c einströmen. Der Hahn bleibt nun so lange in der einen Stellung, bis der Kolben k im Mefscylinder c nach der anderen Seite gegangen ist. Durch den Druck auf die eine Seite des Kolbens wird die Flüssigkeit der anderen Seite durch das Rohr r u und den Hahn b abfliefsen. Läuft nun keine Flüssigkeit mehr aus dem Hahn b, so ersieht man, dafs der Kolben in seiner Endstellung angekommen ist; nun wird der Hahn e nach der anderen Seite gedreht, und das Spiel des Kolbens erneuert sich.
    Bei der Drehung des Hahnes wird der Hebel h mit der Sperrklinke η durch einen am Konus befestigten Stift d, Fig. 5, bewegt und setzt ein Zifferwerk mit Sperrräderübersetzung in Bewegung, wodurch die bei jedem Doppelhub vom Kolben verdrängte Flüssigkeit notirt wird.
    Jedes Sperrrad g besitzt einen Stift 2, welcher bei jeder Umdrehung das nachfolgende Rad um Y10 weiter dreht, so dafs man stets durch die vier Oeffnungen, Fig. 4, nur die Zahl ablesen kann, welche die Zehner, Hunderter und Tausender angiebt. Die Zahlen sind direct auf den Sperrrädern angebracht, und besitzt jedes Sperrrad noch eine Sperrklinke η, damit man keines zurückdrehen kann. Der Hebel h mit Sperrklinke ist so angebracht, dafs letztere eher in den nächsten Zahn eingreift als der Hahn e die Umsteuerung bewirkt, wodurch ein Betrug der Registrirung ausgeschlossen ist. Tritt nun, nachdem die Flüssigkeit verbraucht ist, Luft in den Schwimmerraum, so sinkt die Flüssigkeit in demselben, das Ventil 0 wird geschlossen, Ventil O1 geöffnet und die Luft kann durch das Rohr rin strömen und giebt durch die Pfeife / zu erkennen, dafs keine Flüssigkeit mehr im Fafs vorhanden ist.
    Auf dem Rost m liegt das zur Kühlung nöthige Eis; dasselbe wird nicht mit den Wänden des Mefsapparats in Berührung gebracht, sondern nur die kalte Luft soll die Kühlung bewirken. Damit eine Circulation der Luft eintritt, ist der Kühlraum durch die Wände //, in drei Theile getheilt. Die Luft soll circuliren, wie die Pfeile andeuten.
    Ist eine Reinigung des Apparates und der Rohrleitungen nöthig, so bringe man das Rohr 0, Fig. 6, mit dem Deckel des Mefscylinders c durch Abnehmen der Schraube p in Verbindung, nehme zuvor den Kolben heraus und lasse dann das erhitzte Wasser aus einem Rei,-nigungsapparat einströmen.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Die Trennung des Vierwegehahnes am Zapfhahn b, um das Abzapfen der Flüssigkeiten in verschiedenen Quantitäten zu er-
    möglichen, damit nicht für jedes Quantum ein besonderer Apparat nöthig ist.
    Die Anordnung des Vierwegehahnes über dem Mefscylinder, damit, wenn sich Luft in letzterem angesammelt hat, dieselbe .beim Einfliefsen des Bieres austreten kann.
    Der Schwimmerapparat mit zwei Ventilen, welcher anzeigt, dafs Luft durch das Rohr a geht und den Zuflufs derselben zum Vierwegehahn abschliefst.
    Die Abkühlung des Mefscylinders durch kalte Luft, welche durch Theilung des Kühlraumes von unten zu- und nach oben durch das Eis abströmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188117603D 1881-06-05 1881-06-05 Neuerungen an Bier-Kontrol-Apparaten Expired DE17603C (de)

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