DE17602C - Neuerungen an dynamo-elektrischen Maschinen - Google Patents

Neuerungen an dynamo-elektrischen Maschinen

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DE17602C
DE17602C DENDAT17602D DE17602DA DE17602C DE 17602 C DE17602 C DE 17602C DE NDAT17602 D DENDAT17602 D DE NDAT17602D DE 17602D A DE17602D A DE 17602DA DE 17602 C DE17602 C DE 17602C
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Germany
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ring
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wedge
section
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DENDAT17602D
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R. J. GÜLCHER in Biala bei Bielitz
Publication of DE17602C publication Critical patent/DE17602C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/40DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the arrangement of the magnet circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1880 ab.
Die Verbesserung der auf beiliegender Zeichnung dargestellten dynamoelektrischen Maschine ist lediglich in der Beseitigung und Verminderung der den Drahtwindungen schädlichen Wärmequellen begründet, wodurch in zweiter Linie der Nutzefifect dieser Maschine ein gröfserer ist, als der anderer Systeme.
Der zwischen den magnetischen Polflächen rotirende Inductor ist ein Ring, dessen Kern, ähnlich wie bei der Gramme 'sehen oder Schuckert'schen Maschine, aus einzelnen, magnetisch isolirten Drähten oder Lamellen von weichem Eisen gebildet wird, um das Wechseln der magnetischen Pole während der Rotation des Ringes zu erleichtern und so die Erwärmung des Ringes selbst auf ein Minimum zu reduciren. Von anderen Maschinen· wesentlich verschieden ist jedoch der Querschnitt des Ringes, welcher entweder rein keilförmig, d. i. dreieckig ist, oder aus einem keilförmig zugespitzten Quadrat oder Rechteck besteht und durch diese Form nicht nur eine bequeme und solide Befestigung des Inductors ermöglicht, sondern auch gestattet, die um einen solchen Ring gewickelten Drahtspulen von allen Seiten der inducirenden Wirkung der magnetischen Polflächen auszusetzen.
Die magnetischen Polflächen sind in allen ihren Theilen aus U-förmigem Querschnitte gebildet und umschliefsen den rotirenden Ring derart, dafs die Schenkel ihres Querschnittes zu "beiden Seiten über die keilförmige Spitze des Ringquerschnittes hinausragen und dieser somit von allen Seiten ihrer inducirenden Wirkung ausgesetzt ist. Zieht man vor, dem Ringe ffeifren';"r«_in~':ke;ilfo;r:lni^^n. d. i. dreieckigen Querschnitt zu geben, so ändert sich naturgemäfs auch der Querschnitt der magnetischen Polflächen ein wenig, indem derselbe, um sich der Dreiecksform anzuschliefsen, die Gestalt eines gleichschenkligen Dreiecks mit abgeschnittener Spitze annimmt. In jedem Falle aber läfst sich bei keilförmigem oder keilförmig zugespitztem Querschnitte des Ringes den zugehörigen magnetischen Polflächen eine solche Form geben, dafs sie den Ringquerschnitt vollständig umschliefsen und somit auf alle Theile der zwischen ihnen rotirenden Drahtspulen inducirend wirken.
Um die Erwärmung des eisernen Kernes des rotirenden Ringes zu vermeiden, welche sich, da die Drahtspulen direct auf den Ringkern gewickelt sind, auch diesen mittheilt, wird folgendes einfaches mechanisches Mittel angewendet, durch welches bei der beschriebenen Maschine der Eisenkern des Ringes und die ihn umgebenden Drahtspulen fortwährend abgekühlt und hierdurch der etwaige Effectverlust auf ein Minimum reducirt wird. Die Drahtspulen sind nämlich nicht, wie bei anderen Systemen, radial, sondern parallel gewickelt, also ähnlich wie bei Pacinotti's Inductorring. Die durch diese Wickelungsart entstehenden radialen Zwischenräume sind nun durch Holzkeile ausgefüllt, welche auf beiden Seiten bis an die äufserste Peripherie des rotirenden Ringes reichen und mittelst Kupferniete am Eisenkerne befestigt sind.
Diese Holzkeile bilden mit den zwischen ihnen liegenden Drahtspulen am Umfange des Ringes eine gröfsere Anzahl von Kammern oder Schaufeln, welche durch die Rotation des Ringes zwischen den denselben umschliefsenden magnetischen Polflächen fortwährend von der einen
Seite kalte Luft einsaugen, um sie auf der anderen erwärmt sofort wieder auszustofsen, welche also ähnlich wie ein Ventilator wirken, durch die Erzeugung eines starken Luftstromes für die Abkühlung des rotirenden Inductors auf mechanischem Wege sorgen und hierdurch wieder gestatten, dem rotirenden Ringe eine gröfsere Geschwindigkeit zu geben.
Die Construction der übrigen Details der beschriebenen Maschine ist aus der Zeichnung ersichtlich und bietet nichts wesentlich neues. Es bleibt nur noch übrig, zu bemerken, dafs diese dynamoelektrischen Maschinen sich infolge ihres grofsen Nutzefifectes nicht nur zur Erzeugung von elektrischen Strömen für Beleuchtungszwecke und Galvanoplastik eignen, sondern auch ganz besonders zur Uebertragung von Kräften auf gröfsere Entfernungen zu elektrischen Eisenbahnen u. dgl. mit Vortheil sich verwenden lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung eines rotirenden Ringes von rein keilförmigem, d. i. dreieckigem, oder keilförmig zugespitztem Querschnitte bei magneto- oder dynamoelektrischen Maschinen, um die um einen solchen Ring gewickelten Drahtspulen in allen ihren Theilen der inducirenden Wirkung der magnetischen Polflächen aussetzen zu können.
    Die Anwendung magnetischer Polflächen von U-förmigem oder ähnlichem Querschnitte, welche einen rotirenden Ring von der unter i. angeführten Form derart umschliefsen, dafs die Schenkel ihres Querschnittes, der auf seiner ganzen Ausdehnung Polfläche ist, zu beiden Seiten über die keilförmige Spitze des Ringquerschnittes hinausragen und dieser somit von allen Seiten ihrer inducirenden Wirkung ausgesetzt ist.
    Die eigenthümliche, oben beschriebene Art, den rotirenden Ring mit parallelen Drahtspulen zu umwickeln und durch diese in Gemeinschaft mit den den Ring umschliefsenden magnetischen Polflächen gleichsam einenVentilator zu bilden, welcher mittelst eines starken Luftstromes den eisernen Kern des Ringes sowohl, als auch die ihn umgebenden Drahtspulen selbst fortwährend abkühlt, d. i. die Abkühlung des rotirenden Inductors auf mechanischem Wege.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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