DE175940C - - Google Patents

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DE175940C
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Germany
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traverse
hammer
chisel
rollers
clamp
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor
    • B21J15/18Drives for riveting machines; Transmission means therefor operated by air pressure or other gas pressure, e.g. explosion pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat eine fahrbare Preßluft - Nietvorrichtung zum. Gegenstande, die sich durch Anpassungsfähigkeit an die ständig wechselnden örtlichen Verhältnisse bei der Arbeit, durch leichte Einstellbarkeit und bequeme Beweglichkeit auszeichnet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß auf einen fahrbaren Wagen ein mit Hilfe teleskopartiger Stützstangen in der
ίο Winkelstellung einstellbarer Rahmen angeordnet ist, der auf einer auf- und abverschiebbaren Traverse die auf Rollen seitlich beweglichen Hängevorrichtungen für den Preßluftniethammer bezw. den Meißelhammer trägt und durch Gegengewichte in jeder Lage ausbalanciert werden kann. Die durch die eingangs aufgeführten Eigenschaften bedingte Arbeitsbeschleunigung und Verbilligung gewährleistet auch im allgemeinen eine bedeutend erhöhte Zweckdienlichkeit gegenüber den älteren Einrichtungen.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι die Vorrichtung in einer Vorderansicht,
Fig. 2 in einer Seitenansicht dar; die
Fig. 3, 4, 5 und 6 stellen Konstruktionseinzelheiten dar.
Auf dem mit den Rädern 1 versehenen Wagen 2 ist ein Rahmen 3 montiert, der mit Hilfe der teleskopartigen Stützstangen 4 in der Winkelstellung den örtlichen Arbeitsverhäitnisseiii angepaßt werden kann. Eine Traverse 5 ist mit Hilfe von Führungshülsen 6 auf den Stützstangen 3 auf- und abbewegbar und durch die an seitlichen Armen 7 angebrachten, auf den Rahmenrohren 3 geführten Rollen 8 gegen Ecken gesichert.
Die Führungshülsen 6 der Traverse 5 weisen angeschmiedete Haken 9 auf, an welchen das Seil 10 für die den Niet- und Meißelhammer ausbalancierenden. Gewichte 11 befestigt ist. Von den beiden Haken g aus laufen die Schnüre 10 über Rollen 12 von auf den Rahmen-stangen 3 drehbaren Auslegern 13, welche letzteren ein Einstellen der Gewichte 11 je nach der Lage des Rahmens 3 ermöglichen, um ein Überschlagen der Vorrichtung auszuschließen. Die Höhenlage der Ausleger 13 auf den- Rahmenteilen 3 wird durch die Muttern 14 gesichert. Klauen 15 dienen den Stützen 4 bezw. den ausziehbaren, durch die Klemmschrauben 16 feststellbaren unteren Verlängerungsarmen 17 zur Führung. Mit Hilfe von Schrauben 18 werden die Stützen 4 bezw. 17 festgestellt.
Die Hängevorrichtung für den Preßluftniethammer besteht aus der durch Schrauben 19 (Fig. 3) über dem Hammer zusammenziehbaren Schelle 20, deren Zapfen 21 mit dem Bunde 22 in dem geteilten Kloben 23 leicht drehbar ist. Dieser mit Körnerspitzen 24 in dem Bügel 25 leicht bewegliche zweiteilige Kloben 23 schafft in Gemeinschaft mit der Schelle 20 ein Universalgelenk für den Hammer, so daß dieser jede den Nieten angepaßte Bewegung ausführen kann. Um die Erschütterung des Rahmens 3 beim Nieten zu vermeiden, ist die Schelle 20 mit Hilfe des
Bügels 25 an einer Stange 26 befestigt, deren oberes gegabeltes Ende 27 eine auf der Traverse 5 laufende Rolle 28 trägt.
Der Meißelhammer wird in dem Ringe 29 in ähnlicher Weise wie der Preßlufthammer in der Schelle 20 befestigt, doch ist dieser Ring 29 an der mit Hilfe der Führungsrolle 28 auf der Traverse 5 seitlich verschiebbaren Kette 30 aufgehängt. Um ein Herausfliegen des Meißels beim Arbeiten zu verhindern, ist eine Sicherung angebracht, die aus der Gabel 31 besteht und mit zwei Schrauben 32 (Fig. 6) an dem Ringe 29 befestigt ist. Die Gabel 31 ist aufklappbar, da der an der Stirnseite vorgesehene Schlitz 33, in welchem der Meißel sich bewegt, offen ist, um ein sicheres und schnelleres Umstecken des Meißels zu erreichen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    20
    I. Fahi-bare Preßluft - Nietvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf einem fahrbaren Wagen (2) montierter, mit Hilfe teleskopartiger Stützstangen (4, 17) in der Winkelstellung einstellbarer Rahmen (3) auf einer auf- und abverschiebbaren, durch an seitlichen Armen (7) angeordnete Führungsrollen (8) gegen Ecken gesicherten Traverse (5) die auf Rollen (28) seitlich beweglichen Hängevorrichtungen für den Preßluftniethammer bezw. den Meißelhammer trägt, wobei diese Traverse (5) in jeder Lage dadurch, ausbalanciert werden kann, daß zwei Gegengewichte (11) tragende Schnüre (10) über Gleitrollen (12) von .seitlich zu den Stützstangen (3) drehbaren Auslegern (13) laufen und an Haken (9) der Führungshülsen (6) der Traverse (5) befestigt sind.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Hilfe einer in einem gegabelten Ende (27) gelagerten Rolle (28) auf der Traverse (5) leicht bewegliche Stützstange (26) eine Klemmschelle (20) für den Preßluftniethammer trägt, welche Schelle in einem Universalgelenke allseitig drehbar ist.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Hilfe einer in einen Gabelarm (27) gelagerten Rolle (28) auf der Traverse (5) leicht bewegliche Tragekette (30) einen um Schraubenstifte (32) aufklappbaren Bügel (31) besitzenden Ring (29) mit Schlitz (33) in der Stirnseite für den Meißelhammer zum Schütze gegen Herausfliegen des Meißels beim Arbeiten trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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