DE175366C - - Google Patents
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- DE175366C DE175366C DENDAT175366D DE175366DA DE175366C DE 175366 C DE175366 C DE 175366C DE NDAT175366 D DENDAT175366 D DE NDAT175366D DE 175366D A DE175366D A DE 175366DA DE 175366 C DE175366 C DE 175366C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K27/00—Handling devices, e.g. for feeding, aligning, discharging, Cutting-off means; Arrangement thereof
- B21K27/06—Cutting-off means; Arrangements thereof
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche stabförmiges Arbeitsgut,
z. B. aus Eisen, einer Maschine beständig zuführt, welche dasselbe in einzelnen Abschnitten
hintereinander zu Nieten, Schrauben ü. dgl. verarbeitet. Die vorliegende Vorrichtung
soll das Ende des stabförmigen Arbeitsgutes immer in gleicher Richtung vorbringen,
so daß dasselbe sicher in ein Gesenk o. dgl.
ίο eintritt, und sie soll dann einen mehr oder
weniger großen Teil abschneiden. Es sind also eine Zufiihrungs- (Zange) und eine
Schneidevorrichtung (Schere) verbunden.
Um den angestrebten Zweck zu erreichen, erhält die Schere in an sich bekannter Weise
ein bewegliches Messer mit einer allseitig geschlossenen Öffnung. Dieses Messer hält beständig
das Ende des Stabeisens fest und führt dasselbe so, daß beim Vorschub das Stabeisenende mit absoluter Sicherheit in die
Matrize einer Nietenmaschine gelangt.
Da das bewegliche Messer das Stabeisenende beim Schneiden auf- und abbewegt,
während der Stab von der Zuführungsvorrichtung gehalten wird, so ergibt sich eine
Biegung des Eisenstabes. Um hierbei bleibenden Verkrümmungen des Stabes, die das
Einführen in den Matrizenring naturgemäß erschweren wurden, vorzubeugen, wird die
den Vorschub bewirkende Zange von der Schere um ein solches Stück entfernt gelegt,
daß scharfe Krümmungen des Stabes durch das bewegliche Scherenmesser nicht erfolgen.
Die Sicherheit gegen Verkrümmungen läßt sich noch erhöhen, wenn die Vorschubzange
noch mit einem Führungsauge für das Stabmaterial versehen wird, welches mit Bezug
auf die Nietmaschine hinter der Zange liegt. Wird dann während des Abschneidens, wie
das den Arbeitsverhälthissen zumeist entsprechen wird, die Zange geöffnet, so erfolgt
die Biegung des Stabeisens nach einem recht langen Radius, entsprechend der Entfernung
des Führungsauges auf der Zange von der Schere, so daß schädliche Verkrümmungen als ausgeschlossen anzusehen sind. Für die
Zwecke einer Nietenherstellungsmaschine hat das Messer mit der allseitig geschlossenen
Kreisöffnung noch den besonderen Vorteil, daß der Schnitt gratfrei erfolgt; das vorzuschiebende
Stabeisenende bleibt ohne jeden Grat. Die Zuführungs- und Abschneidevorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung
in einer beispielsvveisen Ausführungsform dargestellt.
Die Fig. ι und 2 zeigen Längsschnitte mit verschiedenen Stellungen der Teile. Fig. 3
zeigt eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt.
Die Zuführungsvorrichtung besteht aus einem Schlitten s, der sich auf dem Bett w
hin- und herbewegt. Das Stabeisen α geht durch ein Auge s2 des Schlittens hindurch und
wird von einer Zange erfaßt, die einesteils aus der am Schlitten s sitzenden festen Backe s1,
anderenteils aus der beweglichen Backe t besteht, die in Form eines Winkelhebels am
Schlitten s gelagert ist. Das Bewegungselement für die Zange greift, wie durch den
Pfeil angedeutet, an dem langen Schenkel i1
des Winkelhebels an. Vorn am Bett w ist
das feste Messer u gelagert. Dieses hat eine U-förmige Vertiefung ul erhalten, während
das bewegliche Messer ν mit einem geschlossenen Auge v1 versehen ist, welches das
Stabeisen allseitig umfaßt. Das Auge v1 ist trichterförmig ausgebildet, so daß beim Bewegen
des Messers ν das Stabeisen nicht verkrümmt wird, wie es bei einer zylindrischen
Bohrung der Fall sein würde.
Das Material wird durch die Zange zugeführt, und darauf geht das Messer ν nieder,
während sich die Zange bereits zurückbewegt. Das Messer ν schneidet dabei einen Bolzen
ab, der mit seinem hinteren Ende in der Vertiefung u1 des festen Messers u eine sichere
Lagerung findet. Das Ende des Stabeisens wird in einem langen Bogen, wie Fig. 2 zeigt,
niedergebogen, es wird das Ende aber beim Wiederaufwärtsgang des Messers ν sicher in
die Vertiefung u1 hineingelangen, da es ja
von dem Auge des Messers ν umschlossen und geführt wird..
Claims (2)
1. Zuführungs- und Abschneidevorrichtung für Nieten-, Schraubenbolzenpressen
u. dgl. mit einer hin- und herbewegten Zuführungszange für das Stabeisen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß
das durch die Zange (s sl t) zugeführte Stabeisen durch ein allseitig geschlossenes
Auge (v]j eines beweglichen Messers (v)
hindurchgeführt wird, welches das Stabende abbiegt und dabei abschneidet, und es darauf wieder in die zur Einführung
in den Matrizenring o. dgl. geeignete Lage zurückbiegt.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zange (si t) sich bei Ausführung des Schnittes in Richtung der Schneidbewegung'
des Messers (v) öffnet, um die zum Schneiden erforderliche Abbiegung des Stabeisens ohne dauernde Verkrümmung
desselben zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175366C true DE175366C (de) |
Family
ID=440026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175366D Active DE175366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175366C (de) |
-
0
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