DE1753103C - Klosett mit Brennkammer - Google Patents

Klosett mit Brennkammer

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DE1753103C
DE1753103C DE1753103C DE 1753103 C DE1753103 C DE 1753103C DE 1753103 C DE1753103 C DE 1753103C
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DE
Germany
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combustion chamber
toilet
air
suction
collecting device
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Sundberg, Hardy Mikael, Oberwil-Zug (Schweiz)
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Description

Die Erfindung bezieht eich auf «in Klosett mit eine Stellung wntpr dem Trichter I «um Auisammel« ; y| einer Sammelvorrichtung für Exkremente, einer von Exkrementen und eine halb umgedrehte Stellung - .'u|
Brennkammer zum Verbrennen der von der Sammel· über einer Brennkammer 5 .eln"?".menJH Λ?η"βη: λ* vorrichtung kommenden Exkremente, und einem In der Brennkammer 5 1st ein EieKtro-neiacorper ο ·, SnuggeblUse zum Belüften der Sammelvorrichtung .,<! angeordnet. In der Zeichnung ist die Schale ϊ in der
und zum Absaugen von Abgasen aus der Brenn- ' SammelsteUung gezeigt, und wenn die in diejenige
kammer, Stellung gedreht wird, die in der Zeichnung von der
Bei einem bekannten Klosett dieser Art (USA- Schale 3 eingenommen wird, werden etwaige Exlcre-Patentschrift 3 020 559) sieht eine Sammelschale der mente in der Schale 2 in die Brennkammer S eisammelvorrichtung Über öffnungen ständig in Ver- io leert, um dort verdampft, trocKendestilhert und bindung mit der Brennkammer. Die Sammelvorrlch- schließlich verbrannt zu werden. Ein Glied 7 ist zum tung und die Brennkammer sind gemeinsam in einem dichten Umschließen der über der Brennkammer 5 zylindrischen Gehäuse angeordnet, An eine rück- gelegenen Schale 3 vorgesehen, so aaß die BrennwUrtige Gehäuseöffnung ist das Sauggebläse an- kammer infolgedessen von einem über ihr befindgeschlossen. Dieses saugt aus einem aus der Brenn- 15 liehen Gehäuse 8, in welchem die Schalen 2 und 3 kammer herausragenden Rohrstutzen die Ver- untergebracht sind, hauptsächlich dicht abgetrennt ist, brennungsabgase ab. Zugleich wird der Trichter der während dagegen ein Spalt 9 zwischen dem Trichter 1 Sammelvorrichtung durch die untere Trichteröffnung und der in der Sammelstellung befindlichen Schale 2 und den Innenraum des Gehäuses belüftet. Die Luft vorhanden ist.
aus dem Trichter wird aber zugleich durch die unter- »0 Durch eine Leitung 10 ist das Innere des Gehalb der Trichteröffnung liegende Eintrittsöffnung der hänses8 über eine Klappeil an die Saugseite eines Brennkammer in dies«: hineingesaugt. Die Ansaug- Gebläses 12 angeschlossen, dessen Druckseite an ein wege des Gebläses stellen dadurch untereinander in Austrittsrohr 13 angeschlossen ist. Die Saugseite des Verbindung. Beide Ansaugwege haben nur einen Gebläses ist ferner über eine Nacbbrennkarnmer 14 Lufteintritt, nämlich den Trichter der Sammel- aj an die Brennkammer 5 angeschlossen, wobei in einer vorrichtung. Auf dies«» Weise läßt sich keine ganz Verbindungsöffnung zwischen der Brennkammer 5 zufriedenstellende Lüftung und Kühlung des Klosetts und der Nachbrennkammer 14 eine Gitterplatte 15 erreichen. Ferner reicht die durch den Trichter an- und ein zum Erhitzen derselben bestimmter Elektrogesaugte Luft nicht füir die ordnungsgemäße Durch- Heizkörper 16 untergebracht sind. An das Austrittsführung eines Nachverbrennungsvorgangs aus. 30 rohr 13 ist eine Leitung 17 angeschlossen, die zum
In der älteren deutschen Patentanmeldung Einführen von Erstluft in die Brennkammer 5 durch P 15 51 858.8-13 wird auch bereits eine Nach- eine in diese mündende Düse 18 dient Die Leitung
verbrennung der Abgase aus der Brennkammer vor- 17 erstreckt sich durch die Nachbrennkammer 14,
geschlagen. Auch dort ist aber für die Belüftung und damit die durch die Leitung strömende Luft erwärmt
die Brennkammer nur ein Luftetntritt vorhanden. 35 wird, und im Inneren der Nachbrennkammer ist die
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Leitung mit Düsenlöchern zum Einführen von Zweit- Lüftung und Kühlung des Klosetts der eingangs be- luft in die Nachbrcutikaiiimcr ausgebildet. Die Luft-
schriebenen Gattung zi> verbessern und eine zu- strömung durch die Leitung 17 ist mittels einer
friedenstellende Nachverbrennung zu ermöglichen. Klappe 20 regelbar.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, 40 Wenn das Klosett im Betrieb ist, bildet die Schale 3
daß das Sauggebläse an seiner Saugseitc α. .:»' ,r eiiyn Strahlungsschutz £.*vr die darüberliegende
einander getrennte Ar.zr.··-'*-:' ~* ?<*sonderten Sammelvorrichtung, und &!■ ν.ίι.-eiufc v'w (?:r Trich·
τ ,.*,.,·,„♦,.:.,-■■. ..i^t/T' - ., ist, von weichen Ansaug- te* I und die Schals 2 in der Sammelsteükif·^ in dieser
wegen der erste durch die Sammelvorrichtung und Weise gegen die Brennkammer abgeschirmt sind,
der zweite durch die Brennkammer sowie einen 45 wird vom Gebläse 12 Luft durch den Trichter 1 und
dieser in Strömungsrichtung nachgeschalteten Nach- den Spalt 9 eingesaugt, wobei diese Luft zwischen
brenner führt. die Schalen 2 und 3 strömt und diese bestreicht, so
Bei dem erfindungsgemäßen Klosett saugt des Oe- daß sie während der Verbrennung im Klosett gekühlt blase auf völlig voneinander getrennten Wegen ein- werden, damit eine Dampfbildung in der die Sammelmal Belüftungsluft durch die Sammelvorrichtung und 50 stellung einnehmende Sammelschale sowie eine unzum anderen Verbrennungsluft durch die Brenn- angenehme Wärmestrahlung von dieser Schale verkammer und einen Nachbrenner. Damit wird eine mieden wird. In der Brennkammer 5 werden die ausreichende Belüftung und Kühlung der Sammel- darin entleerten Exkremente verdampft, trockenvorrichtung ebenso sichergestellt, wie eine aus- destilliert und schließlich verbrannt, wobei die Verreichende Sauerstoffzufuhr zur Brennkammer und 55 brennung unter Zufuhr erwärmter Erstluft von der dem Nachbrenner. Druckseite des Gebläses durch die Leitung 17 und
Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstandes die Düse 18 erfolgt. Aus der Brennkammer 5 werden
der Erfindung sind den Unteransprüchen sowie der die Abgase durch die vom Heizkörper 16 erhitzte
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführoings- Gitterplatte 15 in die Nachbrennkammer 14 gesaugt,
beispieis in Verbindung mit der Zeichnung zu ent- 60 wo die Abgase unter Zufuhr von Zweitluft aus der
nehmen. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Leitung 17 durch die Düsenlöcher 19 nachverbrannt
schematischen Vertikalschnitt durch ein Ausf ührungs- werden. Die Abgase aus der Nachbrennkammer wer-
bcispiel eines Klosetts gemäß der Erfindung. den dann vor dem Eintritt in das Gebläse 12 mit
Unter einem Sammeltrichter 1, der mit einem derjenigen Luft vermischt, die vom Inneren des Ge-
üblichcn Klosettsitz versehen sein kann, sind zwei 65 häuses 8 abgesaugt wird, und dieses Vermischen wird
starr miteinander verbundene Sammelgefäße oder mittels der Klappe 11 geregelt. Damit Erstluft und
-schalen 2 und 3 angeordnet. Die Schalen sind um Zweitluft durch die Leitung 17 nicht an einem allzu-
einc horizontale Achse 4 drehbar, um abwechselnd frühen Stadium des sich in der Brennkammer ab-
1763
spielenden Vernlchtungaprozcsees in die Brenn· kammer S bm die Nachbronnkammer 14 eintreten· . wird die Luftströmung durch die Leitung 17 von der Klappe 20 geregelt, die vorzugsweise durch thermische Anzeige gesteuert wird. ·β

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Klosett mit einer Sammelvorrichtung für Exkremente, einer Brennkammer zum Verbrennen der von der Sammelvorrichtung kommenden »o Exkremente, und einem Sauggebläse zum Belüften der Sammelvorrichtung und zum Absaugen von Abgasen aus der Brennkammer, dadurch gekennzeichnet, daß das Sauggebläse(12) an seiner Saugseite an zwei voneinander getrennte Ansaiigwege (1 bis 3, 9,10 bzw, 5,14 bis 16) mit gesonderten Lufteintritten (1 bzw. 17, 18) angeschlossen ist, von welchen Ansaugwegen der erste durch die Sammelvorrichtung (1 bis 3) und der zweite durch die Brennkammer (5) sowie einen so dieser in Strömungsrichtung nachgeschalteten Nachbrenner (14 bis 16) führt.
2. Klosett nach Anspruch 1, dadurch gekenn·
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schale (2 bzw. 3) führt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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