DE175017C - - Google Patents

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DE175017C
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valve
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air
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV^ 175017 — KLASSE SIb. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. September 1903 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Drucklufthammer, bei welchem ein durch Druckluft gesteuertes Ventil das Druckmittel beim Nichtgebrauch vom Zylinder abschließt.
Dje Erfindung besteht darin, daß das als Stufenventil ausgebildete Ventil derart in den Luftzuführungskanal eingebaut ist, daß es beim Schließen in der Richtung des Luftzuflusses bewegt werden muß, zum Zwecke,
ίο die zum Abschließen nötige Verschiebung des Ventils und damit die Unterbrechung der Tätigkeit des Hammers möglichst schnell und sicher zu bewirken.
Auf der Zeichnung ist eine Ausfübrungsform eines Drucklufthammers dargestellt, und zwar in den Fig. 1 und 2, in welchen der Hammer im Schnitt bei verschiedener Stellung der in Betracht kommenden beweglichen Teile gezeichnet ist.
Das in den Handgriff des Hammers eingebaute Sicherheitsventil 1 ist ein möglichst leichter, dünnwandiger, an beiden Enden ganz offener Hohlzylinder mit einer Querwand und einer ringförmigen Erweiterung an einem Ende, sowie
mit seitlichen Öffnungen 9 in der Nähe des anderen Endes. Dies Ventil, welches ungleich große Druckflächen besitzt, hat in der erwähnten Querwand 2 eine Verbindungsöffnung 3. Der durch die untere Erweiterung des Ventils bedingte ringförmige Raum 4 im Ventilgehäuse steht in ständiger Verbindung mit der Außenluft, während von der größeren Druckfläche des Ventils aus ein Kanal 5 zu dem entfernteren Laufende führt und durch die Nut 6 des Werkzeugkopfes und den Kanal 7 der Lauf wandung mit der Außenluft in Verbindung steht, wenn — wie in Fig. ι gezeichnet — das Werkzeug 8 sich nicht in Arbeitsstellung befindet. Durch die erwähnten Öffnungen 9 am entgegengesetzten Ende des Ventils kann die Druckluft, wenn das Ventil ungesteuert ist (s. Fig. 2) in den zum Hauptventil 10 und in die obere Laufkammer 11 führenden Einlaßkanal 12, 13 gelangen. - Die Wirkungsweise des Ventils ist nun folgende: Wenn nicht gearbeitet wird, befindet sich das Sicherheitsventil 1 und das Werkzeug 8 in den in Fig. 1 gezeichneten Stellungen. Das Ventil wird in dieser Ruhestellung durch die schwache Spiralfeder 14 gehalten und das Werkzeug durch den Fangring 20 am Herausfallen gehindert. Wird durch Druck auf den Finger 15 am Handgriff Arbeitsluft eingelassen, so gelangt diese durch die Kanäle 3, 5, 6 und 7 nach außen, ohne den Schlagkolben des Hammers in Bewegung zu setzen, da jetzt der Zuflußkanal 12,. 13 durch das Ventil abgeschlossen ist. Wird jedoch das Werkzeug 8 soweit als möglieh in den Hammerlauf hineingeschoben (s. Fig. 2) und in dieser, d. h. der Arbeitsstellung, festgehalten, so ist der Kanal 5 abgeschlossen, und die in ihm sich anstauende Druckluft
wird infolge der größeren Druckfläche am Ventil sofort ein Verschieben des Ventils ι in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung bewirken, so daß die Luft Zutritt zum Hammer bekommt und letzterer in Tätigkeit gesetzt wird. Wird der Hammer vom Arbeitsstück abgehoben, der Luftzutritt zu dem Handgriffkanal aus irgend einem Grunde jedoch nicht abgesperrt, so strömt die Luft, nachdem das
ίο Werkzeug 8 die frühere Ruhelage wieder eingenommen oder ganz herausgestoßen ist, aus dem Kanal 5 und der ihm zugekehrten Kammer des Ventils 1 ins Freie, und zwar schneller, . als sie von durch den engeren Kanal 3 nachströmender Druckluft ersetzt werden könnte. Es entsteht daher ein Luftüberdruck von oben, welcher das Ventil sofort wieder umsteuert und so den Luftkanal 12 und 13 des Hammers schließt, und zwar
ao erfolgt dieser Abschluß, da das Ventil in der Bewegungsrichtung der Druckluft verschoben
wird, mit großer Schnelligkeit und Sicherheit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drucklufthammer mit einem im Druckmittelzuleitungskanal liegenden Ventil, das beim Aufdrücken des Hammers auf das Werkstück durch Druckluft infolge Ab-Schlusses einer Auspufföffnung entgegen der Wirkung von dauernd auf einer kleineren Ventilfläche lastender Druckluft verschoben wird und dadurch dem Druckmittel Zutritt zum Arbeitszylinder' gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Bohrungen dauernd miteinander in Verbindung stehenden beiden Steuerflächen des Ventils so angeordnet sind, daß das Ventil beim Abheben des Hammers vom Werkstück in Richtung des Druckluf-tstromes verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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