DE174972C - - Google Patents

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DE174972C
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chick
mixing
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longitudinal channels
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DENDAT174972D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/20Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by separate actuating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85/. GRUPPE
Es sind bereits Mischhähne bekannt, bei denen die Querschnitte der zum Ausflußstutzen führenden Zuleitungen beliebig geändert werden können, um auf diese Weise z. B. Mischungen von heißem und kaltem Wasser von veränderlicher Temperatur erhalten, mithin das Mischungsverhältnis ändern zu können. Solche Mischhähne sind auch schon derartig ausgeführt worden, daß das
ίο Küken getrennte Anschlußkanäle mit seitlichen Anschlußöffnungen für die Zuleitungen enthält. Die bisherigen derartigen Ausführungen zeigen jedoch den Mangel, daß mit jeder Einstellung des Kükens für eine gewisse Ausflußmenge auch ein anderes Mischungsverhältnis und eine andere Temperatur erzielt wird. Dieser Nachteil wird nun bei vorliegendem Mischhahn dadurch beseitigt, daß der Querschnitt einer jeden der seitlichen
ao Öffnungen der Kükenkanäle in solcher Weise verändert werden kann, daß das Mischungsverhältnis bei jeder Kükenstellung, also für jede Durchflußmenge unverändert, bleibt. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß die Hilfsmittel zur Veränderung der Querschnitte in den Kanälen des Kükens selbst angeordnet werden.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführung eines solchen Mischhahnes, in der dieser besonders für Badezwecke zum Mischen von kaltem und warmem Wasser geeignet ist, dar; Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt durch den Mischhahn.
Das ungefähr halbkugelige Gehäuse a, das an seiner ebenen Fläche mit Füßen b zum Anschrauben an die Wand versehen ist, ist innen durch die Wände d, e in die Kammern I, II, III geteilt, wobei zwischen die Wände das Kükenlager h eingeschaltet ist. Hinten an dem ebenen Wandteil der Kammer I befindet sich ein Rohransatz / mit einer Durchlaßöffnung /: zur Zuleitung des kalten Wassers, ebenso hat die Kammer II einen Stutzen m mit Durchlaßöffnung m1 für das warme Wasser. Das in das Gehäuse ragende offene Ende des Kükenlagers h durchdringt die hintere, ebene Wand des Gehäuses und mündet in die Kammer III aus, die sich in länglicher Gestalt hinter der ebenen Gehäusewand hinzieht, unten in das Gehäuse einmündet und daselbst im Ableitungsstutzen n1 endigt.
Das im Kükenlager h befindliche Küken ο hat zwei zu seiner Drehachse parallel angeordnete Kanäle ρ,ρ1, die an den inneren, in die Kammer III mündenden Enden mit Rückschlagventilen q versehen sind, während in die vorderen Enden der Kanäle die beispielsweise durch Schraubenspindeln verstellbaren oder in Stopfbüchsen verschiebbaren Kolben ql eingesetzt sind; die Kanäle p, pl haben seitlich die in der Ebene der Gehäuseöffnungen i, P befindlichen Öffnungen s und i1, welche durch die Kolben q1 mehr oder weniger geschlossen und für ein bestimmtes Flüssigkeitsverhältnis eingestellt werden können.
Steht also z. B. der Kanal ρ oder seine Öffnung s der Öffnung i und alsdann der Kanal jj1 mit seiner Öffnung s1 der Öffnung i1 gegenüber, so können die durch die Stutzen /, m in die Kammern I, II tretenden Flüssigkeitsmengen (heißes und kaltes Wasser) durch
die Kanäle ρ, ρχ in die Kammef" III treten, sich daselbst mischen und durch den Stutzen nl abfließen, und ist es durch die Einstellung der Kolben q1 möglich, das Verhältnis der Durchgangsquerschnitte zueinander beliebig zu ändern, ebenso auch den Durchgangsquerschnitt der einen Leitung ganz unabhängig von der Einstellung der anderen Leitung oder des Kükens zu ändern, und es ist klar, daß
ίο das einmal eingestellte Mischungsverhältnis stets dasselbe bleibt, gleichgültig, ob das Küken nur für eine geringe oder für die größte Ausflußmenge geöffnet wird.
Hinter der Kammer III ist ein innerhalb des Stutzens nl endender Kanal ν vorhanden, der an seinem Ende \ düsenförmig ausgebildet und mit seitlichen Längsschlitzen ^1 versehen ist. Durch diesen Kanal kann dem Flüssigkeitsgemisch nach Bedarf Dampf zugeführt und dadurch die Temperatur des ersteren erhöht werden. Diese Einrichtung des Dampfkanals ν bezweckt ferner eine wirksamere Absaugung der Flüssigkeiten aus den Kammern I, II und den Kanälen p, p1, so daß ein Rückstau des Flüssigkeitsgemisches nicht stattfinden kann. Ein solcher Rückstau wird jedoch ohnehin, auch wenn die Dampfleitung ν nicht benutzt wird, durch die Rückschlagventile q unmöglich gemacht, welche einen Rücktritt des Gemisches verhindern, falls der Flüssigkeitsdruck in der Kammer III einmal größer wie in den Zuleitungen wird. Der Dampfkanal mit Enddüse kommt auch dann zur Wirkung, wenn Warmwasser für die Mischung nicht vorhanden sein sollte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mischhahn, namentlich zum Mischen von heißem und kaltem Wasser für Badezwecke u. dgl., in dessen Küken Längskanäle mit seitlichen Öffnungen zur Herstellung der Verbindung mit den Zuleitungen angeordnet sind, gekennzeichnet durch in den Längskanälen des Kükens angebrachte Kolben (ql), die unabhängig voneinander und von der Drehbewegung des Kükens derart verschoben werden können, daß bei jeder Stellung des Kükens, also für jede Durchflußmenge, das Mischungsverhältnis unverändert bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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