DE1748434U - Beschikungsvorrichtung. - Google Patents

Beschikungsvorrichtung.

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DE1748434U DE1955E0007697 DEE0007697U DE1748434U DE 1748434 U DE1748434 U DE 1748434U DE 1955E0007697 DE1955E0007697 DE 1955E0007697 DE E0007697 U DEE0007697 U DE E0007697U DE 1748434 U DE1748434 U DE 1748434U
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Description

  • Beschickungsvorrichtung.
  • Vorliegende. Neuerung bezieht sich auf eine Beschikkungsvorrichtung mit einem zu einer Entnahmevorrichtung führenden Zufuhrkanal, in welcher in unrichtige Lage vor einem Durchlass zum Zufuhrkanal ankommende Werkstücke durch Schleuderwirkung zurückgeworfen werden.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art gelangen die Werkstücke, z. B. Schrauben aus einer Rührtrommel in senkrechter Lage mit ihren noch ungeschlitzten Köpfen nach oben in einen geneigten Kanal. Die Wände des Kanals sind so ausgebildet, dass schlecht gerichtete Werkstücke abfallen oder ausgerichtet werden. Gut ausgerichtete Schrau-
    ben können dann zwischen dem Kanal und einem Schleuderrad
    hindurchtreten, während Werkstücke, deren Köpfe noch nicht ausgerichtet sind, vom Schleuderrad in die Rührtrommel zurückgeschleudert, werden.
  • Bei einer andern bekannten Vorrichtung gelangen flache, ebene Werkstücke von einem Trichter auf eine in geneigter Ebene rotierende, mit einer Ringnut versehene Scheibe.
  • Werkstücke, die vom Trichter in die Ringnut eintreten, können unter einem um eine zur Drehachse der Scheibe senkrechte Achse rotierenden Schleuderrad hindurchtreten und zur Entnahmevorrichtung gelangen. Werkstücke, die vom Trichter ausserhalb der Ringnut auf die Scheibe fallen, werden vom Schleuderrad in den Trichter zurückgeworfen.
  • Die gezahnten oder sonstwie mit Vorsprüngen versehenen Schleuderräder dieser bekannten Vorrichtungen haben jedoch keine richtende Wirkung auf die Werkstücke, sondern schleudern schlecht ausgerichtete Werkstücke lediglich zurück. Eine richtende Wirkung ist ausgeschlossen, weil das Schleuderrad sich entweder gegenüber einem ruhenden Kanal oder gegenüber einer Scheibe dreht, deren Drehebene eine andere ist, als diejenige des Schleuderrades. Die bekannten Vorrichtungen vermögen daher Werkstücke mit in Längsrichtung unregelmässig angeordneten, umlaufenden Absätzen nicht so gleichzurichten, dass die Längsachsen der Werkstücke senkrecht zur Längsrichtung des Zufuhrkanal zu liegen kommen.
  • Das Schleuderrad würde einfach am Werkstück vorbeilaufen und dieses beschädigen, während das Werkstück am stillstehenden Kanal oder an der drehenden Scheibe festhaften würde, insbesondere leichte Werkstücke, wie solche z. B. in der Uhrentechnik vorkommen, wo es z. B. Durchmesser von weniger als 1/10 mm gibt. Eine ausrichtende Wirkung würde also gar nicht eintreten.
  • Nun gibt es aber viele Fälle, z. B. in der Uhrentechnik oder Feinmechanik, wo die Achse von Werkstücken mit in deren Längsrichtung unregelmässig angeordneten umlaufenden Absätzen zwecks Ausrichtung gegenüber dem Durchlass z.B. um 90 oder 1800 gekippt werden muss.
  • Neuerungsgemäss werden solche Ausrichtungen ermöglicht durch zwei auf der vom Zufuhrkanal abgekehrten
    Seite voneinander weg rotierende ; eine richtende Wirkung
    auf die Merkstücke ausübende Schleuderräder oder dergl., die zwischen sich einen dem Längsschnitt der Werkstücke angepassten Durchlass frei lassen.
  • Da nun die Werkstücke zwischen zwei durch die Schleuderräder gebildeten, vom Zufuhrkanal sich weg bewegenden Wänden liegen, wird ihnen von diesen Wänden eine drehende und kippende Bewegung, also eine richtende Wirkung mitgeteilt, die wenn gewünscht, noch durch einen Auswerfer unterstützt werden kann, der von Zeit zu Zeit durch den Durchlass hindurchtritt.
  • Weiter ist die Vorrichtung neuerungsgemäss so gebaut, dass bei der Beschickung selbst Präzisionsteile grösste Schonung erfahren. Man kann die Werkstücke quer zur Rotationsebene der Schleuderräder dem Raum über dem Durchlass
    zuführen, sodass di.e Werkstücke sich nicht wie in senkrecht
    angeordneten Trichtern übereinander stapeln und sich dadurch gegenseitig beschädigen. Ist der oben erwähnte Auswerfer vorhanden, so kann er als schwache Feder ausgebildet werden.
  • Ist neuerungsgemäss weiter ein Rückführweg vorgesehen, der über dem Durchlass parallel zum Zufuhrkanal abzweigt und neben den $chleuderrädern vorbei führt, so kann mit der Vorrichtung in ununterbrochenem Betrieb gearbeitet werden. So bald nämlich der Zufuhrkanal gefüllt ist oder aus anderen Gründen über dem Durchlass zu viele Werkstücke anfallen, so können diese durch die Schleuderräder und/oder den Auswerfer in den Rückführweg befördert werden. Damit eine solche Beforderung in den Rückführweg dann nicht eintreten kann, wenn der Zufuhrkanal weiter gespiesen werden soll, so kann man neuerungsgemäß ein schwenkbares Auffangplättchen oder dergleichen zwischen Durchlass und Rückführweg vorsehen, welches beim Auftreffen eines einzelnen, von den Schleuderrädern und/oder vom Auswerfer zurückgeworfenen Werkstückes nicht so weit ausgeschwenkt wird, dass es den Durchgang zum Rückführweg freigibt, sondern das Werkstück zwingt, erneut auf den Durchlass zurückzufallen.
  • Die neuerungsgemässe Beschickungsvorrichtung kann der Beschickung der verschiedenartigsten Bearbeitungsmaschinen und Messgeräte und anderer Arbeitsstellen dienen.
    h
    Es gibt auch scon Beschlekungsvonichtungen, wo
    zwei sich gegenläufig zueinander drehende Rollen vorgesehen sind. Diese bestehen je aus zwei Teilen, nämlich aus einem mit schräg verlaufenden Förderrippen versehenen Konus und einem sich an das verjüngte Ende des letzteren anschliessenden zylindrischen Teil. Die zylindrischen Teile der Rollen bilden zwischen sich einen Durchlass für die Muttern, nachdem letztere in eine senkrechte Lage gebracht wurden. Diese zylindrischen Teile haben durch Einfräsungen gebildete Nocken, die die bereits senkrecht stehenden Muttern um ihre eigene Achse soweit drehen sollen, bis zwei im Abstand der Schlüsselweite voneinander liegende Flanken der Mutter zu den Zufuhrkanalwänden parallel sind. Die Rollen haben also keine Schleuderwirkung und keine richtende Wirkung im Sinne vorliegender Neuerung, d. h. es ist nicht möglich, Werkstücke zu fördern, deren Achse zwecks richtiger Lage zum Durchlass z.B. um 90 oder 180° gekippt werden muss. Diese bekannte Vor. richtung kann nur dort gebraucht werden, wo es sich zur Ermöglichung des Durchtretens der Werkstücke durch den Durchlass nur noch um eine Drehung der Werkstücke um ihre eigene Achse handelt.
  • Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der neuerungsgemässen Beschickungsvorrichtung, soweit dies für das Verständnis der Neuerung notwendig ist. Darin ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch die Achse der Antriebsschnecke zwischen den beiden drehenden Rädern hindurch, wobei der Kanal in Ansicht. gezeigt ist, Fig. 2 ist eine Ansicht von links in Fig. 1 nach Wegnahme des mit den Rutschen versehenen Deckels.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Achsen bei beiden rotierenden Rädern, wobei die Räder und die Antriebsschnecke in Ansicht gezeichnet sind.
  • Fig. 4 und 5 sind in größerem Massstabe Schnitte in der mittleren Querschnittsebene der beiden rotierenden Räder mit der Auswerffeder der Räder, der Sperrfeder und der Entnahmevorrichtung in verschiedenen Stellungen.
  • Fig. 6 ist eine Ansicht der Entnahmevorrichtung und des untern Teils des den Zufuhrkanal aufweisenden Magazins von links in Fig, 4.
  • Fig. 7 bis 9 sind in grösserem Massstabe Draufsichten auf die rotierenden Räder zur Veranschaulichung der Wirkung derselben.
  • Fig. 10 ist in grösserem Massstabe ein Ausschnitt aus Fig. 2 und zeigt ein Auffangplättchen als Detailvariante.
  • Fig. 11 ist ein Vertikalschnitt durch Fig. 10 parallel zu den Drehaxen der Räder, das Auffangplättchen in Ansicht zeigend.
  • Im Gehäuse 1 mit den Einsteckstiften 2 der als Stecker ausgebildeten Beschickungsvorrichtung ist mittels zweier Nylonlager 3 die Antriebswelle 4 mit der Antriebsschnecke 5 gelagert, welche ihre Drehbewegung von einer nicht dargestellten Vorrichtung erhält. Die Antriebsschnecke 5 steht in Eingriff mit zwei Schneckenrädern 6 (Fig. 3), von denen jedes zusammen mit inom profilierten Schleuderrad 7 oder dergl auf einer von zwei Wellen 8 sitzt. Diese Wellen 8 sind einerseits in Nylonlagern 9 des Gehäuses 1 und anderseits in einem Deckel 10 drehbar gelagert. Der Deckel 10, der auf dem Gehäuse 1 wegnehmbar befestigt, z. B. festgeschraubt ist, trägt eine untere Rutsche 11 und eine obere Rutsche 12. Gehäuse
    1 und Deckel 10 begrenzen einen Raum 13, in welchem sich
    die profilierten Schleuderräder 7 befinden und welcher durch die zwischen den Schneckenrädern 6 und den Rädern 7 auf den Wellen 8 sitzenden Bunde 14 nach der Seite der Lager 9 hin abgeschlossen ist. Der Raum 13 ist durch eine Oeffnung 15 im Deckel 10 mit der. Rutsche 11 verbunden. Die Räder 7 sind so profiliert, dass sie zwischen sich einen Durchlass 16 frei lassen, dessen Profil (Fig. 3 und 7 bis 9) dem Profil der durchzulassenden Werkstücke so entspricht, dass letztere nur in einer vorgeschriebenen Lage durch den Durchlass 16 hindurchtreten können.
  • Im Bereiche des kleinsten Durchmessers, d. h. im Bereiche des mittleren Querschnittes eines der beiden Schleu-
    t
    derräder 7 ist eine Auswerferfeder 17 mit ihrem einen Enden
    einen Schlitz 18 des Rades 7 eingesteckt. Diese einen
    Rührer bezw. Auswerfer bildende Feder legt sich über den
    grösseren Teil des Umfanges des R des 7 und ist mit ihrem freien Ende so weit nach aussen abgebogen, dass sie von unten in den Durchlass 16 eintreten kann (Fig. 5). Im Interesse einer schonenden Behandlung der Wegstücke wird die Stärke der Feder 17 möglichst klein gewählt.
  • An die Unterseite der Räder 7 schliesst sich unmittelbar ein von einem Magazin 19 gebildeter Zufuhrkanal 20 an. Dieser Zufuhrkanal 20 hat zu einem weiter unten beschriebenen Zwecke einen symmetrischen Querschnitt. Das am Gehäuse 1 befestigte Magazin 19 besteht aus zwei Längsteilen, die auf nicht dargestellte Weise aneinander befestigt, z. B. miteinander verschraubt sind. Am austrittsseitigen, von den Rädern 7 abgewendeten Ende hat das Magazin 19 eine Schulter 21 zur Vermeidung eines Kippens der Werkstücke während der Uebergabe an die Entnahmevorrichtung 22. In der Wandung des Magazins 19 ist eine Sperrfeder 23 befestigt, diein einer Nut 24 der Magazinwandung liegt und in der Lage der Fig. 4 am austrittsseitigen Ende in den Kanal 20 eintritt und dadurch das unterste der im Kanal 20 aufeinandergeschichteten Werkstücke 25 und damit alle übrigen am Herausfallen verhindert.
  • Die Zufuhr der Werkstücke 25 zur Beschickungsvorrichtung erfolgt in Pfeilrichtung A längs der Rutsche 12j die so ausgebildet ist, dass die Werkstücke 25 im Bereich des Durchlasses 16 in den über dem Kanal 20 liegenden Raum 26 zwischen den Rädern 7 fallen (Fig. 2). Die Werkstücke gleiten auf der Rutsche 12 nicht senkrecht von oben, sondern quer zur Rotationsebene der sich drehenden Räder 7, sodass also keine Stauung infolge des Gewichtes übereinander liegender Werkstücke entstehen kann. Es gelangen immer nur wenig Werkstücke auf einmal auf die Räder 7.
  • Im weitern ist die Drehrichtung der Antriebswelle 4 so gewählt, dass die Räder 7 auf der vom Magazin 19 bezw. Zufuhrkanal 20 abgekehrten Seite, also oben gemäss den Pfeilen D (Fig, 4 und 5), voneinander wegrotieren. Im Interesse einer schonenden Behandlung der Werkstücke wird die Drehzahl der Räder 7 möglichst klein, z. B. 200 Umdr./Min. gewählt.
  • Wie Fig. 2 veranschaulicht, führt durch den einen Steckerstift 2 zum Kanal 20 eine Leitung 27, durch welche von Zeit zu Zeit Pressluft in den Kanal 20 eingeblasen wird, um eine Verölung oder andere Verschmutzung desselben zu beseitigen.
  • Im vorliegenden Beispiel ist die Entnahmevorrichtung als Zange 22 ausgebildet, welche um die Achse 28 in den Pfeilrichtungen E durch nicht dargestellte Mittel hin und her geschwenkt wird. Während die eine Greifbacke 29 der Zange mit winkelförmigem Einschnitt 30 an dem um die Achse 28 verschwenkbaren Arm 31 befestigt ist, sitzt die andere Backe 32 auf einem Arm 33, der um die Achse 34 am Arm 31 verschwenkbar gelagert ist. Eine am Arm 31 befestigte Blattfeder 35 trachtet danach, den Arm 33 im Uhrzeigersinn der Fig. 4 und 5 zu verschwenken. Ein verstellt barer Anschlag 36 des Armes 33 dient auf weiter unten beschriebene Weise dazu, in Zusammenarbeit mit der Wandung des Magazins 19 die Oeffnung-und Schliessbewegung zwei" sehen den Backen 29 und 32 der Entnahmevorrichtung 22 zu steuern.
  • Im Gehäuse 1 ist eine Verstellschraube 37 eingeschraubt, deren Kopf durch Zusammenarbeit mit einem nicht dargestellten Teil, auf welchen die Beschickungsvorrichtung mittels der Stifte 2 aufgesteckt ist, dazu dient, die Lage der Vorrichtung an die Entnahmevorrichtung 22 anzupassen.
  • Die neuerungsgemässe Beschickungsvorrichtung arbeitet folgendermassen ? Die Entnahmevonichtung 22 soll beispielsweise mit den Werkstücken 25 der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Form beschickt werden. Diese Werkstücke sind Federwellen für Uhrwerks und haben auf der einen Seite eines mittleren Bundes 38 einen Teil 39 kleineren und auf der anderen Seite einen Teil 40 grösseren Durchmessers. Die Entnahmevorrichtung 22 soll nun diese Federwellen einer Bearbeitungsmaschine) g. B. einer Schleifmaschine so zuführen, dass dabei die Teile 39 von der Zange 22 gehalten werden und die Teile 40 frei liegen. Die Wellen 25 müssen also so durch den Kanal 20 nach unten gelangen dass sie von der Zange 22 am Wellenteil 39 ergriffen werden können, Infolgedessen müssen die beiden Räder 7 so profiliert sein, dass der von ihnen gebildete Durchlaß 16 die Federwellen nur in der für obgenannten Vorgang notwendigen Lage der Wellenteile 39 und 40 in Bezug auf die mittlere Querschnittsebene der Räder 7 hindurchlässt, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Bei einer solchen Profilierung des Durchlasses 16 können die Werkstücke 25 bei einer gegenüber Fig. 7 um 1800 gedrehten Werkstüokachse nicht hindurchtreten, da der Wellenteil 40 über einem Teil des Durchlasses 16 liegt, dessen Breite kleiner ist, als der Durch-
    messer des Teils 40, wie dies in Fig. 8 veranschaulicht
    ist. Auch dann, wenn wie in Fig. 9 die Achse des auf den
    Rädern 7 aufliegenden Werkstückes 25 in der Längsrichtung des Kanals 20 liegt, kann das Werkstück nicht hindurchtreten) weil der Bund 38 auf den Rädern 7 aufliegt.
  • Die Federwellen 25 werden durch eine nicht dargestellte Transportvorrichtulig z, B. ein Transportband, eine Borste oder einen Vibrator in der Richtung des Pfeiles B (Fig. 1) nach oben auf die Rutsche 12 gefördert, wo sie in Richtung des Pfeiles A den aber dem Durchlass 16 liegenden Raum 26 (Fig. 2) zwischen den Rädern 7 gelangen.
  • Hat dann ein Werkstück nicht gerade die Lage gemäss Fig. 7, sodass es unmittelbar durch den Durchlass 16 hindurch in den Kanal 20 fallen kann, so wird es von den drehenden Schleuderrädern 7, auf welchen es aufliegt, bewegt. Kommt es dabei in die Lage gemäss Fig. 7, so fällt es durch den Durchlass 16 in den Kanal 20. Verbleibt es aber trotz der Drehung der Räder 7 längere Zeit z. B. in der Lage der Fig. 8 odei Fig. 9, so wird es beim Durchgang der Feder 17 durch den Durchlass 16 von dieser gehoben und fällt entweder in günstigerer Ausgangslage auf die Räder 7 zurück oder neben denselben in den Raum 13, von wo es in Pfeilrichtung C längs der Rutsche 11 wieder zur nicht dargestellten Transportvorrichtung gelangt, um in der Pfeilrichtung B erneut zur Rutsche 12 gehoben zu werden. Die Feder 17 unterstützt die Wirkung der Räder 7, indem sie eine sanfte Bewegung in die Werkstücke bringt. Ist der K anal 20 ganz mit Werkstücken gefüllt, so wirft die Feder 17 beim Durchgang durch den Durchlass 16 die über den Rädern 7 liegenden Werkstücke zurück, die dann in den Raum 13 fallen, sodass sich über den Rädern 7 keine Werkstücke in unerwünschter Weise anhäufen können. Die Vorrichtung könnte auch ohne einen Auswerfer 17 arbeiten, wenn auch in gewissen Fällen nicht so gut und störungsfrei wie mit Auswerfer.
  • Solange die Entnahmevorrichtung 22 sich in der Lage der Fig. 4 befindet, so hält die Sperrfeder 23 das unterste Werkstück 25 und damit alle darüberliegenden Werkstücke Im Kanal 20 zurück. Verschwenkt sich nun die Zange 22 nach einem bestimmten, nicht beschriebenen Rhythmus im Uhrzeigersinn der Fig. 4, bis nach einiger Zeit die Fläche 41 des Armes 31 am Ende 42 der Sperrfeder 23 und der Anschlag 36 des Armes 33 an der Wandung 43 des Magazins 19 anstösst, so verschwenkt der Arm 31 die Sperrfeder im Gegenuhrzeigersinn und die Wandung 43 den Arm 33 entgegen der Wirkung der Feder 35 gleichfalls im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 34 (Fig. 4). Gelangt die Sperreder 23 aus dem Bereich des Kanals 20 heraus, so kann das unterste Werkstück 25 vorerst noch nicht zwischen die Bakken 29 und 32 eintreten, da diese noch nicht voll offen sind. Erst wenn bei weiterer Verschwenkung des Armes 31 die Wandung 43 den Arm 33 ganz verschwenkt hat (Fig. 5), kann der Wellenteil 39 der Werkstücke 25 zwischen die Backen 29,32 fallen, während der Wellenteil 40 sich auf der Schulter 21 des Magazins 19 abstützt, sodass ein Kippen des in die offene Zange gelangten Werkstückes verhindert wird. In dieser Lage hält das in der Zange liegende Werkstück die übrigen Werkstücke im Kanal 20 zurück. Bewegt sich nun die Zange 22 im Gegenuhrzeigersinn der Fig.
  • 5 zurück in die Lage der Fig. 4, so beginnt sie sich zu schließen, da die Feder 35 den Arm 33 im Uhrzeigersinn verschwenken kann. Die Oberkante der Backe 29 verhindert bei dieser Rückwärtsbewegung der Zange ein Heraustreten des nächstfolgenden Werkstückes aus dem Kanal 20 bis die Sperrfeder 23 sich wieder im Bereiche des Kanals 20 befindet und damit die Sperrung der im Kanal 20 zurückgebliebenen Werkstücke übernimmt. Erst dann verlässt die Zange 22, die nunmehr das Werkstück unter Wirkung der Feder 35 festhält, den Bereich des Kanals 20 ganz, um schliesslieh in die Endstellung der Fig. 4 zurückzugelangen, worauf der beschriebene Zyklus nach der nicht geschilderten Bearbeitung des eben entnommenen Werkstückes von neuem beginnen kann.
  • Die Beschickung längs der Rutsche 12 kann, wenn gewünscht, ununterbrochen erfolgen, da, falls die Entnahme nicht rasch genug erfolgt, die Feder 17 bei vollem Kanal 20 die auf den Rädern 7 anfallenden Werkstücke in den Raum 13 befördert. Anstelle einer einzigen Feder 17 können an einem Rad mehrere Federn vorgesehen werden. Auch könnte man auf beiden Rädern eine oder mehrere Federn vor-
    te oder andere
    sehen, Diese Federn könnten auch durch Stifte oder andere
    Auswerfer ersetzt werden. Anstelle von nur einem Paar zusammenarbeitender den Durchgang der Werkstücke steuernden Räder, oder anderer geeigneter Körper könnten zwei oder mehr Paare vorgesehen werden. Die Beschickungsvorrichtung braucht auch nicht immer als Stecker ausgebildet zu sein.
  • Will man statt des dünneren Wellenteils 39 den dickeren Wellenteil 40 durch die Zange 22 festhalten, so dreht man die Achsen der Räder 7 nach Entfernung des Dekkels 10 um 1800, steckt sie wiederum in die Lager 9 und setzt den Deckel 10 wieder auf. Hernach werden die Werkstücke 25 vom Durchlass 16, der nunmehr in seiner Längsrichtung auch um 1800 gedreht ist, in einer um 180° gedrehten Achsrichtung durchgelassen, sodass dann von der Zange 22 der Wellenteil 40 der Werkstücke erfasst wird.
  • Da der Querschnitt des Kanals 20 symmetrisch und entspreohend dem dickeren Wellenteil 40 dimensioniert ist, können die Werkstücke auch in dieser um 1800 gedrehten Lage durch den Kanal 20 hindurchtreten Damit die Werkstücke nur dann von der Feder 17 in den Raum 13 geworfen werden, wenn sich über den Rädern 7 zu viele Werkstücke angesammelt haben, so kann die in Fig. 10 und 11 dargestellte Vorrichtung vorgesehen werden.
  • Dort ist ein z. B. aus Leichtmetall, Blech oder Kunststoff bestehendes Plättchen 44 gezeigt, das durch einen Schlitz 45 des Gehäuses 1 hindurchtritt und sich in den Raum 26 bis nahe an die Bunde 14 erstreckt. Das Plättchen 44 hat Schultern 46, die sich am Rand des Schlitzes 45 abstützen, Der Schlitz 45 ist gegenüber der Wandstärke des Plättchens 44 so breit, dass letzteres um die Schultern 46 als Achse in der Ebene der Fig. 11 ausschwingen kann, wie dies in dieser Figur in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Normalerweise steht das Plättchen 44 infolge seines Eigengewichtes senkrecht undliegt seitlich an den R-dern 7 an (ausgezogene Linien in Fig. 11). Wird nun ein einzelnes Werkstück von der Feder 17 bewegt und gegen das Plättchen 44 geworfen, so ist die Trägheit des Plättchens gross genug, das das einzelne Werkstück beim Aufprallen auf das Plättchen in den Raum 26 zurückgeworfen und das Plättchen also vom Werkstück nicht so weit ausgeschwungen werden kann, dass letztres zwischen dem Plättchen und den Rädern 7 hindurch in den Raum 13 fallen könnte. Das Werkstück kann also, falls es nicht in der richtigen Lage auf die Räder 7 zurückfällt, von der Feder 17 erneut bewegt werden, bis es durch den Durchlass 16 treten kann. E : st wenn z. B. bei vollem Kanal 20 mehrere Werkstücke auf das Plättchen 44 aufstossen, wird dieses unter der Wucht der Werkstücke so weit ausgesch-vmngen, dass die Werkstücke zwischen ihm und den Rädern 7 in den Raum 13 fallen können. Dank des Plättchens 44 wird also die Leistung der Beschickungsvorrichtung erhöht.
  • Mit der neuerungsgemässen Vorrichtung, die in ihrem Aufbau sehr einfach ist, kann man durch den Werkstücken entsprechende Profilierung der Räder 7 oder anders gearteter rotierender Körper Arbeitsstellen mit Werkstücken beliebiger Form voll automatisch und auf schonende Weise in den verschiedensten vorgeschriebenen Lagen beschicken.
  • Die neuerungsgemässe Vorrichtung wird vorzugsweise, aber nicht ausschließlich in der Klein-und Feinmechanik, z. B. in der Uhrenindustrie verwendet. Sie kann der Beschickung der verschiedenartigsten Bearbeitungsmaschinen und Messgeräte und anderer Arbeitsstellen dienen.

Claims (15)

  1. Schutzansprüche: 1) Beschickungsvorrichtung mit zu einer Entnahmevorrichtung führendem Zufuhrkanal, in welcher in unrichtige Lage vor einem Durchlass zum Zufuhrkanal ankommende Werkstücke durch Schleuderwirkung zurückgeworfen werden, gekennzeichnet durch zwei auf der vom Zufuhrkanal (20) abgekehrten Seite voneinander weg rotierende, eine richtende Wirkung auf die Werkstücke (25) ausübende Schleuderräder (7) oder dergl., die zwischen sich einen dem Längsschnitt der Werkstücke (25) angepassten Durchlass (16) frei lassen.
  2. 2) Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Wirkung der Schleuderräder (7) unterstützenden Auswerfer (17), der von Zeit zu Zeit durch den Durchlass (16) hindurchtritt.
  3. 3) Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen über dem Durchlass (16) parallel zum Zufuhrkanal (20) abzweigenden, neben den Schleuderrädern (7) vorbeiführenden Rückführweg (13, 15) für nicht in den Zufuhrkanal (20) gelangende Werkstücke (25).
  4. 4) Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein schwenkbares Auffangplättchen (44) oder dergleichen zwischen Durchlass (16) und Rückführweg (13, 15) zur Verhinderung des Eintritts einzelner, von den Schleuderrädern (7) und/oder Auswerfer (17) zurückgeworfener Werkstücke (25) in den Rückführweg (13, 15).
  5. 5) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Mittel (12), die die Werkstücke (25) auf der dem Zufuhrkanal (20) abgekehrten Seite quer zur Rotationsebene der Schleuderräder (7) in den R ? um (26) zwischen den Schleuderrädern (7) leiten.
  6. 6) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfer eine an einem der rotierenden Räder (7) befestigte Feder (17) bildet.
  7. 7) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuderräder (7) mit ihren Achsen in zwei um 1800 verschwenkten Lagen montierbar sind.
  8. 8) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Zufuhrkanals (20) symmetrisch ist.
  9. 9) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie als stecker ausgebildet ist.
  10. 10) Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Mittel (37) zum Anpassen der Lage des Steckers an die Entnahmevorrichtung, (22).
  11. 11) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch Mittel (27) zur Zufuhr eines Reinigungsmediums, wie z. B. Pressluft zum Zufuhrkanal (20).
  12. 12. Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Sperrfeder (23) im Bereiche des Zufuhrkanal-Austritts, welche in Sperrlage die im Zufuhrkanal (20) befindlichen Werkstücke (25) zurückhält.
  13. 13) Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfeder (23) durch die Entnahmevorrichtung (22) steuerbar ist.
  14. 14) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Oeffnungs-und Schliessbewegung der Entnahmevorrichtung (22) durch den Zufuhrkanal (19, 20) gesteuert wird.
  15. 15) Beschickungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch Mittel, z. B. eine Schulter (21) am Austrittsende des Zufuhrkanal (20) zur Vermeidung des Kippens der Werkstücke (25) während der Uebergabe vom Kanal (20) an die Entnahmevorrichtung (22).
DE1955E0007697 1955-07-30 1955-10-17 Beschikungsvorrichtung. Expired DE1748434U (de)

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