DE174253C - - Google Patents

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DE174253C
DE174253C DENDAT174253D DE174253DA DE174253C DE 174253 C DE174253 C DE 174253C DE NDAT174253 D DENDAT174253 D DE NDAT174253D DE 174253D A DE174253D A DE 174253DA DE 174253 C DE174253 C DE 174253C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174253 KLASSE 26 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1904 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Erzeugung von Ölgas, bei welchem das
öl ohne Gegenwart von Luft oder Wasser-
. dampf durch glühende Kohle hindurchgeleitet und verdampft wird.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Öl von oben auf die glühende Füllung eines von unten warm geblasenen Generators eingeführt und das entstandene Gas unten
ίο abgesogen wird.
Auf der Zeichnung ist eine zur Ausübung dieses Verfahrens geeignete Generatoranlage in Fig. ι in Oberansicht und in
Fig. 2 im senkrechten Achsenschnitt dargestellt.
Wenn zwei Generatoren angewendet werden, so wird der eine Generator zur Glut gebracht, während im anderen Generator die Vergasung stattfindet.
Jeder Generator besteht aus einem zylindrischen, mit Schamotte ausgefütterten Ofen a, welcher unten einen Rost b und oben einen Einlaßtrichter c besitzt. Durch den Trichter c wird die Kohle in den Ofen α bis zu einer gewissen Höhe eingefüllt, worauf der Trichter c geschlossen wird. Alsdann wird die Kohlenmasse in Brand gesetzt unter Zuführung von Luft durch das Rohr d und später in bekannter Weise auch durch das Rohr e. Die Verbrennungsgase entweichen nach dem Schornstein durch das Rohr f. Ist die Kohlenmasse bis zu dem gewünschten Grade verbrannt, so werden die Leitungen d e und f mittels der Hähne g abgeschlossen und durch ölzuführungsrohre h in der Decke des Ofens das zu vergasende öl eingeleitet. Das ölzuführungsrohr teilt sich in vier Zweigrohre und ist. durch einen Hahn abschließbar und drosselbar. Das von oben in die glühenden Kohlen (welche eine Temperatur von etwa 2000 ° C. haben) eingeleitete öl vergast bei seinem Durchzug durch die Kohlenmasse nach unten, das entstandene Gas wird schließlich durch das Rohr i abgesogen. Das Rohr i kann mit einem Skrubber verbunden sein, in welchem die Gase vor ihrer Verwendung gereinigt werden.
Zur Vergasung kann ein sehr billiges Material, wie Petroleumrückstände, Gasöle und dergl., vorteilhaft verwendet werden, welche eine verhältnismäßig große Lichtstärke und großen Heizeffekt ergeben. Nach angestellten Versuchen der Erfinder beträgt der Heizwert 5500 Kalorien und die Lichtstärke 16,2 engl. Kerzen. Das spezifische Gewicht war hierbei 0,325. Es ist jedoch anzunehmen, daß bei rationellem Betriebe diese Ergebnisse sich noch wesentlich verbessern. '
Die Analyse der Versuchsgase, hergestellt aus Gasöl, ergab: Kohlensäure 0,2 Prozent, schwere Kohlenwasserstoffe 7,3 Prozent, Sauerstoff ι Prozent, Kohlenoxyd 2,5 Prozent,
i: Ζ''
Methan 15,6 Prozent, Wasserstoff 69,2 Prozent, Stickstoff 4,2 Prozent.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Verfahren zur Erzeugung von
    durch Verdampfen und Durchleiten
    Öl durch glühende Kohle ohne Gegenwart von Luft oder Wasserdampf, dadurch gekennzeichnet, daß das öl von oben auf die glühende Füllung eines von unten warmgeblasenen Generators eingeführt und das entstandene Gas unten abgesogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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