DE1741998U - Abziehvorrichtung fuer lager, insbesondere kugellager. - Google Patents

Abziehvorrichtung fuer lager, insbesondere kugellager.

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DE1741998U
DE1741998U DE1957K0024686 DEK0024686U DE1741998U DE 1741998 U DE1741998 U DE 1741998U DE 1957K0024686 DE1957K0024686 DE 1957K0024686 DE K0024686 U DEK0024686 U DE K0024686U DE 1741998 U DE1741998 U DE 1741998U
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Walter Kurz
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  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Abziehvorrichtung für Lager-, insbs.
  • Kugellager
    Bekannte Abziehvorrichtungen für Lagjr-, insbes.
  • Kugellager, bestehen aus einer in das abzuziehende Kugellager einsetzbaren, danach am Einsetzende spreizbaren AbziehhUlse, die on ihrem unteren Rund einen Widerlagerkragen aufweist. Um das Einsetzende zu spreizen, ist letzteres geschlitzt sowie mit einer nach außen konisch erweiterten Bohrung versehen, die z. B. durch Einziehen eines entsprechend konischen Tellers, mittels einer durch die Hülse hindurchgeführten Zugstange sich unter elastischer Verformung spreizend aufweitet.
  • Die bekannten Abziehvorrichtungen für Lager-, insbes.
  • Kugellager, sind nicht frei von Nachteilen. Vor allem hat sich herausgestellt, daß beim Abziehen der Laser die Abziehvorrichtung leicht @brutscht. Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Nachteil zu vermeiden.
  • Die Neuerung betrifft eine Abziehvorrichtung für Lager-, insbes. Kugellager und dergl., aus einer in das abzuziehende Lager einsetzbare, um Einsetzende durch Schlitzung spreizbaren Abziehhülse mit am unteren Rand angebrachtem Widerlagerkragen und besteht darin, das Einsetzende mehrfach, vorzugsweise vierfach, zu schlitzen, so daß es durch einen durch die Abziehhülse vom anderen Ende hindurchgeführten Dorn durch Vorschieben des letzteren spreizbar ist.
  • Die durch die Neuerung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß einerseits auf das geschlitzte und dadurch spreizbare Einsetzende durch Eintreiben des Dorne, z. B. mittels Hammerschläge, eine größere Spreizkraft und dadurch ein festeres Anliegen des gespreizten Einsetzende an die Anlagefläche des abzuziehenden Lagers erreicht ist, andererseits wird durch die mehrfache Schlitzung sowohl. : in gleichmäßiges Anliegen-als auch ein leichtes Spreizen gewährleistet.
  • Nach einer bevorzugten Ausuhrungsform entspricht die Länge des Schlitzes des Einsetzendes etwa dem Aussendurchmesser der Abziehhulse. Es empfiehlt sich, das Einsetzende außen um die Tiefe des Widerlagerkragens konisch einzuziehen und im Innern mit einer entsprechenden konischen Bohrung stärkerer Konizität zu versehen, sowie die Konizität des Spreizdorns so zu wählen, daß der Innenkonus nach Spreizung des Einsetzendes auf Sollmaß flächig auf dem Konus des Spreizdorns aufliegt. Im allgemeinen wird man, was an sich bekannt ist, die Schlitze am Ende abbohren.
  • Das Vorschieben des Spreitzdorns zur Spreizung des einsetzendes kann auf verscheidene Weise arfolgen. vorteilhaft ist der Spreizdorn in der Ausziehhülse geführt und z. B. durch Hammerschläge, inletztere zur Spreizung des Einsctzendes eintreibbar. Man kann aber auch Gewinde vorsehen und durch Einschrauben des Doms das Einsetzende spreizen. Endlich empfiehlt es sich, den Spreizdorn und/oder die Ausziehhülse mit Mitteln zum Aufsetzen einer Zugvorrichtung zu versuchen.
  • Im folgenden wird die Neuerung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert ; es zei en : Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Abziehvorrichtung für Kugellager, und
    Fig. 2 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Ge-
    genstand nach Fig. 1.
    Fig. 3 bis 5 eine Abziehvorrichtung gemäß den Figuren
    1 und 2 mit auswechselbaren Einsetzenden und ein-
    schraubbarem Spreizdorn.
  • Die in den Figuren dargestellte Abziehvorrichtung für Lager-, insbes. Kugellager, bestcht aus einer in das Lager einsetzbaren, am Einsetzende 1 durch Schlitze 2 spreizbaren Abziehhülse 3 mit am unteren Rand angebrachten Widerlagerkragen 4. Das Einsetzende ist mehrfach, und zwar im Beispiel vierfach geschlitzt und durch den durch die Abziehhülse 3 vom anderen Ende hindurchgeführten Spreizdorn 5 durch Vorschieben, beispielsweise Verschlagen, des letzteren spreizbar. Die Länge der S hlitze 2 des Einsetzende 1 entspricht etwa dem Au3endurchmesser der Abziehhülee 3. Außerdem ist in der Figur erkennbar, daß das Einsetzende 1 um die Tiefe des Widerlagerkragens 4 konisch eingezogen und im In-
    nern mit einer entsprechenden konischen Bohrung 6
    stärkerer Konizität versehen ist. Die Konizität des
    Spreizdorns 5 ist so gewählt, daß der Innenkonus
    6 nach Spreizung des Einsetzende 1 auf Sollmaß
    flächig auf dem Konus 5a des Spreizdorns 5 aufliegt.
  • Die Schlitze 2 sind n ihrem Ende abgekehrt. Der Spreizdorn 5 ist in der Ausziehhülse 3 und zwar in deren oberen Ende, gewahrt, und weist an seinem aus der ausziehhülse 3 herausragenden Ende eine Bohrung 7 auf, die als Mittel zum Aufsetzen einer
    nicht gezeichneten Zugvorrichtung dienen kann.
  • Wie die Figuren 3 und 4 zeigen, kann die Abziehlhülse 3 auch auswechselbare Einsetzenden 1a und 1b für Kugellager verschiedener Größen aufweisen, wobei die Einse. zenden mittels Gewindeschaft 8 in die Abziehhülse 3 einschraubbar sind. Die Einsetzenden weisen Abflaohungen 9 für das Ansetzen von Schraubenschlüsseln auf.
  • Der in Figur 5 dargestellte Spreizdorn 5a besitzt an seinem Ende ein Gewinde 10 sowie Schraubenkopfausbildung 11 und ist in die Abziehhülse 3 zur Spreizung des Einsetzendes einschraubbr. Sohutzansprüche :

Claims (7)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1. Abziehvorrichtung für Lager-, inabes. Kugellager und dgl., aus einer in das abzuziehende Lager ensetzbaren, am Einsetzende durch Schlitzung spreizb ren Abziehhülse mit am unteren Rand angebrschtem Widerlagerkragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzende mehrfach, vorzugsweise vierfach, geschlitzt und durch einen durch die Abziehhülse vom anderen Ende hindurchgefuhrten Dorn durch Vorschieben des lezteren spreizbar ist.
  2. 2. Abziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schlitze des Einsetz -endes etwa dem Außendurchmesser der Abziehhulse entspricht.
  3. 3. Abziehvorrichtung nach den Ans@rüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzende um die Tiefe des Widerlagerkragens konisch eingezogen und im Innern mit einer entsprechenden konischen Bohrung stärkerer Konizität versehen aowie die Konizität des Spreizdorns so gewählt ist, daß der Innenkonus nach Spreizung des Einsetzendes auf Sollmaß flächig aufliegt.
  4. 4. Abziehvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze am Ende abgebohrt sind.
  5. 5. Abziehvorrichtung noch den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizdorn in der Ausziehhülse geführt und, z. B. durch Hammerschläge, eintreibbar oder durch Gawindeanordnung einschiebbar ist.
  6. 6. Abziehvorriohtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizdorn und/oder die Ausz ehhülse mit Mitteln zum Aufsetzen von Zugvorrichtungen versehen ist.
  7. 7. Abziehvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsetzenden auswechselbar mit der Abziehhülse verschraubt sind.
DE1957K0024686 1957-01-22 1957-01-22 Abziehvorrichtung fuer lager, insbesondere kugellager. Expired DE1741998U (de)

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