DE173740C - - Google Patents

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DE173740C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/48Auxiliary devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl73740-
KLASSE 25 £. GRUPPE
und HERMANN JULIUS QUAMBUSCH in BECKACKER b. LANGERFELD, Post Braken.
Aufnehmer mit bandförmigem, wanderndem Geflechtträger für Flecht- und Klöppelmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1905 ab.
Zur Aufnahme und Fortführung des auf Flecht- und Klöppelmaschinen im Fadensammler · erzeugten Geflechts ist die Anwendung eines aus einem oder auch mehreren Bändern bestehenden, durch die öffnung des Fadensammlers mit geeigneter Geschwindigkeit fortlaufenden Geflechtträgers bekannt.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Einrichtung eines Aufnehmers mit solchem wandernden Geflechtträger, durch die es ermöglicht wird, das Flechtwerk um diesen herum zu arbeiten und unverzerrt fortzuleiten, ohne die Geflechtkanten durch besondere Hilfsfäden verbinden, d. h. ohne einen geschlossenen Geflechtschlauch herstellen zu müssen. Die Einrichtung kennzeichnet sich im wesentlichen durch die Ausbildung des Fadensammlers zu einem den Geflechtträger umfassenden Rohr und durch die Anordnung eines nach außen federnden Domes im Hohlraum des in dem rohrförmigen Fadensammler in Form eines Schlauches geführten Geflechtträgers. Durch die Spannkraft des Dornes wird das auf dem Geflechtträger gearbeitete Flechtwerk an die Innenwand des Rohres gepreßt, und die Mustergebilde werden ohne jede Verzerrung an der glatten Rohrwand fortgeleitet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Aufnehmers nach vorliegender Er- findung dargestellt. Die Fig. 1 veranschaulicht die Anbringung des Aufnehmers an einer Flecht- oder Klöppelmaschine. Die Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe den Aufnehmer in der Seitenansicht. Fig. 3 stellt einen Längenschnitt nach A-B Und Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach C-D der Fig. 2 dar.
Der in der Flechtstelle angebrachte Fadensammler α besteht aus einem kurzen Rohr, durch welches der wandernde, nach der Ausführung der Zeichnung aus einem Bande b ohne Ende bestehende Geflechtträger hindurchgeführt ist. Die Fortbewegung des Geflechtträgers, welcher innerhalb des Faderisammlers eine Schlauchform bildet, geschieht dadurch, daß eine der Leitrollen c d e f, z. B. die Rolle c, in Umdrehung versetzt wird. In dem Hohlraum des innerhalb des Fadensammlers in Schlauchform geführten Geflechtträgers ist ein Dorn oder Rundkörper h (Fig. 2, 3 und 4) angebracht, welcher nach der gezeichneten Einrichtung aus zwei Teilen besteht, die an einem Halter i bei ο ο drehbar befestigt sind und zwischen welchen eine Feder k angebracht ist, welche das Bestreben hat, die Dornteile auseinander zu treiben. Der Halter i wird zweckmäßig auf der den Fadensammler α tragenden Stange m angeordnet, und die Entfernung des Halters vom Fadensammler ist so gewählt, daß der Geflecht-
träger aus der im Fadensammler gebildeten Schlauchform in den flachen oder bandförmigen Zustand übergehen und an. dem Halter vorbeigehen kann.
Durch die Wirkung der Feder k werden die Teile des Domes h auseinander gedrückt und somit auch der Schlauch des Geflechtträgers an die Innenwand des Fadensammlerrohres gepreßt, wodurch das von den Flechtfäden η gebildete Flechtwerk I zwischen der Innenwandung des Fadensammlerrohres α und dem Geflechtträger an allen Stellen gleichmäßig gehalten wird. Die Fadenbindungen drücken sich dabei etwas in den Geflechtträger hinein und erhalten dadurch in ihrer Lage eine vollkommene Sicherung, so daß bei der Fortbewegung, wobei das Flechtwerk leicht an der glatten Wandung des Fadensammlerrohres fortgleitet, jede Verzerrung der Musterbildungen ausgeschlossen ist. Es sind daher Hilfsfäden zur Verbindung der Geflechtkanten nicht erforderlich, und es können auch anstatt eines breiten, den ganzen Umfang des Geflechtträgers umschließenden Geflechts mehrere schmale Geflechte unabhängig voneinander, d. h. ohne sie an den Kanten durch Hilfsfäden zu vereinigen, erzeugt und am oberen Ende des Fadensammlers in die flache Form übergeführt und abgeleitet werden.
Anstatt eines zweiteiligen Domes kann auch ein mehrteiliger Dorn in Anwendung kommen, und zum Auseinandertreiben der Dornteile können die diese tragenden Schenkel selbst federnd gemacht werden, oder es kann auch ein· Auswärtsdrücken der Teile durch einen zwischen ihnen angebrachten federnden Keil erfolgen.
Durch den beschriebenen Aufnehmer wird die Musterbildung des Geflechts völlig fehlerfrei erhalten, und mit der Beseitigung der Hilfsfäden, für welche besondere arbeitende Klöppel vorgesehen werden müssen, ist eine erhebliche Vereinfachung der Maschine erreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufnehmer mit bandförmigem, wanderndem Geflechtträger für Flecht-· und Klöppelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schlauchform laufende Geflechtträger (b) durch einen rohrförmigen Fadehsammler (a) geleitet und dabei durch einen federnden Dorn (h) gegen die Innenwand des Fadensammlers (a) gepreßt wird, so daß die Musterbildungen des Flechtwerks (I) zwisehen dem Geflechtträger und der Innenwand des Fadensammlers sicher gehalten und unverändert fortgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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