DE173581C - - Google Patents

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DE173581C
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Germany
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valve
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type
    • B63H25/32Steering engines of fluid type steam

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, in die Dampfzuleitung zum Wechselschieber von Dampfsteuerapparaten vor dem Wechselschieber ein Ventil anzuordnen, das den Zutritt des Dampfes zum Wechselschieber absperrt, solange dieser nicht in Tätigkeit ist, das aber geöffnet wird, sobald der Wechselschieber verschoben wird. Um dies zu erreichen, sind an dem Wechselschieber Keilflächen angebracht, auf
ίο denen die Spindel des Ventils aufruht. Bei der Bewegung des Wechselschiebers heben diese Keilflächen das Absperrventil an. Das Absperrventil ist als entlastetes Doppelsitzventil ausgebildet; um jedoch den erforderliehen dichten Abschluß zu erhalten, muß die untere Ventilfläche etwas größer sein als die obere. Der hierdurch hervorgerufene Überdruck muß nun bei der Bewegung des Ventils überwunden werden. Da aber dieVentilspindel direkt auf dem Wechselschieber aufruht, so wird dieser Druck vom Wechselschieber aufgenommen und verursacht ein einseitiges Auslaufen des Schiebers und seines Spiegels.
' Nach der vorliegenden Erfindung werden nun die Keilflächen auf einer mit dem Schiebergehäuse verbundenen Gleitbahn angeordnet, die den Druck bei der Verschiebung der Keilflächen aufnimmt, wodurch der Wechsel-Schieber entlastet wird.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschlitz, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Mitte des Schiebers und Ventils dar.
Oberhalb des Wechselschiebers α von bekannter Einrichtung befindet sich im Gehäuse h das Ventil i. Dieses ist auf einem Bolzen e geführt, welcher von einem unter dem Ventilgehäuse angeschraubten Steg g getragen wird. Der Steg g hat unten zwei Führungsleisten gl zur Aufnahme des Gleitstückes m, welches mit einem nach unten gerichteten Stiftenansatz m1 versehen ist. Das untere Ende des letzteren greift in eine Büchse c, welche mit seitlichen Armen c1 am Schieberkörper α befestigt ist. Innerhalb des BoI-zens e ist ein verschiebbarer Bolzen f angeordnet, auf dessen oberem Ende das Ventil i aufruht, während das untere Ende auf dem mittleren, nach beiden Seiten ansteigenden Teil der Oberfläche des Gleitstückes g1 aufliegt.
Aus dieser Einrichtung geht hervor, daß der der Ringflächendifferenz s entsprechende Dampfüberdruck vom Ventil durch den Bolzen f nur auf das Gleitstück in und dessen Führungen g1, nicht aber auf den Ansatzstift ml und den Wechselschieber übertragen werden kann, mithin nie eine Beanspruchung desselben auf Biegung erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wechselschieber für Dampfsteuerapparate von Schiffen, in dessen Dampfzuleitung ein Verschlußventil eingeschaltet ist, welches bei Verschiebung des Wechsel-Schiebers von diesem durch Keilwirkung gehoben und geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ventil hebende Keilkörper auf einer die Dampfdruckbelastung des Ventils aufnehmenden, im Gehäuse befindlichen Bahn gleitet, so daß der Druck nicht auf den die Verschiebung des Keiles bewirkenden Wechselschieber übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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