DE173233C - - Google Patents

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DE173233C
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bobbins
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flat springs
dyeing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 173233 KLASSE-Sa. GRUPPE
HENRI L'HUILLIER in PARIS.
mit kreisender Flotte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1905 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, ein
einfaches Mittel an die. Hand zu geben, um
dem großen Übelstand beim Färben von
' Spulen nach dem Aufstecksystem abzuhelfen, der darin liegt, daß die Spulen oder Bobinen sich auf ihren Spindeln bewegen, wodurch ein ungleichmäßiges Durchfärben des Garnes hervorgerufen wird.
Die zur Vermeidung dieses Übelstandes bis
ίο jetzt gebräuchlichen Vorkehrungen bestehen darin, daß entweder auf die Spulen von oben Flächen aufgelegt oder von unten an dieselben herangedrückt werden, was jedoch das Heben oder Senken der Spulen wegen deren nicht ganz gleichmäßiger Wicklung nicht gänzlich verhindern kann; dabei wird das Garn an den Auflage- oder Druckstellen zusammengepreßt, und eine Folge davon ist das ungleichmäßige Durchfärben.
Die Erfindung will ein sicheres Festlegen der Spulen und ein gleichförmiges Durchtränken oder Färben dadurch erzielen, daß eine Art elastische Lamelle, Klinge, gegebenenfalls auch feiner Draht die Spule von oben nur durch Berührung an einem Punkt in ihrer Lage hält, wodurch die Flüssigkeit unbehindert die ganze Spule durchdringen kann. Die Zeichnung zeigt das Hilfsmittel angebracht bei einer Färbevorrichtung.
Fig. ι ist ein Grundriß der Vorrichtung, Fig. 2 ein Schnitt durch dieselbe, Fig. 3 ist ein Aufriß des Röhrenpaares und Fig. 4 ein Grundriß desselben.
Die zu färbenden Spulen 2 sind auf hohle, gelochte Dorne 3 aufgesteckt, welche reihen-Weise auf Röhren 4 sitzen. Diese Rohre werden zweckmäßig paarweise, das eine rechts, das andere links von der mittleren Längslinie des Bottichs in einer Verbindungsbüchse 5 vereinigt, die unten mit der Flüssig- keitszuleitung in Verbindung steht.
Die zufließende Flüssigkeit hat das Bestreben, die Spulen von den Spindeln abzuheben , was eine ungleichmäßige Durchtränkung des Garnes auf den Spulen zur Folge hat. Um diesem Ubelstande zu begegnen, werden die Spulen auf ihren Spindeln mittels Flachfedern 15 festgehalten. Diese Flachfedern stehen hochkantig und stützen sich mit ihren unteren Flächen gegen den oberen kegelförmigen Teil der Spulen einer Reihe. Beim Ausführungsbeispiele werden die Flachfedern zweier benachbarter Spulenreihen von zwei zwischen den Spulenreihen stehenden Tragkörpern 16, 17 gehalten. An beiden Enden eines Röhrenpaares sitzt je ein Querstück 13. Diese Quefstücke tragen Stäbe 14. Über, die Stäbe 14 greifen die Hülsen 17, die ein Querstück 16 tragen, an welchem die Flachfedern 15 befestigt sind. Nachdem die Spulen auf ihre Spindeln gebracht sind, werden die Flachfedern 15 zwischen jede Spulendoppelreihe gebracht, so daß sie mit ihrer unteren, gegebenenfalls entsprechend der Kegel form der Spule zugeschärften Fläche gegen die Kegel der Spulen drücken und diese dadurch auf ihren Spindeln (Dornen) festhalten. Die Reibung
der Hülse 17 auf dem Stab 14 und das Eigengewicht der Trägerstücke 16 und Flachfedern 15 ist so groß, daß eine Verschiebung dieser Teile durch die Spulen nicht möglich ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Spulenhalter für Vorrichtungen zum
    Färben usw. von aufgesteckten Garnspulen mit kreisender Flotte, dadurch gekennzeichnet, daß er durch hochkant gestellte Flachfedern (15) gebildet wird, die sich gegen den Kopf der Spulen legen.
  2. 2. Spulenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachfedern (15) für zwei benachbarte Spulenreihen an Querstücken (16) befestigt sind, welche mit hülsenförmigen Verlängerungen (17) auf Stäben (14) aufruhen, die zwischen den Spulenreihen stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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