DE194262C - - Google Patents

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DE194262C
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Germany
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bandage
mustache
rollers
combs
brackets
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907194262D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/50Beard binders; Like means for the care of the beard

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl94262-KLASSE 33 c. GRUPPE
PETER KOENEN in MÜLHEIM, Rhein.
Schnurrbartbinde. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1907 ab.
Es sind Schnurrbartbinden bekannt, die auf zwei Walzen aufgewickelt sind, welche bei ihrer durch die Abwicklung der Binde hervorgerufenen Drehung Federn spannen und an welchen Kämme angeordnet sind zwecks Ordnung der Barthaare beim Anlegen der Bartbinde. Diese bekannten Schnurrbartbinden haben jedoch den Nachteil, daß die Kämme mit den Walzenträgern fest verbunden sind,
ίο so daß sich also mit der Schnurrbartbinde die Schnurrbarthaare nur in eine wagerechte Lage bringen lassen.
Durch den Gegenstand der Erfindung wird dieser Nachteil der bekannten Schnurrbartbinden dadurch beseitigt, daß hier die Kämme an den Bügeln der Walzen ausziehbar angeordnet sind, so daß mit Hilfe derselben die Spitzen des ausgezogenen Schnurrbartes in eine hochstehende Lage gebracht werden kön-
ao nen. .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Schnurrbartbinde zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 den Erfindungsgegenstand teils in Vorderansieht, teils im Schnitt in aufgewickeltem Zustand der Binde; die Fig. 2 zeigt die Binde in Vorderansicht in abgewickeltem Zustand, also in der Gebrauchsstellung, während die Fig. 3 den Erfindungsgegenstand in Seitenansieht zeigt.
Die Schnurrbartbinde besteht in bekannter Weise aus der aus Gewebe hergestellten Binde a, die mit ihren freien Enden an zwei Walzen / befestigt ist. Die Walzen b sind in den Tragbügeln c um Zapfen e, e1 drehbar gelagert, und zwar nimmt der Tragbügel c am oberen Ende den Zapfen e in seinem winkligen Schenkel c1 unmittelbar auf, während der Zapfen e1 einer jeden Walze b in einer mit dem unteren Ende des Tragbügeis verbundenen Trommel d gelagert ist. Wie Fig. ι erkennen läßt, ist der Zapfen el mit einem Vierkant ausgestattet, auf dem das innere Ende einer Schraubenfeder f angreift (Fig. 1), deren entgegengesetztes Ende an einem der die Abdeckplatte g tragenden Stifte /z befestigt ist. Die.Federn/ bewirken in abgewickeltem Zustand der Binde a (Fig. 2) ein selbsttätiges Aufwickeln derselben auf die beiden Walzen b, so daß in unbenutztem Zustand die Walzen mit der Binde die in Fig. 1 gezeigte Lage einnehmen. Um der Binde beim Abwickeln und beim Aufwickeln die nötige Führung zu geben, ist an jedem Bügel c eine an den freien Enden rechtwinklig umgebogene Achse i befestigt, die eine Laufrolle Ot trägt. Die Bügel c tragen auf ihren Rückseiten je einen Kamm η, und zwar sind diese Kämme in den Rückenteilen ausziehbar gelagert. Ferner sind die Bügel mit seitliehen Handgriffen 0 versehen, welche als Halter der Vorrichtung dienen. An den Enden der Rückenteile c sind Schnüre ρ aus elastischem Stoffe befestigt.
Beim Anlegen der Binde wickelt sich diese in bekannter Weise von den beiden Walzen b ab, wobei die Kämme η die Schnurrbarthaare in ausgezogene Lage bringen. Ist die Binde
umgelegt, so werden die ausziehbaren Kämme η angehoben und dadurch den Schnurrbartspitzen eine hochstehende Lage gegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schnurrbartbinde, die auf zwei Walzen aufgewickelt ist, welche bei ihrer durch die Abwicklung der Binde hervorgerufenen Drehung Federn spannen und an welchen Kämme zwecks Ordnung der Barthaare beim Anlegen der Binde angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kämme in den Bügeln der Walzen ausziehbar angeordnet sind, zum Zweck, die Spitzen des ausgezogenen Schnurrbartes in eine hochstehende Lage bringen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907194262D 1907-03-19 1907-03-19 Expired - Lifetime DE194262C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36934D AT36934B (de) 1907-03-19 1908-03-21 Schnurrbartbinde.

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DE194262C true DE194262C (de)

Family

ID=457417

Family Applications (1)

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DE1907194262D Expired - Lifetime DE194262C (de) 1907-03-19 1907-03-19

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