DE1728362U - Fadenaufwickelvorrichtung. - Google Patents

Fadenaufwickelvorrichtung.

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DE1728362U
DE1728362U DEN4844U DEN0004844U DE1728362U DE 1728362 U DE1728362 U DE 1728362U DE N4844 U DEN4844 U DE N4844U DE N0004844 U DEN0004844 U DE N0004844U DE 1728362 U DE1728362 U DE 1728362U
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Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

Ueumiinstersehe Maschinen- und Apparatebau Gr.m„"b«»H·, Neumiinster
Padenaufwickelvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine IPadenaufwickelvorrichtung, wie sie insbesondere für Spulmaschinen zum Aufwickeln endloser Kunstseidefäden aus vollsynthetischem oder anderem Material benutzt werden·
Es ist bekannt, die Aufwickelspulen derartiger Maschinen durch mit dem Getriebe fest gekoppelte Beibwalzen anzutreiben, um auf diese Weise die Umfangsgeschwindigkeit der Aufwiekelspule unabhängig von der allmählich wachsenden Spulendicke stets gleichzuhalten und hiermit allmähliche Änderungen des ladentiters, die durch die wachsende Umfangsgeschwindigkeit einer mit dem Getriebe fest gekoppelten Aufwiekelspule sich ergeben könnten, zu vermeiden. Zu diesem Zweck hat man die Aufwickel·- spule auf einem Schwenkarm angeordnet, der der Spule bei wachsendem Durchmesser die Möglichkeit des Ausweichens gab· Diese Einrichtung bietet jedoch verschiedene Kachteile. Die normalen aus Hartpapier bestehenden Aufwickelspulen zeigen stets eine gewisse durch den Entstehungsvorgang bedingte Toleranz, die zu einer unvermeidlichen Unwucht der Spule fährt. Die mangelnde Auswuchtung der Spule, die sich insbesondere bei sehr hohen Abzugsgeschwindigkeiten von mehreren hundert Metern in der Minute durch Sehlagen usw. unangenehm bemerkbar macht, wird noch dadurch vermehrt, dass der auf die Spule auflaufende laden in der Regel mit einer Präparation versehen wird, die infolge des seitlichen Auftragens den Paden einseitig belastet. Dadurch
/ kommt es leicht dazu, dass der ganze die Spule tragende Hebelarm auf der fest angeordneten Reibwalze springt· Hierdurch wird die Spule deformiert und der Wickel verwalzt. Das führt nicht nur zu Schwankungen in der Abzugsgesehwindigkeit, sondern auch zu erheblichen Schwierigkeiten beim Abwickeln und in der Nachbehandlung des Fadens,
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, dass die Fadenaufwickelwalze fest montiert ist, während die motorisch angetriebene Reibwalze auf einem schwenkbaren Hebelarm gelagert ist· Dabei kann der Antrieb der Reibwalzen vorzugsweise durch Einzelmotore erfolgen, die ihrerseits an dem die Reibwalze tragenden Schwenkarm fest angebaut sind. Der die Reibwalze tragende Schwenkarm / kann dabei vorteilhaft als Winkelhebel ausgebildet sein, an dessen einem Arm die Reibwalze sitzt, während der andere Arm eine Gewichtsbelastung trägt. Hierdurch wird erreicht, dass der von/ der Reibwalze auf die Aufwickelspule ausgeübte Druck während des gesamten Aufwickelvorganges gleichbleibt·
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar zeigt
I1Xg. 1 eine Teilansicht einer Aufwickelmaschine gemäss der Erfindung in Vorderansicht^
Pig· 2 ist eine Rückansicht zu einem Seil von Fig. Ij
!ig. 3 zeigt die in Fig. 2 dargestellten !eile in Aufsicht*
Die in der Zeichnung dargestellte Aufwickelvorrichtung besteht aus einer nach Art einer Schalttafel ausgebildeten Montagetafel 1, auf der die beiden Leitrollen 2 und 3 drehbar angeordnet sind, die in einer hier nicht dargestellten Weise ständig an der Oberfläche mit einem flüssigen Präparationsmittel befeuchtet werden können, welches sie an den vorbeilaufenden Faden 4 abgeben. Zur Weiterfährung des Fadens dienen die Abzugsgaletten 5 und 6, die gewöhnlich durch Hotorkraft angetrieben werden.
Unter diesen Galetten befinden sich die fest angeordneten
— 3 —
Aufwickelspulen 7 und 8, neben denen die Reibwalzen 9 und Io angeordnet sind, die auf den Schwenkarmen 11 und 12 sitzen» Unmittelbar über den Aufwickelwalzen 7 und 8 sind die Fadenführer 13» 14 angeordnet, die wie üblich durch Hin- und Hergang für eine gekreuzte Aufwicklung des Fadens auf der Spule sorgen»
Die zur Verdeutlichung der Wirkungsweise der neuen Vorrichtung angegebenen Schwenkarme 11 und 12 für die Reibwalzen 9 und Io sind nur von der Rückseite der Montagetafel 1 aus sichtbar·
Fig. 2 zeigt den Schwenkarm 11, der um das Schwenklager 15 drehbar ist und an seinem gegenüberliegenden Ende die Reibwalze 9 trägt, die sich gegen die Aufwickelwalze 7 anlegt. Dabei ist der Schwenkarm 11 vorteilhaft als Winkelhebel ausgebildet, der an seinem 2· Arm 11a das ggf. auf dem Arm 11a verschiebbare Belastungsgewicht 16 trägt, mit dessen Hilfe ein gleichbleibender Druck der Reibwalze 9 gegen die Aufwickelwalze 7 sichergestellt wird·
Aus der in Fig· 3 gezeichneten Aufsieht der Teile geht hervor, dass die Reibwalze 9 durch einen Einzelmotor 17 angetrieben wird, der auf derselben Achse wie die Reibwalze 9 am Schwenkarm 11 befestigt ist und alle Bewegungen desselben mitmacht* Zweckmassig verwendet man hierfür sog· Reluktanzmotoren, die von einem Frequenzgeber aus für alle Aufwickelstellen gemeinsam gesteuert werden, obwohl der Antrieb naturgemäss auch in jeder anderen passenden T/eise, beispielsweise durch feststehende, nicht schwenkbare Motoren unter Verwendung einer Zahnradübersetzung oder dgl. erfolgen kann.
Die neue Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Der von der Spinneinrichtung, beispielsweise einem Spinnschacht, kommende Faden 4 läuft an den beiden Befeuchtungsscheiben 2 und vorbei, wobei seine Abzugsgesehwindigkeit durch die Umfangsgeschwindigkeit der Galette 5 bestimmt wird. Die G-aletten 5 und werden zweckmässig gemeinsam mit der Reibwalze 9 von einem einzigen Motor aus angetrieben. Jedenfalls soll aber der Antrieb
der Galetten 5 und 6 mit demjenigen der Reibwalze 9 fest gekoppelt sein, um stets die gleiche Fadenabzugsgeschwindigkeit und damit den gleichen Fadentiter zu erhalten*
Dieser Antrieb betätigt vorteilhaft auch den hin- und hergehenden Fadenführer 15, der somit ständig die gleiche Hin- und Hergangsgeschwindigkeit unabhängig von dem Durchmesser des sich auf der Aufwickelspule 7 bildenden Wickels aufweist, so dass sich die Kreuzungsverhältnisse des Fadens während des Aufwickelvorganges allmählich ändern. Dies hat sich für den Aufbau des Spulenwickels in der Praxis als besonders vorteilhaft erwiesen*
Wenn sich auf der Spule 7 ein Wickel der gewünschten Dicke gebildet hat, kann der Faden von der Galette 6 durch den Fadenführer 14 auf die Aufwickelspule 8 gebracht werden· Es wird hierdurch eine verlustlose Auf spülung des Fadens beim Spulen-.. " wechsel erreicht«
Die beiden Aufwiekelspulen 7 und 8 können auch dazu dienen, etwa 2 gleichzeitig aus einer Spüleinrichtung, beispielsweise einem Spinnschacht, kommende Fäden getrennt voneinander jedesmal auf eine besondere Spule aufzuwickeln.
Beim Anlegen des Fadens auf die Aufwickelspule kann die Reibwalze beliebig weit ausgeschwenkt werden, ebenso beim Abnehmen der voll bewickelten Spule vom Spulenträger«
Der besondere Vorteil der vorliegenden Vorrichtung, bei welcher die Reibwalze bei zunehmendem Wickeldurehmesser unter Gleichbleiben des Anpressdruckes selbsttätig seitlich ausweicht, liegt darin, dass die Aufwickelspulen selbst nunmehr fest an dem Maschinengestell montiert werden können, so dass sie auch bei höchsten Absugsgeschwindigkeiten ruhig und ohne Schlag laufen, was sich auf die erzielte FadenqueLität besonders vorteilhaft auswirkt«

Claims (3)

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1. Fadenaufwickelvorrichtung, insbesondere Spülmaschine für Kunstseide und dgl,, bei der die Fadenaufwiekelwalze von einer !Reibwalze angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenaufwickelwalze (7> 8) fest am Maschinengestell (l) montiert ist, während die motorisch angetriebene Reibwalze (9, lo) auf einem Schwenkarm (11, 12) gelagert ist.
2. Fadenaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Reibwalze (9» lo) durch. Einzelmotore (17) erfolgt, die an dem gleichen Schwenkarm (11, 12) wie die Reibwalze (9» lo) sitzen·
3. Fadenauf wickelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibwalze (9, lo) an dem einen Arm (11) eines schwenkbaren Winkelhebels befestigt ist, dessen anderer Arm (lla) ein Belastungsgewicht (16) trägt·
DEN4844U 1954-11-12 1954-11-12 Fadenaufwickelvorrichtung. Expired DE1728362U (de)

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