DE172015C - - Google Patents

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DE172015C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopiermaschine des Dreiwalzensystems; an einer sogenannten Hauptwalze liegen eine Kopieroder Druckwalze und eine Entwässerungs- oder Ausdrückwalze an. Zwischen den drei Walzen wird die Papierbahn hindürchgeführt. Gegenstand der Erfindung ist die bewegliche Lagerung der Hauptwalze. Bekanntlich werden Kopiermaschinen bei Nichtgebrauch ίο bezw. beim Einführen der Papierbahn derart ausgerückt, daß die Entwässerungs- und Kopierwalze von der Hauptwalze entfernt werden, damit entweder die feuchte Papierbahn zwischen den Walzen während des Still-Standes der Maschine nicht -zerstört wird oder nach Aufbrauch der Papierbahn die neue Bahn leicht zwischen die ausgerückten Walzen eingeführt werden kann. Die Bewegung und das Andrücken zweier Walzen an die dritte wird bei der neuen Einrichtung durch die bewegliche Lagerung der Hauptwalze ver-. mieden. Ferner bietet die bewegliche Lagerung der letzteren Walze aber noch den Vorteil, daß unmittelbar durch die Ausschaltebewegung der Hauptwalze die . Papierbahn entspannt wird. Es ist also nicht notwendig, zur Entspannung der Papierbahn irgend einen anderen Teil der Maschine zu bewegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist auf der Zeichnung dargestellt. ..Die Figur ^ zeigt eine Seitenansicht, wobei die vordere
HL Seitenwand entfernt ist. Die Hauptwälze a HB. ist innerhalb des Maschinengestelles derart HB^ gelagert, daß dieselbe an beiden Enden von winkelförmigen Hebeln c getragen wird, die bei cl im Gestell drehbar sind und welche bei c2 an Exzentern d angreifen. Die Exzenter beider Seiten sind durch eine gemeinsame Achse verbunden und werden durch einen gemeinsamen Handgriff e verdreht. Die Exzenter stützen sicli auf Widerlager d] in Ausschnitten des Maschinengestelles.
Über der Hauptwalze α sind die Entwässerungswalze/ und die Kopierwalze g gelagert. Die Zapfen dieser Walzen ruhen auf jeder Seite je in einem gemeinsamen Hebel /?, an dessen Stelle natürlich auch ein anderer Teil, der je zwei Walzenzapfen aufnimmt, treten kann. Jeder Hebel/? ist um einen Zapfen/!1 drehbar im Gestell gelagert.
Durch die bewegliche Lagerung der Hauptwalze α und die Anordnung der Walzen f und g in den beweglichen Hebeln h oder dergl. wird noch erreicht, daß keine besonderen Vorkehrungen getroffen zu werden brauchen, um die einzelnen Walzen mit gleichem Druck aufeinander zu pressen. Wird die Walze a in die Höhe bewegt, so stellen sich die von den Hebeln h getragenen Walzen f und g entsprechend der Bewegung der Walze α stets so ein, daß sie mit gleichem Druck auf a wirken. Das. Druckverhältnis läßt sich daher auch beliebig· ändern, indem man die Arme der 'Doppelhebel h verschieden lang macht.
,Die Papierbahn k befindet sich auf einer Yorratstrommel i, läuft von dieser zunächst unter der Walze m und durch den Wasserbehälter m1 hindurch und gelangt dann zwi-
sehen die Walzen a, f und g, um von dort aus zur Abschneidevorrichtung zwischen den Walzen η und n' hindurchzugelangen. Die Papierbahn, die sich während des Arbeitens der Maschine immer in einer gewissen Spannung befindet, wird nun, wenn durch Um1-stellung des Griffes e bezw. der Exzenter.d die Hebel c mit der Hauptwalze α gesenkt werden, sofort entspannt. Durch die Beweg-
lichkeit der fiauptwalze wird noch ermöglicht, daß die Führungswalze m, welche die Papierbahn durch das Wasserbad m1 hindurchführt, fest gelagert werden kann, während dieselbe sonst hebbar angeordnet ist.
Wird' nämlich, wie auf der Zeichnung dargestellt, der Wasserkasten ml an den Hebeln c für die Hauptwalze durch Arme" c3 angehängt, so wird beim Ausschalten'der Hauptwalze λ auch der Wasserkasten m1 gesenkt. Durch entsprechende Längenausdehnung der Arme c3 läßt sich die Größe der Auf- und Abwärtsbewegung des Wasserkastens beliebig bestimmen. Durch die Abwärtsbewegung des Wasserkastens wird die Trockenlegung der Papierbahn dabei mit größerer Sicherheit erreicht, als wenn die Führungswalze m gehoben wird, da die Hebung der letzteren das Heraustreten der Papierbahn aus dem Wasserbad nicht unbedingt zur Folge zu haben braucht.
Zur Erläuterung der Zeichnung ist noch zu bemerken, daß der Antrieb der Hauptwalze α durch eine Kurbel ο erfolgt, welche durch Zahnradübersetzung ρ mit der Hauptwalze in Verbindung steht. Die zu kopierender) Schriftstücke gelangen aus dem Kasten q über eine schräge Führungsfläche ^1 zwischen Hauptwalze α und Kopier- oder Druckwalze g und werden von dort über die Leitwalze r in den Kasten s abgeworfen. .

Claims (3)

Patent-An spküche:
1. Kopiermaschine des Dreiwalzensystems, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwalze (a), welche die Papierbahn gegen die Entwässerungswalze (f) und die Kopierwalze (g) preßt; derart beweglich gelagert ist, daß sie bei Stillsetzung der Maschine oder zwecks Einführung der Kopierpapierbahn von letzterer abgehoben werden kann..
2. Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerüngs- und die Kopierwalze (f und g) gemeinsam in drehbaren Doppelhebeln (h) oder dergl. so aufgehängt sind, daß sie sich der Bewegung der Hauptwalze (a) freifolgend einstellen können und sich mit stets gleichem Druck an diese anlegen.
3. Kopiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (mlj an den die Hauptwalze (a) bewegenden Hebeln (c) durch Arme (c3) angehängt ist, zum Zweck, beim Ausrücken der Hauptwalze gleichzeitig das Wasserbad von der Papierbahn zu entfernen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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