DE171527C - - Google Patents

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DE171527C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised, e.g. water in sprays

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Sustainable Energy (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

PATENTAMT.
171527 ■-KLASSE 13 sr.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung eines Gemisches von Dampf und heißer Luft durch Hineinpressen erhitzter Luft in das Wasser eines Dampfkessels.
Zum Unterschiede von bekannten Einrichtungen solcher Art erfolgt bei der neuen Einrichtung die Erhitzung der Luft Unmittelbar vor ihrem Eintritt in das Wasser des Dampfkessels. Dadurch wird erreicht, daß,
ίο während bei den bekannten Einrichtungen ein großer Teil der der Luft zugeführten Wärme auf dem Wege durch die Rohrleitungen verloren geht, bei der neuen Einrichtung die ganze der Luft zugeführte Wärme für den bezeichneten Zweck nutzbar gemacht wird. Auch ergibt sich dadurch eine starke Erhitzung des Wassers und infolgedessen die rasche Erreichung trockenen Dampfes.
Die Erfindung kann in der Weise ausgeführt werden, daß neben dem Kessel besondere, von der Kesselfeuerung bestrichene Lufterhitzungskammern angeordnet sind, durch welche die Luft unmittelbar vor ihrem Zusammentreffen mit dem Kesselwasser hindurchgepreßt wird. Zur Erreichung einer stärkeren Erhitzung der Luft kann ihre Geschwindigkeit dadurch vermindert werden, daß unmittelbar vor ihrem Eintritt in das Kesselwasser und auf ihrem Wege durch die Lufterhitzungskammern Widerstände (Siebe oder dergl.) in den Weg der Luft eingeschaltet sind. Mit der Verwendung von Sieben als solche Widerstände ist noch der Vorteil verknüpft, daß die Luft in Form von feinen Strahlen in das Kesselwasser übertritt und dadurch eine innige Vermischung der Luft mit dem Wasser gewährleistet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der neuen Einrichtung im senkrechten Schnitt. Mit 43 ist eine Feuerung bezeichnet, welche von dem Mauerwerk 44 umschlossen ist, auf dem der Dampfkessel 45 ruht, der unten mit zwei rohrartigen Teilen 46 versehen ist. Zu beiden Seiten des Feuerraumes 48 sind die Lufterhitzungskammern 50 vorgesehen, welche durchlöcherte Zwischenboden 51 enthalten, und an welche Rohre 52 angeschlossen sind, die zu den Rohrstutzen 41 an den Böden - des Dampfzylinders 2 einer Luftverdichtungsmaschine führen. Die Lufterhitzungskammern stehen mit dem Kessel durch Rohrstutzen 53 mit Ventilen 54 in Verbindung, und an den Einmündungsstellen dieser Rohrstutzen in den Kessel befinden sich Mundstücke 55, welche mit durchlöcherten Platten abgedeckt sind. Die Rohrstücke 53 münden unterhalb des Wasserspiegels in die rohrartigen Ansätze 46 des Kessels ein.
Durch die Luftverdichtungsmaschine wird die Luft durch die Rohrleitungen 52 in die Lufterhitzungskammern 50 gepreßt, aus welchen die erhitzte Luft durch die Rohrleitungen 53 in die Mundstücke 55 gelangt und hier in Strahlen in das im Kessel be-

Claims (3)

  1. findliche Wasser ausbläst. Die im Wasser hochsteigende heiße Luft erhöht dessen Temperatur, vermischt sich dann mit dem über dem Wasserspiegel befindlichen Dampf und zieht gemeinsam mit diesem Dampf aus dem Kessel ab.
    Die zu beiden Seiten des Dampfzylinders 2 befindlichen Dampfleitungen 35 stehen durch Rohrleitung 56, 57 mit dem Dampfdom des Kessels 45 in Verbindung.
    Pate NT-A ν Sprüche:
    i. Einrichtung zur Erzeugung eines Gemisches von Dampf und heißer Luft durch Hineinpressen erhitzter Luft in das Wasser eines Dampfkessels, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung der Luft unmittelbar vor deren Eintritt in das Wasser des Dampfkessels erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Kessel besondere, von der Kesselfeuerung bestrichene Lufterhitzungskammern (50) angeordnet sind, durch welche die Luft unmittelbar vor ihrem Eintreten in das Kesselwasser hindurchgepreßt wird.
  3. 3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg der Luft durch die Erhitzungskammern (50) und unmittelbar vor ihrem Eintreten in das Kesselwasser Widerstände (in Form von Sieben (51) oder dergl.) eingeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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