DE170602C - - Google Patents

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DE170602C
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cooling
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roasted
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/26Cooling of roasted, sintered, or agglomerated ores
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D15/00Handling or treating discharged material; Supports or receiving chambers therefor
    • F27D15/02Cooling

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Description

I chaW J
&'ϊνιαν
ο
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Bekanntlich hat das bisher übliche Verfahren, das Röstgut von Röstofen in die unter oder vor den Öfen angebrachten Röschen oder Taschen nach beendeter Röstung fallen zu lassen, eine Reihe von Übelstähden im Gefolge. Das Röstgut hat die Eigenschaft, beim Abkühlen noch Schwefeldioxyd abzugeben. Diese Gase gehen nach dem bisherigen Verfahren nicht nur für die Schwefelsäuregewinnung verloren, sondern belästigen auch in gesundheitsschädlicher Weise die in den Arbeitsräumen beschäftigten Arbeiter. Außerdem sind die beim Abstich des Röstgutes sich entwickelnden Staubmengen, die für die Gesundheit der Arbeiter sehr nachteilig . sind, nach der bisherigen Arbeitsweise als verloren zu betrachten. Das vielfach übliche Verfahren, das Röstgut mit Wasser abzulöschen, wie z. B. beim Blende-Röstverfahren, hat auch die Bildung von gesundheitsschädlichen, heißen Dämpfen zur Folge. Diese besonders für die Arbeiter nachteiligen Übelstände bei der bisherigen Methode zur Gewinnung des Röstgutes werden durch vorliegende Erfindung völlig beseitigt.
' Das in dem Röstofen α hergestellte Fertigprodukt gelangt durch einen Kanal b in den luftdicht geschlossenen Kühlbehälter c. Das sich hier und beim Herablassen des Röstgutes entwickelnde Schwefeldioxyd wird am zweckmäßigsten durch den Kanal b dem Röstofen wieder zugeführt. Selbstredend kann auch ein lediglich zur Ableitung der Röstgase dienender Kanal verwendet werden. Durch
die luftdichte Verbindung von Kanal b mit Kühlbehälter c ist nicht nur die völlige Zurückführung des nachträglich sich entwickelnden Schwefeldioxyds in die öfen, sondern auch kein-Austritt dieses Gases in die Arbeitsräume gewährleistet. Der Kühlbehälter, dem jede beliebige, den örtlichen Verhältnissen entsprechende Form gegeben werden kann, ist als Vorratsbehälter ausgebildet. Das Fertigprodukt wird ihm mittels der Klappe d entnommen. Der Kühlbehälter c ist von einer Reihe von Rohren e durchzogen, die einerseits vermittels des Raumes f mit der Luft des Arbeitsraumes in Verbindung stehen und andererseits durch den Sammelkasten g und das Rohr h mit einer Vorrichtung zur Erzielung eines künstlichen oder natürlichen Zuges.
Diese Anordnung ermöglicht nicht nur ein schnelles Abkühlen des in dem Behälter c befindlichen Röstgutes, sondern führt dem Arbeitsraum auch fortwährend frische Luft zu. Vor allem aber ist durch diese Anordnung ein Stauben bei der Entnahme des Röstgutes durch die Klappe d unmöglich gemacht. Der sich bildende Staub wird durch den um den Behälter c angeordneten Raum/, Rohre e und Rohr h durch die Kühlluft abgesaugt und kann die Arbeiter nicht belästigen. Zugleich mit dem Staub werden alle dabei auftretenden schädlichen Gase beseitigt.
Der Behälter c und die Rohre e können aus Eisen hergestellt sein, das wegen der Abwesenheit von Feuchtigkeit von den
sauren Gasen auch bei höherer Temperatur nicht angegriffen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Abkühlung und staubfreien Gewinnung von Röstgut, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft durch einen in bekannter Weise von Rohren durchzogenen schmiedeeisernen Kasten gesaugt wird, um zugleich bei der Entnähme des gekühlten Röstgutes den entstehenden Staub mitzureißen.
    h
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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