DE170485C - - Google Patents
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- DE170485C DE170485C DENDAT170485D DE170485DC DE170485C DE 170485 C DE170485 C DE 170485C DE NDAT170485 D DENDAT170485 D DE NDAT170485D DE 170485D C DE170485D C DE 170485DC DE 170485 C DE170485 C DE 170485C
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- DE
- Germany
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- ignition
- lever
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P5/00—Advancing or retarding ignition; Control therefor
- F02P5/02—Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
C. fi j
DINGLER'SCHE MASCHINENFABRIK A.-G. in ZWEIBRÜCKEN, Pfalz.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Explosionskraftmaschinen zum
selbsttätigen Verstellen des Zündungszeitpunktes durch den Regler.
Von außen einstellbare Zündsteuerungen sind bekannt. Durch Bewegung eines Hebels,
einer Stange oder eines Handrades usw. kann bei diesen Steuerungen der Zeitpunkt
der Zündung von Hand während des Betriebes verstellt werden. Bei der neuen Vorrichtung
soll dagegen auf die Verstellung der Züridsteuerung durch den Regler eingewirkt
werden, so daß also während des normalen Betriebes bei allen Belastungen der Maschine die Verlegung des Zündungszeitpunktes lediglich der Regler übernimmt.
Die Zeichnung stellt die neue Vorrichtung in Verbindung mit einer verstellbaren Zündsteuerung
dar. Die Zündsteuerung besteht
zo beispielsweise aus einem in umgekehrter Richtung zur Bewegung eines Uhrzeigers
mit der Steuerwelle 0 umlaufenden Daumen n, welcher vermittels der Rolle m und der
Stange ν die Scheibe q in schwingende Bewegung setzt. Die Klinke s spannt den
Hebel t des Magnetapparates bei Linksbewegung und läßt ihn in bekannter Weise zurückschnappen.
Bei Rechtsbewegung legt sich dann die Klinke s wieder hinter den Hebel t, worauf das Spiel von neuem beginnt.
Die an die Stange ν angelenkte Stange k bewirkt in bekannter Weise die
Verstellung der Zündsteuerung. Die Lage ihres Zapfens A ist bestimmend für den
Zündungszeitpunkt. Denkt man sich den Zapfen A mehr nach links unten verlegt (etwa
in Richtung der Stange k), so erfolgt bei der oben beschriebenen Steuerung die Zündung
später; wird der Zapfen A umgekehrt
nach rechts oben verlegt, so erfolgt die Zündung früher.
Die Vorrichtung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, besteht
aus einem Hebel e mit drei Angriffspunkten ABC. Im Zapfen A greift ziemlich senkrecht
zum Hebel e die Verstellstange k an. Das andere Ende des Hebels ist beispielsweise
als Exzenterbügel c ausgebildet, welcher unter dem Einflüsse des Reglers bei
Geschwindigkeitsänderungen eingestellt vtha. Mit f ist ein drehbares Gleitstück bezeichnet,
in welchem der Hebel e längs verschiebbar ist und welches von Hand mit Hilfe eines
Führungsbockes h in verschiedene Lagen gebracht werden kann. Hierzu ist der Führungsbock
h drehbar um die feste Welle i
eingerichtet und seiner Längsachse kann eine verschiedene Neigung gegen die Horizontale
gegeben werden; der Führungsbock h wird mit der Schraube j gegen die Welle i festgeklemmt.
Ferner kann das im Führungsbock liegende Gleitstück/ durch das Handrad g radial zur Welle i bewegt und festgestellt
werden.
Ist nun der Hub des Exzenterbügels c gegenüber der Hebellänge von e verhältnismäßig
klein, ist ferner die Stange k genügend lang und in allen Lagen annähernd senkrecht
zum Hebel e, so wird hauptsächlich diejenige Bewegung· des Zapfens A durch die Stange k
nach der Stange ν übertragen, welche in Richtung der Stange k liegt, während die Bewegung
des Zapfens A, senkrecht zur Stange k, praktisch einflußlos gegegenüber der vorher
angegebenen Bewegung ist.
Die Bewegung des Zapfens Ά ist nun von
der des Bügels c abhängig und steht, in Richtung der Stange k betrachtet:, etwa im Verhältnis
A-B : B-C zu derselben, während sie, in Richtung der Stange e betrachtet, gleich
der Bewegung des Bügels c ist.
Da nun der Bügel c nur unter dem Einfljisse
des Reglers steht und dieser seine Bewegung im Verhältnis A-B : B- C auf den
Zapfen A und von da durch die Stange k auf die Zündsteuerung überträgt, so wird
der Reglereinfluß, kleiner gemacht, wenn das Führungsstück f durch . den Führungsbock
dem Zapfen A genähert wird. Bewegt man nun den Exzentermittelpunkt C in einer Leitkurve
(Kreisbogen), so beschreibt der Zapfen A eine entsprechende Verstellkurve, d. h. wenn
der Bügel c einen Kreis beschreibt, so beschreibt der Zapfen A eine Ellipse. Man
kann also mit der Vorrichtung durch Verlegung des Führungsstückes die Größe des
Verstellungsbereiches J an der Verstellkurve ändern.
Bezüglich der Form der Leitkurve für das Zapfmittel ist folgendes zu bemerken: Ein
mit der Welle α im Uhrzeigersinn sich drehender, in der Zeichnung nicht veranschaulichter
Achsenregler, welcher die Umdrehungszahl der Maschine hat, verdreht bei einer , Geschwindigkeitsänderung von der
höchsten bis zur geringsten Geschwindigkeit die Hohlwelle b mit Exzenter c gegenüber
der Welle α um etwa 1400. im Augenblicke
des Abschnappens am Magnetapparat befindet sich die Exzenterkurbel von b bei
der kleinsten Umdrehungszahl der Maschine etwa 50° gegen die Horizontale nach rechts
oben gestellt, also annähernd senkrecht gegen den Hebel e, bei der größten Geschwindigkeit
etwa senkrecht nach unten. Als Leitkurve für den Bügel c ist also das zwischen den
beiden Exzente"rradien liegende Bogenstück
von 50 -{- 90 gleich 1400 anzusehen. Die
dadurch erzeugte Verstellkurve des Zapfens A ist ein Ellipsenbogen. In der Zeichnung
sind die Leitkurve C C" und die Verstellkurve Α'-Ά" (letztere in etwas vergrößertem
Maßstabe) dargestellt. Aus der Form der Verstellkurve geht hervor, daß die Veränderung
des Zeitpunktes der Zündung von A' ab zuerst sehr langsam, dann gegen A" sehr
schnell erfolgt. Es wird also in der Nähe voller Belastung der Zeitpunkt der Zündung
fast gar nicht, in der Nähe des Leerlaufes erheblich verstellt, letzteres zu dem Zwecke,
das durch Abgase usw. stark verdünnte Gemisch möglichst im Totpunkt zur Verbrennung
zu bringen, event, durch Vorzündung die bei Quantitätsregulierung niedrig
liegende Kompressionslinie' vor dem Totpunkt steiler ansteigen zu lassen, um die
Massen besser aufzufangen und bei Mehrzylindermaschinen den schädlichen . Einfluß
der Druckwechsel zu verringern. Die Vorrichtung gestattet also den Zeitpunkt der
Zündung:
1. durch den Regler bei Vollast nur wenig, bei Leerlauf erheblich zu verstellen,
2. dieses Zündungsintervall J durch Drehen des Bockes h und des Handrades g zu ändern
und ihm verschiedene Lagen zu geben,
3. den Zeitpunkt der Zündung außerhalb des Bereiches des Reglers von Hand zu verstellen
durch das Handrad g.
Die Exzenterkurbel braucht nicht notwendig umzulaufen, sondern kann auch in
verschiedene Lagen entsprechend den Belastungen der Maschine durch Stellzeug eines
Muffenreglers oder dergl. eingestellt werden, wobei sie im Augenblick des Abschnappens
die obengenannten Lagen gegenüber der Maschine einnimmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Verstellen des Zündungszeitpunktes bei Explosionskraftmaschinen , gekennzeichnet durch einen an einem Exzenterbügel (c) unter der Einwirkung des Reglers stehenden Hebel (e), dessen Zapfen (A) die zu (e) nahezu senkrecht liegende, die Zündsteuerung in bekannter Weise verstellende Verstellstange (k) bewegt, und der in einem drehbaren Gleitstück (f) geführt wird, dessen Lage sowohl senkrecht zum Hebel (e) als auch in dessen Längsrichtung verändert und festgestellt werden kann, um den Zeitpunkt der Zündung und die Lage des Zündungsintervalls (J) zu verlegen und dessen Größe zu ändern und dadurch den Zeitpunkt der Zündung durch den Regler für große Belastung nur wenig, für kleine Belastung erheblich zu verändern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170485C true DE170485C (de) |
Family
ID=435529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170485D Active DE170485C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170485C (de) |
-
0
- DE DENDAT170485D patent/DE170485C/de active Active
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