DE1526524C3 - Regeleinrichtung für eine Brennstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Regeleinrichtung für eine Brennstoff-Einspritzpumpe für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für eine Brennstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
der im Hauptanspruch benannten Gattung. Eine solche ist beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift
1 152 848 bekannt. Dabei ist die Reglerwelle mit ihrer durch die Maschine angetriebenen
Antriebswelle über ein Kreuzstück verbunden, welches von der Antriebswelle in Drehrichtung mitgenommen
wird und welche unter dem Einfluß von Axialkräften, die sowohl durch den Fliehkraftregler
als auch durch Federn erzeugt werden, relativ zu der Antriebswelle und auch relativ zu der Reglerwelle
verschiebbar ist. An dem Kreuzstück ist ein Zapfen angeordnet, der in eine an der Reglerwelle ausgeformte
Schrägnut einfaßt, wodurch zwischen diesen beiden Teilen eine so wirksame Kulissenverbindung
besteht, daß bei jeder relativen Axialverschiebung auch eine relative Drehbewegung zwischen dem
Kreuzstück und der Reglerwelle stattfindet. Letztere ist mit Brennstoff-Verteilernuten versehen, die jeweils
durch Schrägkanten begrenzt sind. Unter Mitwirkung derselben wird immer dann eine Veränderung
des Zeitpunktes der Einspritzung vorgenommen, wenn es zu der besagten Relativdrehung zwi- j
sehen der Reglerwelle und dem Kreuzstück bzw. der j damit verbundenen Antriebswelle kommt, während
andererseits jede Axialverschiebung der Reglerwelle eine Veränderung der Einspritzmenge zur Folge hat.
Dabei ist die bekannte Regeleinrichtung so ausgelegt, daß bis zum Erreichen einer bestimmten Drehzahl
nur eine Veränderung des Einspritzzeitpunktes und in den größeren Drehzahlbereichen hauptsächlich
ίο eine Veränderung der Einspritzmenge angesteuert wird.
Regeleinrichtungen dieser Art sind im allgemeinen so konstruiert, daß sich in allen Drehzahlbereichen
eine im wesentlichen konstante Einspritzrate ergibt. Man erreicht dies dadurch, daß man die jeweilige
Einspritzung des Brennstoffes in die einzelnen Zylinder der Maschine weitgehend nur in der Nähe des
flachen Teils der Sinuskurve vornimmt, die für die über dem Drehwinkel der Regler- oder Antriebswelle
abgetragene Änderung der Einspritzgeschwindigkeit zwischen den unteren und oberen Totpunktlagen der
einzelnen Pumpenkolben erhalten wird. Insbesondere dann, wenn eine solche Regeleinrichtung zur Erzielung
einer Voreinspritzung nur in den höchsten Drehzahlbereichen ausgebildet ist, ergibt sich daraus
der Nachteil einer dann entsprechend verringerten Brennstoff-Liefermenge, weil dann der Beginn der
Einspritzung aus dem flachen Teil in den steileren Teil der besagten Sinuskurve vorverlegt ist und deshalb
die Einspritzung entsprechend früher endet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Regeleinrichtung so weiterzubilden,
daß sie bei der Ansteuerung einer Voreinspritzung in den hohen bis höchsten Drehzahlbereichen die weitgehende
Beibehaltung einer konstanten Einspritzrate erlaubt, um damit auch im Vollastbetrieb der Maschine
die dafür benötigte Brennstoffmenge bereitstellen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen gelöst, die im Kennzeichen des Hauptanspruches
aufgeführt sind. Es wird damit eine Regeleinrichtung erhalten, bei welcher die für die Abstützung
der Ventilhülse gegenüber der Reglermuffe vorgesehenen elastischen Mittel die Ventilhülse bis zum
Erreichen beispielsweise einer Drehzahl von 2400 U/ min gegen den Anschlag andrücken, so daß es bis
dahin zu keiner relativen Axialverschiebung zwischen der Ventilhülse und der Reglermuffe kommt.
Jede durch die äußere Steuereinrichtung bewirkte Axialverschiebung der Reglerweile wird deshalb bis
zum Erreichen dieses Drehzahlgrenzwertes direkt auf die Ventilhülse und damit die an dieser ausgeformte
Schrägkante übersetzt, so daß entsprechend der drehzahlabhängigen Stellungen derselben jeweils im wesentlichen
konstante Einspritzraten erhalten werden. Bei allen gegenüber diesem Grenzwert größeren
Drehzahlen ist die elastische Abstützung der Ventilhülse dagegen unwirksam, so daß dann der Flieh- j
kraftregier die Reglermuffe gegen die Ventilhülse verschieben kann, wobei jetzt der Zapfen der Kulissenverbindung
in deren für die Veränderung des Einspritzzeitpunktes maßgebende Schrägnut einläuft.
Gleichzeitig damit findet eine Relativdrehung zwischen der Reglerwelle und der Reglermuffe und damit
der Ventilhülse statt, so daß diese eine folglich von der Drehzahlerhöhung abhängige Verlagerung
ihres gegenüber der Reglerwelle wirksamen Anschlages erfährt. Durch diese Anschlagverlagerung wird
die an der Ventilhülse ausgeformte Schrägkante in eine Stellung gebracht, in welcher die vor dieser Anschlagverlagerung
bestandene Einspritzrate weiterhin vorliegt. Sofern die aus Nocken und Nockenfolgeelementen
gebildete Verbindung des Anschlages entsprechend bemessen ist, kann damit für die höheren
und höchsten Drehzahlbereiche ein breiterer Bereich für die dann erwünschte Voreinspritzung zur Verfügung
gestellt werden, wobei gleichzeitig eine Einspritzung der für den Vollastbetrieb der Maschine
benötigten Einspritzmengen sichergestellt ist.
Die mit dem Anspruch 2 erfaßte Weiterbildung der Erfindung ist unter dem Gesichtspunkt vorteilhaft
und zweckmäßig, daß damit gleichzeitig die von dem Fliehkraftregler erzeugten Axialkräfte in optimaler
Weise aufgefangen werden, so daß auf die Anordnung eines besonderen Drucklagers verzichtet werden
kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Gesamtdarstellung aller wesentlichen Teile der Regeleinrichtung,
Fig.2 in vergrößerter Darstellung die Schrägkante
der Regeleinrichtung gemäß Fig. 1 zur Veranschaulichung
der damit gesteuerten Überdeckung eines Brennstoffkanals,
F i g. 3 in vergrößerter Darstellung eine teilweise geschnittene Seitenansicht des die Ventilhülse der
Regeleinrichtung gemäß F i g. 1 gegenüber der Reglerwelle abstützenden Drucklagers,
F i g. 4 eine Draufsicht auf den einen Drucklagerring
nach der Linie 4-4 in F i g. 3 und
F i g. 5 eine Schnittansicht nach der Linie 5-5 in Fig. 3.
Die für eine Brennstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen vorgesehene Regeleinrichtung hat
eine so bezeichnete Reglerwelle 82, die an ihrem geschlitzten Ende mit einer von der betreffenden
Brennkraftmaschine angetriebenen Antriebswelle verbunden ist. An dem anderen Ende ist ein in seiner
Gesamtheit mit 91 bezeichneter Fliehkraftregler angeordnet. Er besteht aus einer mit der Reglerwelle 82
starr verbundenen Montageplatte 118 für zwei an einem jeweiligen Vorsprung 120 schwenkbar gelagerte
Winkelhebel 122, die an ihrem einen Arm jeweils ein Fliehgewicht 124 tragen. Sobald die Reglerwelle
82 gedreht wird, werden die Winkelhebel 122 unter dem dann wirksamen Einfluß der Fliehgewichte
124 mit ihrem jeweils kürzeren Arm 125 gegen ein axialbewegliches Drucklager 104 angedrückt,
welches nach unten verschoben wird, sobald die wirksamen Zentrifugalkräfte größer sind als die entgegenwirkenden
Kräfte einer Leerlauffeder 97 und einer weiteren Feder 114, die sich mit ihrem einen
Ende an der mit dem einen Drucklagerring 102 einstückigen Reglermuffe 100 abstützt.
Zwischen der Reglermuffe 100 und der Reglerwelle 82 ist eine Kulissenverbindung 106 gebildet,
die aus einem an der Reglerwelle ausgebildeten Zapfen 108 und einem an der Reglermuffe ausgebildeten
Führungsschlitz 110, 112 besteht. Dieser Führungsschlitz ist in seinem einen Abschnitt 110 parallel zur
Achse der Reglerwelle ausgerichtet, während der sich daran anschließende Abschnitt 112 dazu schräg ausgerichtet
ist. Über diese Kulissenverbindung 106 wird von der Reglerwelle 82 eine sie umfassende
Ventilhülse 70 in Drehrichtung mitgenommen, welche gegen die Reglermuffe 100 durch die vorerwähnte
Feder 114 verspannt ist. Die Feder 114 ist in eine stirnseitige Aussparung 115 der Ventilhülse 70
eingesetzt, in welche auch die Reglermuffe 100 vorgeschoben wird, sobald die wirksamen Zentrifugalkräfte
der Fliehgewichte 124 größer sind als die Vorspannkraft der Feder 114. Die Ventilhülse 70 ist im
übrigen in eine Ventilbohrung 60 eingesetzt, die nach den axialen Enden durch an der Ventilhülse ausgebildete
Steuerbünde 72, 74 abgeschlossen und die radial nach innen durch eine zwischen diesen Steuerbünden
liegende Einschnürung 76 der Ventilhülse begrenzt ist. In diesem mittleren Abschnitt ist an der
Ventilhülse auch eine Schrägkante 78 ausgeformt, die folglich bei der Drehung der Reglerwelle 82
ebenfalls gedreht wird. Durch diese Schrägkante 78 wird die Überdeckung von zu den Maschinenzylindern
führenden Brennstoffkanälen 58 gesteuert, die alle von der vorerwähnten Ventilbohrung 60 ausgehen,
in die im übrigen eine Brennstoff-Zuleitung einmündet.
Aus der Ventilbohrung 60 können folglich die einzelnen Pumpenkolben der Einspritzpumpe den
Brennstoff ansaugen und über den jeweiligen Brennstoffkanal in den jeweiligen Maschinenzylinder fördern,
wobei die Liefermenge abhängig ist von dem in noch näher zu beschreibender Weise veränderlichen
Überdeckungsgrad der Brennstoffkanäle.
Die Ventilhülse 70 ist weiterhin über die vorerwähnte Leerlauffeder 97 an einem Drucklager 88 abgestützt,
welches seinerseits an einem Bund 90 der Reglerwelle 82 abgestützt ist. Das Drucklager 88 hat
die in den F i g. 3 bis 5 näher gezeigte Ausbildung. Der eine Drucklagerring 140 ist an zwei diametral
gegenüberliegenden Stellen mit Vorsprüngen 139 versehen, die in korrespondierende Aussparungen
138 am zugeordneten Ende der Ventilhülse 70 einfassen, wodurch dieselbe diesen einen Ring in Drehrichtung
mitnehmen kann. In seiner dem anderen Drucklagerring 141 zugewandten Stirnfläche hat der
Drucklagerring 140 vier in gleichen Winkelabständen zueinander liegende Pfannen 143, in welche jeweils
eine Druckkugel 142 eingesetzt ist, die jeweils auf einer Nockenfläche 144 in der zugeordneten Stirnfläche
des Drucklagerringes 141 aufliegt. Die Nokkenflächen 144 verlaufen alle in Umfangsrichtung
des mit der Reglerwelle 82 drehfest verbundenen Drucklagerringes 141 und sind so geformt, daß die
beiden Drucklagerringe 140, 141 durch die Kugeln 142 gespreizt werden, sobald eine Relativdrehung
zwischen der Ventilhülse 70 und der Reglerwelle 82 stattfindet. Zu dieser Relativdrehung kommt es dann,
wenn die wirksamen Zentrifugalkräfte des Fliehkraftreglers 91 größer sind als die Kraft der die Ventilhülse
70 gegenüber der Reglermuffe 100 verspannenden Feder 114, so daß dann der Zapfen 108 der Kulissenverbindung
106 in den schrägen Führungsabschnitt 112 einlaufen kann.
Die Regeleinrichtung hat schließlich noch eine äußere Steuereinrichtung, durch welche die Reglerwelle
82 axial verschoben werden kann. Diese äußere Steuereinrichtung besteht einmal aus dem bei 129
schwenkbar gelagerten Beschleunigerpedal 128, welches über ein Betätigungsgestänge 130, 131 mit
einem bei 96 schwenkbar angeordneten Betätigungshebel 95 für die Reglerwelle 82 verbunden ist. An
dem Betätigungsgestänge 130, 131 greift die übliche Rückholfeder 134 an, welche das Betätigungsgestänge
gegen einen Leerlauf-Begrenzungsanschlag
5 6
133 vorspannt. Sobald das Beschleunigerpedal 128 dieser Lage III wird dann also dem betreffenden Ma-
niedergedrückt wird, wird dadurch das Betätigungs- schinenzylinder gerade so viel Brennstoff zugeführt,
gestänge 130, 131 gegen die Kraft der Rückhol- daß der Leerlaufbetrieb der Maschine aufrechterhal-
feder 134 gegen einen weiteren Begrenzungsan- ten wird. Andererseits soll die Leerlauffeder 97 beim
schlag 132 hin bewegt, wobei der mit der Regler- 5 Erreichen einer Drehzahl von beispielsweise 900 bis
welle 82 verbundene Betätigungshebel 95 im Uhr- 1000 U/min unwirksam werden, so daß dann also die
zeigersinn verschwenkt und dadurch die Reglerwelle Ventilhülse 70 zum Anschlag an das Drucklager 88
nach oben bewegt wird. Der mit der Reglerwelle 82 kommt.
verbundene Betätigungshebel 95 kann alternativ Sobald beim Niederdrücken des Beschleunigerpedazu
auch über ein sogenanntes Stillsetzungsgestänge io dals 128 der vorerwähnte Drehzahl-Grenzwert, in
136, 137 betätigt werden, mittels welchen der Fahrer welchem dann die Mündung des betrachteten Brenndurch
Betätigung eines Knopfes 135 den Motor da- Stoffkanals 58 beispielsweise die Lage IV einnimmt,
durch stillsetzen kann, daß einfach die Pumpenförde- nach oben überschritten wird, wird wegen des dann
rung abgestellt wird. vorliegenden Anliegens der Ventilhülse 70 an dem Die vorbeschriebene Regeleinrichtung ist so ausge- 15 als Anschlag wirkenden Drucklager 88 die Axialverbildet,
daß beim Starten der Maschine durch Nieder- Schiebung der Schrägkante 78 direkt durch die
drücken des Beschleunigerpedals 128 die Reglerwelle Reglerwelle 82 gesteuert, welche durch den Betäti-
82 unter Mitnahme auch der Ventilhülse 70 nach gungshebel 85 nach oben im Sinne einer verstärkten
oben verschoben wird. Dadurch wird die Schräg- Brennstoffeinspritzung oder nach unten im Sinne
kante 78 bezüglich der Mündung eines betrachteten so einer schwächeren Brennstoffeinspritzung verscho-Brennstoffkanals
58 in die Lage I gebracht, die in ben wird. Sobald aber die Reglerwelle 82 einen bei-F
i g. 2 angedeutet ist. Sobald die Maschine gestartet spielsweisen Drehzahl-Grenzwert von 2400 U/min
ist, wird der Fahrer das Beschleunigerpedal 128 wie- erreicht hat, so wird dann durch den Fliehkraftregler
der entlasten, so daß jetzt die Reglerwelle 82 durch 91 die Vorspannkraft der Feder 114 überwunden, so
die Rückholfeder 134 in die dargestellte Lage zu- »5 daß jetzt die Reglermuffe 100 gegen die Ventilhülse
rückverschoben werden kann. Das Betätigungsge- 70 verschoben werden kann. Wegen der zwischen der
stange 130, 131 liegt dann an dem Leerlauf-Begren- Reglermuffe 100 und der Reglerwelle 82 gebildeten
zungsanschlag 133 an. Weil bei gestarteter Maschine Kulissenverbindung 106 kommt es folglich in dem
auch die Reglerwelle 82 gedreht wird, werden dann Augenblick, in welchem der Zapfen 108 in den
auch die Fliehgewichte 124 des Fliehkraftreglers 91 3° schrägen Führungsabschnitt 112 einläuft, zu einer
wirksam, so daß die Reglermuffe 100 und mit ihr die Relativverdrehung zwischen der Reglermuffe 100
Ventilhülse 70 entgegen der Kraft der Leerlauffeder und der Reglerwelle 82 und damit zwischen dieser
97 nach unten verschoben wird. Die Leerlauffeder und der Ventilhülse 70, so daß jetzt die beiden Ringe
97 kann so kalibriert sein, daß sie die Ventilhülse 70 140, 141 des Drucklagers 88 durch die Kugeln 142
bis zu einer Drehzahl von 400 U/min in eine Axial- 35 gespreizt werden. Folglich erfährt die Schrägkante 78
lage einstellt, in welcher die Mündung des betrachte- bei Überschreitung dieses angenommenen oberen
ten Brennstoffkanals 58 die in F i g. 2 eingezeichnete Drehzahl-Grenzwertes von 2400 U/min nach oben
Lage II einnimmt, so daß bis zum Erreichen dieser außer einer eine Vorverlegung des Zündzeitpunktes
Drehzahl die Reglermuffe 100 nicht durch die Flieh- bewirkenden Veränderung seiner Winkelstellung begewichte
verschoben werden kann. Sobald aber diese 40 züglich der Mündung des betrachteten Brennstoffka-Drehzahl
überschritten wird, kann die Reglermuffe nals 58 auch eine Axialverschiebung nach oben im
100 und mit ihr die Ventilhülse 70 gegen die Kraft Sinne einer Vergrößerung der augenblicklichen
der Leerlauffeder 97 nach unten verschoben werden, Brennstoff-Einspritzmenge, so daß auch in diesem
so daß bei einer Leerlaufdrehzahl von beispielsweise bis zu einem Grenzwert von beispielsweise 3400 U/
575 U/min die Mündung des betrachteten Brenn- 45 min reichenden hohen bis höchsten Drehzahlbereich
Stoffkanals dann die in F i g. 2 eingezeichnete ReIa- ein optimaler Vollastbetrieb der Maschine sichergetivlage
III bezüglich der Steuerkante 78 einnimmt. In stellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Regeleinrichtung für eine Brennstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einer
axial- und drehbeweglichen Reglerwelle für eine die veränderliche Überdeckung von zu den Maschinenzylindern
führenden Brennstoffkanälen steuernde Schrägkante, die sowohl durch eine äußere Steuereinrichtung als auch durch einen ab
einer bestimmten Drehzahl der Antriebswelle für eine Überlagerung einer Einspritzmengen- und
einer Einspritzzeitpunktveränderung sorgenden, über eine zwischen Reglermuffe und Schrägkante
gebildete Kulissenverbindung mit Schrägnut wirksamen Fliehkraftregler beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägkante
(78) an einer die Reglerwelle (82) umgebenden Ventilhülse (70) ausgeformt ist, die in
Achsrichtung über einen Anschlag (88, 140, 141) gegenüber der Reglerwelle und über elastische
Mittel (114) gegenüber der Reglermuffe (100) abgestützt ist, wobei die Ventilhülse von der
Reglerwelle über die Kulissenverbindung (106) in Drehrichtung mitgenommen wird und der Anschlag
eine aus Nocken (144) und Nockenfolgeelementen (142) gebildete Verbindung aufweist,
welche eine von der Verdrehung der Ventilhülse gegenüber der Reglerwelle abhängige Anschlagverlagerung
bewirkt.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (88) nach Art
eines Drucklagers ausgebildet ist und aus zwei mit der Ventilhülse (70) bzw. mit der Reglerwelle
(82) drehfest verbundenen Drucklagerringen (140 bzw. 141) besteht, zwischen welchen die dabei
kugelförmig ausgebildeten Nockenfolgeelemente (142) angeordnet sind, denen jeweils eine in Umfangsrichtung
ansteigende Nockenfläche (144) an dem nicht ihrer Halterung dienenden Drucklagerring
(141) zugeordnet ist.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |