DE170244C - - Google Patents
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- DE170244C DE170244C DENDAT170244D DE170244DA DE170244C DE 170244 C DE170244 C DE 170244C DE NDAT170244 D DENDAT170244 D DE NDAT170244D DE 170244D A DE170244D A DE 170244DA DE 170244 C DE170244 C DE 170244C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, bei Streichinstrumenten zu den gespielten Tönen harmonische
Unter- und Kombinationstöne dadurch hervorzubringen, daß an den Boden oder an die Decke des Instrumentes ein Gewicht
mittels einer Feder oder einer straff gespannten Schnur elastisch angedrückt wird. Hierbei
zeigte sich der Nachteil, daß die Weglänge des beim Anspielen der Saiten abgestoßenen
ίο Gewichtes durch die Gegenwirkung der Feder
oder der gespannten Schnur verkürzt wurde, was eine Brechung der Nebentöne zur Folge
hatte, so daß diese nur teilweise zur Geltung kamen. Da außerdem zur Herstellung des
Gewichtes stets weiches Material, z. B. Blei, Verwendung fand, so wurde die gewünschte
Wirkung nicht vollkommen erzielt.
Ferner wurde durch die Vorrichtung zum Festhalten des Gewichtes, die am Körper des
Instrumentes angebracht werden mußte, die Resonanz desselben nachteilig beeinflußt.
Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung soll diesem Mißstand in der Weise
abgeholfen werden, daß das aus Glas oder glasharter Masse bestehende Gewicht ohne
jede federnde Beeinflussung frei auf dem Instrument aufliegt und nicht an dem Körper
des letzteren, sondern an einem Aufsatzteil, z. B. dem Steg, befestigt wird.
In der Zeichnung ist die neue Anordnung des Gewichtes beispielsweise an einer Violine
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Oberansicht der Violine mit Gewicht.
Fig. 2 zeigt einen teilweisen wagerechten Querschnitt des Steges mit eingesetztem Gewicht.
Fig. 3 zeigt den Steg in Vorderansicht mit der durchschnittenen Haltevorrichtung
für das Gewicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist das Gewicht a, welches zweckmäßig aus Glas oder
einer glasharten oder mit Glas überzogenen schweren Masse besteht, mit einer federnden
Gabel b versehen.
Die Schenkel dieser Gabel haben wellenförmige Ausbiegungen oder Einkerbungen c,
so daß das Gewicht nach Bedarf an einem längeren oder kürzeren Hebel schwingen kann. Durch Zusammendrücken der Gabelschenkel
(Fig. 2 strichpunktiert) kann das Gewicht in die Aussparung d des Steges e
geklemmt und so an einer geeigneten Stelle festgehalten werden.
Claims (4)
1. Streichinstrument mit einem frei auf dem Instrument aufliegenden Gewicht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (a) an einem Ansatz des Instrumentes,
z. B. dem Steg (e), gelagert ist.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher
die äußere Fläche des Gewichtes aus Glas oder glashartem Material besteht.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher
das Gewicht an einer federnden Gabel (b) sitzt, die in eine Öffnung (d) z. B. des
Steges (e) eingesetzt wird.
4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher
die Schenkel der Gabel mit wellenförmigen Ausbiegungen oder Einkerbungen (c) versehen
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170244C true DE170244C (de) |
Family
ID=435308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170244D Active DE170244C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170244C (de) |
-
0
- DE DENDAT170244D patent/DE170244C/de active Active
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