DE169940C - - Google Patents

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DE169940C
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dry
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/25Sizing, starching or impregnating warp yarns; Making glazed yarn; Drying sized warp yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schlichtmaschine, bei welcher die Kettenfäden nach dem Hindurchgehen durch den Schlichttrog zunächst zwecks Vortrocknung eine Kammer von unten nach oben und umgekehrt durchziehen, wie dies beispielsweise die durch die Patentschrift 142223, Klasse 8 a bekannt gewordene Einrichtung ermöglicht, um hierauf in die eigentliche Trockenkammer geleitet zu werden. Um das Schlichten der Fäden wirksamer zu gestalten und gleichzeitig die Möglichkeit zu schaffen, ohne umständliche Vorbereitungen verschiedenartige oder verschieden gefärbte Fäden, welche nicht durch denselben Schlichttrog geführt werden dürfen, zu behandeln, werden gemäß vorliegender Erfindung statt eines Vortrockenraumes deren mehrere senkrechte oder schräg nach aufwärts steigende Vortrockenkammern verwendet, deren jeder ein besonderer Schlichttrog zugeordnet ist. Auf diese Weise ist man in der Lage, entweder dasselbe Garn abwechselnd durch einen Schlichttrog und eine Vortrockenkammer zu führen, um dadurch ein allmähliches und wirksames Aufbringen der Schlichte zu erzielen, oder verschiedenartige oder verschieden gefärbte Garne zunächst durch gesonderte Schlichttröge zu leiten und darauf die auf diese Weise vorbehandelten Garne derselben Vortrockenkammer zuzuführen, um sie dann an dem oberen Kammerende, an welchem die Schlichte bereits genügend festsitzt, zusammenzuführen. Auf der Zeichnung ist in Fig. 3 der Erfindungsgegenstand durch senkrechten Schnitt in einer Ausführungsform zur. Darstellung gebracht, die die eine Möglichkeit der Führung der Fäden zeigt, während Fig. 1 und 2 in schematischer Ansicht die beiden anderen Möglichkeiten der Führung der Kettenfäden veranschaulichen; gemäß Fig. 1 wird ein mehrmaliges Schlichten während des Vortrocknens dadurch ermöglicht, daß die einzelnen Kettenfäden wiederholt in entgegengesetzter Richtung die nebeneinander stehenden Trockenräume durchziehen, nach dem Hindurchgange durch die eine Vortrockenkammer jedoch von neuem mit Schlichte versehen werden. Gemäß der Darstellung Fig. 2 wird ermöglicht, zwei oder mehrere Kettenfäden verschiedener Farbe oder verschiedener Faser gleichzeitig zu schlichten und zu trocknen..
Soll jedoch das Kettengarn in gewöhnlicher Weise vorgetrocknet werden, so werden' die von Kettenbäumen 1 (Fig. 3) kommenden Fäden zunächst im Schlichttrog 2 mit Schlichte versehen und darauf in lotrechter Richtung in das Trockengehäuse eingeführt. Letzteres ist durch eine vertikale Scheidewand in zwei Hälften geteilt, von denen jede am oberen Ende eine Abzugswalze 8 bezw. 9 besitzt. Nachdem die Fäden über die Abzugswalze 8 geführt worden sind, gelangen sie wieder nach abwärts, um, nachdem sie um die Führungsrolle 10 am unteren Ende der Scheidewand 7 gegangen sind, in die zweite Abteilung des Trockengehäuses eingeführt zu werden. Nachdem sie hier lotrecht aufwärts, alsdann um die Abzugswalze 9 und-schließlieh nach abwärts geleitet sind, gelangen sie über die Walzen II, 12, 13 in bekannter Weise
zu der eigentlichen Trockenkammer. Bevor das Garn nun in den zweiten Trockenraum aufsteigt, kann es nun auch durch den zweiten Schlichttrog 3 geleitet werden. Die Führung der Fäden in diesem Falle zeigt Fig. i. ■
Die von den Kettenbäumen 30 (Fig. 1) kommenden Fäden werden zunächst im Schlichttrog 31 mit Schlichte versehen, von dort in die Trockenkammer nach aufwärts geführt, alsdann über die Abzugswalze 34 nach abwärts in den Schlichttrog 32 und von dort senkrecht in die zweite Trockenkammer, um nach Verlassen der Abzugs-
!5 walze 35 wieder nach abwärts geführt und über die Führungsrollen 36, 37 und 38 in die Trockenkammer gemäß Fig. 3 eingeführt zu werden.
Sollen jedoch verschiedenartige oder verschiedenfarbige Fäden behandelt werden, so führt man dieselben von den Kettenbäumen 43, 44 (Fig. 2) gesondert zu den Schlichttrögen 41 und 42, von denen sie in denselben Trockenraum eingeleitet werden, um sich an
2g dessen oberem Ende auf der Abzugswalze 45 zu vereinigen und sodann, da die Vortrocknung dann so weit gediehen ist, daß die Fäden ohne Gefahr einer schädlichen Beeinflussung vereinigt werden können, über die Führungswalzen 46, die Abzugswalze 47 und die Walzen 48, 49 und 50 in die eigentliche Trockenkammer eingeführt zu werden.
In jeder Abteilung der Trockenvorrichtung sind Heizkörper 14 angebracht, welche die nötige Wärmemenge zuführen und außerdem sind auch noch Ventilatoren 15 vorgesehen, welche für eine "gleichmäßige Trocknung Sorge tragen. Platten 16, welche ein Zerstreuen der heißen Luft verhindern und diese den Fäden besser zuführen sollen, vervoll- ^0 ständigen die Einrichtung. Die an der Außenseite des Trockengehäuses vorgesehenen Räume 17 und 18 gestatten eine Prüfung und Untersuchung über den Fortgang des Trockenprozesses während des Betriebes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kettengarnschlichtmaschine mit Einrichtung zum Vortrocknen der Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß der der eigentliehen Trockenkammer in bekannter Weise vorgeordnete Trockenschacht aus zwei oder mehreren lotrecht oder schräg nebeneinander stehenden Kammern (5, 6) gebildet wird, deren jede mit einem besonderen Schlichttrog und Führungswalzen versehen ist, die ermöglichen, das Kettengarn entweder auf gewöhnliche Weise unter Hindurchführen der Fäden durch die Einzelkammern vorzutrocknen (Fig. 3) oder ein nochmaliges Schlichten vor dem Einführen der Fäden in die Einzelkammern vorzunehmen (Fig. 1), und schließlich auch gestatten, verschiedenartige oder verschieden gefärbte Garne gg nach gesonderter Behandlung mit Schlichte in den verschiedenen Kammern (Fig. 2) vorzutrocknen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108648B (de) * 1957-03-08 1961-06-15 Olympic Tyre & Rubber Company Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faeden mittels einer Gummiloesung zur Herstellung von Kordgewebe
DE1147557B (de) * 1956-07-24 1963-04-25 Sucker Geb Einrichtung zum Trocknen von aus Faserstoffen bestehendem Gut

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147557B (de) * 1956-07-24 1963-04-25 Sucker Geb Einrichtung zum Trocknen von aus Faserstoffen bestehendem Gut
DE1108648B (de) * 1957-03-08 1961-06-15 Olympic Tyre & Rubber Company Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Faeden mittels einer Gummiloesung zur Herstellung von Kordgewebe

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