DE169744C - - Google Patents

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DE169744C
DE169744C DENDAT169744D DE169744DA DE169744C DE 169744 C DE169744 C DE 169744C DE NDAT169744 D DENDAT169744 D DE NDAT169744D DE 169744D A DE169744D A DE 169744DA DE 169744 C DE169744 C DE 169744C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/0086Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by the application technique

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Form (Gräting) wie sie bei der Handformerei zur Herstellung von Linoleummosaik o. dgl. Verwendung findet und bezweckt vornehmlich eine möglichste Kostenverringerung dieses zur Herstellung von durchgehend gemustertem Linoleum o. dgl. erforderlichen Hilfsmittels. Die lediglich für die Handformerei bestimmte Form besteht aus einem aus Leisten gebildeten
ίο Gerippe, an welchem die die einzelnen Musterfelder voneinander trennenden dünnen Scheidewände einzeln oder gruppenweise miteinander vereinigt angebracht sind. Man hat also für diese Form nur einerseits das Gerippe und andererseits die dünnen, die Musterfelder trennenden Scheidewände einzeln oder gruppenweise vereinigt vorzubereiten und alsdann letztere an ersterem anzubringen. Dadurch wird die Herstellung der mustergemäßen Form billiger, als wenn man dieselbe z. B. nach Erfordernis des Musters in einem Stück gießen oder sonstwie aus einem Stück arbeiten (z. B. fräsen) würde, wobei man gleichzeitig noch den Vorteil hat, die dünnen Scheidewände der Musterfelder von dem Gerippe abnehmen und auswechseln und dadurch ein und dasselbe Gerippe für verschiedene Muster verwenden zu können, was eine weitere Ersparnis an Anschaffungskosten zur Folge hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Form in Fig. 1 in Unteransicht, in Fig. 2 im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Aus zwei an beiden Seiten der Form liegenden rechteckigen Eisenrahmen b und drei oder einer anderen Anzahl dieselben verbindender Längsleisten α ist ein Gerippe hergestellt. An die Längsleisten α sind die die einzelnen Musterfelder voneinander scheidenden dünnen Scheidewände c aus Metallblech ο. dgl. einzeln oder gruppenweise miteinander verbunden von unten angesteckt. Zu diesem Zwecke reichen, während die beiden Endrahmen b des Gerippes die volle Höhe der Form haben können, die Längsleisten α zweckmäßig nicht bis zu der unteren Auflagefläche der Form, sondern stehen gegen dieselbe zurück (s. Fig. 3). Da, wo die dünnen Scheidewände c die Längsleisten a kreuzen bezw. an letzteren ansitzen sollen, sind dieselben mit den Längsleisten α entsprechenden Ausschnitten d versehen, so daß sie mit diesen Ausschnitten auf die Leisten a aufgeschoben bezw. an dieselben angesteckt werden können und nun die Form in der erforderlichen Höhe vervollständigen. Man kann somit die dünnen Scheidewände c von den Leisten α lösen und auswechseln, um behufs Formens eines anderen Musters Scheidewände in anderer Lage einzeln oder vereinigt an den Leisten α anzubringen. Es könnten auch die Leisten α bis zu der unteren Auflagefläche der Form reichen und behufs Ansteckens der Scheidewände c mit Einschnitten versehen sein, oder man kann die Scheidewände c anderweitig, z. B. irgendwie seitwärts an den Leisten α lösbar befestigen. Die Leisten α brauchen natürlich nicht einander parallel in der Längsrichtung gerade V>

Claims (1)

  1. durchzulaufen, sondern sie können, je nachdem es die zu formenden Muster als zweckmäßig erscheinen lassen, gebogen, zickzackförmig oder sonst, in beliebiger Weise verlaufen, und ihre Anzahl kann dem jeweiligen Erfordernis entsprechend verändert werden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, die Längsleisten α etwa noch durch geeignete Querleisten zu verbinden, wobei dann eventuell ίο die Längsleisten stellenweise unterbrochen sein können. Die dünnen Scheidewände c der Musterfelder können und müssen natürlich in ganz beliebiger Form nach dem jeweiligen Muster verlaufen.
    Paten τ-An SPRU c H :
    Form für die Handformerei zur Herstellung von Linoleummosaik o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Auswechselbarkeit der die Formzellen trennenden Scheidewände die Form aus einem festen, aus Endrahmen (b) und diese verbindenden Längsleisten (a) gebildeten Gerippe besteht, auf dessen Längsleisten (a) die dem herzustellenden Muster entsprechend geformten Scheidewände (c) einzeln oder zu Gruppen vereinigt aufgesteckt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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