DE169529C - - Google Patents
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- DE169529C DE169529C DENDAT169529D DE169529DA DE169529C DE 169529 C DE169529 C DE 169529C DE NDAT169529 D DENDAT169529 D DE NDAT169529D DE 169529D A DE169529D A DE 169529DA DE 169529 C DE169529 C DE 169529C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/02—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
- F16D3/14—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions combined with a friction coupling for damping vibration or absorbing shock
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/02—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
- F16D3/04—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted to allow radial displacement, e.g. Oldham couplings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine elastische Kupplung mit zwei Kupplungshälften zur
Übertragung einer Drehbewegung. Bei dieser Kupplung sind zur Verbindung beider Kupplungshälften
zwischen letzteren wenigstens drei Paare voneinander zugekehrten kegeligen Pfannen eingeschaltet und zwischen den
einander gegenüberliegenden Pfannen jedes Paares Kugeln eingesetzt und Mittel vorgesehen,
welche das Bestreben haben, die einander gegenüberliegenden Pfannen gleichachsig
gegeneinander zu pressen, derart, daß einerseits durch die Kugeln und Pfannen die
Drehbewegung von der einen Kupplungshälfte auf die andere übertragen wird und daß andererseits das bei der Drehungsübertragung unter Überwindung elastischen
Druckes erfolgende Auseinanderbewegen der einander gegenüberliegenden Pfannen eine
außerachsige Lage der Kupplungshälften zur Folge hat, der elastische Druck auf Kugeln
und Pfannen jedoch stets das Bestreben hat, die Kupplungshälften wieder einzumitteln.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform,
als Laufrad ausgebildet, von welchem die
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem senkrechten Schnitt zeigt.
Fig. 2 ist ein durch die Achse gelegter wagerechter Schnitt der Fig. 1, und
Fig. 3 stellt einen Einzelteil in größerem Maßstabe dar.
Die eine Kupplungshälfte bildet in dem gezeichneten Fall den Radstern und die
andere Kupplungshälfte die Felge u eines Laufrades.
Die eine Kupplungshälfte bezw. der auf einer Achse α aufgekeilte Radstern weist eine
Nabe b und drei gleichmäßig um diese angeordnete, gleich lange und auf beiden Seiten
des Radsternes abgeflachte Arme c auf. Diese Arme besitzen in den Enden auf den Flachseiten
je eine flach kegelige Pfanne d und ragen mit diesen Enden jeweils zwischen
zwei einander gegenüberliegende Scheiben s hinein, welche in der Richtung der Drehachse
des Rades verschiebbar in der Felge u gelagert, sonst aber unbeweglich gegenüber
der letzteren angeordnet sind. Die Felge besitzt einen Gummireifen g als Laufring.
Die Scheiben s besitzen an ihren Vorderseiten den Pfannen d gegenüberliegende
Pfannen d1, welche die gleiche Form wie die Pfannen d aufweisen. Mit / sind in die von
den Pfannen der Scheiben 5 einerseits und den Pfannen des Radsternes andererseits gebildeten kapselartigen Gehäuse eingesetzte
Kugeln bezeichnet, welche zur Übertragung der Drehbewegung von einer Kupplungshälfte
auf die andere dienen und durch hinter die Scheiben gelegte Gummiplatten e zwischen
den Pfannen eingeklemmt sind.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen, als Laufrad ausgebildeten Kupplung ist nun
die folgende:
Wie aus vorstehendem und aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Radstern nicht unmittelbar
und starr mit der Felge verbunden, sondern er ist samt der Achse durch die
federnd zwischen den Pfannen eingeklemmten Kugeln federnd in der Felge aufgehängt.
Infolge dieser federnden Aufhängung des Radsternes und der Achse, α nehmen nun
diese während der Drehung des Rades unter der Einwirkung der Drehkraft, der Achsen-
belastung und der von der Fahrbahn erfolgenden Stöße fortwährend wechselnde,
außerachsige Lagen in bezug auf die Felge ein, wobei die Kugeln f in ihren Pfannen in
mehr oder weniger außerachsigen Bahnen herumrollen. Die Größe dieser außerachsigen
Kugelbahnen hängt von der Drehkraft des Radsternes, von der Achsenbelastung und von den Stoßen der Fahrbahn, aber auch
ίο von dem Druck der Gummiplatten e auf die
Pfannen und Kugeln ab. Die aus der tiefsten Stelle der Pfannen herausbewegten Kugeln
haben unter dem federnden Druck der Gummiplatten stets das Bestreben, die verschobenen
Pfannen und mit diesen den ganzen Radstern wieder in die Anfangslage zurückzuführen.
Die Pfannen und Kugeln haben außerdem noch die Aufgabe, eine möglichst reibüngslose,
sichere seitliche Führung der Felge gegenüber dem Radstern zu besorgen.
Beim Laufen des Rades auf der Fahrbahn bezw. Straße hält der Radstern stets eine
mehr oder weniger außerachsige Lage inne.
Die Kugeln laufen dabei mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit in ihren kapselartigen
Gehäusen um, und halten den Radstern samt Achse in federnder Aufhängestellung innerhalb der Felge und bieten dadurch
der Last eine federnde Unterstützung. Von der Unebenheit der Fahrbahn herrührende
Stöße werden infolge der federnden Radsternaufhängung gemildert und federnd auf die Achse übertragen. Hierdurch und
im Verein mit dem weiter oben Gesagten werden bei der Verwendung des vorbeschriebehen
Rades zu Motor- und Lastfahrzeugen mit geringer Geschwindigkeit Gummireifen und Wagenfedern entbehrlich gemacht,
und bei Motor- und Lastfahrzeugen mit mittlerer Geschwindigkeit nur Gummireifen g
(s. Zeichnung) zur Vermeidung des Geräusches notwendig; bei schnellfahrenden Fahrzeugen
wird aber durch Anwendung von Luftreifen ein noch wesentlich weicherer Gang erzeugt,
als dies mit alleiniger Verwendung ohne federnde Radsternaufhängung möglich ist.
Zugleich werden im letzteren Fall, infolge des weicheren Ganges und des federnden
stoßfreien Antriebes, die Luftreifen in ausgiebiger Weise geschont.
Zur Vermeidung des Eindringens von Staub und Schmutz in das Innere des Laufrades
kann dieses mit einer geeigneten Verschalung versehen werden.
Der Erfindungsgegenstand eignet sich auch zum Kuppeln von Wellen, ganz besonders
von solchen, deren Achsen nicht genau parallel oder gleichachsig liegen oder deren
Lage zueinander nicht immer gleich bleibt.
Es sei nun noch angeführt, daß der Radstern mehr als drei Arme besitzen und die
Zahl der Pfannen und Kugeln entsprechend vermehrt werden kann, ferner daß die Pfannen
und Kugeln vorteilhaft aus gehärtetem Stahl bestehen, und daß an Stelle der Gummiplatten auch Flach- oder Spiralfedern angeordnet
sein können, sowie daß die Anordnung der Pfannen, statt wie auf der Zeichnung
angegeben, auch eine andere sein kann, wobei in dem letztgenannten Fall nur notwendig
ist, daß die eine Kupplungshälfte zu beiden Seiten einer senkrecht ihre Drehachse
schneidenden Ebene mindestens drei von dieser Ebene abgekehrte Pfannen besitzt und
die andere Kupplungshälfte ebenfalls Pfannen aufweist, deren Zahl und Anordnung so gewählt
ist, daß jeder der anderen Pfannen eine dieser zugekehrte Pfanne sich gegenüber befindet.
Claims (3)
1. Elastische Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beide Kupplungshälften
wenigstens drei Paare einander zugekehrter kegeliger Pfannen eingeschaltet und zwischen je zwei einander
gegenüberliegenden Pfannen Kugeln eingesetzt und Mittel vorgesehen sind, die das Bestreben haben, die Pfannen einander
zu nähern, so daß einerseits durch die Kugeln und Pfannen die Drehbewegung
von der einen Kupplungshälfte auf die andere übertragen wird und andererseits das bei der Drehungsübertragung
unter Überwindung elastischen Druckes erfolgende Auseinanderbewegen der Pfannen
eine gegenseitige Verdrehung der Kupplungshälften zur Folge hat, während jedoch der elastische Druck auf Kugeln
und Pfannen stets das Bestreben hat, die Verdrehung wieder rückgängig zu machen.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kupplungshälfte
die Felge, die andere den Radstern eines Laufrades bildet, wobei die Pfannenpaare und Kugeln eine kräftige
und nahezu reibungslose Führung für die Felge am Radstern bilden.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, no
dadurch gekennzeichnet, daß die Pfannen der einen Kupplungshälfte paarweise an der Felge einander gegenüberliegend angebracht
sind und die Pfannen des Radsternes sich an den äußeren Enden der Radarme befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169529C true DE169529C (de) |
Family
ID=434645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169529D Active DE169529C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169529C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894653C (de) * | 1936-09-14 | 1953-10-29 | Borg Warner | Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
0
- DE DENDAT169529D patent/DE169529C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894653C (de) * | 1936-09-14 | 1953-10-29 | Borg Warner | Reibungskupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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