DE169031C - - Google Patents

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DE169031C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/86Making other particular articles other parts for bicycles or motorcycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV! 169031 -KLASSE 7&*.
t X/
E.VERSCHAVE in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1904 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung versteifter Rohre für Fahrräder, Selbstfahrer usw.
Bisher legten sich bei allen mittels flachen
5 oder kreuzförmigen Steges versteiften Rohren die Stirnflächen des Steges gegen die Innenwandung des Rohres, sowohl bei denjenigen, bei denen die Seele in das bereits fertige Rohr eingeschoben wurde, als auch in den
ίο Fällen, wo die Seele mittels einer ihrer Stirnflächen mit der Rohrschale bereits vor dem Zusammenschweißen zusammenhing.
Bei den bekannten Verfahren müssen zwecks Erzielung einer innigen Verbindung der Seele mit den Rohren die letzteren ausgewalzt werden, woraus folgt, daß man sich den Gefahren aussetzt, daß bei zu starkem Walzen oder Ziehen die Kantenflächen des Steges zu tief in die Wandung des Rohres eindringen, was eine Schwächung zur Folge hat, wohingegen bei zu schwachem Walzen oder Ziehen die erlangte Verbindung zu wenig Festigkeit bietet.
Das Verfahren nach vorliegender Erfindung erübrigt die Anwendung des Walzoder Ziehprozesses zur Herstellung der Rohre vollkommen, trotzdem ist die Verbindung der Rohre mit den Stegen sehr fest und die Rohre behalten eine vollkommen zylindrische Außenwandung.
Dieses Verfahren beruht auf der Verwertung beträchtlicher Fortschritte, die in den letzten Jahren auf dem Gebiete der Selbstschweißung und Lötung mittels Elektrizität oder des mit Sauerstoff oder Acetylen gespeisten Lötrohres gemacht worden sind, mit
deren Hilfe man sehr leicht die Vereinigung der Eisen- oder Stahlteile erreichen kann.
Es besteht im wesentlichen darin, zwischen Blechstreifen, die zunächst mittels bereits bekannter Treib-, Zieh- und anderer Verfahren zu Kreisabschnitten gebogen worden sind, einen einfachen Steg oder solche in Kreuzform zu · bringen, deren Kanten oder äußere Seitenenden bis an die Außenfläche des Rohres reichen, so daß sie zwischen die entsprechenden Stirnflächen der gebogenen Blechstreifen geklemmt werden, wobei die feste Vereinigung der Stoßflächen durch die eben erwähnte Selbstschweißung erfolgt. Auf diese Weise erlangt man sozusagen ein armiertes Rohr, dessen Steg mit dem Rohrkörper ein vollkommenes Ganzes bildet. In Wirklichkeit tritt zufolge der bei sehr hoher Temperatur stattfindenden Selbstschweißung eine Erweichung des Metalls des Steges und desjenigen der gebogenen Blechstreifen bis zu einem solchen Grade ein, daß sich das Metall des Steges mit dem der Rohrschale innig vermengt, um auf diese Weise ein Ganzes zu bilden.
Auf der Zeichnung ist die praktische Durchführung des neuen Verfahrens in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. ,
Um den Rahmen eines Fahrrades in der Weise zu bilden, daß man die größeren Rohre dieses Rahmens auf einmal erhält, schneidet man aus flachem Blech einen Körper aus, welcher die Gestalt eines gewöhnlichen Rahmens besitzt (Fig. 1), der mit Steuerrohr a, Sattelrohr b, oberem Rahmenrohr c und unterem Rahmenrohr d versehen
ist. Wie sich aus dem aus Fig. 2 ersichtlichen, in vergrößertem Maßstabe gezeichneten Querschnitt nach Linie M-M der Fig. ι ergibt, ist jeder Teil des so ausgeschnittenen Rahmens c zunächst flach und wird nun in die Gestalt eines fast vollständigen Halbkreises gebracht (s. Fig. 3), dessen Länge um die Stärke des Versteifungssteges (Seele) geringer ist als der Umfang eines vollständigen Halbkreises.
Nachdem man in gleicher Weise ein symmetrisches Gegenstück c1 (Fig. 4) ausgeschnitten und gebogen und ferner einen Steg e (Fig. 5) gebildet hat, dessen Breite gleich dem äußeren Durchmesser der halbkreisförmigen Teile c und c1 ist, nähert man die beiden Teile c und cl einander, klemmt zwischen ihre Stirnflächen die Enden des Steges e und bewirkt dann die Verschweißung dieser drei Teile an den Stoßflächen. Man erhält auf diese Weise, wie sich aus Fig. 6 ergibt, ein Rohr von vollkommen kreisförmigem Querschnitt, das in Richtung des einen Durchmessers einen zur Verstärkung oder Λ^ erstrebung dienenden, senkrecht angeordneten Zwischensteg oder eine Seele besitzt, die in großem Maße dazu beiträgt, die Widerstandsfähigkeit des Rohres bezw. Rahmens gegen Biegung zu erhöhen.
Die Vordergabel wird ebenfalls aus zwei Blechstücken hergestellt, die den aus Fig. 7 zu ersehenden Querschnitt besitzen. Der obere, zur Bildung des Gabelrohres bestimmte Teil h wird zuerst halbkreisförmig und dann die beiden Gabeln i halbelliptisch umgebogen, wie der nach Linie 0-0 der Fig. 7 geführte, in Fig. 8 in größerem Maßstabe dargestellte Querschnitt zeigt. Nun wird aus Blech ein Gegenstück ausgeschnitten, das oben bei h halbkreisförmig, unten dagegen zur Bildung der Gabelteile i halbellipsenförmig gebogen ist (Fig. 9). Alsdann wird ein Blechstück j (Fig. 10) ausgeschnitten, welches dasselbe Profil wie in Fig. 7 angegeben besitzt und dessen Breite einerseits dem Außendurchmesser des gebogenen Teiles h gleichkommt, während die beiden unteren, zur Bildung der Gabel bestimmten Abzweigungen des Teiles j den kleineren Außendurchmesser der Ellipsen i, z1 erhalten. Dieser Teil j wird genau wie oben angegeben zwischen die Ränder der beiden Rohrschalen eingelegt und dann .die drei Teile i, il und j an den Stoßflächen durch Selbstschweißung vereinigt (Fig. 11).
Will man eine noch größere Widerstandsfähigkeit erzielen, und zwar in zwei zueinander senkrechten Richtungen, also senkrecht und wagerecht, so bildet man das Rohr aus vier in Gestalt eines Viertelkreises gebogenen Blechstücken (Fig. 12), wobei der Umfang des Viertelkreises um die Stärke des Versteifungssteges verkürzt ist. Dann werden die Ränder eines kreuzförmigen Versteifungssteges zwischen die Stirnflächen der vier Rohrschalen eingefügt bezw. eingeklemmt (Fig. 13). Genau wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel werden die Einzelstücke durch Löten mit der Stichflamme, durch elektrisches Schweißen oder ein anderes geeignetes Verfahren vereinigt.
Die oben beschriebene Art von Rohren eignet sich insbesondere für Rahmen oder Gestelle, die für Selbstfahrer bestimmt sind; sie können aber auch zu anderen Zwecken benutzt werden.
Wie leicht zu ersehen ist, kann man die Rohre ebenfalls aus Rohrschalen in ganz beliebiger Zahl zusammensetzen, wobei die Rohrschalen je die Gestalt eines Kreisabschnittes besitzen. Zwischen die Stirnflächen der Einzelteile der Rohre werden dann die Enden eines Steges (Seele), der aus einem oder mehreren Stücken bestehen kann, eingefügt.
Um die auf diese Weise erzeugten Rohre zu vollenden, werden die vorstehenden Ränder der zwischen den Stoßkanten der Rohrschalen eingeklemmten Stege abgeschliffen oder in sonst geeigneter Weise entfernt.
Sollen die mit Innensteg oder mit innerem Kreuzstück versehenen Rohre zum Durchgang von Dampf, Wasser oder dergl. dienen, so werden die Zwischenwände mit Durchbohrungen versehen.
Schließlich, um eine sehr glatte Außenfläche der Rohre zu erhalten, kann man sie auch durch endgültiges Auswalzen oder Kalibrieren auf der Ziehbank vollenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von versteiften Rohren, insbesondere von Rohrgestellen, bei denen Innenstege mit den Rohrwänden unlösbar verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege nicht mit der Innenfläche der Rohrwände zusammenstoßen, sondern daß zum Zwecke der Erzielung einer besseren Verbindung der Stege und der Rohrwände den Stegen eine solche Breite gegeben wird, daß sie bis zur Außenfläche des Rohres reichen und daß ihre seitlichen Randflächen mit den Stirnflächen der äußeren Rohrwandteile verlötet oder verschweißt werden, so daß zu jeder Seite der Stegkanten je eine Verbindungsnaht entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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